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    <title>Die Podtschis</title>
    <link>https://www.die-podtschis.de</link>
    <description>Mit dem Fahrrad um die Welt</description>
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      <title>Die Podtschis</title>
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      <link>https://www.die-podtschis.de</link>
    </image>
    <item>
      <title>Planung und Vorbereitung</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/planung-und-vorbereitung</link>
      <description>Hier erfährst du alles darüber, wie wir unsere Reise geplant und vorbereitet haben.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/219556ce/dms3rep/multi/Planung+und+Vorbereitung.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PLANUNG UND VORBEREITUNG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Reisen waren schon immer etwas anders als die unserer Freunde und Familie. Während sie meist das Hotel am Strand bevorzugten,  suchten wir eine etwas andere Art unsere gemeinsame Zeit zu verbringen. Ob tagelanges Wandern im strömenden Regen in Schottland, Gletscherwandern und zelten bei -36°C in Norwegens Winter oder Wandern durch Islands Schwefelfelder bis hin zu Eisklettertouren in den Alpen. Wir suchten stets das Abenteuer und verloren dabei nie unser Lächeln. Getreu dem Motto „Es kann nur besser werden“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wie kamen wir nun auf die irrwitzige Idee, mit dem Fahrrad um die Welt zu reisen. Nun ja, Sebastian war schon immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und suchte stets die nächste Herausforderung. Für ihn war schon immer klar „Eines Tages bereise ich die Welt“. Als er Jasmin kurz vor ihrer Hochzeit im Frühjahr 2016 damit konfrontierte, er wolle mit ihr zusammen mit dem Fahrrad die Welt erkunden, war sie erst etwas perplex. Aber sie fand schnell gefallen an der Idee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach kurzer Zeit wurde aus der Idee ein konkreter Plan und es ging an die Umsetzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DIE PLANUNG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles begann mit einem leeren Blatt Papier und vielen Fragezeichen. Was brauchen wir an Ausrüstung bzw. was fehlt uns noch? Wie lange werden wir unterwegs sein? Wo wollen wir überhaupt lang? Und wie finanzieren wir das ganze? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also fingen wir an zu recherchieren und stellten eine „to-do“ Liste auf, die wir nach und nach abarbeiteten. Als Startdatum legten wir uns den 12.07.2020 fest und beginnen sollte die Reise vor unserer Haustür. Somit hatten wir also schon mal ein Datum und einen Startpunkt. Jetzt mussten wir nur noch die restlichen Punkte auf der Liste abarbeiten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           JOB´S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz oben stand bei uns die Frage, was ist mit unseren Job´s? Für uns war von Anfang an klar, mit einem Sabbatjahr kommen wir nicht aus. Dafür ist die Welt zu groß und wir wollen viel sehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls du mehr über das Thema Sabbatjahr und was das ist erfahren möchtest, dann findest du hier "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sabbatical" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sabbatical
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mehr zu diesem Thema.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Auszeit nehmen, sprich eine Freistellung vom Beruf, kam für uns auch nicht in Frage, denn dies war bei Sebastian zum einen nicht möglich und zum anderen wollten wir flexibel bleiben, was die Dauer der Reise anging. Denn wir wollten uns auf keinen Fall ein festes Datum setzten, wann wir wieder zurück sein müssen. Somit kamen wir zu dem Entschluss, wir kündigen unsere Job´s. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           HAUSSTAND UND WOHNUNG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Punkt auf unserer „to do“ Liste war, was machen wir mit all unseren Dingen die wir besitzen? Und was ist mit der Wohnung? Kündigen oder einen Untermieter suchen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns stand schnell fest, wir wollen allen unnötigen Ballast loswerden und mal so richtig ausmisten. Denn über die Jahre sammelt sich ja doch immer so einiges an. Da unsere Wohnung verkauft werden sollte, kam die Frage nach einem Untermieter für den Zeitraum den wir unterwegs sein werden nicht in Frage. Also blieb uns nur die Option die Wohnung zu kündigen. Aber was machen wir mit all unseren Dingen?  Alles bei Freunden und Familie auf unbestimmte Zeit unterzustellen kam für uns nicht in Frage. Ebenso alles in ein Lager einzuschließen. Also finden wir an alles nach und nach zu verkaufen oder zu spenden. Angefangen mit Kleinkram, dann die Möbel bis hin zum Auto. Es ist erstaunlich wie wenig man eigentlich braucht und wie viel man über die Jahre ansammelt. So kam es, dass wir fast täglich zur Post gingen um Pakete zu versenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/219556ce/dms3rep/multi/Post.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Persönliche Dinge, wie Fotoalben oder Erinnerungsstücke behielten wir natürlich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir fanden für uns die Lösung, einen gemeinsamen Karton für Fotoalben und co und jeweils einen Karton pro Person wo jeder rein packen darf was er unbedingt behalten möchte. Diese Kartons stehen bei Sebastians Mutter und warten auf unsere Rückkehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VERTRÄGE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder kennt es, dass leidige Thema mit Verträgen. Telefon, Internet, Handy, Versicherungen, Netflix und und und.....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch so schwierig und aufwendig ist das ganze dann doch nicht. Kurz gesagt, wir haben alle unsere laufenden Verträge/Abos gekündigt. Einfach einen kurzen Zweizeiler aufgesetzt und ab die Post. Zu unserem eigenen Erstaunen ging alles ziemlich reibungslos und fix von statten. Die einzigen laufenden Verträge die wir noch haben sind unsere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langzeit Auslandskrankenversicherung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sowie unsere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Internetpräsenz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , sprich dieser Blog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           AUSRÜSTUNG
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir schon einige Trekking, Kletter und Wandertouren gemacht haben, hatten wir zum einen schon einiges an Know-how und zum anderen hatten wir schon fast alles an Ausrüstung, die wir benötigen würden. Aber die wichtigste Sache fehlte noch für eine Fahrradweltreise, die Fahrräder. Also nahmen wir uns ein paar Tage Zeit um die richtige Wahl zu treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wir uns entschieden haben und was wir noch so an Ausrüstung dabei haben, findest du auf unserer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ausrüstung"&gt;&#xD;
      
           Ausrüstung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           IMPFUNGEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein sehr wichtiges Thema wenn mal viel Reisen möchte, was aber oft von vielen vergessen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sebastian war bedingt durch seinen vorherigen Job was das den Impfstatus anging schon versorgt. Jasmin jedoch nicht ganz. Kurzerhand wurde ein Termin beim Tropenarzt gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach nur ein paar Wochen war Jasmin dann auch komplett abgesichert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du mehr zu dem Thema Impfungen auf Reisen erfahren möchtest, dann schau doch mal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/impfungen"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ROUTE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz am Anfang steht man vor einer großen Weltkarte und fragt sich "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo wollen wir eigentlich lang? Welche Länder wollen wir auf jeden Fall sehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " Unser erster Schritt war es erstmal eine Liste zu erstellen, welche Länder wir auf jeden Fall sehen wollen. Auf ihr kam dann schon einiges zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun galt es, sie in eine mögliche Reiseroute zu verwandeln. Wollen wir Richtung Osten oder Westen starten? Durch welche Länder kommen wir noch? Nach dem eine Route ausgearbeitet war, galt es nun zu recherchieren ob sie denn auch überhaupt so umsetzbar ist. Also wurde viel recherchiert. Wie sind die Einreisebestimmungen? Wie lange können wir uns in einem Land aufhalten? Wie sind die klimatischen Bedingungen wenn wir dort ankommen? Und welche Länder oder Regionen sollte man meiden? Dieser Prozess hat eine ganze Weile gedauert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie nun unsere Route aussah und wo wir uns aktuell aufhalten, findest du
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/route-und-aktueller-standort"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob wir die Route tatsächlich so wie anfangs geplant fahren können, werden wir wohl von Land zu Land neu entscheiden müssen. Gründe dafür können sein, Änderung der Visa Regelungen, äußere Gegebenheiten oder andere unvorhersehbare Ereignisse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 19:38:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>El Fuego</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/de-fuego</link>
      <description>Das absolute Highlight einer jeden Guatemala Reise ist schlecht hin der aktive Vulkan De Fuego. Fast nirgendswo anders auf der Welt lässt sich diese atemberaubende Naturgewalt so regelmäßig und hautnah bewundern wie an ihm.  Hier findest du alle möglichen Informationen um deinen eigenen Besuch des De Fuego zu planen.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/219556ce/dms3rep/multi/El+Fuego+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DE FUEGO • ACATENANGO
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das absolute Highlight einer jeden Guatemala Reise ist schlecht hin der aktive Vulkan De Fuego. Fast nirgendswo anders auf der Welt lässt sich diese atemberaubende Naturgewalt so regelmäßig und hautnah bewundern wie an ihm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich haben wir uns dieses spektakuläre Erlebnis während unserer Reise durch Guatemala nicht entgehen lassen. In diesem Blogbeitrag erzählen wir dir von unserer Erfahrung und geben dir allerhand Tipps und Infos rund um den El Fuego und seinen inaktiven Nachbarn Acatenango.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DE FUEGO
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Volcán de Fuego (spanisch für Feuervulkan) ist ein aktiver, 3.763 m hoher 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schichtvulkan" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schichtvulkan
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            im Süden 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Guatemala" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Guatemalas
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            und liegt etwa 20 km südwestlich der Stadt Antigua Guatemala. Zusammen mit dem Vulkan Acatenango bildet er das Bergmassiv La Horqueta. Der letzte große Ausbruch ereignete am 3. Juni 2018 wobei mindestens 114 Menschen durch pyroklastische Ströme starben und etwa 300 Menschen verletzt wurden. Es war der schwerste Ausbruch des Feuervulkans seit 40 Jahren. Aus dem Gebiet um den Vulkan mussten mehr als 12.000 Menschen evakuiert werden. Seit dem ist der Fuego strombolianisch aktiv und spukt ca. alle 15 Minuten Asche und es entstehen häufig Lavaströme und pyroklastische Ströme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           CAMPINGPLÄTZE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Guatemala gibt es auch einige wenige Campingplätze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Preise variieren zwischen 4€ - 10€ p.p. Dabei verfügen sie eigentlich immer über die Grundeinrichtungen wie Toiletten, Duschen und meistens auch eine kleine Gemeinschaftsküche. Einige von ihnen haben zusätzlich noch ein paar Extras die aber extra kosten wie z.B. Strom. Auch verschiedene Touren und Aktivitäten bieten viele von ihnen an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefährliche bzw. giftige Tiere gibt es auch in Guatemala. Sie reichen von giftigen Schlangen, Skorpionen und Spinnen bis hin zu Haien. Giftige Tiere wie Schlangen, Skorpione und Spinnen sind im gesamten Land anzutreffen. Daher solltest du, wenn du vorhast wild zu campen, darauf achten wo du dein Zelt aufschlägst. Auch am nächsten Morgen solltest du nicht bedenkenlos einfach z.B in das Außennetz deiner Radtaschen reingreifen, wenn sie über Nacht draußen standen und deine Schuhe lieber über Nacht mit ins Zelt nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch Tiere die nicht direkt gefährlich sind, aber die dir das Leben schwer machen können. So solltest du deine Lebensmittel nicht offen draußen aufbewahren über Nacht, sondern lieber luftdicht verpacken und in eine Tasche stecken oder mit ins Zelt nehmen. Auch Mücken und Stechfliegen sind nahezu überall im Land in Schwärmen unterwegs und können einem den letzten Nerv rauben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/219556ce/dms3rep/multi/El+Fuego+2.jpg" length="263177" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 01 Sep 2022 18:13:24 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Guatemala</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Finanzierung und Kosten</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/finanzierung-und-kosten</link>
      <description>Eine Frage die uns sehr oft gestellt wird ist, "Wie finanziert ihr eigentlich eure Reise?". Eine interessante Frage die wir euch nun gerne einmal beantworten wollen. Außerdem verraten wir euch auch noch, was uns unsere Reise bisher gekostet hat, denn wir haben seit dem Beginn unserer Reise bis auf den Cent genau Buch geführt.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/219556ce/dms3rep/multi/Kosten+cover.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FINANZIERUNG UND KOSTEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft werden wir gefragt, wie finanziert man eigentlich so eine lange Reise? Habt ihr reich geerbt oder im Lotto gewonnen? Und ob wir unterwegs arbeiten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute wollen wir einmal so ausführlich wie möglich auf diese Fragen eingehen und versuchen, euch sie zu beantworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           FAHRRADWELTREISE FINAZIEREN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die meisten denken das eine Weltreise, oder wie in unserem Fall eine Fahrradweltreise, unglaublich viel kosten muss und das es sich nur Reiche oder sehr gut Verdienende leisten können, so lange um die Welt zu reisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber das ist falsch und ein Irrglaube!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben weder reich geerbt, noch haben wir im Lotto gewonnen. Doch wie finanzieren wir dann unsere Reise?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz einfach, wir haben vor dem Start unserer Reise viel gespart und alles was wir besaßen und nicht mehr brauchten verkauft. So kam einiges zusammen von dem wir jetzt leben und unsere Reise finanzieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SPAREN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der erste Schritt um sich eine lange Reise zu finanzieren ist auch gleich der einfachste. Sparen! Es klingt banal aber es ist die Grundlage einer jeden großen Reise. Vor der Reise heißt es sparen, sparen und sparen. Wir könnten euch jetzt hier unzählige gute und sinnvolle Tipps zum sparen geben, aber das sparen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ;D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wir uns jetzt an dieser Stelle, denn das Internet ist voll von Spartipps und wir wollen sie euch hier jetzt nicht alle gebetsmühlenartig runterrasseln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daher belassen wir es jetzt einfach mal bei diesen drei einfachen Tipps.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           TIPP #1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du dir jetzt fest vorgenommen hast oder mit dem Gedanken spielst eine länge Reise zu unternehmen, dann tätige ab jetzt keine unnötigen Käufe mehr. Sprich, brauchst du jetzt noch unbedingt einen neuen Fernseher, Spielekonsole oder ein neues Smartphone, oder reicht dir bis zum Start deiner Reise das was du bisher hattest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           TIPP #2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kündige sofort alle Abos die du hast (Netflix, Disney+, Zeitschriften, etc...), wenn du sie nicht unbedingt brauchst oder benötigst. Dadurch kannst du monatlich schnell mal einige Euros sparen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           TIPP #3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lege Geld ,was du extra verdienst, direkt auf Seite. So kommst du gar nicht erst auf den Gedanken, es für irgendetwas anderes auszugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            AUSMISTEN
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist unglaublich wie viel sich bei einem Zuhause über die Jahre ansammeln kann. So auch bei uns. Da für uns von Anfang an feststand, dass wir für mehrere Jahre unterwegs sein werden und wir nicht wollten das wir unseren ganzen Hausrat bei Freunden und/oder Familie oder einem Lager zwischenparken wollten, haben wir angefangen alles zu verkaufen was wir besaßen. Angefangen bei Kleinkram, über unser Auto und zum Schluss alle Möbel. Das war ziemlich befreiend und es fühlte sich an, als würde mit jedem Teil das wir verkauften die Reise ein Stückchen näher rücken. Durch das verkaufen all unserer Sachen kam natürlich auch eine gute Summe zusammen, die unsere Reisekasse aufstockte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           AUF REISE ARBEITEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klassisches arbeiten wie man es kennt, oder work and travel machen wir nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir reisen ausschließlich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Das einzige was man auf unserer Reise als Arbeit bezeichnen kann und es auch immer mehr wird, sind unsere social Media Auftritte. Gerade das erstellen unserer Reisevlogs auf Youtube nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Aber dies machen wir mit viel Leidenschaft und Herzblut. Daher ist es eine Arbeit, die wir sehr gerne machen. Natürlich verdienen wir damit mittlerweile auch ein wenig Geld und können so unsere Reisekasse ein wenig füllen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine weitere Einnahmequelle zur Finanzierung unserer Reise sind natürlich unsere zahlreichen Unterstützer, die uns entweder monatlich durch einen Beitrag unterstützen oder durch Spenden, die wir von Zuschauern erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle wollen wir allen die uns, egal auf welcher Weise, unterstützen vielen vielen lieben Dank sagen. Wir sind unfassbar dankbar für eure Unterstützung und das ihr uns helft, diese Reise noch lange weiter fortzuführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch über unsere Partnerlinks (Amazon, Globetrotter und Decathlon) verdienen wir immer wieder mal ein paar Euros. Auch diese helfen uns dabei unsere Kosten ein wenig abzufedern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KOSTEN WELTREISE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommen wir nun zum Thema, was kosten eine Fahrradweltreise. Nun ja, dass ist eine Frage die man nicht einfach direkt mit einer Zahl beantworten kann. Was sie am Schluss für Kosten verursacht hat und auf was man sich einstellen muss, hängt sehr stark von gleich mehreren Faktoren ab:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Welche Länder möchte ich bereisen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was möchte ich alles unterwegs machen bzw. erleben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie möchte ich nächtigen (Zelt, Hostel, Hotel)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie bewege ich mich fort
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Essen gehen oder selberkochen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            etc, etc, ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie du siehst ist das ein recht komplexes Thema. Daher können wir dir dazu, was deine Reise oder so "eine Reise" kostet, keine zutreffende Aussage machen. Was wir aber machen können, ist dir erzählen was uns unsere Reise kostet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ÜBERSICHT KOSTEN UNSERER REISE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im folgenden findest du eine Tabelle, in der du alle Ausgaben während unserer Reise finden kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Fixkosten setzten sich aus Krankenversicherung und dieser Internetpräsenz zusammen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die laufenden Kosten beinhalten Ausgaben für Nahrungsmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel, sowie Eintrittsgelder und etc...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gesamtkosten beinhalten alle Kosten bis zum heutigen Tag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Angaben beziehen sich auf zwei Personen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stand 20.01.2023, 922 Tage unterwegs (Oder 2 Jahre, 6 Monate, 8 Tage)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 04:51:30 GMT</pubDate>
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      <title>Sparta</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute geht es nach Sparta. Bis dorthin sind es jetzt noch ungefähr 7Km bergab. Aber zuerst heißt es frühstücken. Doch bevor wir frühstücken, hängt Basti seinen Schlafsack noch in die Sonne. Er ist zwar nahe zu trocken, aber da wir eh noch frühstücken, kann er auch noch so lange in der Sonne hängen. Nach dem Frühstück heißt es dann Sachen packen und weiter. „Supi, mein Schlafsack ist wieder trocken. Jetzt habe ich wieder meinen eigenen“ sagt Basti grinsend zu mir. „Ach komm schon. So schlimm war es jetzt auch nicht“ antworte ich ihm und ziehe dabei eine Augenbraue hoch. „Nein. Aber seinen eigenen Schlafsack zu haben ist doch immer noch am besten“ erwidert er. Wir fahren vom Basketballfeld runter und zurück auf die Straße. In leichten Kurven geht es den Berg hinab, bis nach Sparta. Kurz hinter dem Ortsschild entdecken wir einen Brunnen. Dort machen wir kurz Halt um unsere Wasservorräte aufzufüllen. Nachdem alles aufgefüllt ist, geht es weiter. Nächster Stopp, die Statue von König Leonidas. Seit dem Film 300 ist der Name Leonidas und die Spartiaten den meisten ein Begriff. Natürlich lassen wir uns es nicht nehmen, vor ihr ein paar Bilder zu machen. Hinter dem kleinen Platz mit der Statue, befindet sich das Stadion von Sparta.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fun Fact: Die Statue von König Leonidas ist auch das Ziel des Spartathlons. Der Spartathlon ist ein Ultramarathon, der in Athen startet und genau hier nach 240Km endet. Nur wer es schafft diese gewaltige Strecke in höchstens 36 Stunden zu bewältigen und den Fuß der Statue von Leonidas zu berühren, kann sich als Bezwinger des Spatathlons rühmen. Für diejenigen, die die letzten Stufen auf das Podest zur Statue von Leonidas nicht mehr schaffen, gibt es auch eine kleine Rollstuhlrampe.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Spartathlon basiert auf der Heldentat eines Boten im alten Griechenland, der von Athen nach Sparta entsannt wurde, um Beistand für den bevorstehenden Krieg gegen die Perser zu bitten. Er soll diese unglaubliche Strecke von 240km in nur 36 Stunden geschafft haben.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ach, irgendwann nach unserer Reise, nehme ich auch mal am Spartathlon teil und streichelt dann völlig fertig Leonidas großen Zeh“ schwärmt Basti vor sich hin. „Du hast auch immer neue Ideen, oder?“ frage ich ihn. „Was denn. Lass mich doch. Nach nem Ironman und einer Fahrradweltreise ist ein Spartathlon ja wohl noch drinnen“ antwortet er mir und rümpft dabei die Nase. Jaja, er wieder. Nur unweit der Statue von Leonidas befinden sich die Überbleibsel des antiken Sparta, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollen. Das antike Sparta liegt etwas höher gelegen auf einem kleinen Hügel. Wenige Minuten später sind wir auch schon da. Der Eintritt ist gratis. Da niemand außer uns hier ist, nehmen wir die Räder mit auf das Gelände. Leider sind nur noch Überreste des einzigen Sparta vorhanden. Das Highlight ist das einzige Theater von Sparta. Erbaut wurde es 30 v. Chr. Es war mit einer Kapazität von bis zu 16.000 Zuschauern das größte antike Theater seiner Zeit und das größte in ganz Peloponnes.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem wir uns alles angeschaut haben, gehen wir zurück zu unseren Rädern. „Mist! Mein Hinterrad ist platt“ sagt Basti. „Oh oh, bestimmt einer dieser fiesen Pieckser wieder“ antworte ich ihm. Er packt sein Rad ab, schiebt es zu einer Steinbank und stellt es verkehrt herum auf sie um besser arbeiten zu können. Schon während des ausbauen fällt ihm auf, dass mehrere von diesen fiesen Stacheln im Reifen stecken. „Ohje. Ich kontrolliere lieber mal zur Sicherheit, ob bei mir auch welche drinnen stecken“ sage ich zu Basti und gehe zurück zu meinem Rad. Und tatsächlich habe ich auch zwei von ihnen im Vorderrad stecken. Zum Glück sind sie aber nicht weit eingedrungen, dank des guten Reifens. Basti hat ja auf seinem Hinterrad seit Montenegro einen einfachen Reifen drauf, da der alte Reifen ja eingerissen war. Glück gehabt. Als ich wieder zurück bei Basti bin, hat er schon das Hinterrad ausgebaut und angefangen den Schlauch auf Löcher zu kontrollieren. „Und? Wie schaut es aus?“ frage ich ihn. „Schei.. Ich habe schon vier Löcher gefunden und ich bin noch nicht ganz rum“ antwortet er mir ein wenig genervt. Während er anfängt die Löcher zu flicken, zupfe ich mit einer Pinzette die Stacheln aus dem Mantel. Am Ende waren ganze 5 Löcher im Schlauch. Gut das wir so viele Flicken dabei haben. Nachdem wieder alles an seinem Platz ist, geht es weiter. Was in Sparta passiert bleibt in Sparta. Wir fahren noch ein Stück durch das heutige Sparta und machen dabei Halt an einem Supermarkt. Während ich reingehe und einkaufe, wartet Basti draußen bei unseren Rädern vor dem Supermarkt. Im Eingangsbereich des Supermarktes befindet sich eine Bäckerei mit vielen leckeren Sachen. Als ich fertig bin mit einkaufen und wieder zurück bei Basti, frage ich ihn, was er davon hält, wenn wir uns eine Kleinigkeit beim Bäcker zum Mittag holen. „Wie ich das finde? Super“ antwortet er mir. Also auf zum Bäcker. Für Basti gibt es Bugaza (Blätterteig mit Vaniellecremefüllung) und für mich ein belegtes Sandwich. Außerdem gibt es noch für jeden einen großen Schokoladen Muffin. Als ich mit den Leckereien wieder bei Basti bin, erzählt er mir, dass sich da vorne eine Kirche befindet und wir dort bestimmt einen super Pauseplatz finden. Also verstauen wir alles für die kurze Fahrt und fahren zu der Kirche. Auf dem kleinen Platz vor der Kirche befinden sich dann auch ein paar Bänke. Wir suchen uns eine aus und setzten uns, um die Leckereien zu essen. Nachdem wir fertig sind, sagt Basti zu mir „Ich gehe mal eben da drüben zum Bankautomaten etwas Bargeld holen. Wir haben nämlich nicht mehr so viel“ und stiefelt los. Nachdem er wieder zurück ist, geht es auch schon wieder weiter. Wenig später sind wir auch schon wieder aus Sparta raus. Jetzt geht es Richtung Tripoli. Kurz hinter der Stadtgrenze von Sparta, geht es auch schon wieder bergauf. „Guck mal, was wir für einen wunderschönen Ausblick auf Sparta und die Berge haben“ sage ich zu Basti. „Das stimmt. Wirklich toll. Und weißt du was? Das da hinten sind übrigens die Berge, durch die wir die letzten Tage gefahren sind“ antwortet er mir. Schon verrückt, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, dass wir da mit dem Fahrrad durch sind. Wir folgen der gut ausgebauten Hauptstraße weiter hinauf. Immer wieder flacht es mal ab und geht dann wieder leicht rauf. Langsam geht es dem Abend entgegen und wir halten wie jeden Abend Ausschau nach einen Schlafplatz. Leider stellt sich die Suche nach einem Schlafplatz etwas schwieriger da. Grund dafür ist das Gelände selbst. Das ist nämlich ganz schön steinig und zerklüftet. Nach einer Weile werden wir dann aber doch noch fündig. Wir verlassen die Straße und folgen einem kleinen Feldweg, den wir entdeckt haben. Er führt in einem kleinen Bogen zu einer Brücke, die auf die andere Seite der Schnellstraße führt und dort ein wenig rauf auf eine kleine flache Stelle, die eine Sackgasse ist. Naja, jedenfalls ist es mittlerweile eine durch das ganze Gestrüpp. Gut für uns. „Hier ist doch super“ sage ich erleichtert einen Platz für heute gefunden zu haben zu Basti, der mir bestätigend zunickt. Wir bauen unser Zelt auf und kochen uns anschließend noch etwas zum Abendessen. „Das tat gut. Ich hatte so einen Hunger“ sage ich, nun pappe satt zu Basti. So, jetzt nur noch schnell abspülen und dann ab ins Bett.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Tag beginnt wie jeder andere. Aufstehen, Sachen packen, frühstücken, aufsatteln und los. Zurück auf der Hauptstraße, geht es weiter Richtung Tripoli. Zuerst geht es noch eine ganze Weile bergauf, bevor es dann endlich etwas abflacht. „Da vorne kommt ein kleiner Rastplatz. Lust auf eine Pause, ehe es gleich dann bergab geht?“ fragt mich Basti. „Ja, gerne“ antworte ich ihm. Auf dem Rastplatz befindet sich eine Gedenksäule mit Namen von Soldaten aus der Region, die im zweiten Weltkrieg gefallen sind. Vor der Säule befindet sich eine kleine Plattform. Dort machen wir Halt und stellen unsere Räder ab. Kurz nach dem wir uns hingesetzt haben, sehe ich, wie jemand ebenfalls mit einem vollgepackten Fahrrad aus der entgegengesetzten Richtung kommt. „Schau mal, da kommt jemand der genau so vollbeladen ist wie wir“ sage ich zu Basti und deute in die Richtung des Fahrradfahrers. Als die Person näher kommt, erkennen wir, dass es ein junges Mädel ist. Als wir aufstehen, um ihr zu winken, entdeckt sie uns ebenfalls und lenkt zu uns ein und fährt auf uns zu. „Hello“ begrüßen wir sie winkend. „Hello, wow, outher biketravler. Where are you from?“ begrüßt sie uns. „Germany, and you?“ antworte ich ihr. „Ah, cool! Ich ebenfalls“ antwortet sie und lacht. Wir unterhalten uns eine Weile miteinander. Dabei erfahren wir, dass sie gerade mal 18 Jahre ist und auch von Deutschland aus mit dem Fahrrad los ist. Sie ist aber über Rumänien gefahren und war vor kurzem in Athen. Jetzt ist sie auf dem Weg in den Süden von Peloponnes, wo wir gerade herkommen. Ach ja und sie heißt Elisabeth. Irgendwann heißt es dann aber Abschied nehmen, denn sie und auch wir müssen weiter. So verabschieden wir uns voneinander und ziehen alle von dannen. Endlich geht es auch mal wieder abwärts. Kurz vor Tripoli führt uns unser Weg wieder weg von der Hauptstraße und wir sind wieder auf einer deutlich ruhigeren Nebenstraße unterwegs. Als wir durch die kleine Ortschaft Garea kommen, finden wir in der Ortsmitte einen großen Dorfplatz. „Das schreit doch nach einer Pause, oder nicht?“ fragt mich Basti dem ich zustimme. Wir fahren zu einem überdachten Tisch mit Bänken. „Und Wasser können wir sogar auch noch auffüllen“ sage ich zu Basti und zeige auf den Brunnen, der sich direkt neben den Bänken befindet. Wir stellen unsere Räder ab und packen die Reste vom gestrigen Abendessen aus. Nudeln mit vegetarischer Bolognese. „Die kannst du ruhig haben. Ich esse Brot mit Käse und Butter“ sage ich zu Basti und schiebe ihm die Dose mit den Nudeln rüber. „Sicher?“ fragt er mich. „Ja, iss ruhig“ antworte ich ihm.“Juhu!“ jubelt er und schnappt sich die Dose und seine Gabel. Nachdem alles verputzt ist, füllen wir noch unser Wasser wieder auf und fahren dann weiter. Zuerst noch relativ flach, ehe es dann wieder ein Stückchen bergab geht. Da es langsam dem Abend entgegengeht, fangen wir an Ausschau nach einem Schlafplatz zu halten. Leider ist auf den nächsten Kilometer nichts zu finden. Dies ist dem Gelände selbst geschuldet, da es ganz schön hügelig und mit Dornenbüschen zugewuchert ist. Direkt vor dem kleinen Dorf Eleochri führt uns unser Navi mal wieder auf kleinen unbefestigten und holprigen Feldwegen ins Nirgendwo und dann natürlich auch noch recht steil bergauf. Aber diesmal soll uns genau das einen Schlafplatz bescheren, denn es führt uns oberhalb des Dorfes durch Olivenhaine, die terrassenförmig angelegt sind. Und genau hier, finden wir einen super Schlafplatz für heute. Wir schlagen das Zelt auf und während ich alles von innen für die Nacht herrichte, kocht uns Bastis etwas zum Abendessen. Nach dem essen heißt es dann, abspülen. Während wir am abspülen sind, fängt die Kirche im Dorf an ihre Glocken zu läuten. Aber kein einfaches Gong.....Gong, nein, sondern eine richtige Melodie. Basti kann es sich nicht verkneifen und fängt an zu tanzen. Dabei sieht er so lustig aus, dass ich anfangen muss zu lachen und ich mit einstige. So tanzen, oder eher hampeln nun zwei Pappnasen in der untergehenden Sonne im Olivenhain umher. Der eine dabei mit einem Geschirrtuch und die andere mit einem Spülschwamm und einem Löffel in der Hand. „Oh, die Musik ist zu ende“ sage ich zu Basti, als die Melodie verstummt. Doch ich habe den Satz noch nicht ganz ausgesprochen, da geht es schon weiter. „Denkste, jetzt kommt Track 2“ sagt Basti lachend und fängt wieder an zu tanzen und zu lachen. Ja, wir haben viel Spaß auf unserer Reise. Nach ein paar Minuten ist aber Track 2 dann zu Ende und ein dritter Teil bleibt aus. Schade. Mittlerweile sind wir auch mit dem Abspülen fertig und machen uns selbst fertig für die Nacht. Sachen verstauen und dann ab ins Zelt. Dort unterhalten wir uns noch eine Weile, über das bis jetzt erlebte und das was noch vor uns liegt. Plötzlich hören wir ein lautes Gejaule, nicht weit von uns entfernt, dem sich wenige Sekunden später weitere jaule Geräusche anschließen. „Ok, dass ist jetzt ein wenig gruselig. Was sind das für Tiere?“ flüstere ich Basti zu. „Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung“ flüstert er mir zurück. Nach ungefähr zwei Minuten ist es auch schon wieder mucksmäuschenstill. Na dann auf eine gute Nacht.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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           Anmerkung:
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir wenige Wochen später wieder bei Bastis Großeltern waren und dort eine Zeit lang verweilt haben, haben wir das gleiche Geräusch in einer Tierdokumentation wiedererkannt. Es waren Schakale. Goldschakale um genau zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 19 May 2021 11:43:54 GMT</pubDate>
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      <title>Mal wieder in den Bergen</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Halloween Nacht haben wir lebend überstanden. Keine Wildschweine, keine Zombies und auch keine Maskenmörder. Der Morgen beginnt schon recht warm und wolkenlos. Das wird heute wohl noch ein warmer Tag werden. Wir setzten uns vor unser Zelt um zu frühstücken, da bekommen wir überraschend Besuch von zwei Hunden. Einem sehr zutraulichen aber auch sehr abgemagerten Welpen und seiner Mama, die sich zuerst nicht wirklich für uns interessiert und einfach an uns vorbei läuft. Der Welpe hingegen ist ganz interessiert an uns und unserem Essen. Wir geben ihm etwas von unserem Brot ab und er bekommt auch ein paar Streicheleinheiten von uns. Während des Frühstücks wuselt er die ganze Zeit bei uns umher und ist an allem interessiert. Irgendwann kommt dann auch seine Mutter zu uns und wir fangen an zusammenzupacken. Die beiden spielen miteinander und kommen immer wieder mal neugierig schnuppern. Super süß die beiden. Gerne würden wir sie beide mitnehmen, aber leider ist das nicht so einfach. Irgendwann ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, Auf Wiedersehen zu sagen. Während wir unsere Räder zurück zur Straße schieben, begleiten uns die beiden. An der Straße angekommen, schieben wir unsere Räder auf die richtige Straßenseite. „So ihr zwei, Auf Wiedersehen und passt auf euch auf“ rufe ich ihnen winkend zu. Auch Jasmin verabschiedet sich von ihnen „und passt auf das ihr nicht ohne zu gucken auf die Straße rennt“. In dem Moment als wir aufsteigen und los fahren, kommt ein Läufer um die Kurve. Er sieht ganz schön fertig aus. Außerdem hat er eine Startnummer um. „Kaliméra“ begrüßen wir ihn mit einem Lächeln. „Kaliméra“ erwidert er mit einem angespannten Lächeln. Wir fahren los. „Ich glaube hier findet heute ein Lauf statt“ sage ich zu Jasmin. „Sieht danach aus. Warum sollte er sich denn sonst eine Startnummer umhängen“ antwortet sie mir. Wir folgen der Straße, die leicht aber dafür ein ganzes Stück kontinuierlich bergauf führt. Dabei kommen uns noch zwei weitere Läufer mit Startnummern entgegen. „Ok, hier muss definitiv ein Lauf stattfinden. Jetzt bin ich ja schon ein wenig neidisch“ sage ich zu Jasmin. „Du wieder“ antwortet sie mir mit einem Gesichtsausdruck der sagt „reicht es dir nicht, nur um die Welt zu radeln“. Auch sie grüßen und feuern wir an, was sie sehr freut. Genauso staunen sie über uns. Nach ein paar Kilometern sind wir am höchsten Punkt angekommen. Jetzt geht die Straße in sehr sehr engen Serpentinen ein ganzes Stück hinab. Ich halte an und sage zu Jasmin „fahr du ruhig weiter. Ich will ein paar Fotos machen“. „Ok“ antwortet sie mir und rollt weiter. Wow. Die Aussicht ist wirklich cool. Ich packe die Kamera aus und schieße ein paar Bilder. In der Zeit kommt wieder ein Läufer an mir vorbei. So den fragst du jetzt was für ein Lauf heute stattfindet und was für eine Distanz. Ich grüße ihn und feuer ihn kurz an. Anschließend frage ich ihn in kurzen schnellen Sätzen. Ah.... Jetzt bin ich schlauer. Heute, bzw. gestern war der Start des Immortals Race (Lauf der Unsterblichen) der in Tripoli startet und über Sparta nach Kalamata führt. Insgesamt 140Km durch die Berge. Somit ist es ein Ultramarathon. Ach, da werden Erinnerungen wach an meinen ersten Ultramarathon. Hätte ich das gewusst, hätte ich spontan teilgenommen. So Schluss mit dem Tagträumen. Mittlerweile ist Jasmin unten angekommen und winkt mir zu. Kamera verstauen und los geht es. Auf dem Weg nach unten kommt mir noch ein weiterer Läufer entgegen. Nach ein paar Kurven bin ich auch schon unten bei Jasmin angekommen. Mit den Worten „Das hat Spaß gemacht“ empfängt sie mich.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht noch ein kleines Stückchen weiter abwärts, ehe es wieder rauf geht. Immer wieder kommen uns vereinzelt Läufer entgegen. Auch ein paar Läuferinnen sind dabei. Es sind immer wieder lustige Begegnungen. Wir feuern sie an und sie feuern uns an. An einer geraden etwas flachen Stelle machen wir am Straßenrand halt. Die Räder lehnen wir auf der anderen Straßenseite an der Leitplanke an, während wir uns in den Schatten setzten. „Ganz schön warm wieder heute“ sagt Jasmin zu mir, während sie ihre Trinkflasche öffnet. „Oh ja. Das Thermometer zeigt 28°C in der Sonne an“ antworte ich ihr. Wir machen einige Minuten Pause, ehe wir wieder aufsatteln und weiter bergauf radeln. Es geht noch eine ganze Weile bergauf. Die Landschaft ist wirklich unglaublich schön. Nach ungefähr 16Km und 1053Hm sind wir dann endlich oben angekommen auf 1307Hm. Und das Beste, hier oben gibt es ein kleines Restaurant. Hier machen wir Halt. Da Jasmins Motivation ein wenig angekratzt ist nach dem ganzen bergauf, glaube ich, ist es Zeit für eine kleine Motivationsspritze. „Lust auf ein Eis?“ frage ich sie. Sie strahlt mich mit großen Augen an „Ja! Das wäre toll“. Wir schieben die Räder an eine kleine Mauer und stellen sie dort ab. Jasmin nimmt das Portmonee an sich und geht mal rein gucken, ob sie auch Eis haben. Ich setzte mich währenddessen an einen der Tische, die auf dem Platz vor dem Restaurant stehen. Nach ein paar Minuten ist sie wieder mit zwei großen Eis in der Waffel zurück. Nun sitzen wir mitten in den Bergen in der Sonne und schlabbern ein Eis, nach der ganzen Anstrengung. Nach einer ausgiebigen Pause geht es aber dann irgendwann weiter. Jetzt geht es fast ganze 1000hm wieder bergab. Damit es uns nicht kalt wird während der Abfahrt, ziehen wir unsere dünnen Überziehjacken an. Sicher ist sicher. Genau am Scheitelpunkt steht ein Schild das auf ein Oliven Museum in Sparta hinweist. „Schau mal in Sparta gibt es ein Oliven Museum“ sage ich kichernd zu Jasmin. „Oliven. Sie sind überall“ antwortet sie lachend. „Jaja, immer diese Oliven. Na Lust auf eine kleine Olivenernte?“ frage ich sie. „Ne, gerade nicht. Vielleicht später“. So genug herumgealbert. Los geht’s. So sausen wir die Serpentinen auf der anderen Seite wieder hinab. Dabei geht es durch eine wunderschöne Berglandschaft. Aber das absolute Highlight der Abfahrt ist aber definitiv das Stück, wo die steilen Felswände über die Straße hinausragen und man sogar ein kleines Stückchen durch einen Tunnel fährt. Einfach nur atemberaubend. Die Straße führt vorbei an steilen Felswänden, hohen Gipfeln und tiefen Schluchten. Wir wollen noch aus den Bergen raus und uns dann einen Schlafplatz suchen. Nach ungefähr 17Km Abfahrt kommen wir in einem kleinen Dorf an. Von hier aus sind es nur noch knappe 8Km bis nach Sparta. „Wäre super wenn wir direkt nach der Ortschaft einen Schlafplatz finden würden“ sage ich zu Jasmin. „Wäre super“ antwortet sie mir. Und wir sollten Glück haben, denn nur wenige 100 Meter hinter der Ortschaft finden wir sogar gleich zwei geeignete Schlafplätze. Links neben der Straße befindet sich eine kleine flache Wiese und rechts führt ein kleiner Weg weg von der Straße zu einem etwas höher und hinter Bäumen und Gebüsch gelegenen Basketballplatz, der bis auf den offenen Eingang eingezäunt ist. So wird man nicht direkt von der Straße aus gesehen. Links, auf der Wiese wird man zwar direkt von der Straße aus gesehen, aber dafür liegt man bequem auf einer weichen Wiese. Bei dem Basketballplatz wird man zwar nicht direkt gesehen, aber dafür liegt man auf einem harten Betonboden. Wir beratschlagen uns kurz und entscheiden uns dann für das Basketballfeld. Wir folgen dem Weg zum Basketballfeld und fahren dann in die hinterste Ecke des Feldes. „Ist doch super hier“ sagt Jasmin. „Stimmt. Aber wir müssen ein paar dicke Steine sammeln, damit wir das Zelt richtig abspannen können“ antworte ich ihr. „Sollte kein Problem sein, da vorne liegen einige. Und wenn morgen früh ein paar Kids zum Basketballspielen auftauchen, spielen wir mit ihnen um den Platz“ erwidert Jasmin lachend. Da wir noch ein wenig warten wollen, ehe wir das Zelt aufbauen, falls doch noch jemand kommen sollte, wollen wir uns zuerst etwas zu Essen kochen. Als ich die große Rackpack Tasche von meinem Rad nehmen will, fällt mir auf, dass in ihr irgend etwas hin und her schwappt. Oh oh, nicht gut. Ich stelle die Tasche auf den Boden und öffne sie. Verdammt! Der kleine Verschluss des Wassersacks ist offen und fast das gesamte Wasser ist ausgelaufen. Und mein Schlafsack, der sich ebenfalls in der Tasche befindet, hat alles freudig aufgesogen. Schit! Irgendwie muss sich der Verschluss während der Fahrt geöffnet haben, oder er war nicht richtig zu. Zum Glück sind die Lebensmittel gut verpackt, naja, bis auf eine Packung Kritharaki (griechische Reisnudeln). Die Packung hatte wohl ein Loch. Die sind jetzt schön aufgequollen. Heute gibt es also 1 Kg Kritharaki mit Gemüse. Und der Schlafsack? Der wird wohl nicht mehr trocken werden bis zum schlafengehen. Wir packen den nassen Schlafsack aus und hängen ihn nach dem auswringen über einen der Basketballkörbe zum trocknen. Dann bleibt mir also nur noch mein Schlafsackinlett für die Nacht. Das könnte etwas frisch werden. „Wenn du lieb bist, bekommst du was von meinem Schlafsack ab“ sagt Jasmin lachend zu mir. „Ich schaue sie kritisch an und antworte ihr „Das überlege ich mir noch“ und strecke ihr anschließend die Zunge raus. Wir kochen uns die schon vorgeqollenen Kritharaki und essen anschließend. Nach dem Essen fängt Jasmin an Steine für zum abspannen zu sammeln, während ich das Zelt aufbaue. Nachdem das Zelt steht, helfe ich ihr beim Steine sammeln. Als wir genug Steine haben, spannen wir das Zelt so gut wie es geht ab. So erledigt. Das sollte halten. Während Jasmin das Zelt von innen herrichtet, mache ich draußen alles paletti für die Nacht. Sachen wieder einpacken, Fahrräder am Zaun abschließen und meinen nassen Schlafsack über die Räder legen, in der Hoffnung das er morgen früh trocken ist. Nachdem alles erledigt ist, gehe ich zu Jasmin ins Zelt. Wir unterhalten uns noch ein wenig und arbeiten am Handy und Laptop, ehe wir uns schlafen legen. 
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      <pubDate>Sun, 09 May 2021 09:00:03 GMT</pubDate>
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      <title>Kalamata</title>
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           Nach einem sehr erholsamen Tag wachen wir strotzend vor Energie auf. In den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne frühstücken wir vor unserem Zelt und genießen die Sonne. Heute wird wohl auch wieder ein ziemlich warmer Tag werden. Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und schieben unsere Räder den sandigen Weg durch die Dünen zurück zur Straße. Unser nächstes Ziel ist Kalamata, dass wir wohl morgen erreichen werden, denn bis dorthin ist es jedoch ein ganzes Stück. Wir folgen der Straße ein ganzes Stück immer entlang der Küste Richtung Süden, bis wir nach ungefähr 26km dann ins Landesinnere abbiegen. Was auch wieder bedeutet, bergauf. Mittlerweile sind wir das aber gewöhnt und es macht mir auch nicht mehr viel aus. Schließlich habe ich es ja sogar mit dem Rad auf den Olymp geschafft. Auf unserem hügeligen Weg kommen wir immer wieder an kleinen Ortschaften vorbei. Auf einem Streckenabschnitt wachsen riesige Kakteen. „Das ist die Kakteen avenue“ witzelt Basti. In einem kleinen Dorf namens Stenyklaros lungern ganz schön viele Streuner auf der Straße. Und wie sollte es anders sein, gehen sie direkt lautstark bellend auf uns los. Wenigstens halten sie etwas Abstand. Wir fahren einfach weiter. Als wir das Dorf nach nur wenigen hundert Metern wieder verlassen, lassen sie auch schon wieder von uns ab. Das waren mal wieder welche von der nervigen Sorte. In Meligalas wird Basti langsamer und dreht sich zu mir um. „Komm wir halten hier mal kurz an“ sagt er zu mir und bleibt stehen. Eine Pause ist nicht schlecht. Wir stellen unsere Räder an einer Mauer ab, Basti dreht sich um und läuft die Straße zurück. Dabei ruft er mir noch zu „Bin gleich wieder da“. Mmh.. ok, was hat er denn jetzt wieder vor? Ich setzte mich neben unsere Räder an die Mauer. Nach nur wenigen Minuten kommt er wieder und hat dabei die Hände hinter seinem Rücken. „Links oder rechts?“ fragt er mich. „Mmmh... dann links“ antworte ich ihm und deute auf seinen linken Arm. „Gute Wahl“ sagt er und zeigt mir was er in der linken Hand hält. „Ha! Dachte ich es mir“. Er hat uns zwei Eisbecher von der Marke Merenda besorgt. Das ist so etwas wie Nutella. Nur halt von einer anderen Marke und viel leckerer als Nutella. Finde ich, denn es schmeckt wie eine Tafelschokolade halt nur als Brotaufstrich. „Ok und was hast du in der anderen Hand?“ frage ich ihn und nehm einen der beiden Eisbecher. „Eine kalte Zitronen Limonade für uns beide“ antwortet er mir. So versüßen wir uns die Pause mit etwas leckerem Eis und kalter Limonade. Da es langsam dem Abend entgegen geht, beschließen wir nur noch aus Meligalas raus zu fahren und dann nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Relativ schnell werden wir auch fündig. Neben der Straße ist eine große Wiese mit ein paar Gebüschen. „Na das sieht doch vielversprechend aus“ sagt Basti. Wir halten an und schieben unsere Räder auf die Wiese hinter die Gebüsche. Die Wiese bietet einen super Schlafplatz. Leider stellen wir jedoch schnell fest, dass es zur anderen Seite hin sehr einsichtig ist. Was jetzt nicht so das Problem wäre, wenn sich am Ende der Wiese nicht ein Containerdorf befinden würde, was ziemlich.....Naja zwiespältig wirkt. Viel Müll, alte Autowracks, eingerissene Zäune mit Stacheldraht, Wohnwagen und etliche Leute die durcheinander schreien. Wir überlegen kurz hin und her, kommen aber beide zu dem Entschluss, dass wir auf unser beider Bauchgefühl hören sollten, was uns sagt, lieber wo anders zu zelten. Also drehen wir um und schieben unsere Räder zurück zur Straße und fahren weiter. Ein kleines Stückchen weiter die Straße entlang, entdecken wir wieder eine Wiese. Wir halten wieder an und schieben unsere Räder in einem passenden Moment, als kein Auto zu sehen ist, auf die Wiese. Auch hier haben wir einen Sichtschutz zur Straße hin durch ein paar Bäumen, sowie Gebüschen und einem alten Gebäude, wovon aber nur noch zwei kleine Mäuerchen stehen. Zur anderen Seite hin haben wir ein dichtes Gestrüpp, wo wohl niemand durch kommen sollte. Wir lauschen kurz, ob irgend etwas zu hören ist, aber es ist nichts zu hören, jedenfalls nichts bis auf ein einzelnes Auto was die Straße entlang kommt. „Hier ist super“ sage ich zu Basti, der mir zustimmend zunickt. Wir packen unsere Räder ab und bauen das Zelt auf. So wie jeden Tag kocht uns Basti etwas zum Abendessen, während ich das Zelt von innen fertig mache. Isomatten aufblasen, Schlafsäcke auspacken und die Taschen vom Vorzelt rein holen. Mittlerweile sind wir ein echt gut eingespieltes Team, bei dem jeder seine Aufgaben hat und damit auch sehr glücklich ist. Kurz nachdem ich mit allem fertig bin, ist auch das Essen fertig und wir essen zu Abend. Anschließend noch schnell abwaschen, denn wir wollen nicht wieder in der Nacht überraschend Besuch bekommen. Gute Nacht.
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            Die Nacht verläuft ruhig. Nach dem frühstücken packen wir alles zusammen und schieben unsere Räder zurück zur Straße.Heute wollen wir Kalamata erreichen. Auf unserem Weg dorthin kommen wir durch viele kleine Ortschaften. Zwischen ihnen befinden sich meistens Felder. Dabei geht es immer ein wenig rauf und wieder runter. Nach 26km ist Kalamata auch schon erreicht. Jedes Mal, wenn man sich einer größeren Ortschaft nähert, merkt man dieses meist sofort. Denn der Verkehr nimmt, je näher man der Stadt kommt, stetig zu. So auch diesmal wieder. Wir stürzen uns einfach ins Getümmel und lassen uns von dem Verkehr mitreißen. Auf unserem Weg ins Zentrum von Kalamata, kommen wir an einem Supermarkt vorbei. „Sollen wir hier kurz Halt machen?“ fragt mich Basti. „Können wir machen. Was erledigt ist, ist erledigt“ antworte ich ihm. Wir fahren in eine Nebenstraße, direkt neben dem Supermarkt und stellen unsere Räder an der Ladenwand auf dem Bürgersteig ab. Wir beratschlagen uns kurz, was wir alles brauchen und dann gehe ich eben einkaufen, während Basti bei den Rädern bleibt. In dem Supermarkt ist ganz schon was los. Als ich wieder draußen bin, sehe ich zwar unsere Räder, aber Basti nicht. „Huhu, hier bin ich“ ruft mir Basti winkend zu. Ah, da ist er ja. Er hat sich auf die andere Straßenseite in den Schatten gesetzt. Jetzt steht er auf und kommt wieder zu den Rädern und mir rüber. „Wurde mir nach ner Zeit zu warm in der Sonne. Hast du alles bekommen?“ fragt er mich lachend. „Nein, leider nicht“ antworte ich ihm. Wir verstauen alles und satteln wieder auf. Weiter geht es Richtung Zentrum. Wenig später erreichen wir das Zentrum und landen in einer breiten Fußgängerzone. Hier reit sich ein Café und Restaurant nahezu an das Nächste. Wir steigen von unseren Rädern ab und schieben sie die Fußgängerzone entlang. „Was hältst du davon, wenn wir uns in eines der Cafés setzten? Dann kann ich den nächsten Blogbeitrag abtippen und online stellen und etwas Strom für den Laptop abzwacken“ sagt Basti zu mir. Die Idee finde ich super. „Wie wäre es mit dem da?“ frage ich Basti und deute auf eines was mir optisch gefällt. Basti stellt sein Rad ab und sagt zu mir „Alles klar. Ich gehe mal gucken, ob wir dort einen Sitzplatz mit Strom bekommen und was sie so alles haben“ und stiefelt los. Nach zwei Minuten ist er schon wieder zurück. „Sieht gut aus. Wir können die Räder an der Glasfront abstellen. Direkt hinter ihr ist ein Sitzplatz für zwei mit Steckdose“ erzähl er mir. Perfekt. Wir schieben unsere Räder zum Café, stellen sie ab und gehen hinein. Drinnen werden wir von einer netten Kellnerin begrüßt. Basti fragt sie kurz, ob es ok ist, wenn wir uns mit dem Laptop an den Tisch mit der Steckdose setzten und ihn anschließen. Ja klar, kein Problem antwortet sie mit einem Lächeln im Gesicht. Wir setzten uns an den besagten Tisch und schauen zuerst einmal in die Karte. „Oh, die haben aber tolle Sachen“ sage ich zu Basti. „Dann guck mal da rüber“ antwortet er mir und nickt zur Kuchenauslage am Tresen. „BOR!“. „Wenn du Lust hast, kannst du ja mal rüber gehen und schauen was sie so haben und uns etwas leckeres aussuchen. Ich fange dann schon mal an zu schreiben“ sagt Basti zu mir. „Ok, was möchtest du denn zu trinken haben?“ frage ich ihn. „Einen O-Saft bitte“ antwortet er mir. Also auf zur Kuchenauslage. Uih, die haben aber viele lecker aussehende Sachen. Neben Kuchen und kleinen Leckereien haben sie auch belegte Sandswitches. So mal sehen, was nehmen wir denn? Oh ja, über den wird sich Basti freuen. Einen typisch griechischen Nachtisch namens Portokalopita Das ist ein sehr süßer und saftiger Orangenkuchen. Und für mich....... für mich gibt es ein Stück von dem lecker aussehenden Schockladenkuchen mit Sahnefüllung, sowie einen Frappé (Eiscafé). Ich bestelle direkt am Tresen und der nette Mann auf der anderen Seite des Tresen sagt mir, dass es uns gleich an den Tisch gebracht wird. Super. Wenige Augenblicke später kommt auch schon alles. Basti schiebt den Laptop an die Seite und wir genießen unsere Leckereien. Nachdem wir fertig sind, macht Basti sich wieder an die Arbeit. Um ihn nicht zu stören und weil ich eh noch etwas anderes vorhabe, was ich während dessen schon mal erledigen kann, mache ich mich auf den Weg zum nächsten Klamottengeschäft. Denn ich möchte mir gerne eine neue kurze Sporthose kaufen. Also trinke ich noch meinen Frappé leer und mache mich dann auf den Weg. Lange suchen muss ich nicht, denn wir sind eben erst an einem Kleidungsgeschäft vorbeigekommen, dass direkt um die Ecke ist. Relativ schnell werde ich auch fündig. Zurück bei Basti präsentiere ich ihm stolz was für ein Schnäpschen ich gemacht habe, denn die Hose war auch noch reduziert. Da er noch nicht ganz fertig ist, bestellen wir uns noch etwas zu trinken.
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           Als Basti dann fertig ist und der neue Blogbeitrag online ist, machen wir uns wieder auf den Weg. Unser nächster Zwischenstopp ist ein anderer Supermarkt direkt um die Ecke. Dort wollen wir die noch fehlenden Dinge einkaufen. Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt sind wir auch schon da. Diesmal geht Basti rein und ich bleibe bei den Rädern. Als er wieder zurück ist, präsentiert er mir ganz stolz, was er alles gekauft hat. „Guck mal, ich habe einen Kürbis gekauft. Leider hatten sie keine normalen Kürbisse, deswegen habe ich einen länglichen Hokkaidokürbis genommen. Ich habe mir überlegt, ich könnte ja heute eine Kürbiscremesuppe kochen. Schließlich ist ja heute Halloween. Und, was noch viel cooler ist, ich mache uns aus ihm eine Kürbislaterne!“. Der hat vielleicht immer Ideen. Jetzt steht er vor mir, mit einem Kürbis in der einen Hand und in der anderen das Wechselgeld und strahlt mich mit einem Grinsen, das über beide Ohren geht, an. „Ja kannst du gerne machen“ antworte ich ihm und kann mir das Lachen nicht verkneifen. Nachdem alles verstaut ist, geht es auch schon wieder weiter. Unser nächstes Vorhaben, einen geeigneten Pauseplatz finden, an dem wir unsere Reste von gestern Abend essen können. Denn wir bekommen trotz des Kuchens, oder gerade wegen ihm, beide ein kleines Hüngerchen. Vor einem großen Gebäudekomplex entdecken wir eine kleine Wiese, an der wir Halt machen. Zu essen gibt es die restlichen Nudeln mit Bolognese vom Vortag. Selbstverständlich die vegetarische Variante mit Soja. Gesättigt geht es weiter. Nach langer Zeit fahren wir mal wieder auf einem richtigen Fahrradweg, auf dem mal nicht Autos geparkt haben oder große Müllcontainer abgestellt wurden, aus der Stadt raus. Kurz vor der Stadtgrenze endet der Fahrradweg auf der Straße. Halb so schlimm, denn hier ist nahezu kein Verkehr mehr. Grund dafür ist, dass vor uns die Nebenstrecke durch die Berge nach Sparta liegt, was auch unser nächstes Ziel ist. Gut für uns. Also auf in die Berge nach Sparta. Wir könnten zwar auch der Hauptverkehrsstraße folgen, die einmal um die Berge an der Küste entlang führt, aber irgendwie haben es uns die Berge angetan. Außerdem ist es hier, was den Verkehr angeht, deutlich angenehmer zu fahren. Jedenfalls geht es direkt hinter Kalamata los mit bergauf strampeln und das mal gleich mit im Schnitt 8% Steigung. Dabei kommen wir an einem weitläufigen Militärgelände vorbei. Als wir an einer Y-Kreuzung ankommen, haben wir nun zwei Möglichkeiten wie wir weiter fahren. Links oder rechts? Von der Länge her tut sich da nicht all zu viel und beide führen nach ein paar Kilometern wieder zusammen. Es sind eher die Höhenmeter und der Untergrund. Nach links geht es zwar etwas flacher bergauf, aber dafür ist der Untergrund nicht wirklich pralle. Rechts hingegen geht es zuerst wieder ein kleines Stückchen abwärts, ehe es dann wieder bergauf geht, aber dafür auf einer gut geteerten Straße. Während wir unsere beiden Möglichkeiten abwägen, kommt von rechts ein älterer Herr, der mit seinem Hund spazieren geht. Als er bei uns ankommt, macht er Halt und fragt uns wo wir hin möchten. Wir sagen ihm, dass wir durch die Berge nach Sparta wollen. Er rät uns den rechten Weg zu wählen, da der linke Weg nicht gut sei und auch auf einem Stück momentan nicht passierbar sei. Damit nimmt er uns die Entscheidung ab. Wir bedanken uns bei ihm und vertrauen auf seinen Rat. Also rechts lang. Wie geahnt geht e zuerst ein kleines Stückchen bergab, ehe es dann bergauf geht. Aber dafür ist der Weg in einem guten Zustand. Da es langsam dem Abend entgegen geht, halten wir ab sofort Ausschau nach einem Schlafplatz für heute. Gar nicht so leicht wieder in den Bergen, denn das Gelände ist sehr hügelig und steil. Nach 2,6Km kommen wir an der Weggabelung an, an der die zwei Wege wieder zusammenführen. Nach einem kurzen Blick in die Abzweigung wird uns schnell klar, dass es die richtige Entscheidung war, auf den älteren Herrn zu hören. Denn der andere Weg ist eher nur noch ein schmaler Feldweg mit groben Schotter. Wir folgen weiter der Straße, die sich immer weiter in die Berge schlängelt. Als wir an einer kleinen ziemlich zugewucherten Einfahrt entlang kommen, machen wir Halt und Basti läuft einmal den Pfad entlang, um zu schauen ob wir hier einen Platz zum schlafen finden. Wenige Minuten später ist er auch schon wieder zurück. „Sieht gut aus. Der Weg endet nach ein paar Metern an einer kleinen Wiese. Dort stehen etwas tiefer, auf einer Terrasse, vereinzelt ein paar Olivenbäume umher und ein alter Rohbau, der aber nie fertig gestellt wurde. Dort scheint aber auch schon länger keiner mehr gewesen zu sein. Wir können entweder auf der Wiese unser Zelt aufschlagen oder in dem Rohbau schlafen“ erzählt er mir. Ein kurzer Blick nach links und rechts, kein Auto zu sehen, dann los. Wir schieben unsere Räder den kleinen Pfad entlang zu der Wiese. Da es mir lieber ist, unser Zelt auf der Wiese aufzuschlagen, bleiben wir hier und beginnen das Zelt aufzubauen. Während ich das Zelt von innen herrichte, fängt Basti an die Kürbiscremesuppe zu kochen. Als ich fertig bin und wieder aus dem Zelt zu ihm kommen möchte, ruft er mir zu, „bringst du mir bitte meine Kopflampe mit raus?“. „Ja“ antworte ich ihm. Die Sonne verschwindet langsam hinter den Bergen. Der Himmel ist in wunderschönen roten und gelben Tönen gefärbt. „Guck mal was ich gemacht habe“ sagt Basti zu mir und hält mir den geschnitzten Kürbiskopf entgegen. „Das ist Klaus“. „Ach wie cool. Den hast du wirklich gut hinbekommen“ antworte ich ihm lachend. „Wir können meine Kopflampe in ihm verstecken, dann leuchtet er sogar“. Ich gebe ihm seine Kopflampe, die er zuerst noch in einer durchsichtigen Mülltüte steckt, ehe er sie in Klaus stopft. Anschließend stellt er Klaus vor unser Zelt. Sieht wirklich cool aus. Mittlerweile ist auch unser Essen fertig. Die Suppe ist wirklich unglaublich lecker. „Die ist wirklich lecker. Die können wir gerne öfters machen“ sage ich zu ihm und er bedankt sich. Das zeigt mal wieder, warum er der Koch von uns beiden ist. Pappe satt und glücklich legen wir uns nach dem Abwasch ins Zelt und schlafen.
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           Happy Halloween 2020
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      <pubDate>Sun, 02 May 2021 10:00:06 GMT</pubDate>
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            Am frühen Morgen werde ich vom leisen prasseln des Regens auf unserem Zelt geweckt. Mist, Regen, geht es mir durch den Kopf. Ich greife nach dem Handy um auf die Uhr zu gucken. 4 Uhr. Vielleicht haben wir ja Glück und es hört wieder auf. Ich drehe mich wieder um und schlafe weiter. Pünktlich um 7 Uhr klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Ich schalte den Wecker aus und lausche. Nichts zu hören. Sehr gut, dann hat es wirklich wieder aufgehört. Ich drehe mich zu Jasmin um und sage zu ihr „Guten Morgen“. „Guten Morgen“ erwidert sie. „Kann es sein, dass es die Nacht geregnet hat?“ fragt sie mich. „Ja, aber es hat aufgehört“ antworte ich ihr. „Sehr gut“. Da es draußen nass ist, frühstücken wir im Zelt. Währenddessen schaue ich nach, was der Wetterbericht sagt. „Mmh... Sieht nicht wirklich prickelnd aus für heute. Zum Mittag hin soll noch mal was runterkommen“. Der Blick aus dem Zelt verheißt auch nicht wirklich Gutes. Es hängen dicke schwarze Wolken tief am Himmel. Schnell lieber wieder das Zelt zu machen. Naja hilft ja alles nichts. Nach dem frühstücken packen wir alles zusammen. Leider ist das Zelt noch etwas nass von außen. Während Jasmin die letzten Sachen im Zelt verpackt, trockne ich mit meinem Handtuch das Zelt ab. Dies haben wir schon öfters gemacht, wenn das Zelt am Morgen noch nass war. Nachdem alles bis auf das Zelt verpackt ist, ist nun das Zelt dran. Zum Glück ist es mittlerweile wieder fast trocken. Gutes Zelt. Das Zelt ist schnell abgebaut und verstaut. Jetzt kann es weiter gehen. Bis zum antiken Dorf Olympia sind es jetzt noch ca. 27Km. Dabei geht es gefühlt durch Nirgendwo. Bis auf hin und wieder mal einen kleinen Ziegenstall oder Olivenhainen gibt es nicht viel mehr zu sehen, als Natur. Auch Autos oder andere Menschen sehen wir nur selten. Zum Mittag hin fängt es wie vorhergesagt an zu Regnen. Als die ersten Tropfen runterkommen, halten wir an und ziehen unsere Regenjacken über. Nach kurzer Zeit wird aus den einzelnen Tropfen aber richtiger Regen. Als wir durch ein kleines Dorf namens Mouzaki kommen, stellen wir uns an der kleinen Dorfkapelle unter um den Regen etwas abzuwarten. Praktisch, das wir hier auch gleich an einem Wasserhahn unser Wasser auffüllen können. Als der Regen nach ungefähr 20 Minuten etwas nachlässt, beschließen wir weiterzufahren. Doch nach nur wenigen Metern wird der Regen wieder doller. Was solls. Pech gehabt. Irgendwann lässt der Regen aber dann wieder nach und es kommt sogar ein wenig die Sonne raus. Leider hat aber auch der Wind etwas zugenommen. Einerseits gut, denn so wurden die Wolken vertrieben, aber andererseits muss er natürlich wie immer von vorne kommen. Kurz bevor wir im antiken Olympia ankommen, kommen wir durch zwei schnuckelige kleine Dörfer. Pelopio und Platanos. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis Olympia. Aber natürlich geht es wie immer bergauf. Diesmal aber nur kurz und knackig. Und wie sollte es anders sein, geht es oben angekommen direkt wieder runter.
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           In Olympia angekommen geht es zuerst ein Stück durch das heutige Olympia. Um ehrlich zu sein, habe ich mir die Ortschaft etwas anders vorgestellt. Wir fahren die Hauptstraße entlang, die direkt zum Zentrum führt. Das Zentrum besteht aus einer langen geraden Fußgängerzone an der sich ein Souvenirshop an den nächsten reiht. Über den Souvenirshops befinden sich Ferienwohnungen mit riesigen Reklametafeln, die dafür werben, dass man hier am besten schläft. Am Ende der Fußgängerzone befindet sich das Rathaus von Olympia, sowie eine Statue der griechischen Siegesgöttin Nike. Ich lasse es mir natürlich nicht nehmen ein Foto vor der Statue zu machen. Vor dem Rathaus weht neben der griechischen Fahne noch die europäische, sowie die olympische und die japanische. Warum die japanische fragst du dich? Na ganz einfach. Die nächste Olympiade findet in Japan statt. Jetzt geht es zum antiken Olympia. Da heute der 28.10.20 ist und somit der Nationalfeiertag Ochi-Tag,
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           An dieser Stelle mal ein wenig Geschichte. Ochi ist griechisch und bedeutet auf deutsch nein. Somit hat der Nationalfeiertag am 28.10 den Namen „Nein-Tag“. Hintergrund ist die Ablehnung des von Bentio Mussolini am 28.10.1940 an Griechenland gestellten Ultimatums vor dem Beginn des griechisch-italenischen Krieges.
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            Zuerst fahren wir ein kleines Stückchen an den Ausgrabungsstätten von Olympia vorbei. Grund dafür ist, dass die Straße direkt an den Ausgrabungen vorbei verläuft und dabei ein wenig höher liegt. Somit hat man einen super Ausblick auf die gesamte Ausgrabungsstätte. Anschließend geht es die Straße wieder zurück zum Eingang. Dort machen wir Halt an einer Bank. Da es Jasmin keine Ruhe lässt und sie sich unwohl dabei fühlt, die Räder und all unsere Sachen alleine dort stehen zu lassen, gehe ich alleine in die Ausgrabungsstätte um mir alles anzusehen. Schade. Das Gelände ist recht weitläufig. Ich schaue mir unter anderem das alte Stadion an, sowie verschiedene Tempel und Überreste von Gebäuden und Bädern. Vieles wurde wieder rekonstruiert. Sehr beeindruckend. Nachdem ich mir alles angeschaut habe, gehe ich wieder zurück zu Jasmin. „Da bist du ja wieder“ begrüßt sie mich und versteckt die angefangene Keksverpackung. „Hey! Ich will auch welche!“ rufe ich ihr zu und schnappe mir die Kekse. Wir machen noch kurz Pause und mümmeln ein paar Kekse, ehe wir weiterfahren.
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           Jetzt geht es weiter Richtung Süden. Natürlich geht es hinter Olympia erst einmal wieder steil rauf. Gut das wir uns mit Keksen gestärkt haben. Auf unserem Weg Richtung Süden und zurück an die Küste, queren wir einen Staudamm und fahren durch eine große recht flache Ebene. Links und rechts der Straße sind immer wieder Seen und unglaublich hoch gewachsene Bambusgräser. Ein paar Kilometer später erreichen wir die kleine Ortschaft namens Kallikomo, die wir einmal durchqueren. Am anderen Ende der kleinen Ortschaft befindet sich eine Bar, die so unglaublich laute Musik spielt, dass wir sie schon von weitem hören. Selbst als die Ortschaft schon ein ganzes Stück hinter uns liegt, können wir die Musik immer noch hören. Nenene, wenn es wenigstens gute Musik wäre. So was wie Slipknot oder Rammstein, aber die Musik ist ein Mix aus schnellen Elektrobeats gepaart einem Gesang, der sich anhört als würde jemand einer Katze am Schwanz ziehen. Aber Geschmäcker sind ja bekannter Maßen unterschiedlich. In Samiko führt uns unser Weg durch enge kleine Gassen rauf und runter. Von hier aus haben wir eine super Aussicht auf die Küste. Unser Plan für heute ist es, einen Schlafplatz am Strand zu finden. Hinter Samiko geht es runter auf Meereshöhe. Die Straße führt uns direkt zur Küste. Von weitem ziehen schon wieder dunkle Regenwolken auf. Na hoffentlich ziehen sie an uns vorbei. Rechts neben der Straße befindet sich ein kleiner Waldstreifen und hinter ihm versteckt sich die Küste. An einem kleinen Waldweg machen wir Halt und ich schaue mal wo dieser Weg hinführt. Nach wenigen Metern komme ich an einem alten und zugewachsenem Bahngleis an. Auf der anderen Seite der Gleise ist weicher Sand. Der Weg führt einmal über dieses Gleis und in hohen sandige Dünen. Ich laufe den Weg weiter entlang und erreiche den Strand. „WOW“ flüstere ich vor mir her. Der Strand ist wirklich wunderschön. Vor mir liegt ein breiter Sandstrand. Ich schaue nach links und rechts und entdecke ein paar Campervans. Ich gehe zu Jasmin zurück und erzähle ihr was ich gesehen habe. Wir beschließen noch ein wenig weiter zu fahren, um nicht direkt bei den Campern unser Lager aufzuschlagen. Wenige Meter führt wieder ein Weg in den Wald. Auch diesmal laufe ich zuerst vor, um die Lage zu peilen. Hier sieht es gut aus. Wir schieben unsere Räder den Sandweg entlang. An fahren ist hier nicht zu denken. Der Weg führt wieder direkt zum Strand. Auch hier stehen wieder zwei Vans. Was uns aber nicht weiter stört. Wir schieben unsere Räder links an den Vans vorbei und suchen uns eine schöne Stelle etwas entfernt von den Vans. Als wir an ihnen vorbei kommen, sehen wir das beide deutsche Kennzeichen haben. „Lustig. Fast immer sind es Deutsche, wenn wir andere Reisende mit Rädern oder Campern sehen“ sage ich zu Jasmin. „Ja. Irgendwie komisch“ sagt sie lachend zurück. Wir packen unsere Räder ab und bauen das Zelt auf. Eigentlich würde ich ja wirklich gerne eine Runde baden gehen, aber die Brandung ist wirklich etwas doll. Die Wellen, die kurz vor dem Strand brechen, sind gute 1,5m hoch. Auf Waschmaschine habe ich jetzt nicht so wirklich Lust und lasse es daher. Während wir uns etwas zu Abendessen kochen, kommen wir auf den Gedanken, doch einfach mal einen Tag Pause zu machen. Und zwar hier am Strand. Bis zur nächsten Ortschaft ist es nicht weit. Ungefähr 10 Minuten mit dem Rad. Dort gibt es einen Supermarkt, an dem wir morgen einkaufen könnten. Außerdem könnten wir auch dort unsere Wasservorräte auffüllen. Wir entscheiden uns dafür, erst übermorgen weiterzufahren und mal einen Tag die Seele baumeln zu lassen. Da der Wind etwas gedreht hat, bleiben wir sogar von den Regenwolken verschont. Während die Sonne langsam am Horizont verschwindet, genießen wir unser Abendessen. Als die Sonne dann endgültig am Horizont verschwunden ist, gehen wir ins Zelt und legen uns schlafen.
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            Heute schlafen wir mal so richtig aus. Den Wecker haben wir vorsorglich schon am Abend vorher ausgeschaltet. Herrlich. Nachdem wir wach geworden sind, bleiben wir zuerst noch eine Weile im Zelt liegen. Aber durch die Sonne heizt sich das Zelt schnell auf, sodass wir ins Freie flüchten. Im Schatten unseres Zeltes frühstücken wir. Auch hier lassen wir uns reichlich Zeit. Denn heute steht nichts auf dem Tagesplan. Naja, fast nichts. Ich fahre zum Mittag hin mal mit dem Rad zur nächsten Ortschaft, Zacharo. Dort will ich ein paar Besorgungen machen. Unter anderem Lebensmittel und schauen ob ich eine Stelle finde, an der wir Wasser bekommen. Nach dem Frühstück genießen wir jedoch erst einmal einfach unsere Freizeit. Wir faulenzen in der Sonne, gehen am Strand spazieren und ich schreibe am Reisetagebuch weiter. Bevor ich dann so um die Mittagszeit losfahre, schreiben wir eine Einkaufsliste, damit ich auch nichts vergesse. Reis, Gemüse, Brot und Früchte stehen auf der Einkaufsliste, aber auch eine kalte Limonade für Jasmin und ein kaltes Bier für mich. „Pass auf dich auf“ sagt Jasmin zu mir, als ich mir gerade mein Fahrrad schnappe und los will. „Uuuh... ist ja fast so wie früher, als ich morgens zur Arbeit geradelt bin“ antworte ich ihr lachend. Darauf hin fängt auch sie an zu lachen. „Bis später“ sage ich noch zu ihr und eier los. Drei Kilometer später bin ich auch schon in Zacharo am Supermarkt angekommen. Vor dem Laden fällt mir dann auf, misst Maske vergessen (Oktober 2020). Zurückfahren? Ne, dass ist blöd. Was jetzt? Ich entscheide mich mir einfach mein T-Shirt über Mund und Nase zu ziehen und schnell eine Einwegmaske zu kaufen. Die werden ja wohl welche haben. Schnell rein und ab Richtung Kasse. Dort sollten welche sein. Bingo! Da sind welche. Ok was ist die günstigste. Ein Zweierpack für 50 Cent. Nehme ich. Auf zur Kasse. Zum Glück steht dort gerade niemand an. Die junge Frau an der Kasse begrüßt mich mit einem Lächeln „Calimera“ (zu deutsch, guten Morgen). „Calimera“ erwidere ich. So jetzt kann ich Einkaufen gehen. Ausgangstür raus, zwei Meter daneben mit Maske wieder rein. Die Frau an der Kasse schaut mir hinterher und begrüßt mich mit einem Lachen und Winken wieder im Laden. Ein paar Minuten später ist der Einkauf erledigt. So, Punkt 1 von 2 abgearbeitet. Jetzt muss ich Wasser finden. Ich fahre einfach drauf los. Im Zickzack fahre ich durch die Straßen. Mmmh... Leider kein Wasserhahn oder Brunnen zu sehen. Dann entdecke ich einen Kirchturm der über die Dächer ragt. Ah, sehr gut. An Kirchen bekommt man eigentlich immer Wasser. An der Kirche angekommen stelle ich mein Rad ab und laufen schnell die paar Stufen zur Kirche rauf, denn sie befindet sich auf einem kleinen Hügel. Ein Wasserhahn ist schnell gefunden. Perfekt, Wasser gibt es auch. Also schnell wieder die Treppe runter und die leeren Flaschen und den Wassersack holen. Dann wieder die Treppe rauf und alles voll machen. Anschließend alles wieder verstauen und ab zurück zu Jasmin. Den Rest des Tages genießen wir einfach unsere Zeit am Strand. Morgen geht es weiter. 
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      <pubDate>Sun, 25 Apr 2021 10:00:08 GMT</pubDate>
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      <title>Ankunft auf Peloponnes</title>
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           Heute wollen wir die Halbinsel Peloponnes erreichen. Um auf Peloponnes zu gelangen, müssen wir bei Antirio über die Rio-Andirrio-Brücke, die über den Golf von Patras bzw. den Golf von Korinth führt. Bis dorthin sind es jedoch noch knappe 23Km. Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und fahren weiter. Zuerst müssen wir noch ein kleines bisschen bergauf fahren, ehe es dann bis zur Küste bergab geht. Am höchsten Punkt angekommen, können wir schon jetzt die vielen Berge von Peloponnes sehen. „Oh je. Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass Peloponnes so hügelig ist!“. „Nach dem was hinter uns liegt, schaffen wir das doch locker“ antwortet mir Basti lachend. Naja, jetzt geht es erst einmal bergab. Bei Nafpaktos erreichen wir nach langer Zeit mal wieder die Küste. Jetzt geht es immer entlang der Küste bis nach Antirio. „Schau mal, da hinten kann man schon die Brücke sehen“ sagt Basti zu mir und zeigt auf sie. „Wow, die ist aber lang“ antworte ich ihm. Mit einer Länge von 2880 Metern ist sie auch nicht gerade klein. Wenige Kilometer später erreichen wir auch schon Antirio. So, jetzt müssen wir nur noch den Weg zum Fußgängerüberweg finden. Die Fahrbahn ist für Radfahrer gesperrt. Außerdem ist die Brücke Mautpflichtig. Wir fahren von der Zufahrtsstraße der Brücke ab und fahren einmal unter der Brücke durch, um auf die andere Seite zu gelangen. Dort soll sich nämlich der Fußgängerüberweg befinden. Doch leider finden wir keinerlei Schild oder sonst irgendetwas, was einem den Weg weisen würde. Jedoch finden wir eine große Statue eines olympischen Fackelträgers, der in der Mitte eines großen Kreisverkehres steht. Dort machen wir kurz Halt und Basti schaut nochmal auf dem Handy nach, ob er dort mit Hilfe eines Satellitenbildes den Weg findet. „Also ich werde echt nicht schlau draus. Der Fußgängerweg ist da, aber er scheint erst nach der Mautstelle zu beginnen. Es gibt zwar einen kleinen Weg, der neben den Mauthäuschen vorbei verläuft und zum Fußweg führt, aber um zu ihm zu gelangen, müsste man zuerst über die Schnellstraße laufen. Das macht doch keinen Sinn. Drumherum sind überall Zäune“. Wir beschließen, einfach auf der Schnellstraße bis zu den Mauthäuschen zu fahren und dann zu gucken ob wir weiter kommen. Auf den Weg zur Auffahrt, die auf die Schnellstraße führt, kommen wir an einer kleinen Treppe vorbei, die hoch zu dem Fußgängerweg führt. Aber am oberen Ende endet die Treppe einfach an einem 2 Meter hohen Zaun. Hinter dem Zaun befindet sich direkt der Fußgängerweg. „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“ sagt Basti. Also fahren wir weiter, rauf auf die Schnellstraße. Kurz bevor wir die Mautstelle erreichen, winkt uns ein Mann in einer gelben Warnweste zu, der an einem Servicewagen neben einem der Kassenhäuschen steht. Er ruft uns auf englisch zu, dass wir rechts an dem Häuschen vorbeifahren sollen und zeigt in die Richtung. Wir rufen im zu, dass wir verstanden haben und bedanken uns für die Info. An dem Kontrollhäuschen angekommen, steigen wir ab und schieben unserer Räder den kleinen Weg, den wir schon auf den Satellitenbildern gesehen haben entlang. Keine 20 Meter später stehen wir auf der anderen Seite des Zaunes, und blicken runter auf die Treppe. Der Zaun wurde nachträglich aufgestellt, denn hier oben steht immer noch ein Schild, dass zur Treppe weißt. Manche Sachen muss man nicht verstehen. Egal, wir haben es geschafft und sind auf der Brücke. Der Lärmpegel ist gewaltig. Unter der Brücke sind Bauarbeiter mit einem Presslufthammer zu gange und auf der Brücke sausen Autos und Lkws an uns vorbei. Wenigstens ist eine dicke Leitplanken zwischen ihnen und uns. Der Fußgängerweg ist gerade noch breit genug, dass wir fahren können. Von der Brücke aus hat man echt eine tolle Aussicht. „Guck mal. Da unten ist eine kleine Festung“ sagt Basti zu mir und zeigt auf sie.
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           2,8km später haben wir auch schon die andere Seite erreicht, da erwartet uns schon das nächste Problem. Denn der Fußgängerüberweg endet an einer Treppe. Und die ist auch noch ungefähr 10m hoch. Mist. „Das kommt mir sehr bekannt vor“ sagt Basti. „Du meinst Prag?“ antworte ich ihm. „Jupp“. Jetzt müssen wir beide lachen. Während ich mein Rad abpacke, versucht Basti sein Rad beladen runter zu bekommen. Gerade als ich fertig bin, ist er auch schon wieder oben. „Und? Hat alles geklappt?“ frage ich ihn. „Ja“ antwortet er mir. Mir ist es trotzdem lieber, alles einzeln runter zu tragen. Basti schnappt sich mein Rad und geht los. Ich folge ihm mit den ersten Taschen. Unten angekommen, stellen wir die Sachen zu Bastis Rad und gehen wieder hoch die letzten Taschen holen. Nachdem alles unten ist, fange ich wieder an, mein Rad zu beladen. „So, jetzt sind wir auf Peloponnes“ sagt Basti grinsend zu mir. Wir befinden uns am nördlichen Ende von Patras. Jetzt geht es einmal quer durch die Stadt. Zuerst folgen wir noch eine Weile der Küstenlinie Richtung Südosten, ehe wir anfangen uns durch den chaotischen Straßenverkehr zu schlängeln. „Man ist hier viel los“ rufe ich Basti zu, damit er mich überhaupt bei dem ganzen Verkehrslärm versteht. Ich muss zweimal nachfragen was er gesagt hat, da ich ihn bei dem ganzen Lärm nur schlecht verstehe. „In den Bergen war es immer so schön ruhig“ antwortet er mir. An einer Tankstelle machen wir kurz Halt. Mit Hilfe des Navis suchen wir uns einen Supermarkt raus, der nicht all zu weit entfernt ist und lassen uns dorthin navigieren. Der dichte Verkehr ist wirklich das reinste Gewusel, aber irgendwie sind dennoch alle entspannt. Niemand hupt oder pöbelt. Nach kurzer Zeit kommen wir auch schon am Supermarkt an. Wir stellen unsere Räder an der Glasfront des Supermarktes ab. Wir sprechen kurz ab, was wir alles brauchen und anschließend verschwindet Basti in dem Laden. Nach nur wenigen Minuten ist er wieder zurück. „Leider hatten sie nicht alles“ erzählt er mir während wir die Dinge, die er bekommen hat verstauen. Also beschließen wir noch zu einem anderen etwas größeren Supermarkt zu fahren. Auf ins Getümmel. Bis zum Supermarkt ist es nicht weit und er liegt auch noch zufällig genau auf unserer Route. Perfekt. Diesmal gehe ich rein und hier finde ich alles was uns noch fehlt. Zusätzlich besorge ich uns noch eine kleine Stärkung bei dem Backshop, der sich im Spurmarkt befindet. Zurück bei Basti verstauen wir als erstes den Einkauf und machen uns anschließend über die leckeren, aber auch ein wenig fettigen Blätterteigtaschen, die mit Fetakäse gefüllt sind, her. Dazu gibt es noch leckeren und kalten Multivitaminsaft. Nachdem alles verputzt ist, geht es auch schon wieder weiter. Unser Weg führt uns wieder zurück zur Küstenlinie, der wir noch ein paar Kilometer folgen, ehe wir dann nach 28Km Patras verlassen und wieder ins Landesinnere abbiegen. Was auch gleich bedeutet, dass es mal wieder bergauf geht. In der nächsten Ortschaft namens Agios Stefanos, finden wir einen Wasserhahn an einer Hauswand, an dem wir unsere Wasservorräte auffüllen können. Auch hat der Verkehr mittlerweile wieder stark abgenommen. Da es langsam dem Abend entgegen geht, beschließen wir, ab jetzt Ausschau nach einem möglichen Schlafplatz zu halten. Leider dauert es ein wenig, bis wir fündig werden. Wir folgen einem kleinen Feldweg hinab, auf eine große Wiese. Da es nicht mehr lange dauert, bis es dunkel wird, beeilen wir uns etwas mit dem Zelt aufbauen. Nachdem das Zelt steht, fange ich an im Inneren alles fertig zu machen, während Basti uns etwas zum Abendessen kocht. Heute gibt es einen leckeren Eintopf mit Kartoffeln, Pilzen und Gemüse. Bis das Essen jedoch fertig ist, ist es auch schon dunkel draußen. Während Basti draußen die letzten Sachen verstaut, sagt er zu mir „Wir werden beobachtet“. „Was? Wie jetzt?“ frage ich ihn flüsternd und etwas aufgeregt. „Alles gut, ist nur ein Fuchs. Glaube ich jedenfalls. Habe ihn im Licht der Kopflampe kurz vorbeilaufen gesehen. Jetzt hockt er da hinten und man sieht nur noch die Augen, die im Licht leuchten“ antwortet er mir kichernd. Solange es nur ein Fuchs ist, ist ja alles ok. Da es schon dunkel ist und ich nicht wirklich Lust habe, mich von den Mücken stechen zu lassen, essen wir heute mal im Zelt zu Abend. Nach dem Essen steht eigentlich wie immer Spülen auf dem Plan. Aber keiner von uns beiden hat wirklich Lust noch mal rauszugehen und abzuspülen. Also verschieben wir den Abwasch auf morgen früh. Den Topf und das Geschirr stellen wir in das kleine Vorzelt am Kopfende. Blöde Idee, wie wir noch in der Nacht feststellen werden.
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           Irgendwann in der Nacht werde ich durch Bastis Stimme geweckt, „Hey du kleines Schwein! Hau ab! Wir haben alles aufgegessen“ gefolgt von einem lauten grunzen und Getrampel direkt am Zelt. Ich schrecke sofort auf und schaue ihn mit großen Augen an. „Alles gut, dass Wildschwein ist weggelaufen“ sagt er lachend zu mir. Der hat gut lachen. „Bor habe ich mich erschreckt!“ antworte ich ihm und lass mich zurück in den Schlafsack fallen. „Ich bin auch gerade erst wachgeworden. Bin durch das grunzen direkt neben meinem Kopf wachgeworden. Muss ein Spiderschwein gewesen sein, so leise wie es sich herangepirscht hat“ sagt er lachend und legt sich wieder schlafen. Mensch der hat die Ruhe echt weg. Ich kuschel mich ebenfalls zurück in meinen Schlafsack und lausche noch eine Weile. Doch irgendwann schlafe ich wieder ein.
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           Am Morgen werde ich von Basti geweckt. „Guten Morgen. Aufstehen. Hopp hopp raus aus den Federn“. „Wie viel Uhr haben wir? Hat der Wecker überhaupt schon geklingelt?“ frage ich ihn und muss gähnen. „Nö hat er nicht. Habe ihn ausgemacht. War vor ihm wach und wir haben kurz nach 7 Uhr“. Aha. Naja hilft ja alles nichts. Also raus aus den Federn. Ein neuer Tag beginnt. Frühstücken, Zähne putzen, noch mal Pippi machen und dann..... „Hey Basti guck mal! Da sitzt ein.... Oh jetzt ist er weggeflogen“. Basti dreht sich zu mir um „Hä? Wasn?“. „Da saß gerade ein großer Bussard auf unserem Zelt. Jetzt hast du ihn verpasst“. Naja weiter im Text. Während wir unsere sieben Sachen packen, kommt ein Mann auf einem klapprigen Mofa den Weg runter zur Wiese und staunt nicht schlecht, als er uns entdeckt. Mit einem freundlichen Calimera (zu deutsch: Guten Morgen) und einem Lächeln begrüßen wir ihn, was er erwidert. Er fährt an uns vorbei und bleibt am Rande eines Gebüsches stehen und fängt an Kräuter zu pflücken. Nachdem alles verpackt ist, schieben wir unsere Räder zurück zur Straße. Weiter geht’s. Kurz nachdem wir losgefahren sind, kommen wir an einer schön zurecht gemachten Quelle vorbei. Dort füllen wir zum einen unsere Wasservorräte auf und zum anderen nutzen wir das fließende Wasser, um mal wieder zu waschen. „Ich glaube ich wasche mir die Haare“ sagt Basti zu mir und kramt sein Handtuch raus. Mmh... Eigentlich keine schlechte Idee. Nach dem Haare waschen, wickle ich mir das Handtuch um den Kopf, um die Haare besser trocknen zu können. Währenddessen waschen wir gemeinsam die Wäsche. Dieses Szenario muss anscheinend sehr lustig aussehen, denn die Leute die an uns vorbeifahren sitzen lachend im Auto winken. Irgendwann sind wir mit allem fertig und meine Haare fast trocken. Es kann also weitergehen. Die meiste Zeit fahren wir durch die grüne leicht hügelige Landschaft. Autos oder andere Menschen sehen wir dabei fast gar nicht. Das einzige was man hört, ist das leise rascheln der Blätter in den Bäumen und die roll Geräusche unserer Reifen auf dem Asphalt. „Sollen wir gleich mal eine kleine Mittagspause machen?“ frage ich Basti. „Oh ja, gerne. Etwas zum essen könnte ich wirklich gebrauchen“ antwortet er mir. Bei der kleinen Ortschaft Agrapidochori machen wir am Straßenrand an einem kleinen Mäuerchen halt. Zu essen gibt es grünen Salat mit Tomaten und etwas Dressing, sowie Brot mit etwas Butter als Beilage. Während wir auf unserem Mäuerchen sitzen und essen, kommt ein älterer Mann langsam auf einem Quad an uns vorbeigefahren. Dabei hat er ein dutzend Schafe im Schlepptau, sowie ein paar Hunde. Als er auf unserer Höhe angekommen ist, grüßt er uns freundlich und fährt langsam weiter. Auch die Hunde kommen einmal kurz schnuppern. „Na hoffentlich überfallen uns gleich nicht die Schafe wegen unserem frischen Salat“ sagt Basti lachend. Aber die Hunde halten sie auf Abstand von uns. Brave Hunde. Gesättigt und gestärkt geht es weiter. Da wir genau am Fuße eines kleinen Anstiegs Halt gemacht haben, heißt es jetzt erst einmal bergauf fahren. Zum Glück geht es nur ein kleines Stückchen rauf und auch nicht all zu steil. Oben angekommen trauen wir unseren Augen nicht und müssen beide laut loslachen. Grund dafür ist, dass wenn wir den kleinen Hügel noch hochgefahren währen, ehe wir Pause gemacht hätten, hätten wir an einem richtigen Pauseplatz mit Bänken Halt machen können. Das zeigt mal wieder, man weiß nie, was einen hinter der nächsten Kurve erwartet. Naja, jetzt ist es zu spät. Also weiter. Auf unserem Weg kommen wir immer wieder an kleinen Bauernhöfen und Ziegenställen vorbei. Auch die eine oder andere kleine Ortschaft liegt auf unserem Weg. So wie jeden Tag, ist irgendwann die Zeit gekommen, nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. So auch heute. Als unser Weg einen kleinen Fluss quert, aber keine Brücke weit und breit in Sicht ist, heißt es nun Furten. Kein Problem für uns, ist nicht das erste Mal das wir das machen. Wir steigen von unseren Rädern ab und Basti schaut sich erst einmal die genaue Lage an. Wie tief ist das Flussbett überhaupt. Er stapft ein paar Meter hinein und kommt dann wieder zurück. „Sollte kein Problem sein. Die tiefste Stelle geht bis kurz unterhalb des Knies. Ich schiebe mein Rad so durch. Hoffen wir mal das die Taschen wirklich wasserdicht sind“ sagt er lachend und schnappt sich sein Rad. Ich packe lieber die Taschen ab. Während ich noch die Taschen abpacke, ist Basti schon drüben angekommen. „Juhu! Geschafft“ ruft er mir zu und winkt. Ich schnappe mir die ersten beiden Taschen und stiefel los. Oh, das Wasser ist frischer als ich dachte. Drüben angekommen stelle ich meine Taschen zu seinen. So jetzt heißt es wieder zurück gehen. Basti kommt mit, um mir tragen zu helfen. Nachdem alles drüben ist, sagt Basti zu mir „Ich schau mal, ob wir hier irgendwo einen Platz zum schlafen finden. Vielleicht da vorne hinter den Büschen“. „Ist gut. Ich packe inzwischen mein Rad wieder“ antworte ich ihm. Nach ein paar Minuten ist er wieder zurück. „Und?“ frage ich ihn. „Jupp. Bin fündig geworden“ antwortet er mir. Wir schwingen uns wieder auf die Räder und fahren zu der Stelle, die Basti gefunden hat. Dabei handelt es sich um eine kleine Wiese. „Ja, sieht gut aus“ sage ich zu ihm, als er mir die Stelle präsentiert. Wir packen die Räder ab und spannen die Wäscheleine zwischen unseren Rädern, um die noch nicht ganz trockene Wäsche von heute Morgen zu trocknen. Anschließend bauen wir das Zelt auf und kochen uns dann etwas zu essen. Während wir essen, planen wir schon mal den nächsten Tag, denn morgen erreichen wir das antike Olympia. „Heute wird aber sofort gespült“ sage ich zu Basti. Er stimmt mir lachend zu. Nach dem Abwasch verschwindet auch schon langsam die Sonne am Horizont und wir gehen ins Zelt. 
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           Mit gerade einmal knapp über 4°C beginnt der Tag recht kühl. „Eigentlich muss ich ja mal Pippi, aber ich habe nicht wirklich Lust den warmen Schlafsack zu verlassen“ sagt Jasmin zu mir und zieht ihren Schlafsack bis zur Nasenspitze. Es hilft ja alles nichts. Ich schlage ihr vor, dass wir beide schnell Pippi machen gehen und dann gemütlich im Zelt frühstücken. Damit ist sie einverstanden. Schnell ein paar warme Sachen anziehen und dann ab raus in die Kälte. „Bor ist das kalt“ fröstelt Jasmin, als wir draußen sind. Leider dauert es noch ein wenig, bis wir Sonne abbekommen werden. Das ist einer der Nachteile, wenn man in einem Tal umgeben von Bergen zeltet, sowie auch, dass sich die kalte Luft länger hält. So, jetzt aber schnell Pippi machen und dann wieder ab ins Zelt frühstücken. Zurück im Zelt, kuschelt sich Jasmin sofort wieder in den Schlafsack. „Hey, doch nichts frühstücken?“ frage ich sie. „Doch, aber kannst du alles rausholen? Ich muss mich kurz aufwärmen“ antwortet sie mir und verschwindend fast komplett im Schlafsack. Ich schnappe mir die Essenstasche und hole alles raus, was wir zum frühstücken brauchen. Heute gibt es leckeres Krustenbrot mit Erdbeermarmelade und oh, halbgefrorenem Nuss-Nugat Aufstrich. Wir lassen uns heute etwas mehr Zeit beim essen, da wir hoffen, dass es nicht all zu lange dauert bis uns die ersten Sonnenstrahlen erreichen. Nach dem essen heißt es dann zusammenpacken. Zuerst packen wir alles im Inneren zusammen. Als wir das fertig haben gehe ich schon mal raus und nehme alles entgegen. Als ich zu den Hügeln hinaufschaue, sehe ich, dass es nicht mehr lange dauert bis die Sonne über den Berg ist. Auf der gegenüberliegenden Seite kann man sehen, wie langsam aber sicher der Schatten immer mehr der Sonne weicht. Als letztes kommt Jasmin aus dem Zelt. Jetzt fehlt nur noch das Zelt. Während wir das Zelt einpacken, erreichen uns die Sonnenstrahlen. Schlagartig wird es gefühlt 20°C wärmer. „Ah, schon besser“ sagt Jasmin und dreht sich Richtung Sonne und genießt die ersten Sonnenstrahlen in ihrem Gesicht. Nachdem alles verstaut ist, schieben wir unsere Räder zurück zur Straße. An der Straße angekommen steigen wir auf und fahren weiter Richtung Süd Westen. Die ersten knappen 17km wird es noch ein wenig bergab gehen. Aber danach steht uns eine ganz schöne Bergetappe bevor. Denn dann geht es von 414hm kontinuierlich rauf bis auf 1438hm. Also etwas mehr als 1000hm. Das wird sportlich. Aber zuerst genießen wir die leicht abfallende kurvenreiche Fahrt. Dabei geht es durch eine wirklich wunderschöne Berglandschaft, immer entlang eines tief unter uns liegenden Flusses durch den Canyon. Autos kommen nur selten an uns vorbei. Die Schlucht wird immer enger. Die Berge rücken immer näher zusammen. Nach einer Weile ist die Schlucht nur noch etwas breiter als die Straße. Eines der absoluten Highlights der Abfahrt ist definitiv der Teil, in dem die Straße für ein Stück unter einem riesigen Felsvorsprung verläuft. Wirklich beeindruckend.
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           Irgendwann haben wir die tiefste Stelle des Canyons erreicht. Dort trifft der Fluss Karpenisiotis, den wir die ganze Zeit gefolgt sind, auf den größeren Rema Krikeliotis. Für uns geht es aber über eine große Brücke weiter geradeaus. Von der Brücke aus kann man noch die Überreste der alten Brücke sehen. Direkt hinter der Brücke geht es dann mal gleich mit 12% bergauf. Das wird sich auch erst einmal nicht wirklich sonderlich ändern. Mal sind es nur angenehme 4%, dann wieder 12% oder auch schon mal nette 17%. Hilft ja alles nichts. Da müssen wir jetzt durch. Wenigstens ist die Landschaft wunderschön. Das entschädigt alles. Wir folgen der sich durch die Berge schlängelnden Straße immer weiter rauf. Hinter einer Kurve öffnet sich dann auf einmal der Canyon und gibt einen wunderschönen Blick auf die Landschaft frei. Direkt gegenüber von uns liegt mitten in die Berge gebaut, ein Klosterkomplex. Dabei handelt es sich um das Prousos-Kloster. Wir beschließen einen kurzen Halt zu machen, um die Aussicht genießen zu können. Also stellen wir unsere Räder soweit wie möglich am Straßenrand von der Straße entfernt ab. Gar nicht so leicht, wenn direkt neben der Straße die Felsen in die Höhe ragen. Auch der Verkehr hat merklich zugenommen. Grund dafür ist, dass hier gleich drei Hauptverkehrsstraßen zusammen laufen. Ein paar Meter hinter uns steht ein Auto am Straßenrand, mit mehreren Personen. Während wir die Aussicht genießen und ein paar Fotos machen, kommt ein jüngeres Mädel von der Gruppe zu uns rüber. Sie spricht uns auf englisch an und fragt, ob wir Deutsche seinen. Etwas verwundert antworte ich ihr „Yes, Why?“ Sie fängt an zu lachen und ruft zu ihrem Vater auf griechisch „Siehst du, habe ich doch gesagt“. Sie wendet sich wieder an uns und bedankt sich und klärt uns auf. Als wir an ihnen vorbei gefahren sind, meinte sie zu ihrem Vater, dass sind bestimmt Deutsche. Nur Deutsche machen so etwas verrücktes. Ihr Vater war anderer Meinung und sie haben um 5€ gewettet. Um nun herauszufinden wer Recht hat, musste sie uns natürlich fragen. Wir fangen an zu lachen und beglückwünschen sie zu ihrem Sieg. Weiter geht’s. Wir folgen der Straße, die auch direkt am Kloster vorbei führt. „Guck mal, da vorne ist eine Pausecke mit Bänken“ sage ich zu Jasmin. Wir stellen unsere Räder wieder am Fahrbandrand ab und gehen zu den Bänken und machen eine kleine Naschpause. Diese haben wir uns ja auch schließlich nach dem ganzen bergauf fahren redlich verdient. Nach einer Weile heißt es dann aber wieder rauf aufs Rad. Knapp einen Kilometer später kommen wir durch ein kleines Dorf Namens Prousos. Ein schnuckliges kleine Bergdorf. Kurz hinter Prousos finden wir einen kleinen Rastplatz, unter ein paar großen Bäumen mit Bänken und einem Brunnen. Auch hier machen wir wieder Halt. Aber diesmal nur kurz, um unsere Wasservorräte aufzufüllen. „Schade das es noch so früh ist, hier wäre ein wirklich schöner Platz zum schlafen“ sagt Jasmin zu mir. „Das stimmt, aber direkt an der Straße, ich weiß ja nicht“ antworte ich ich lachend. Nachdem Wassersack und Flaschen wieder voll sind, geht es weiter. Weiter bergauf. Als wir knappe 4km später an einer kleinen Grünfläche vorbei kommen, beschließen wir für heute Schluss zu machen. Auch wenn es gerade mal kurz nach 15 Uhr ist. Genug bergauf gefahren für heute. Außerdem darf man nicht zu wählerisch sein, was die Platzwahl in den Bergen angeht. Also steigen wir ab und schieben unsere Räder auf die Grünfläche und suchen uns einen Platz aus. „Na, ist doch perfekt! Von der Straße aus kann man uns so gut wie nicht sehen“ sage ich zu Jasmin. „Finde ich auch“ antwortet sie mir. Wir bauen das Zelt auf und machen uns anschließend etwas warmes zu essen. Kurz abspülen und dann den Rest des Tages genießen. Ich nutze die Zeit, um mir mal die Umgebung etwas genauer anzusehen. So klettere ich ein wenig durch die Gegend. Als dann die Sonne langsam hinter den Bergkuppen verschwindet, bin ich aber dann auch wieder zurück. „Da bist du ja wieder“ begrüßt mich Jasmin. Als die Sonne dann ganz verschwunden ist, verkriechen wir uns ins Zelt.
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            Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht, geht es weiter. Wir machen da weiter, wo wir gestern aufgehört haben. Bergauf fahren. Zum Glück ist es nicht mehr weit bis zum höchsten Punkt, denn wir befinden uns aktuell auf 1009hm und es geht nur noch rauf bis auf 1438hm. Zwar ist es am heutigen Morgen nicht so kalt wie gestern, aber dafür ist es leider bewölkt. Nach 7,5km haben wir dann den Bergkamm erreicht. Jetzt geht es satte 40km bergab. Das heißt, warm anziehen. Schnell die Jacke übergezogen und dann geht es los. Wir rollen die kurvenreiche Straße bergab. Wir kommen an mehreren kleine Kapellen vorbei. Was uns auffällt, ist das uns immer wieder Autos mit gut angezogenen Insassen entgegen kommen. Es dauert einen Moment, bis wir eins und eins zusammengezählt haben. Es ist Sonntag Vormittag, dass heißt sie sind auf den Weg zur Kirche. Die eine Hälfte winkt uns zu und die andere Hälfte guckt uns nur verwundert an, ganz nach dem Motto, was sind das denn für Verrückte. Wir winken ihnen einfach mit einem Lächeln im Gesicht zurück. Alle paar Kilometer kommen wir an kleinen Tavernen vorbei. Dort wird schon mal das Essen vorbereitet, für die Kirchen Rückkehrer. Heute steht Zieglein auf der Speisekarte. Auf einem großen Drehspießgrill drehen sich die armen Ziegen. Nach einer gefühlt endlosen Abfahrt, erreichen wir das Ende der Bergkette, die sich einmal von Nord nach Süd durch die Mitte Griechenlands zieht. An einer Bank am Straßenrand machen wir Halt. Während wir dort pausieren, ziehen dunkele Wolken auf. „Na hoffentlich bleibt es trocken“ sagt Jasmin. Da der Wind die Wolken Richtung Gebirge drückt, also genau in die Richtung aus der wir gerade kommen, hoffen wir, dass wir von Regen verschont bleiben. Also schnell weiter. Und wir sollten Glück haben. Es bleibt für den Rest des Tages trocken und es kommt sogar ein wenig die Sonne raus. Unser Weg führt uns weiter Richtung Süden. Dabei umfahren wir einmal den wirklich großen See Limni Trichonida. Während wir ihn umfahren, kommen uns mehrere Rennradfahrer entgegen, die uns ganz begeistert zujubeln und eine schöne Reise wünschen. Kurz vor der Ortschaft Thermo treffen wir wieder auf einen alten Kampfjet. Auch diesmal halten wir an und machen eine kleine Pause. Anschließend geht es durch Thermo. Leider finden wir keine heißen Quellen, um uns aufzuwärmen. Also weiter.
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           Wir kommen durch eine weitläufige flache Ebene. Links und rechts von der Straße stehen viele sehr alte und große Olivenhaine. „Bor, die müssen aber schon sehr alt sein“ sagt Jasmin. Am anderen Ende der flachen Ebene, beginnen wieder Berge. Aber diesmal nur Kleine im Vergleich zu dem was wir gerade hinter uns haben. In der Ortschaft Kato Makrinou haben wir nun die Qual der Wahl, wie wir weiterfahren wollen. Option A, kurz und schmerzlos einmal über die Hügel rüber oder Option B, ein bisschen mehr Strecke aber dafür nicht so steil und auf gut asphaltierter Straße. Nach kurzem abwägen und Blick auf die Karte, entscheiden wir uns für Option A. Doch nach den ersten Metern sollten wir schnell merken, nein doch lieber Option B. Denn direkt hinter Kato Makrinou geht es auf unbefestigten Weg gleich mal mit 18% rauf. Fahren ist nicht mehr möglich. Nach einem erneuten Blick auf die Karte, merken wir schnell, dass der Weg auch nicht wirklich besser werden soll. Da es auch schon mittlerweile nach 16Uhr ist und wir mit schieben nicht wirklich schnell vorankommen, entscheiden wir uns fürs umdrehen und doch lieber die asphaltierte Straße zu nehmen. Schon viel besser. In vielen Serpentinen geht es wieder rauf. Wenigstens ist nicht viel los. Nur selten kommen uns Autos entgegen. Auf unserem Weg kommen wir an einigen Ziegenställen vorbei. Auch hier merkt man noch die Auswirkungen des vor nicht all zu langer Zeit über Südgriechenland hinweg gezogenen Sturm (Mitte September 2020). Immer wieder sieht man neben der Straße Überbleibsel von Geröll, der die Berghänge runterkam. Die Straße ist aber mittlerweile wieder freigeräumt. Langsam neigt sich der Tag dem Abend entgegen. Doch leider sieht es momentan sehr schlecht aus, was die Schlafplatzsuche angeht. Seit knapp einer halben Stunde halten wir schon Ausschau, aber gefunden haben wir noch nichts. Hin und wieder führen kleine Trampelpfade von der Straße ab. Jedes Mal machen wir Halt und ich gucke, ob wir dort einen Platz für heute Abend finde. Aber leider jedes Mal Fehlanzeige. Entweder ist viel zu wenig Platz zwischen den Bäumen und dem Gestrüpp oder der Boden ist mit großen Steinbrocken überseht und somit ist es nicht einmal ansatzweise möglich, das Zelt aufzubauen. Meistens macht uns jedoch das Gelände selbst einen Strich durch die Rechnung, denn neben der Straße geht es meistens direkt steil rauf oder steil runter. Langsam ist die Motivation echt im Keller. Nach einer gefühlten Ewigkeit werden wir dann doch noch fündig. Zwar ist es nicht optimal, aber etwas besseres werden wir nicht mehr vor Einbruch der Nacht finden. Wir schieben unsere Räder den kleinen Pfad entlang bis zur einer kleinen Stelle, die gerade so ausreichend ist für unser Zelt. Der Pfad führt noch ein paar Meter weiter und endet dann an einem kleinen Bachlauf. Da es schon sehr bald dunkel wird, kochen wir uns schnell etwas zum Abendessen. Während Jasmin nach dem Essen abspült, baue ich das Zelt auf. „Hey guck mal! Wir haben Besuch. Hey Kleiner, ganz ruhig“ sagt Jasmin zu mir und zeigt auf unseren kleinen Besucher. Ich gehe zu ihr rüber und schaue mal nach dem Rechten. „Oh, ein kleiner Krebs“ antworte ich ihr. Kurz nachdem wir uns ins Zelt verkrochen haben, ist es auch schon dunkel. Jetzt wird geschlafen.
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      <pubDate>Sun, 11 Apr 2021 07:43:32 GMT</pubDate>
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      <title>Berge Berge und Berge</title>
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           Um kurz nach 6 Uhr morgens werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Wir bleiben zuerst noch ein paar Minuten liegen, doch nach einer Weile meldet sich die Blase. Schnell etwas anziehen und dann raus aus dem Zelt. Wow! Was für ein herrlicher Ausblick am Morgen. Da wir einen freien Blick Richtung Osten haben, können wir den Sonnenaufgang in voller Blüte bewundern. Was für ein wunderschöner Anblick. So kann der Tag ja nur gut werden. Nach dem Pippi machen heißt es frühstücken. Obwohl wir in den Bergen auf 1120hm sind, ist es mit 12°C gar nicht mal so kalt. Das liegt aber auch zum einen daran, dass es nahezu windstill ist. Nach dem frühstücken packen wir alles zusammen und schieben die Räder wieder den Weg hinunter zur Straße. Bevor es jedoch weiter geht, füllen wir an dem kleinen Rastplatz unser Wasser wieder auf. Heute liegen einige Höhenmeter vor uns. Wir machen da weiter, wo wir gestern aufgehört haben. Bergauf fahren. Denn noch sind wir nicht ganz oben angekommen. 240Hm liegen noch vor uns. Was gibt es besseres zum wach werden, als am frühen Morgen Steigungen von 9% zu radeln. Besser als Kaffee. Nach 6km sind wir auch schon am vorerst höchsten Punkt angekommen (1360hm). Jetzt geht es erst einmal wieder bergab. Eine echte Wohltat nach dem morgendlichen Sportprogramm. In langgezogenen Serpentinen geht es nun wieder abwärts. Die bergige Landschaft ist wirklich unglaublich schön. Dabei haben wir die Straße fast die ganze Zeit für uns alleine. So etwas wünscht man sich doch als Radreisender. Nach dem bergab fahren steht jedoch wieder das bergauf fahren an. Mit im Schnitt 5% Steigung schlängeln wir uns nun wieder die Berge rauf. Mittlerweile befinden wir uns in einem dichten Wald.
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           Nach einer Weile lässt die Steigung etwas nach und es geht mal hoch und mal runter. Nach 8km steht jedoch die nächste steile Bergetappe an. Dieses mal geht es auf 1480hm rauf. Während wir den Berg hinauf strampeln, kommen wir an zwei Jägern vorbei, die gerade Mittagspause machen. Sie sitzen in Klappstühlen neben ihren Pickups, die Flinten lässig am Wagen angelehnt und Schlürfen ein kaltes Bier aus der Kühlbox. Dazu gibt es belegte Brote. Als sie uns entdecken, grüßen sie uns und winken und applaudieren uns zu. Einer von ihnen ruft uns auf englisch zu „Gleich seid ihr oben“ und streckt uns dabei den Daumen entgegen. Lachend grüßen wir zurück. Noch knapp 1km, dann sind wir auch schon oben. Die Spitze ist schon in Sicht. Die letzten Höhenmeter geht es einmal um eine steil in den Himmel ragende Bergkuppe. Um die Straße vor herabfallenden Steinen zu schützen, wurde sie teilweise überdacht. Rechts eine Betonwand und links der Abgrund. Am anderen Ende befindet sich eine kleine flache Stelle, mit einer Pausebank inklusive Panoramaausblick. Hier machen wir kurz Halt. Unser nächstes Ziel heißt Karpenisi. Eine kleine Stadt mitten in den Bergen, in einem Tal gelegen. Bis dort hin, sind es jetzt noch knapp 20Km. Und das beste daran, es geht nur bergab. Ganze 600hm. Teilweise geht es in engen Serpentinen hinab. Kurz vor Karpenisi gelangen wir auf eine breit ausgebaute vierspurige Schnellstraße. Schlagartig nimmt auch der Verkehr wieder zu. Schade, es war so schön ruhig gewesen. Wir folgen ihr nach Karpenisi rein. Hier machen wir an einem Supermarkt Halt, um unsere Vorräte wieder aufzustocken. Nach dem Einkauf machen wir noch etwas Pause an einer Mauer, in einer Ecke des Parkplatzes des Supermarktes. Wir beschließen noch aus der Ortschaft raus zu fahren und dann nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Als wir an einer Tankstelle vorbei kommen, sagt Basti zu mir „lass hier mal kurz halten. Damit wir die Kocherflasche wieder auffüllen können“. Also halten wir noch kurz an der Tankstelle an. Basti geht mit der Flasche zur Zapfsäule und lässt sie von dem Tankwart füllen. „So fertig. Hat jetzt 70 Cent gekostet“ sagt er zu mir, während er sie wieder verstaut. Weiter geht es. Scheinbar scheint dies hier ein beliebtes Reiseziel bei den Griechen zu sein. Denn überall stehen kleine Ferienhäuser umher. Was uns gleich auffällt ist, dass sie nicht in dem üblichen griechischen Baustil gebaut wurden, sondern eher Blockhäusern aus Kanada ähneln. Auf einer großen Grünfläche neben der Straße wollen wir unser Glück versuchen. Wir schieben unsere Räder einen kleinen Schotterweg hinab zu der Wiese. Da sich zwischen den dicken Grasbüscheln Pflanzen mit echt fiesen Stacheln verstecken, dauert es ein bisschen bis wir einen geeigneten Schlafplatz gefunden haben. So, schnell das Zelt aufbauen. Denn die Sonne verschwindet gleich hinter den um uns liegenden Berggipfeln. Das ist leider einer der Nachteile, wenn man sich in einem Tal befindet, das von hohen Bergen umgeben ist. Das Zelt ist schnell aufgebaut. Jetzt noch schnell etwas zu essen kochen. Kurz nach dem die Sonne hinter den Berggipfeln verschwunden ist, ist auch schon das essen fertig. Heute essen wir im Zelt. Zum einen um nicht zu viel Aufmerksamkeit mit unseren Kopflampen auf uns zu ziehen und zum anderen ist es seit dem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, deutlich kälter geworden. Pappe satt kuscheln wir uns in unsere Schlafsäcke. Gute Nacht.
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      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 14:02:37 GMT</pubDate>
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      <title>Auf in die Berge</title>
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           Vor uns liegt das griechische Mittelgebirge. Das heißt, es wird die nächsten Tage ganz schön anstrengend werden. Insgesamt gilt es satte 4380 Höhenmeter zu bewältigen. Aber zuerst einmal heißt es frühstücken. Heute gibt es lecker Brot mit Käse, Marmelade und Merenda. Man will ja schließlich gestärkt in den Tag starten. Nach dem essen packen wir alles zusammen und satteln auf. „Schön wenn der Tag schon mit leichtem bergauf fahren beginnt, oder?“ frage ich lachend Jasmin. „Naja, geht so. Hauptsache es wird nicht all zu steil“ antwortet sie mir. Daraufhin grinse ich sie nur frech an und sie weiß genau was ich damit andeuten möchte. So schlängelt sich die wirklich gut geteerte Straße durch die immer hügeliger werdende Landschaft. Seit wir das Dorf Cedrus verlassen haben, befinden sich auf der Straße große weiße Zahlen. „Sind das Kilometerangaben?“ fragt mich Jasmin. „Ja, ich glaube schon. Gestern Abend haben wir ja ein paar Spaziergänger aus dem Dorf kommend gesehen. Genauso wie heute Morgen, als wir am packen waren. Kannst du dich erinnern, was meine Oma uns mal erzählt hat?“ frage ich sie. „Meinst du, dass es früher üblich war, dass die Leute am Abend immer eine Dorfrunde spazieren gegangen sind, aber das das immer weniger machen und meist nur noch in kleinen Dörfern Tradition hat?“ antwortet sie mir. „Ja genau das meine ich und hier haben sie sich halt die Kilometerangaben auf den Boden gepinselt, damit sie wissen wie weit sie gegangen sind. Schon cool“. „Mensch, dann müssen die ja ganz schön fit zu Fuß sein. Da vorne kommt nämlich eine Neun“. Es folgt sogar noch die Zehn, aber danach war dann Schluss. Nach einer Weile wird es deutlich steiler. Immer wieder sind hinter der nächsten Kurve Steigungen mit bis zu 10% dabei. Hin und wieder sogar 13%. Als am Straßenrand eine überdachte Pausestelle mit einem Quellbrunnen auftaucht, machen wir eine Pause. „Puh, ganz schön anstrengend“ sagt Jasmin zu mir, während sie ihr Fahrrad abstellt. Wir trinken und essen eine Kleinigkeit und fahren dann weiter.
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           Ungefähr 7 Kilometer später kommen wir in dem kleinen Bergdorf namens Aidonochori an. An dem großen Dorfplatz machen wir eine Pause und genießen die Aussicht auf die um uns liegenden Berge. „Ach was! Guck dir das mal an“ sage ich zu Jasmin und zeige auf das, was ich da gerade entdeckt habe. Der Dorfplatz befindet sich in einem Hang und endet an einem Geländer, was vor einem abstürzen schützt. Doch wenn man an das Geländer tritt, entdeckt man, dass an einem Ende eine kleine Steintreppe zu einem Basketballplatz führt, der ein paar Meter tiefer liegt. „Also das ist ja mal wirklich ein ausgefallener Platz für einen Basketballplatz“ sage ich lachend zu Jasmin. Nach einer Weile fahren wir dann aber wieder weiter. Direkt hinter der Ortschaft führt nach einer scharfen Kurve die Straße weiter nach oben. Naja, sollte sie jedenfalls. Vor ein paar Wochen, während wir noch bei meinen Großeltern waren, ist über Südgriechenland ein starkes Unwetter gezogen, was einige Schäden hinterlassen hat. Ein Teil davon bekommen wir gerade zu sehen. Da, wo eigentlich die Straße sein sollte, klafft auf der einen Straßenseite nur ein großes Loch. „Oh, hier muss wohl eine Gerölllawine runter gekommen sein“ sage ich zu Jasmin und halte an. „Ui. Gut das wir zu der Zeit noch im Norden bei deinen Großeltern waren“. Wir steigen ab und schieben unsere Räder auf der noch halbwegs intakten Straßenseite weiter, bis die Straße wieder in Ordnung ist. Dabei geht mir das Lied von Queen, never gonna stop me now, durch den Kopf. So, jetzt kann es ja weiter gehen. Aber auch auf den nächsten paar Kilometern ist immer noch das Ausmaß des Sturms zu sehen. Überall liegen Geröllreste auf der Straße verteilt. Somit sind wir gezwungen auch noch Slalom zu fahren, während es bergauf geht.
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           Einige Kilometer später gelangen wir an eine große Y Kurve. Genau im V des Y befindet sich eine Aussichtsplattform auf der sich ein Kampfjet, sowie vier Staturen und sogar ein sehr altes Feuerwehrauto befinden. Außerdem steht in einer Ecke auch noch ein Holzpavillon, das zum verweilen einlädt. „Das muss ich mir ansehen“ sage ich zu Jasmin und fahre auf das Holzpavillon zu, um mein Rad abzustellen. Sie folgt mir und stellt ihres neben mein Rad ab. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen wirklich schönen Ausblick auf das tieferliegende Dorf Rentina und die um einen liegenden Berge. „Ich will unbedingt ein Bild von mir und dem Jet haben“ sage ich zu Jasmin und schiebe mein Rad zum Jet. Ich stelle mich neben den Jet und Jasmin macht ein paar Bilder. Ich bringe mein Rad wieder zurück und wir gucken uns noch den Rest an. Auf Säulen stehen Büsten von Männern in Pilotenuniform. In den Säulen selber ist auf griechisch scheinbar der Name und das Todesdatum, sowie das Alter beim Tod eingraviert . Da sie alle ein unterschiedliches Todesdatum eingraviert haben, gehen wir davon aus, dass sie eventuell aus diesem Dorf stammen. Zu guter Letzt gehen wir noch zu dem alten Feuerwehrauto rüber. So, weiter geht’s. Da es dem Abend entgegen geht, beschließen wir für heute langsam Schluss zu machen. „Ob wir was finden werden?“ fragt mich Jasmin. „Ja, denke schon. Bis jetzt haben wir immer einen guten Platz gefunden“ antworte ich ihr. Zwar sind Berge immer unglaublich schön, aber bei der Schlafplatzsuche immer etwas schwieriger. Denn auf der einen Seite hat man meist steil heraufgehendes Gelände und auf der anderen Seite stark abfallendes Gelände. Doch heute sollten wir Glück haben. Auf einem kleinen flachen Plateau zwischen zwei Bergkuppen, befindet sich zu unserer linken, eine kleine Pausenbucht mit fliesend Wasser und einer Bank. Wir halten an, um uns das mal etwas genauer anzuschauen. „Hey, da geht ein kleiner steiler Weg nach oben. Vielleicht finden wir da oben einen guten Platz“ sage ich zu Jasmin und stelle mein Rad an der Bank ab und folge dem Weg bergauf. Nach ungefähr 40 Metern flacht der Weg ab und endet nach ein paar weiteren wenigen Metern an einem Gebüsch. Hier wäre genug Platz für das Zelt und da wir hier höher gelegen sind als die Straße, können wir so auch nicht von ihr aus gesehen werden. Ich laufe den kleinen Weg wieder zurück zu Jasmin, um von meiner Entdeckung zu berichten. „Hört sich doch super an“ antwortet sie mir und wir schieben unsere Räder den steilen Weg hoch. Endlich oben angekommen mit Sack und Pack, setzen wir das Nudelwasser auf und bauen währenddessen unser Zelt auf. Anschließend wird gegessen und wir genießen noch die letzten Sonnenstrahlen, ehe wir uns ins Zelt legen. Heute nächtigen wir auf 1117hm. Gestartet sind wir heute morgen bei 186hm. Morgen geht es zuerst noch hoch auf 1343hm, ehe es dann wieder ein Stück bergab geht auf 1051hm, um dann wieder auf 1480hm hoch zu radeln. Aber das soll ja dann auch noch nicht alles gewesen sein. Von dort aus geht es dann wieder runter auf 414hm, um dann wieder auf 1438hm hoch zu trampeln. Naja, wir wussten ja vorauf wir uns einließen. Doch für heute reicht es uns. Wir liegen noch ein bisschen wach im Zelt und unterhalten uns. „So jetzt wird aber geschlafen“ sagt Jasmin zu mir. „Ok, aber vorher gehe ich noch kurz Pippi machen“. Also raus aus dem Zelt. Draußen erblicke ich einen wunderschönen klaren Nachthimmel. WOW geht es mir durch den Kopf. Schnell pullern und dann noch ein paar Bilder von dem Nachthimmel machen. So jetzt wird geschlafen.
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      <title>Die Klöster von Meteora</title>
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             Pünktlich um halb acht werden wir sanft vom Wecker geweckt. Kurz was frühstücken, schnell die letzten Sachen packen und dann heißt es, alle Taschen raus bringen. Nachdem die Räder beladen sind, geht es auch schon los. Heute ist Tag 100 unserer Fahrradweltreise. Mal gucken, was wir heute alles so erleben.Um zu den Klöstern zu gelangen, heißt es zuerst einmal bergauf radeln. Schon von unten sehen die steilen Felsformationen mit den auf sich befindenden Klöstern beeindruckend aus. Eine gut asphaltierte Straße führt nach oben. Da wir recht früh dran sind, ist noch nahezu nichts los. Auf dem Weg nach oben kommen wir an ein paar Straßenarbeitern vorbei, die die alten Leitplanken durch neue und schönere Steinblöcke erneuern. „Kaliméra“ grüßen wir sie, als wir an ihnen vorbei fahren. Mit großen Augen und einem Lächeln im Gesicht grüßen sie zurück „Kaliméra“. Unser erstes Ziel ist das Megálo Metéoro. Das erste und größte Kloster der insgesamt neun Klöster von Meteora. Als die ersten 2; 3 Autos an uns vorbei fahren, bemerken wir, dass die Handykameras auf uns gerichtet sind und nicht auf die Klöster. So schnell wird man also zum Highlight, denk ich mir und winke mit einem Lächeln in die Kamera. Als wir endlich oben ankommen, sind bis auf uns nur zwei Verkäufer da, die vor ihren kleinen Souvenirshops sitzen und uns lächelnd begrüßen. Wir stellen unsere Räder ab und genießen die wunderschöne Aussicht auf das Kloster, sowie die Landschaft und die anderen Klöster von der Aussichtsplattform. Leider sind aufgrund der anhaltenden Pandemie (COVID-19) die Klöster geschlossen. Aber das soll uns nicht die gute Laune verhageln. Dann genießen wir halt die schöne Aussicht. Als wir wieder zurück zu unseren Rädern gehen, kommen gerade ein paar E-Bike-Touristen mit einem Reiseführer an. Sie stellen die Räder ab und staunen nicht schlecht über unsere vollbeladenen Räder. Basti flüstert zu mir „Wetten das sind Deutsche?“ und kann sich das grinsen nicht verkneifen. Als sie sich staunend über unsere Räder unterhalten und Fotos machen, gehen wir zu ihnen rüber und grüßen sie standardgemäß mit einem freundlichen „Moin“. Sie gucken uns verwundert an und fragen uns ob wir auch Deutsche sind. Wir unterhalten uns eine Weile mit ihnen und machen auch ein paar Fotos mit ihnen. Irgendwann fängt dann ihr Tourguide an sie etwas zur Eile zu drängen, da sie laut Zeitplan weiter müssen. Wir verabschieden uns und sie radeln weiter. Wir hingegen genießen noch ein wenig die Aussicht. „Bin ich froh, dass wir alle Zeit der Welt haben und keinen festen Zeitplan folgen müssen“ sage ich zu Basti. „Ist das ok, wenn ich mir ein Armband zur Erinnerung bei einem der Souvenirshops kaufe?“ frage ich ihn. Er nickt und antwortet mir „Na klar. Mach ruhig“. Ich schlender zu dem Ständer mit den vielen Armbändern von einem der Souvenirshops. Der Verkäufer kommt auf mich zu und wir kommen ein wenig ins Gespräch. Wo wir herkommen und natürlich ob ich Hilfe bräuchte. Es dauert eine ganze Weile bis ich mich entschieden habe, da es so viele tolle Farben gibt. Schlussendlich entscheide ich mich für eines in rot. Kurz noch etwas trinken und dann geht es schon wieder weiter. Auf zum nächsten Kloster. So fahren wir von einem Kloster zum nächsten und bestaunen, was die Natur und der Mensch hier gemeinsam geschaffen haben. Nachdem wir alles gesehen haben, heißt es wieder runter vom Berg.
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            Bis Kalambaka geht es wieder hinab und dann Richtung Süden. Vor uns liegt nun eine knapp 60Km lange Etappe, die ausnahmsweise mal flach verläuft. Nach den ganzen bergauf und bergab Etappen der letzten Tage, ist das wirklich mal eine willkommene Abwechslung. Auf unserem Weg Richtung Süden kommen wir durch Trikala. Trikala ist eine größere Ortschaft. An einem großen Supermarkt machen wir halt und Basti darf zur Abwechslung auch einmal einkaufen gehen. Ich nutze währenddessen das gratis W-Lan des Geschäfts. Als er wieder raus kommt, hat er ein breites grinsen im Gesicht. „Der Laden ist super! Das ist das erste Geschäft in Griechenland, dass mal einen ganzen Gang mit vegetarischen und veganen Produkten hat. Ich haben überlegt, dass wir uns heute zur feier des Tages leckere Burritos machen. Ich habe auch leckeren Fetakäse besorgt“ sagt er zu mir und grinst dabei wie ein Honigkuchenpferd. Nachdem wir den Einkauf verstaut haben, geht es weiter. Da es langsam dem Abend entgegen geht, fangen wir an nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Kurz hinter Trikala werden wir auch schon fündig. Rechts und links der Straße, kommen immer wieder Wiesen. Wir suchen uns eine aus und schieben unsere Räder die kleine Böschung zur Wiese hinunter. Auf der Wiese suchen wir uns eine schöne Ecke aus. „Wir hätten uns noch etwas leckeres zu trinken mitnehmen sollen“ sage ich zu Basti. „Mist! Stimmt“ antwortet er mir. Er holt sein Handy aus der Tasche und tippt kurz drauf rum, ehe er sich mir wieder zuwendet und sagt „pass auf, in ungefähr 1,3km ist eine Tankstelle. Hättest du Lust dort hinzufahren und uns etwas leckeres zu trinken zu holen? In der Zeit fange ich schon mal an zu kochen und baue das Zelt auf“. „Ich? Ich verfahre mich doch“ antworte ich ihm und schaue ihn dabei schief an. „Nein. Sieh hier, ich habe dir sogar das Navi angemacht. Das kriegst du ja wohl hin oder nicht?“. Ok. Ich nehme das Handy und mein Fahrrad und schiebe es zurück zur Straße. Los geht’s. Hoffentlich finde ich wieder zurück. Auf dem Weg zur Tankstelle versuche ich mir alle möglichen markanten Punkte zu merken. Immer wieder halte ich an und drehe mich um, um mir so den Rückweg besser merken zu können. Eigentlich verläuft die Straße nur gerade aus und dann muss ich einmal links abbiegen. Also kann man sich gar nicht verfahren. 15 Minuten später bin ich auch schon an der Tankstelle. Na bitte, geht doch. Es ist eine sehr kleine Tankstelle, ohne Shop. Vor der Tankstelle steht die Besitzerin und bedient gerade einen jungen Mann. Sie spricht mich auf griechisch an, was ich leider nicht verstehe. Englisch hingegen versteht sie leider nicht, also frage ich den jungen Mann, ob es hier kalte Getränke gibt. Leider haben sie keine. Ich bedanke mich auf griechisch und verabschiede mich. Zum Glück habe ich Bastis Handy und kann so schnell nachschauen, ob es hier in dem kleinen Dorf vielleicht einen Supermarkt gibt. Bingo! Ein paar Straßen weiter soll es einen geben und dieser hat seit 2 Minuten wieder auf. Was hab ich ein Glück. Ohje, noch mehr Straßen zum verfahren, ob ich jemals wieder zu Basti zurück finde? Den Supermarkt hab ich zumindest schon mal gefunden. Vor dem kleinen Laden sitzt der Besitzer und wir begrüßen uns freundlich. Ich sage ihm was ich brauche und er bringt es mir raus. Für Basti gibt es ein Bier und für mich eine leckere Cola. Danach unterhalten wir uns noch eine Weile. Er fragt mich wo ich herkomme und wo ich hin möchte. Er wünscht mir eine schöne Weiterfahrt und wir verabschieden uns. So jetzt muss ich nur noch den Weg wieder zurück finden. Aber auch das klappt ohne Probleme. Ich bin schon ziemlich stolz auf mich. Als ich die kleine Böschung wieder runter zur Wiese rolle, klingel ich und rufe Basti zu „Ich bin wieder da“. Er begrüßt mich mit klatschen und jubelt dabei. „Essen ist auch gerade fertig“ sagt er zu mir. Wir machen es uns auf der Wiese gemütlich und essen zu Abend.
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            Der folgende Tag beginnt wie jeder andere. Aufstehen, frühstücken, Sachen packen und weiter. Es geht weiter Richtung Süden. Weiter vorbei an Felder, Felder und Felder. Wir wechseln immer wieder zwischen Hauptverkehrsstraße und Nebenstraße. Beide verlaufen nahezu parallel zu einander. Mitten im nirgendwo taucht auf einmal ein merkwürdiges Gebäude auf. Zuerst halten wir es für eine sehr komisch gebaute Kirche. Als wir näher kommen, sehen wir jedoch, dass es ein großes Denkmal ist. „Komm, dass gucken wir uns mal an“ sagt Basti zu mir und biegt zu dem Gebäude ab. Es dauert einen Moment, bis wir raus haben um was es sich handelt. Es ist ein Denkmal an die Schlacht und der Gefallenen auf dem Hügel 731 aus dem zweiten Weltkrieg. „Guck mal. Wir werden beobachtet. Wie gruselig“ sage ich zu Basti und zeige auf einen kleinen Schlitz in einer Betonwand, aus der mich vier Augen anstarren. „Das soll einen Bunker darstellen, aus dem die Soldaten die Umgebung beobachteten“ sagt er zu mir und macht ein Foto.
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           Einige Kilometer später kommen wir in der Fahrradstadt Karditsa an. So preist jedenfalls das Ortsschild die Stadt an. Und ja es stimmt. Direkt hinter dem Ortsschild beginnt ein Fahrradweg. Außerdem sind viele junge und ältere Leute auf Fahrrädern unterwegs. Kurz hinter dem Ortsschild tauchen mehrere größere Gebäudekomplexe auf. „Sieht aus wie Schulgebäude“ sagt Basti zu mir. Wenige Meter weiter taucht dann auch ein großes Schild auf, dass seine Vermutung bestätigt. Wir schlängeln uns durch die Stadt und machen Halt an einem Supermarkt, um uns mit frischen Lebensmitteln zu versorgen. Denn ab morgen geht es einmal quer durch das griechische Mittelgebirge, für ungefähr 2 bis 3 Tage und auf unserem Weg durch die Berge werden wir nur sporadisch auf kleine Bergdörfchen treffen. Also decken wir uns mit reichlich Proviant ein. Zusätzlich gibt es eine Kleinigkeit zum Mittag. Wir verstauen alles und fahren ein Stückchen weiter, um einen schönen Platz für die Mittagspause zu finden. Wir werden schnell fündig. Eine kleine Grünfläche mit einer Bank unter einem großen Baum und einem Brunnen lädt zum verweilen ein. Wir stellen unsere Räder am Baum ab und setzten uns auf die Bank. Nach dem essen füllen wir unsere Wasservorräte wieder auf und ich wasche noch kurz ein paar Klamotten. Gerade als ich fertig bin, geht eine Frau mit einem Jungen an uns vorbei. Als sie uns sieht, bleibt sie stehen und winkt uns zu und fragt uns woher wir kommen. Basti steht auf und geht zu ihr rüber und unterhält sich mit ihr. Während sie sich unterhalten, kommt eine Frau aus dem Haus, dass direkt an der Grünfläche ist und geht zu den beiden rüber und redet mit der Frau auf griechisch. Danach geht die Frau wieder zurück ins Haus und auch die andere Frau mit dem Jungen geht weiter. Basti kommt lächelnd zu mir zurück und ich frage ihn, was sie alles gesprochen haben. „Also, die erste Frau ist Elektroingenieurin und lehrt hier an der Uni und ist begeisterte Fahrradfahrerin. Die andere hat eben gesehen, wie wir unser Wasser am Brunnen aufgefüllt haben. Leider kann sie kein englisch und hat daher die Chance genutzt, als sie gesehen hat, dass ich mich gerade mit der Frau auf englisch unterhalten habe. Was auch noch zufällig ihre Nachbarin ist. Naja, jedenfalls wollte sie uns nur sagen, dass gestern wohl eine Meldung der Stadt kam, dass man aktuell das Leitungswasser wegen Verunreinigung nicht trinken solle. Sie möchte uns gerne abgefülltes Trinkwasser aus dem Supermarkt schenken, damit wir nicht krank werden. Voll nett. Ach ja und die andere Frau, Elena, kommt auch gleich wieder. Sie will kurz ihr Handy holen, um ein Bild zu machen und es ihren Studenten zu zeigen“. Wow. Das ist ja lieb. Da kommt auch schon die Frau mit einem ganzen Secherträger 1,5L Wasserflaschen. Basti geht zu ihr rüber und sagt ihr, dass das wirklich super lieb ist, aber uns reichen zwei Flaschen. Das ist mehr als genug. Kurz darauf kommt Elena auch schon wieder. Sie hat uns zwei kleine Tafeln Schokolade und eine Packung Kekse mitgebracht. „Hier für euch. Die Extra Energie braucht ihr“ sagt sie zu uns und überreicht sie uns. Wir bedanken uns und unterhalten uns noch ein wenig mit ihr. Bevor wir uns verabschieden, macht sie noch schnell ein Bild von uns, ehe sie wieder los muss. Was für nette Menschen es gibt. Wir schwingen uns wieder auf die Räder und fahren weiter. Es geht mehrere Kilometer nahezu nur gerade aus. „Also, den halben Tag nur stumpf und flach geradeaus fahren ist zwar zur Abwechslung mal ganz angenehm, aber auf Dauer auch nicht wirklich spannend“ sage ich zu Basti. „Keine Sorge, ab morgen geht es wieder rauf und runter“ antwortet er mir. In der kleinen Ortschaft Cedrus fahren wir von der Hauptstraße ab und biegen Richtung Westen in die Berge ab. Kurz hinter der Ortschaft entdecken wir eine große flache Wiese neben der Straße. „Du, wir haben mittlerweile 17Uhr durch. Sollen wir für heute Schluss machen? Es wird ja auch bald dunkel“ sagt Basti zu mir. Hört sich gut an. Wir suchen uns eine nette Stelle auf der Wiese und machen Schluss für heute. Leider ist die frisch gewaschene Wäsche noch nicht ganz trocken, daher spannen wir unsere Wäscheleine zwischen unseren Rädern, um die Sachen in den Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne zu trocknen. Währenddessen kochen wir uns etwas zu essen und essen zu Abend. Noch eben spülen und dann ab ins Bett. 
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      <pubDate>Sun, 21 Mar 2021 09:05:36 GMT</pubDate>
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      <title>Ankunft in Meteora</title>
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           Wau.....Wau!!! „Bist du wach?“ frage ich Jasmin. „Ja“ flüstert sie. „Wir haben mal wieder Besuch. Scheint aber nur einer zu sein. Hört sich an, als würde er auf der Schotterstraße sein. Wenn er näher kommt, gehe ich raus und vertreibe ihn“. „Ok, wie viel Uhr haben wir eigentlich?“ flüstert sie mir zu. Ich drehe mich um und greife nach dem Handy. „Ohje. Wir haben gerade mal 22Uhr“ antworte ich ihr. Das Gebälle des Hundes ist wirklich laut und schallt auch noch zusätzlich von den um uns liegen Bergen zurück. Anfangs ist sein Gekläffe noch kräftig und kommt in kurzen Abständen. Nach ca. 20 Minuten hört er sich jedoch schon sehr heiser an. „Mensch, hört er denn nie auf?“ murmel ich vor mich hin. Nach weiteren 10 Minuten scheint er dann endlich aufzugeben und man hört wie er von dannen zieht. Na endlich. Jetzt können wir in Ruhe weiterschlafen. Dachten wir jedenfalls. Später in der Nacht werden wir von Kuhglocken geweckt, die sich uns nähern. Na hoffentlich sehen die das Zelt und trampeln uns nicht platt. Und noch viel wichtiger, hoffentlich fühlt sich der Stier, der gestern bei den Kühen dabei war, nicht gestört von uns. Schwere Schritte nähern sich dem Zelt. Wir hören wie eine Kuh an unserem Zelt direkt an unseren Köpfen schnüffelt. „Guten Morgen“ begrüße ich die Kuh, die sich anscheinend erschreckt und wegrennt. Wir hören wie sich die Kühe wieder langsam entfernen. So jetzt ist aber Ruhe. In den frühen Morgenstunden werden wir wieder von lautem Gebell geweckt. Nur diesmal ist es das Gebell von mehreren Hunden, die scheinbar nur wenige Meter neben dem Zelt stehen. „So jetzt reicht es mir!“ sage ich zu Jasmin, krabbel aus meinem Schlafsack, mache das Vorzelt auf, ziehe mir meine Sandalen an und schnappe mir den faustgroßen Stein, den ich für den Notfall bereit gelegt habe. Als ich das Außenzelt öffne und nur in Unterhose und mit dem Stein in der Hand hinaus ins Freie trete, schauen mich 9 Hunde und mindestens 10 Kühe und ein Stier verwundert an. Die Hunde hören augenblicklich auf zu bellen. „So ihr kleinen Scheißer. Lasst uns in Ruhe und zieht Leine“ brülle ich sie laut an und hole zum Wurf aus. Schlagartig verfallen alle in Fluchtpanik und rennen davon. Keine 5 Sekunden später stehe ich alleine nur in Unterhose und mit einem Stein in der Hand wie der erste Mensch alleine auf der Wiese. Totenstille. Na bitte, geht doch. Wir frühstücken ihn Ruhe und packen anschließend unsere Sachen.
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           Heute wollen wir Meteora erreichen. Doch bis dahin sind noch einige Höhenmeter zu bewältigen. Wir folgen der Schotterstraße weiter Richtung Westen. Dabei geht es zunächst kontinuierlich bergauf, durch das griechische Hinterland. Bis auf eine Hand voll kleiner Bauernhöfe und Ziegenställe, ist um uns herum nur Natur. Nach einer Weile wird die Schotterstraße wieder zu einer geteerten Straße und es geht ein Stück bergab. Beim bergab rollen, bemerke ich auf einmal einen starken stechenden Schmerz am Bauch. „AU. Was zum …..“.Als ich hinunter sehe, traue ich meinen Augen nicht. An meinem Hemd hängt eine dicke Hornisse. Reflexartig schlage ich sie weg und halte an. „Hey warte mal. Ich glaube mich hat gerade eine Hornisse gestochen“ rufe ich Jasmin zu, als sie an mir vorbei rauscht. Sie hält vor mir an und fragt mich ob ich was Fenistil haben möchte. „Ja. Kann ja nicht schaden“ antworte ich ihr. Ich mache das Hemd auf und schaue mir die Misere an. Um die Einstichstelle ist die Haut etwas gerötet. Der Stich schmerzt schon sehr. Da es aber nicht mein Erster Hornissenstich in meinem Leben ist, weiß ich, dass ich nicht algerisch bin und das der Schmerz nach ein paar Minuten wieder aufhört. Jasmin reicht mir die Fenistilsalbe und ich mache einen kleinen Klecks auf die Stelle. Kurz warten, bis sie etwas getrocknet ist und dann geht es weiter. Zuerst geht es noch ein Stückchen bergab, ehe es dann wieder, im Schnitt mit 6%, bergauf geht. Dieses ständige bergab und bergauf sind wir mittlerweile gewöhnt. Die Landschaft ist wirklich wunderschön, die Straße ist in einem guten Zustand und auch der Verkehr ist nahezu nicht vorhanden. Hier macht es wirklich riesigen Spaß zu fahren. Am höchsten Punkt angekommen, befindet sich ein kleines Dörfchen. Die erste Ortschaft nach ungefähr 40Km. Direkt vor dem Dorf befindet sich eine Pausestelle mit einem kleinen Holzpavillon. Von hier aus hat man einen super Ausblick auf das vor einem befindliche Flachland. Bis Meteora sind es jetzt noch etwas mehr als 30Km. Wir beschließen uns eine Unterkunft für eine Nacht in Meteora zu nehmen. So könnten wir dann morgen früh direkt zu den Klöstern aufbrechen. Wir suchen uns schnell eine günstige Unterkunft im Internet aus und fahren dann weiter.
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            Da es schon Mittags ist, meldet sich so langsam bei uns beiden der Magen. Leider haben wir keine Snacks wie Obst oder Müsliriegel mehr. Aber leider finden wir in dem Dorf kein Lebensmittelgeschäft, in dem wir hätten etwas einkaufen können. Auch in dem nächsten Dorf, 5Km weiter werden wir nicht fündig. Ich zücke das Handy aus der Tasche und schaue nach, ob wir in der nächsten Ortschaft mehr Glück haben. Und siehe da, in der nächsten Ortschaft soll es 2 kleine Lebensmittelgeschäfte geben. „In der nächsten Ortschaft sind zwei kleine Lebensmittelgeschäfte. Dort können wir etwas einkaufen. Oder wir fahren bis Kalambaka durch. Dort gibt es einen Lidl und Co.“ sage ich zu Jasmin. „Mhm.. auf einen kalten Kaffee und etwas von dem Backshop hätte ich schon Lust“ antwortet sie mir. Also ist es beschlossen. Ich packe das Handy wieder weg und weiter geht es. Während wir noch ein Stückchen oben auf dem Berg fahren, können wir in der Ferne schon die Klöster von Meteora erkennen. Zum Glück geht es jetzt erst einmal die nächsten 5Km den Berg wieder runter. Im Flachland angekommen, ändert sich die Landschaft deutlich. Die ganzen Bäume und Felsen sind Ackerfeldern gewichen. Auch der Verkehr hat wieder zugenommen. Vor allem treffen wir viele Traktoren an. Hinter der kleinen Ortschaft Theopetra biegen wir nach rechts Richtung Kalambaka ab und folgen einer Weile einer Bahnstrecke. Kalambaka ist eine Stadt die zu Füßen der Klöster von Meteora liegt. Schlussendlich landen wir auf der Hauptverkehrsstraße nach Kalambaka, die uns auch direkt zum Lidl führt. Während ich draußen bei den Rädern im Schatten warte, geht Jasmin alle Besorgungen machen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt sie mit einem prall gefüllten Einkaufswagen zurück. Ohje, ob wir das alles unterbekommen. „Guck mal was ich alles tolles gefunden habe!“ ruft sie mir zu, während sie mit einem breiten Grinsen zu mir gelaufen kommt. Diese alte shopping queen geht es mir durch den Kopf, aber kann mir das Lachen nicht verkneifen. Wir setzten uns zu unseren Rädern in den Schatten und essen und trinken erst einmal etwas. "Ich bin fast verhungert", schmatzt Jasmin mit vollem Mund. Als wir fertig sind, verpacken wir alles. Zu meinem Erstaunen haben wir wirklich alles verstaut bekommen. Zu unserer Unterkunft geht es einmal quer durch Kalambaka. Dabei können wir schon einmal die wirklich sehr beeindruckenden Felsen von Meteora von unten bestaunen. Die Unterkunft ist schnell gefunden. Dort werden wir von einem sehr freundlichen älteren Mann begrüßt, der uns auch gleich noch mit etwas Insiderwissen zu den Klöstern beschenkt. Leider erfahren wir aber auch, dass zurzeit die Klöster nur bedingt für Touristen geöffnet sind. Grund dafür ist die aktuelle COVID-19 Pandemie. Naja, wenigstens können wir sie von außen bestaunen. Wir verstauen alle unsere Sachen auf unserem Zimmer und schließen die Räder vor dem Haus auf der Gästeteerasse ab. Heute bleibt der Kocher kalt. Schließlich gibt es hier genügend Restaurants zur Auswahl. Wir suchen uns ein schönes Restaurant aus und setzten uns draußen an einen der Tische und bestellen uns etwas zu essen. Nach dem Essen machen wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang, ehe es zurück aufs Zimmer geht. Dort planen wir noch den Ablauf für morgen früh und genießen eine heiße Dusche, ehe es ins Bett geht. 
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      <title>Wilde Hunde überall</title>
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            Sanft wurden wir wieder früh am Morgen von den Brüllkühen geweckt. Heute lassen wir das Frühstück vorerst ausfallen. Nach dem aufstehen packen wir alles zusammen und rollen weiter den Olymp hinab, bis wir wieder in der kleinen Ortschaft Καλύβια (Kalyvia) ankommen. Hier machen wir Halt an einem kleinen Dorfplatz, der direkt gegenüber des kleinen Lebensmittelgeschäftes ist. Wir stellen unsere Fahrräder an einer der Bänke ab und gehen in den Laden. Kurze Zeit später kommen wir mit frischem Brot, Marmelade und Schokoladenaufstrich wieder heraus. Während ich unsere Messer auspacke, füllt Basti an einem kleinen Brunnen mit Wasserhahn unsere Wasservorräte wieder auf. Nachdem er damit fertig ist, wird gefrühstückt. Während wir am frühstücken sind, fällt Basti auf, dass sein Hinterrad ziemlich platt ausschaut. „Scheinbar habe ich ein kleines Loch im Reifen. So ein Mist, dass heißt wohl nach dem Frühstück flicken“. Gesagt getan. Nach dem Frühstück macht er sich an die Reparatur. Während er das Hinterrad am ausbauen ist, fangen die Kirchenglocken der Kirche, die sich ebenfalls direkt am Dorfplatz befindet, an zu läuten. Wenige Minuten später kommen mehrere Leute aus der Kirche raus. Mensch, die sind aber alle schick gekleidet, denke ich mir. Wenig später ist Basti auch fertig und sein Rad wieder einsatzklar. „So fertig“ sagt er und klatscht in die Hände. Während er anfängt sein Fahrrad wieder zu beladen, kommt der Priester aus der Kirche. Er bleibt auf unserer Höhe stehen und begrüßt uns mit einem Lächeln und auf deutsch mit den Worten „Guten Tag. Seid ihr aus Deutschland?“. „Ja“ antworten wir ebenfalls mit einem Lächeln. Wir unterhalten uns eine Weile freundlich mit ihm. Dabei erzähl er uns, dass er einige Jahre in Frankfurt gelebt hat und deswegen recht gut deutsch spricht. Außerdem ist er interessiert an unserer Weiterreise und fragt uns allerhand Dinge. Schließlich verabschieden wir uns voneinander und bekommen sogar noch zum Abschied seinen Segen für eine gute und gesunde Weiterreise. „Ja Mensch. Da kann ja jetzt eigentlich nichts mehr schief gehen“ sagt Basti zu mir, während er sich auf sein Fahrrad schwingt. Weiter geht es. Unser nächstes Ziel sind die berühmten Klöster in Meteora. Da wir nicht die Hauptverkehrsstraße nehmen wollen, fahren wir einmal auf kleinen Nebenstraßen durch das griechische Hinterland. Dabei kommen wir hin und wieder durch kleine Dörfer oder an allein stehenden Bauernhäuser vorbei. Die meiste Zeit sind wir jedoch komplett alleine unterwegs.
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            Als wir von einer Nebenstraße auf einen Feldweg wechseln, machen wir nach einigen Metern Bekanntschaft mit einigen nicht ganz so freundlichen Hunden. Sie bedrängen uns schon sehr. Sie kommen bis auf wenige Zentimeter auf uns zu und kläffen uns lautstark an. Irgendwann reicht es Basti und er reißt den Selfiestick, den er immer griffbereit am Oberrohr seines Rads befestigt hat (eigentlich um Videos zu machen), hält an und brüllt die Hunde an, dass sie sich verziehen sollen. Dies wirkt sofort. Die Hunde erschrecken sich so, dass sie erst einmal auf Abstand gehen und ruhig sind. Nach einer Weile fangen sie zwar wieder an zu kläffen und folgen uns noch ein kleines Stück, aber trauen sich nicht mehr näher an uns ran. Wenig später kommen wir wieder an eine Straße. Dort wiederholt sich das Spiel. Nur diesmal geht es dabei bergauf. Auch hier kommen uns die Hunde wieder sehr nah und kläffen uns lautstark an. Als ich für ein kurzes Stück schieben muss, da ich es nicht mehr schaffe weiter bergauf zu fahren, hebe ich mir für den Notfall einen faustgroßen Stein auf und lege ihn mir griffbereit auf den Lenker. Bor verzieht euch doch einfach, geht es mir durch den Kopf. Ich habe zwar keine Angst vor Hunden, auch nicht wenn sie mich anbellen, aber wenn es mehrere sind und dann auch noch auf Handbreite zu mir heran kommen und mich dabei sehr aggressiv anbellen, ist das schon eine etwas andere Situation. Zwar schnappen sie nicht nach einem, aber unangenehm ist so eine Situation schon. Als es etwas flacher wird, steige ich dann wieder auf mein Rad und fahre weiter. „Alles ok?“ fragt mich Basti, der die ganze Zeit langsam neben mir herfährt. „Ja, nur die nerven schon ganz schön“. Als wir dann wenige Meter weiter auf eine Kurve zukommen, sehen wir eine ältere Frau die aus einem kleinen Häuschen kommt, welches sich genau an der Kurve befindet. Sie lächelt uns an und scheint die Hunde zu rufen. Diese hören jedoch nicht wirklich auf die Frau. Wir grüßen sie nur kurz auf griechisch, fahren aber weiter. Sie sagt zu uns noch irgendetwas auf griechisch, was wir aber nicht verstehen. Außerdem haben wir nicht wirklich Lust bei den Hunden anzuhalten. Direkt hinter der Kurve geht es dann ein Stück bergab. Ein paar der Hunde laufen uns noch bellend ein Stückchen hinterher, lassen dann aber nach einer Weile von uns ab. Tja, wir sind bergab halt zu schnell für euch. Unsere Talfahrt endet in einer kleinen Ortschaft. Wobei Ortschaft hier nicht ganz treffend ist. Vereinzelt stehen kleine Baracken umher und ein Ortsschild gibt es auch nicht. „Schau mal, na haste Bock?“ sagt Basti grinsend zu mir und zeigt auf den vor uns liegenden Hügel. „Ohje. Bitte nicht“ antworte ich ihm. „Na dann mal los. Dahinter geht es laut Karte wieder bergab“ sagt er zu mir und fährt los. Mitten in der Steigung muss ich dann aber aufgeben. Ich steige ab und schiebe weiter. Oben angekommen, empfängt mich Basti klatschend „Yeah, geschafft. Jetzt geht es bergab“. Zum Glück, denke ich mir.
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           Vor uns liegt eine grüne hügelige Landschaft. Auf einer fast nagelneuen und kurvenreichen Straße sausen wir durch das grüne Tal. Da es langsam auf den Abend zu geht, entscheiden wir uns dafür, ab sofort Ausschau nach einem Schlafplatz zu halten. Die nagelneue Straße endet abrupt nur wenige Kilometer an einer T-Kreuzung. Nach links führt eine alte Nebenstraße, die wiederum zur Hauptverkehrsstraße führt. Sie verbindet Larisa und Trikala und führt schließlich nach Meteora. Nach rechts führt uns unser Weg auf einer Schotterpiste einmal quer durch das griechische Hinterland. Also auf ins Abenteuer. Aber heute wollen uns die Hunde wohl scheinbar einfach nicht in Ruhe lassen. Nachdem wir schon eine ganze Weile der Schotterpiste gefolgt sind, werden wir von der nächsten Hundemeute angefallen. Nur diesmal sind sie zu mindestens 16 und auch deutlich größer (mehrere Doggen und andere Hirtenhunde). Außerdem sehen sie ganz schön fies aus. Sie sabbern stark beim bellen und einige haben gruselige blutunterlaufene Augen. Auch dieses mal kommen sie wieder bis auf wenige Zentimeter an uns heran. Oh man ey! Lasst uns doch einfach in Ruhe. Nach einer ganzen Weile lassen sie dann zum Glück von uns ab. Neben der Schotterpiste entdecken wir dann eine super Wiese, die geradezu zum Campieren einlädt. „Hier wäre super. Die Hunde sind zwar nicht wirklich weit entfernt, aber es wird bald dunkel und hier in der hügeligen Landschaft wird es auch nicht wirklich leicht etwas zu finden“. Wir schieben unsere Räder von der Schotterpiste runter und zu der Grünfläche. Wir entscheiden uns dafür, erst einmal etwas zu essen zu kochen und die Lage noch etwas im Auge zu behalten. Zwar sind wir von der Schotterpiste direkt einsehbar, aber Autos haben wir schon länger keine mehr gesehen. Auf der Wiese liegen vereinzelt mal hier mal dort Kuhfladen umher. Vielleicht bekommen wir in der Nacht sogar Besuch von Kühen. Als dann doch ein kleiner Milchlaster an uns vorbei fährt, folgen ihm bellend die Hunde von vorhin. Als sie uns bemerken, lassen sie von dem Lkw ab und bleiben auf der Schotterpiste stehen und bellen nun uns wieder an. Nach einer Weile hören sie aber auf zu bellen und laufen wieder zurück. „Na hoffentlich lassen sie uns jetzt in Ruhe“ sage ich zu Basti. Nach dem essen bauen wir unser Zelt auf und legen uns schlafen. Auf eine Gute und hoffentlich ruhige Nacht.
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      <pubDate>Sun, 28 Feb 2021 10:36:00 GMT</pubDate>
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      <title>Halbgötter</title>
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            Mitten in der Nacht werde ich vom Wecker aus dem Schlaf gerissen. Basti schaltet den Wecker aus und flüstert mir zu „Aufstehen, der Berg ruft“. Och ne. Ich will noch gar nicht aufstehen. Während ich mich noch aus dem warmen Schlafsack quäle, ist Basti schon voll zu Gange. Wir packen unsere Sachen zusammen und kriechen dann aus dem Zelt in die klare und frische Nachtluft. „Bor ist das kalt“ sage ich zu Basti. „Geht so. Laut Thermometer haben wir 9°C“ antwortet er mir. „Was! 9°C?“. „Naja, du bist ja auch auf nem Berg und es ist gerade mal kurz nach 2 Uhr morgens“ antwortet er mir lachend, während wir anfangen das Zelt abzubauen. Wenige Minuten später ist es auch schon im Packsack verstaut. Bis auf die zwei gepackten Rucksäcke die wir mit zum Gipfel nehmen, packen wir alles in die kleine Hütte zu dem Rest unserer Sachen. Jetzt geht’s los. Auf zum Mytikas. Bis zum Gipfel liegen jetzt ungefähr 17Km und ca. 1650hm vor uns. „Mach mal deine Kopflampe aus, dann kannst du die Sterne sehen“ sagt Basti zu mir und schaltet seine Kopflampe aus. Ich schalte meine auch aus. Einen kleinen Augenblick brauchen die Augen um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. „Wow. Zum Glück haben wir keine Wolken“ flüstere ich ihm zu. Wir schalten unsere Kopflampen wieder ein und gehen weiter. Der Weg führt in langgezogenen Kurven den Berg hinauf. Links, Abgrund und rechts die Flanke des Berges. Es herrscht eine Totenstille. Bis auf den Schotter, der unter unseren Schuhen beim gehen knirscht, ist nicht zu hören. Plötzlich ist ein lauter Tumult und Flügelschläge von rechts zu hören. Wir zucken beide vor Schreck zusammen. „Boar habe ich mich erschreckt. Blöde Vögel“ meckere ich vor mich her. Basti fängt an zu kichern „Jupp. Mich haben sie auch erwischt“. Mittlerweile haben wir die 2000hm Linie überschritten. „Jetzt sind es noch knapp 7km bis zur Schutzhütte“ sagt Basti zu mir. Wir folgen dem Weg immer weiter Richtung Gipfel. „Hör mal“ sagt Basti zu mir und bleibt stehen. Ich lausche und höre nicht allzu weit entfernt Kuhglocken leise läuten. „Die kündigen sich wenigstens vorher an“ sagt Basti lachend zu mir. Einige Zeit später sehen wir abseits des Weges, kurz ein Augenpaar im Schein der Kopflampen aufleuchten. War wohl ein Fuchs oder so etwas in der Art. Leider nimmt der Wind immer mehr zu. Und es wird deutlich kälter. Endlich sind wir an der Hütte, die sich auf 2450hm befindet, angekommen. Im Lichtkegel unserer Kopflampen sehen wir, dass es hier zwei Steinhütten gibt, sowie einen großen Grillplatz. Es scheint niemand hier zu sein, denn wir können kein Auto, Zelt oder irgend etwas anderes, was auf Menschen hindeutet, sehen. Wir gehen zu der kleineren Hütte von den Zweien und klopfen an der Tür und warten kurz. Da keiner antwortet, öffnen wir die Tür und treten ein. Im Inneren stehen mehrere Stockbetten auf denen Steppdecken liegen. „Hier drinnen ist es aber nicht viel wärmer als draußen. Schade das der Kamin nicht an ist“ sage ich zu Basti. Wir verlassen die Hütte wieder, um uns auch noch die andere mal anzusehen. Draußen weht uns direkt wieder der eisige Wind um die Ohren. Schnell in die andere Hütte. Die andere Hütte scheint die Haupthütte zu sein. Es gibt einen großen Kamin, Tische und Bänke, ein Funkgerät, Karten und einen Notfallschrank der voll mit Lebensmittel, Wasser und Verbandsmaterial ist. Auch hier stehen viele Stockbetten im hinteren Teil der Hütte. Wir schnappen uns ein paar von den Steppdecken und setzten uns an einen der Tische. Jetzt wird erst einmal gefrühstückt. Zum Frühstück gibt es Kekse und Müsliriegel mit Saft. Man muss sich schließlich stärken. Nach dem essen ziehen wir uns dick an, denn jetzt geht es zum Gipfel.
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           Leider hat der eisige Wind nicht nachgelassen. Wenigstens sind keine Wolken zu sehen. Hinter der Bergkuppe sieht man schon, wie es langsam heller wird. Leider werden wir es wohl nicht ganz bis zum höchsten Gipfel zum Sonnenaufgang schaffen. In einigen Metern Entfernung sehen wir zwei Hunde. Einer von ihnen scheint ein Welpe zu sein, der sich hinter ein paar größeren Felsbrocken zu verstecken versucht, aber immer wieder neugierig den Kopf herausstreckt. Der andere Hund, scheinbar die Mama, fängt an zu bellen als sie uns sieht. „Hey, ganz ruhig. Wir tun dir doch nichts“ sagt Basti ruhig zu ihnen, während wir an ihnen vorbei gehen. Kaum sind wir an ihnen vorbei, beruhigt sie sich wieder und hört auf zu bellen. Jetzt geht es steil rauf. Wir folgen dem kleinen Wanderpfad, der mit Wegpfeilern markiert ist. Oben angekommen, befinden wir uns auf einem kleinen Plateau und haben direkten Blick auf den Skala Gipfel (2866hm) und den höchsten Punkt des Olymps, Mytikas mit 2918hm. Was für eine wunderschöne Aussicht. Hinter Mytikas sind die ersten Sonnenstrahlen zu sehen. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zu Skala. „Schön wieder hier zu sein“ sagt Basti, als wir bei Skala ankommen. Es ist nicht das erste Mal das wir hier stehen. In den letzten Jahren ist es bei uns zur Tradition geworden, wenn wir zu Besuch bei Bastis Großeltern in Griechenland sind, einmal den Olymp zu besteigen. Diese Tradition wollten wir natürlich fortführen. Von Skala aus hat man einen wirklich beeindruckenden Ausblick auf den Kakoskala Grat, der zum Gipfel (Mytikas) führt. Auf diesem Grat muss man jetzt entlang krachseln um zu Mytikas zu gelangen. Für geübte Kletterer und Wanderer an sich kein Problem. Solange man schwindelfrei ist. Doch leider ist der Wind ziemlich stark und es sind immer wieder starke Böen dabei. Nicht gerade optimal, wenn man auf einem Grat lang klettern möchte. Wir stellen uns in eine einigermaßen windstillen Ecke und beratschlagen uns kurz, ob wir trotz des Windes zum Gipfel klettern wollen oder nicht. Am Ende entscheiden wir uns dafür, dass ich hier warte und Basti alleine zum Gipfel klettert. Die Windböen sind so stark, das ich mich teilweise nicht auf den Beinen halten kann. Das ist mir dann doch zu gefährlich. „Pass ja auf“ sage ich noch zu ihm, ehe er aus meinem Sichtfeld verschwindet. Immer wieder sehe ich ihn, wie er Mutterseelen alleine auf dem Grat entlang klettert. Vom ganzen auf der Stelle stehen wird mir ganz schön kalt. Zwar wärmen mich die Sonnenstrahlen ein wenig, aber der eisige Wind bringt mich echt zum frösteln. Dann sehe ich Basti, wie er an der Gipfelfahne steht und mir zuwinkt. Super, er hat es geschafft. Jetzt bin ich echt ein wenig neidisch, dass ich nicht mit geklettert bin. Er macht ein paar Fotos und Videos und trägt sich anschließend noch ins Gipfelbuch ein, ehe er sich wieder auf den Rückweg macht.
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            Mitleerwille sind auch einige Bergsteiger am Skala Gipfel angekommen, die sich ihre Kletterausrüstungen anziehen um auch den Gipfel zu besteigen. Es scheinen geführte Touren zu sein, denn einer von ihnen erklärt den anderen, wie man die Ausrüstung richtig anlegt. Außerdem hat er ein Logo von einer Abenteueragentur auf der Jacke. Doch ehe sich die Gruppe auf den Weg macht, ist Basti schon wieder zurück. „Gut das wir so früh dran waren, so hatten wir wenigstens den Gipfel für uns alleine“ sagt Basti zu mir. Jetzt heißt es, den ganzen Weg wieder zurück. Kurz bevor wir fast wieder an dem Plateau ankommen, laufen direkt neben dem Weg die beiden Hunde von vorhin. Diesmal bellt die Mutter nicht. Der kleine kommt sogar zu uns rüber gelaufen. Die beiden sind ganz schön abgemagert. „Wir haben doch noch ein bisschen was von dem süßen Brot oder?“ fragt mich Basti. Ich hole das restliche Brot aus der Tasche und gebe es ihm. Der kleine ist zwar etwas schüchtern, freut sich aber sichtlich über das Brot. Der Mutter wirft Basti auch ein Stück von dem Brot zu. Als alles verputzt ist, verabschieden wir uns von den beiden Wauwaus und gehen weiter. Auf dem Weg zurück zur Nothütte, kommen uns ein paar Leute entgegen. Als wir wieder an der Hütte ankommen sehen wir, dass hier mittlerweile mehrere Geländewagen und Jeeps geparkt stehen. An einem Jeep stehen zwei Männer, die uns grüßen und fragen, ob wir oben waren. Wir unterhalten uns kurz mit ihnen und gehen dann weiter. Im Gegensatz zu den anderen, haben wir schließlich noch einen ordentlichen Fußmarsch vor uns. Als sie sehen, dass wir zu Fuß weiter gehen, rufen sie uns hinter her „Hey, seid ihr etwa den ganzen Berg zu Fuß hoch?“. „Nicht ganz. Auf 1600hm stehen unsere Räder“ antwortet ihnen Basti. Die beiden Männer schauen sich verwirrt gegenseitig an und fangen an zu lachen. Nach insgesamt knappen 34km erreichen wir wieder die kleine Hütte, in der hoffentlich noch unsere Sachen drinnen sind. Wir öffnen die Tür und alles ist zum Glück noch da. „Jetzt bin ich aber echt fertig“ sage ich zu Basti und setzte mich vor die Hütte auf das kleine Mäuerchen. Basti hingegen, fängt an alles wieder raus zu räumen und die Taschen wieder umzupacken. Unser Plan ist es, heute noch ein Stück wieder herunter zu fahren, bis zu der Stelle, an der wir von vorgestern auf gestern genächtigt haben. Ich brauche jedoch erst einmal eine kleine Pause. Meine Beine fühlen sich schwer wie Blei an. Nachdem wieder alles ordnungsgemäß verstaut ist, werden die Räder beladen und es geht abwärts. Zwar geht es abwärts, aber das heißt nicht, dass es einfacher wäre. Man merkt die Beine schon ein wenig und man muss aufmerksam und konzentriert bleiben. Sonst landet man bei dem losen Untergrund schnell auf der Nase. So kriechen wir nur geringfügig schneller den Berg wieder hinab, den wir gestern noch hochgeeiert sind. An der uns bekannten Stelle wieder angekommen, werden wir auch gleich wieder von den Brüllkühen in Empfang genommen. Wir stellen die Räder ab und bauen das Zelt auf. So, jetzt wird gekocht, denn wir haben beide ziemlich Hunger. Nach dem essen wartet schon das nächste Highlight auf uns. Heute heiratet Bastis Cousine in Deutschland. Da wir ja leider verhindert sind, haben wir uns mit Bastis anderen Cousine, die auch gleichzeitig die Trauzeugin ist, in den letzten Tagen in Verbindung gesetzt, um einen Videoanruf zu ermöglichen. So konnten wir wenigstens ein wenig an der Hochzeit teilnehmen und unsere Glückwünsche persönlich übermitteln.
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           Alles Gute für die Zukunft euch zwei &amp;#55357;&amp;#56465;
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           Danach hieß es dann aber Zähne putzen, pullern und ab ins Bett.
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      <pubDate>Sun, 21 Feb 2021 15:50:51 GMT</pubDate>
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           Wie immer, werden wir auch an diesem Morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Herrliches Wetter. Wir frühstücken vor unserem Zelt und packen anschließend alles zusammen. Während wir zusammen packen, kommt einer der Bauern vom Vortag wieder auf das Feld gefahren. Als er aussteigt, grüßt er uns mit einem Lächeln im Gesicht und verschwindet im Kiwifeld. Nachdem alles verstaut ist, schieben wir unsere Räder zurück zur Straße und fahren weiter.Wir haben einen wirklich wunderschönen Ausblick auf das direkt vor uns liegende Olympmassiv. Doch zuvor fahren wir noch durch Katerini. Katerini ist eine größere Ortschaft. Hier wollen wir unsere Vorräte für die uns bevorstehende Bergetappe aufstocken. Also machen wir Halt an einem Supermarkt. Während ich draußen bei den Rädern bleibe, geht Jasmin rein und erledigt unsere Besorgungen. Als sie wieder aus dem Geschäft raus kommt, hat sie ein breites Lächeln im Gesicht und sagt zu mir „Ich habe uns auch eine kleine Stärkung von der Bäckerei mitgebracht und einen Eiscafé für mich und einen Kakao für dich“. Wir verstauen den Einkauf und setzen uns dann neben unsere Räder und verputzen die kleine Stärkung. Dabei beobachten wir das rege Treiben der Leute. Nach der Stärkung heißt es dann aber wieder aufsatteln und weiter.
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            Hinter Katerini geht es zu erst noch relativ flach weiter, aber das wird sich schon bald ändern. Da wir diesmal von der südwestlichen Seite auf den Olymp wollen (wir wahren schon mehrere Male auf dem Olymp, jedoch immer nur von der nordöstlichen Seite aus), müssen wir einmal den Olymp umfahren. So nehmen wir die einzige Straße, die nördlich um den Olymp führt. Sie verläuft durch eine Schlucht und führt stetig bergauf. Die Landschaft ist dabei wirklich wunderschön. Wir haben fast durchgehend einen freien Blick auf die Gipfel des Olymps. Also das Ziel immer im Blick. Bis auf ein paar vereinzelte Lkws haben wir die Straße für uns alleine. Da es in den Bergen etwas schwieriger ist einen guten Schlafplatz zu finden, halten wir heute etwas früher Ausschau nach einem geeigneten Platz. Nach einer Weile werden wir dann auch fündig. In einer Kurve entdecken wir an der Kurvenaußenseite eine kleine Wiese. „Guck mal, dass könnte vielleicht was sein“ sage ich zu Jasmin und halte an. Wir schieben unsere Räder auf die Wiese, um uns den Platz mal genauer anzugucken. Auf der struppigen Wiese befinden sich nur ein paar alte unbewohnte Bienenkästen. Wir suchen uns eine gute Stelle raus und stellen die Räder ab. Leider haben wir keinen direkten Sichtschutz zur Straße, aber das ist nicht weiter schlimm, denn viel Verkehr ist hier eh nicht und die paar Autos und Lkws die hier vorbei kommen, konzentrieren sich auf die Kurve. „Bor habe ich einen Hunger. Das bergauf fahren macht ganz schön hungrig“ sagt Jasmin zu mir. „Ich koche uns schnell etwas zu essen. Ohne Mampf keinen Kampf!“ sage ich zu Jasmin und reibe mir dabei den Bauch, vorauf sie lachen muss. Während das Essen vor sich her blubbert, bauen wir schon mal das Zelt auf. Anschließend heißt es essen, abspülen und ab ins Bett.
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            Der nächste Morgen beginnt wie der letzte. Aufstehen, frühstücken, Sachen packen und dann weiter. Wir machen da weiter, wo wir gestern aufgehört haben, bergauf fahren. Die Straße schlängelt sich weiter durch die Schlucht bergauf. Dabei kommen wir durch ein kleines Bergdorf. Als wir an der Grundschule des Dorf vorbeifahren, spielen gerade viele Kinder auf dem Pausenhof. Als uns die Kinder entdecken, kommen sie alle an den Zaun gelaufen und winken und rufen uns zu. Wir grüßen und winken lächelnd zurück. „Da vorne kommt ein Brunnen, da können wir noch mal Wasser auftanken“ sage ich zu Jasmin und zeige auf den Brunnen. An dem Brunnen angekommen halten wir an und füllen alle Flaschen wieder auf. Weiter geht es bergauf. Aktuell befinden wir uns auf 800hm und wir müssen noch bis auf 1020hm rauf, ehe es wieder runter bis auf 600hm geht, um dann auf die 2918hm des Olymps zu kraxseln. Also ein auf und ab. Irgendwann haben wir es dann bis auf die 1020hm geschafft. „Wow! Was für ein Ausblick“ rufe ich Jasmin zu, die ein wenig hinterher hingt. „Bin gleich da“ ruft sie mir schnaufend zu. Kurze Zeit später hat sie es dann auch geschafft. „Wow! Das ist wirklich schön“. Wir genießen noch ein wenig die Aussicht, ehe wir mit der Talfahrt beginnen. Auf unserem Weg bergab kommen wir noch durch ein kleines Dorf namens Πύθιο (Pythio). Hier machen wir kurz Halt, um uns mit ein paar Keksen zu stärken. Es geht noch ein wenig weiter bergab, ehe es dann wieder ein wenig bergauf geht. Hinter einer langgezogenen Kurve taucht eine Kuhherde auf, die gemütlich links und rechts an der Straße entlang spaziert. Als wir langsam an ihnen vorbei fahren, beobachten sie uns neugierig. Nach einer kurzen bergab Fahrt erreichen wir dann die letzte Ortschaft, bevor es auf den Olymp geht. „Da vorne kommt laut Karte noch ein kleiner Minimarket, da könnten wir uns noch mit ein paar Kleinigkeiten versorgen. Kekse und so“ sage ich zu Jasmin. Doch am Minimarket angekommen, müssen wir leider feststellen, dass wir sage und schreibe 8 Minuten zu spät sind. Leider macht er eine Mittagspause von 15 bis 17Uhr. Pech gehabt. Also keine Kekse und Co. Denn jetzt ca. zwei Stunden warten wollen wir auch nicht.
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           Also weiter. Direkt hinter der Ortschaft geht es stetig und recht steil bergauf und wir bekommen schonmal einen Eindruck von dem, was uns die nächsten Tage erwartet. In sich nach oben schlängelnden Serpentinen geht es immer weiter der Spitze des Olymps entgegen. Noch ist die Straße gut geteert, aber das wird sich wohl ab morgen ändern. Während ich noch schaffe alles zu fahren, geht Jasmin langsam die Puste aus, was aber nach einem langen Tag bergauf fahren völlig normal ist. Außerdem geht es seit dem wir die Ortschaft verlassen haben, durchgehend mit durchschnittlich 6% bergauf. Zwischendurch sind auch schöne Anstiege mit satten 12% dabei. Auch hier ist es wieder etwas schwieriger einen Schlafplatz zu finden. Dennoch werden wir nach kurzer Zeit fündig. Ein kleiner Pfad führt ein paar Meter von der Straße weg und zu einer fast flachen Stelle, direkt an einem Abhang ins Tal mit einem wirklich wunderschönen Ausblick. Wir kochen uns in der untergehenden Sonne etwas zu essen. Unterhalb des Abhangs befindet sich ein Kuhstall. In diesem Kuhstall sind zwei oder drei Kühe, die sich, nennen wir es mal, lautstark unterhalten. „Sind da unten Elefanten eingesperrt“ sagt Jasmin lachend. „Ich finde, die hören sich eher an wie die Brachiosaurier im ersten Teil von Jurassic Park“ antworte ich ihr laut lachend. Nach dem essen bauen wir das Zelt auf und genießen noch etwas die letzten Sonnenstrahlen. Während wir neben dem Zelt sitzen, entdecke ich nur wenige Meter von uns entfernt, wie ein großer Fuchs aus dem Gebüsch kommt, auf dem Trampelpfad stehen bleibt und seine Umgebung genau beobachtet. Ich hole schnell die Kamera raus um ein paar Fotos von ihm zu machen, ehe er wieder verschwindet. Nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, kriechen wir ins Zelt und legen uns schlafen.
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           In der Nacht werden wir von Regen und dem Wind geweckt. Och ne. Nicht schon wieder. Geht es mir direkt durch den Kopf. Aber nach kurzer Zeit lässt der Regen schon wieder nach. Jedoch ist der Wind noch da und dieser rupft natürlich einen der Heringe von unserem Vorzelt aus dem Boden. „Ich gehe schnell raus und mache den wieder fest und kontrolliere zur Sicherheit nochmal alle anderen“ sage ich zu Jasmin, während ich aus meinen warmen Schlafsack krabbel und mir die Kopflampe schnappe. Während ich anfange mir die Sandalen anzuziehen, sagt Jasmin zu mir „Du willst doch nicht in Unterhose da raus?“. Ich schaue über meine Schulter zu ihr rüber und sage zu ihr „Klaro, geht doch schnell. Außerdem bin ich ein heißer Typ“. Sie lacht und legt sich wieder hin. So, schnell raus. Zwar ist der Wind etwas frisch, aber nicht so kalt wie erwartet. Ich schnappe mir einen faustgroßen Stein und schlage damit die losen Hering wieder in den Boden. Das sollte halten. Jetzt noch schnell die anderen kontrollieren und dann wieder ab ins Zelt. Aber die anderen sind alle noch fest im Boden verankert. Gerade als ich wieder ins Zelt kriechen will, meldet sich meine Blase. Halt stopp! Noch schnell Pippi machen und dann ab ins Zelt. Gesagt getan. Der Rest der Nacht verläuft ruhig. Am frühen Morgen werden wir von den Brüllkühen geweckt. „Was für ein toller Wecker“ sage ich ironisch zu Jasmin. Der Wind hat sich auch wieder gelegt und es ist nahezu windstill. Nach dem Frühstücken packen wir alles zusammen und schieben die Räder zurück zur Straße. Genau an dem Punkt, wo der Pfad wieder auf die Straße trifft, endet auch die Straße weiter bergauf und wird zur befestigten Schotterpiste. Heute wird auf jeden Fall ein anstrengender Tag. Ab sofort geht es nämlich nur noch bergauf und es geht gleich schon mit 10% los. Uff. Der Weg schlängelt sich durch die Landschaft, immer weiter dem Gipfel entgegen. Es geht dabei vorbei an grasenden Schafen und Kühen, sowie Ziegenställen. Immer wieder müssen wir uns ordentlich steile Passagen hinauf quälen. 15 und 18% sind dabei keine Seltenheit. Mittlerweile geht nichts mehr unter 5% und diese fühlen sich im Vergleich zum Rest an, als würde man gerade fahren. Aber die immer wieder wunderschönen Ausblicke auf das vor uns liegende Tal sind atemberaubend. Hin und wieder fahren Bauern mit ihren Pickups an uns vorbei. Rauf, mit Heuballen auf der Ladefläche und dann wieder leer hinunter. Jedes mal wenn sie an uns vorbeifahren, feuern sie uns an. „Ich glaube wir sind die ersten zwei Verrückten, die mit vollbeladenen Rädern den Olymp rauf gurken“ sagt Jasmin zu mir. „Jupp, das glaube ich auch“ antworte ich ihr lachend. Als der Weg mal wieder eine scharfe Biege macht, entscheiden wir uns dazu eine Mittagspause zu machen. Wir setzten uns neben dem Weg auf zwei große Steine und essen und trinken eine Kleinigkeit und genießen dabei die herrliche Aussicht. „Sollen wir weiter?“ frage ich Jasmin. „Hilft ja alles nicht“ erwidert sie und wir schwingen uns wieder auf die Räder und fahren bzw. schieben (Jasmin) weiter. Einige Höhenmeter später kommen wir an einer kleinen Hütte vorbei. „Können wir eine kurze Pause machen?“ fragt mich Jasmin. „Klar“ antworte ich ihr und wir stellen unsere Räder an der kleinen Hütte ab. Die alte verrostete Blechtür der Hütte wird mit einer kleinen Drahtschlaufe zugehalten. Durch das Fenster der Belchtür, dass auch kein Glas mehr besitzt, kann ich ins Innere der Hütte schauen. In der Hütte stehen zwei alte Metallbettgestelle mit schmuddeligen Matratzen. An der Wand hängt ein Regal auf dem eine eingestaubte leere Whiskyflasche steht. Hier scheint schon länger keiner mehr gewesen zu sein.
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           „Da vorne geht es aber ganz schön steil weiter. Meinst du wir schaffen das?“ fragt mich Jasmin. „Mmh. Laut Karte kommen da noch einmal 18% auf uns zu. Wir gucken mal wie weit wir kommen“ antworte ich ihr. Leider wird der Weg auch deutlich schlechter. Aus dem zuvor recht akzeptablen Weg, wird nun ein loser Geröllboden. Fahren ist hier wirklich nicht mehr möglich. Durch die dicken Schottersteine rutscht das Rad immer wieder unkontrollierbar hin und her und das dann auch noch bei 18% Steigung. Viel zu gefährlich zum fahren. Also steige ich auch ab und schiebe. Ich merke, dass Jasmin immer weiter zurückfällt. Also halte ich an und stelle das Rad auf Seite und schnappe mir das Handy, um mir unseren weiteren Weg auf der Karte mal genau anzuschauen. Bleibt der Weg so oder wird er wieder besser? Unser eigentliches Ziel ist eine Bergnothütte auf 2450hm. Dort kann man auch Zelten. Aktuell befinden wir uns auf 1650hm. Bis zu der Hütte soll es zwar natürlich weiter bergauf gehen, aber nicht mehr ganz so steil. Jedoch bleibt aber der Untergrund größtenteils so wie er jetzt ist. Und es sind immerhin noch knappe 12Km bis zur Hütte. Das wird hart. Als Jasmin bei mir angekommen ist, erzähle ich ihr alles was ich weiß. „Ich würde sagen, wir lassen die Räder hier stehen, und gehen da vorne bis zur nächsten Biegung und gucken mal wie es dahinter weitergeht. Außerdem wird es bald dunkel und wir brauchen einen Schlafplatz. Leider sieht es hier sehr schlecht aus. Weiter oben wird es laut der Karte für die nächsten 3Km auch nicht besser. Sehr steiles Gelände“. Sie stimmt mir zu und wir gehen ohne die Räder bis zu der Kurve. An der Kurve angekommen sehen wir, dass der Weg zwar ein wenig besser wird, aber zum fahren nicht wirklich geeignet ist. Außerdem ist der Weg deutlich schmaler. Rechts vom Weg geht es direkt steil bergauf und links von ihm steil runter. Zelten Fehlanzeige. „Pass auf, ich laufe mal vor und gucke ob weiter bergauf in den nächsten 1 oder 2Km ein geeinigter Platz zum Zelten kommt“ sage ich zu Jasmin und laufe los. Nachdem ich gefühlt eine Ewigkeit dem Weg gefolgt bin aber einfach nichts zum schlafen gefunden habe, drehe ich wieder um und renne den Berg wieder runter. Bei Jasmin angekommen, die mittlerweile wieder zurück zu den Rädern gegangen ist, berichte ich ihr alles. „Also, ich sehe das so. Wir haben jetzt drei Möglichkeiten. Die 1. wäre, wir fahren/schieben weiter bergauf und schlagen unser Zelt am Wegesrand auf in der Hoffnung, dass heute keiner mehr mit seinem Geländewagen kommt und den Berg hoch will. Weil der kommt dann definitiv nicht an uns vorbei. Dafür ist der Weg einfach zu schmal. Oder 2. Wir fahren wieder bis zu der kleinen Hütte runter, die da unten ist (und zeige auf die Hütte die man von uns aus sieht) und schlagen dort unser Zelt auf und fahren dann morgen weiter. Oder aber Option 3, wir fahren ebenfalls runter zu der Hütte, Zelten dort, stehen um 2Uhr morgens auf, verstauen unsere Sachen in der kleinen Hütte bis auf die Wertsachen, sprich Geld, Pässe und Kameras und gehen dann zu Fuß zum Gipfel und schauen uns morgen früh den Sonnenaufgang am Skala Gipfel an“. Wir beratschlagen uns eine ganze Weile, ehe wir uns für die dritte Option entscheiden. Wir schnappen uns unsere Räder und fahren bzw. schieben unsere Räder wieder zurück zur Hütte. An der Hütte angekommen, bereiten wir alles für den kommenden Aufstieg vor. Da wir Rucksacktragegestelle für unsere Radtaschen haben, packen wir uns zwei Rucksäcke mit allem was wir brauchen zurecht. Die Räder und alles was wir nicht für die Nacht brauchen, verstauen wir schon einmal so in der Hütte, das man die Sachen nicht direkt sieht, wenn man durch das Fenster in der Tür schaut. Wir machen uns noch etwas zu essen und legen uns dann schlafen.
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      <pubDate>Tue, 16 Feb 2021 17:21:40 GMT</pubDate>
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      <title>Eine nasse Nacht</title>
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           In der Nacht werden wir von starkem Regen und Wind geweckt, der am Zelt rüttelt. Als ich mich umdrehen möchte, bemerke ich, dass sich neben meiner Matte eine Pfütze gebildet hat. Oh nein, schießt es mir direkt durch den Kopf. „Hey! Unter und neben meiner Matte ist eine Pfütze!“ sage ich aufgeregt zu Basti. „Was! Wie ne Pfütze?“ antwortet er mir, richtet sich auf und schnappt sich die Kopflampe, die er immer direkt neben sich griffbereit liegen hat. Im nun hell erleuchteten Zelt sehen wir das Malheur. Durch den starken Seitenwind wird das Außenzelt so doll an das Innenzelt gedrückt, dass das herunterfließende Wasser zwischen Zeltunterlage und Zeltboden gelangt und sich schließlich dann irgendwann durch den Zeltboden drückt. „So ein Mist!“ ruft Basti. Ich krame schnell mein Handtuch raus, um alles halbwegs trocken zu legen. Basti macht das Zelt an der Kopfseite auf um zu schauen, ob er etwas von drinnen gegen das eindringende Wasser unternehmen kann. Er schafft es von innen soweit nachzuspannen, dass wenigstens kein neues Regenwasser zischen Zeltunterlage und Zeltboden gelangt. Mittlerweile habe ich das Zelt mit meinem Handtuch wieder halbwegs trocken gelegt. Aber gerade als Basti das Innenzelt schließt, verabschieden sich die Heringe vom Vorzelt. „Das darf doch wohl nicht wahr sein!“ brüllt er merklich wütend. Also macht er vorsichtig den Eingang vom Vorzelt auf und wir sehen, dass durch den starken Regen der Boden total aufgeweicht und matschig ist und der Wind nun leichtes Spiel hatte, die Heringe aus dem Boden zu ziehen. „Mist, Mist, Mist“ meckert Basti vor sich hin, während er versucht die Heringe wieder irgendwie fest in den Boden zu bekommen. Doch leider klappt es einfach nicht, da der Boden zu aufgeweicht ist. Nun geht er soweit raus ins nicht mehr ganz vorhandene Vorzelt, und macht hinter sich den Reißverschluss soweit zu, dass nur noch seine nackten Füße im Zelt sind. Ich hören ihn draußen fluchen und meckern. Ich suche ihm schon mal sein Handtuch raus. Nach kurzer Zeit kommt er wieder rein und ich reiche ihm sein Handtuch. „So das sollte jetzt halten. Ich habe die Heringe gegen unsere großen Packtaschen getauscht. Ich glaube die gehen nicht fliegen“ sagt er zu mir und trocknet sich ab. Wir legen uns wieder hin und wir hoffen einfach nur, dass der Wind und der Regen bald nachlassen. Irgendwann nicken wir beide weg. Am frühen morgen werden wir dann von unserem Wecker geweckt. Es hat aufgehört zu regnen und der Wind hat sich auch gelegt. Es scheint sonnig draußen zu sein, denn das Zelt ist hell erleuchtet. Wir ziehen uns an und Basti öffnet den Eingang zum Vorzelt, damit wir herausgucken können. Der Boden vor dem Zelt ist komplett aufgeweicht und matschig. Wir verpacken alles was trocken ist und Basti geht schon mal raus, um alles entgegen zu nehmen. Die nassen Matten legt er aufgeblasen auf unsere Taschen in die Sonne zum trocknen. Zum Glück sind nur die Matten von unten etwas nass geworden. Nachdem alles draußen ist, komme auch ich raus. „Unglaublich. In der Nacht war Weltuntergangsstimmung und jetzt scheint wieder die Sonne und es ist komplett windstill. Als wäre nie etwas gewesen“ sage ich zu Basti, als ich mich draußen umschaue. Die dicken schwarzen Wolken sind noch in einiger Entfernung am Himmel zu sehen. Basti ist gerade dabei das Zelt von außen ein wenig trocken zu wischen. Wir entscheiden uns heute uns bei dem Frühstücken etwas mehr Zeit zu lassen, sodass alles noch ein wenig trocknen kann. Ungefähr eine dreiviertel Stunde später ist auch schon alles wieder trocken. Naja, jedenfalls alles bis auf den Zeltboden. Da stand das Zelt ja drauf. Wir packen alles zusammen, beladen die Räder und fahren dann weiter.
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           Nach ein paar Kilometern müssen wir eine alte große mit Holzplanken ausgelegte Brücke überqueren. Direkt hinter der Brücke müssen wir die geteerte Straße verlassen und auf einen Schotterfeldweg abbiegen. „Ob das eine gute Idee ist hier lang zu fahren? Ich meine, zwar sieht der Weg momentan noch gut aus, aber nachdem was die Nacht runter kam, kann es weiter hinten ganz schön blöd werden“ sage ich zu Basti, während wir anhalten. Er schaut auf das Navi und sagt dann zu mir, nachdem er wieder aufsieht „Also. In knapp 5Km kommt ein großer Fluss, sowie ein großes Flussdelta. Über diesen Fluss führt nur eine Brücke und zwar eine Autobahnbrücke. Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten. 1. Wir nehmen diesen Weg. Der führt uns weiter Flussaufwärts zu einer Brücke, die keine Autobahn ist oder 2. wir fahren in 2Km auf die Autobahn und fahren dann für ca. 6Km über die Autobahn bis zur nächsten Abfahrt“. „Wäre es denn ein großer Umweg über die andere Brücke?“ frage ich ihn. „Mehr Strecke auf jeden Fall. Das wären ca. 16Km dann. Aber wir haben ja keinen Zeitdruck und ich fahre lieber ein paar Kilometer mehr durch die Natur, als auf der Autobahn“ antwortet er mir. Ich sehe das genau so. Also nehmen wir den kleinen Umweg. Denn wer weiß, was man sonst verpasst. Also weiter. Anfangs ist der Weg noch super, aber nach ein paar hundert Metern wird er schlechter. Viele Schlammpfützen zieren den Weg, sodass wir Schlangenlinien fahren müssen. In der nächsten Ortschaft namens Κλειδί (Klidi) angekommen, entdecken wir an einem Haus lustige Holz- und Steinstatuen. „Guck mal, der sieht so aus wie du, wenn du dich mal wieder voll gestopft hast“ sage ich lachend zu Basti. „Und die dahinter wie du. Bäh“ antwortet er mir und streckt mir die Zunge raus. Auf unserem Weg kommen wir noch durch zwei weitere kleine Ortschaften, ehe wir dann durch einen Tunnel fahren müssen, der unter einer anderen Autobahn verläuft. Und wie sollte es anders sein, natürlich steht hier das Wasser. „Augen zu und durch!“ ruft Basti und radelt los. Heile auf der anderen Seite angekommen, ruft er „Jetzt du“. Ok dann mal los. „Halt nur nicht an, sonst bekommst du nasse Füße“ ruft er mir zu, als ich gerade die Mitte erreicht habe. Anhalten? Nö! Und siehe da, ich habe es auch heile rüber geschafft. „Eigentlich hätten wir das filmen müssen“ sagt er zu mir, zieht die Kamera aus der Tasche und schaut erst mich an und nickt dann Richtung Tunnel. Ich schau ihn stirnrunzelnd an, nach dem Motto, das ist doch jetzt nicht dein Ernst. „Naja, ich würde es ja auch machen, aber ich muss ja filmen“ antwortet er mir und fängt an zu lachen. Jetzt muss ich auch anfangen zu lachen. Ach was soll´s, hat ja eigentlich Spaß gemacht. Also wende ich mein Rad und fahre wieder zurück. Auf der anderen Seite drehe ich erneut und Basti ruft mir zu „Kann los gehen“. Und wieder zurück. Drüben angekommen, sagt Basti „Mist, ich habe die Kappe drauf gelassen“ und lacht los. „Willst du mich vera......!“ frage ich ihn, sehe aber dann das er die Kappe in der Hand hält. „Du bist ja fies“ entgegne ich ihm. Er verstaut die Kamera wieder und wir fahren weiter.
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           Leider hört der Asphalt nach ein paar Metern auf und wird zur Schotterpiste. Vorbei geht es an Apfelbäumen. Kurz bevor der Weg auf die Brücke führt hält Basti an, dreht sich zu mir um und sagt „Guck mal, die sehen total lecker aus“ und zeigt dabei auf die Äpfel. „Ja, aber wir können doch keine Äpfel klauen“ antworte ich ihm. „Ich glaube nicht, dass der Bauer etwas dagegen haben wird, wenn wir uns jeder einen Apfel nehmen“ antwortet er mir. Ja ok, denk ich mir. Die sehen aber auch wirklich lecker aus. Basti steigt ab, pflückt schnell zwei Äpfel und hampelt zu mir zurück. „Waschbärstyle“, gackert er. So, jetzt geht es einmal über die Brücke. Die Straße ist wirklich super geteert. Als wir an einer Tankstelle vorbei kommen, beschließen wir eine kleine Mittagspause einzulegen. Zu essen gibt es ein paar Kekse und die frischen Äpfel. Ein paar Kilometer später erreichen wir die Ortschaft Αιγίνιο (Eginio). „Da vorne kommt ein Supermarkt. Sollen wir kurz anhalten?“ fragt Basti mich und zeigt auf das Geschäft. „Ja“ antworte ich ihm und er fährt rechts ran. Wie praktisch, dass direkt gegenüber ein kleiner Stadtplatz mit Bänken und Bäumen ist. Während Basti draußen bei unseren Rädern bleibt, flitze ich schnell rein und kaufe Vorräte für die nächsten 2 bis 3 Tage ein. Nachdem ich wieder bei ihm bin, verpacken wir alles, fahren weiter und verlassen wieder die Ortschaft. Wenig später heißt es dann, bergauf fahren. „Bor sieht die Steigung fies aus“ sage ich zu Basti. Unser Weg führt unter einer Brücke durch und geht dann direkt hinter der Unterführung steil rauf, sodass man noch nicht einmal das Ende sehen kann. Basti hält an und ruft mir zu „Fahr du ruhig weiter. Ich will kurz ein paar Bilder machen. Ich hole dich eh ein“. Und auf ungefähr der Hälfte der Strecke zieht er an mir grinsend vorbei. Wie gemein, denke ich mir. Egal gleich geschafft. Oben angekommen, empfängt mich Basti jubelnd. „Komm wir machen hier an der kleinen Kapelle eine Pause. Da vorne gibt es auch einen Wasserhahn, da können wir auch unsere Wasservorräte wieder auffüllen“ sagte er zu mir. Wir schieben unsere Räder zu der Kapelle und ich setzte mich auf die Steinstufen die auf das Gelände der Kapelle führen, während sich Basti unsere leeren Wasserflaschen schnappt und sie auffüllen geht. Kurze Zeit später ist er wieder zurück, setzt sich zu mir und reicht mir eine Flasche mit kaltem Wasser. „Hier, noch ist es kalt“. In diesem Moment hält direkt vor uns ein weißes Auto mit rumänischem Kennzeichen. Aus dem Beifahrerfenster wird uns eine Kamera von einer jungen Frau entgegengehalten. Sie begrüßt uns auf englisch und fragt uns, ob die Straße die links abgeht Richtung Strand und zu einer Bar führt. Basti antwortet ihr, dass wir aus der Richtung der anderen Straße kommen, aber das die Straße die sie meinen zum Strand führt. Aber ob da eine Bar ist, wissen wir nicht. Dann erzählt sie uns, dass sie und ihr Freund, der am Steuer sitzt, aus Rumänien sind und eine Rundreise durch Griechenland machen und fragt uns, ob wir auch eine Rundreise durch Griechenland machen. Basti lacht und sagt ihr, ja so ungefähr. Nur das sich unsere Rundreise nicht nur auf Griechenland beschränkt. Die beiden im Auto staunen nicht schlecht, als Basti ihnen grob die Route erzählt. Sie wünschen uns noch eine gute Weiterreise und fahren weiter. Wir machen es ihnen gleich und schwingen uns wieder auf die Räder.
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           Hinter der nächsten Kurve geht es noch ein kleines Stück weiter bergauf, ehe es wieder ein Stück bergab zu einer Ortschaft geht. In der Ortschaft entdecken wir mehrere Bäume, die die Straße säumen. Sie tragen Früchte oder Knospen, die wir vorher noch nie gesehen haben. Auch nach einer langen Internet Recherche sind wir noch nicht schlauer geworden. Vielleicht wisst ihr ja, was das für Dinger sind? Am Ende der Ortschaft halten wir an. „Wow, guck mal. Man hat einen super Ausblick auf den Olymp. Unser erstes Ziel“ sagt Basti zu mir. Man hat wirklich einen super freien Blick auf den Olymp. Da es langsam dem Abend entgegen geht, halten wir ab sofort Ausschau nach einem Schlafplatz. Links und rechts von uns sind Felder, Felder und Felder. Es dauert eine Weile, bis wir etwas finden. An einem kleinen Feldweg, der zwischen einem Kiwifeld und einem Olivenfeld lang führt, halten wir an. „Ich guck mal ob wir hier was finden“ sagt Basti zu mir und läuft den Feldweg entlang. Nach nur wenigen Metern schon kann ich ihn wegen der Hecken, die zwischen den Feldern und der Straße liegen, nicht mehr sehen. Sichtschutz hätten wir also schon mal. Wenig später kommt er zurück. „Der Weg endet nach ein paar Metern auf einem gepflügten Feld. Wenn wir uns am Rand von dem Olivenfeld zu dem gepflügten niederlassen, sollte es kein Problem sein“. Wir passen den Moment ab, in dem kein Auto zu sehen ist. Uns muss ja nicht gleich jeder sehen. Wir suchen uns eine Stelle aus und stellen die Räder ab. Da wir noch eine Weile Sonnenlicht haben werden, beschließen wir erst zu kochen und zu essen bevor wir das Zelt aufbauen. Gerade als wir am kochen sind, kommt ein roter Pickup den Weg entlang und hält an. Ohje, hoffentlich gibt es keinen Ärger. Vier Männer steigen aus und gucken zu uns rüber. Basti steht auf und grüßt sie. Doch leider verspricht er sich und ruft ihnen „Kaliméra“ (Guten Morgen) statt „Kalispéra“ (Guten Abend) zu. Die vier Männer lachen und winken uns zu. Basti dreht sich zu mir um „Upps“. Die Männer verschwinden ins Kiwifeld, setzten sich auf den Boden und unterhalten sich. „Scheinbar wollen sie noch nicht nach Hause zu ihren Frauen“ sage ich lachend zu Basti. Während wir essen, gehen die Männer zurück zum Auto und wünschen uns noch eine gute Nacht, ehe sie ins Auto steigen und wieder fahren. Nach dem Abspülen schlagen wir das Zelt auf und verstauen alles, ehe wir uns schlafen legen.
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      <pubDate>Sun, 07 Feb 2021 13:53:06 GMT</pubDate>
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      <title>Weiter durch Griechenland</title>
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           Nach 26 Tagen Pause bei meinen Großeltern, fahren wir nun weiter. Unser Plan ist es, einmal eine große Runde durch Griechenland zu drehen und nach ca. 5 bis 6 Wochen wieder bei meinen Großeltern anzukommen, um dort notfalls zu überwintern, falls die Grenzen weiter Richtung Osten (Israel, Georgien, Armenien) immer noch für Touristen geschlossen sein sollten. Dabei werden wir einige der griechischen Highlights besuchen. Unter anderem den Olymp besteigen, die Klöster von Meteora besichtigen und viele archäologischen Stätte bestaunen. Nach einem reichhaltigen Frühstück bringen wir unsere gepackten Taschen nach draußen und fangen an die Räder zu beladen. Bevor wir los fahren, verabschieden wir uns noch von meinem Opa. Er verabschiedet uns mit den Worten „wenn irgendwas sein sollte, ruft mich an und ich hole euch mit dem Auto ab“. Bei meiner Oma brauchen wir uns noch nicht zu verabschieden, denn sie begleitet uns die ersten Kilometer. Diesmal fahren wir also zu dritt los.
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           In der übernächsten Ortschaft ist es dann aber soweit. Wir verabschieden uns von ihr und sie fährt wieder zurück. Ab jetzt geht es wieder zu zweit weiter. Es geht immer entlang der Küste Richtung Westen. Gerade als wir an einem kleinen Fischerhafen entlangfahren, ist es soweit. Unser erster Platten. „Mist, ich glaube ich habe einen Platten“ sage ich zu Jasmin. „Da vorne ist eine Bank. Sollen wir da anhalten?“ fragt sie mich. Ich nicke ihr zu, steige von meinem Rad ab und schiebe es zur Sitzbank. Während ich anfange mein Rad abzupacken, setzt Jasmin sich auf die Bank und schaut mir zu. „Mist, auch noch das Hinterrad. Naja was soll´s“ murmle ich vor mich hin. Nachdem ich das Hinterrad ausgebaut habe, ist der Übeltäter auch schnell gefunden. Ein dicker Stachel von einer Pflanze, die in Griechenland überall wächst und uns gut bekannt ist. In den letzten Jahrzehnten habe ich schon des Öfteren mit ihr Bekanntschaft gemacht. Nur das sie da in der Sohle meiner Schuhen steckte, oder direkt in meinen Fußsohlen. Letzteres ist nicht wirklich angenehm.
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           Schnell ist das Loch geflickt und das Rad wieder eingebaut. So, jetzt noch die Taschen wieder ans Rad und dann kann es auch schon weiter gehen. So fahren wir immer weiter entlang der Küste. Dabei kommen wir durch mehrere kleine Dörfer, die direkt am Wasser liegen. Als es dem Abend entgegen geht, halten wir Ausschau nach einem Schlafplatz. „Es wäre ja voll schön, wenn wir einen am Wasser finden“ sagt Jasmin zu mir. Und nach nur kurzer Suche werden wir auch fündig. Wir haben einen Richtig schönen Platz direkt am Sandstrand gefunden. Weit und breit ist niemand zu sehen. Wir schieben unsere Räder in den Sand und finden eine schöne flache Stelle für unser Zelt. „So, ich gehe jetzt noch ne Runde plantschen. Hast du auch Lust?“ frage ich Jasmin, aber sie möchte nicht. Dann nicht. Ich gehe jedenfalls rein. Nach dem Badespaß machen wir uns etwas zum Abendessen und bauen nach dem Essen das Zelt auf. In dem warmen und weichen Sand liegt man echt bequem. Nachteil ist halt nur, dass es sich nicht vermeiden lässt, dass etwas Sand mit ins Zelt kommt. Vom Rauschen des Meeres werde wir in den Schlaf gewogen.
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           Am nächsten Morgen werden wir sanft von dem leisen Meeresrauschen der Wellen geweckt. Herrlich. Nur leider ist das Wetter heute Morgen noch nicht ganz auf unserer Seite. Vom Meer her ziehen große schwarze Wolken auf. Na hoffentlich bleibt es trocken. Wenn nicht, dann haben wir ja immer noch unsere Regenkleidung. Nach dem Frühstücken packen wir alles zusammen und beladen die Räder. „Hey, guck mal. Da hinten kommt ein Hirte mit seinen Schafen. Strand Schafe“ sage ich lachend zu Jasmin. Sie guckt mich nur mit einer Augenbraue hochzogen an und antwortet lachend „Aha, Strand Schafe“. Nachdem alles gepackt ist, schieben wir die Räder zurück auf den Weg und fahren weiter. Kurz vor Thessaloniki halten wir an einem großen Supermarkt an, um uns für die nächsten Tage mit Lebensmitteln einzudecken. Nach ungefähr 26Km sind wir auch schon in Thessaloniki. Auf in den Großstadtdschungel. Es ist viel los auf den Straßen. „Guck mal, da vorne kommt ein Stadtpark. Lust auf eine Kekspause?“ frage ich Jasmin. Sie nickt mir zu und wir biegen zu der Parkanlage ab. Wir suchen uns eine der vielen Sitzbänke aus und machen eine Pause. Ein paar Meter von uns entfernt ist ein kleiner Bach, der sich scheinbar einmal durch den Park schlängelt. Immer wieder bleiben Leute auf der kleinen Holzbrücke, die über den Bach führt, stehen und machen Fotos. „Ich frage mich, was es dort zu sehen gibt. Ich guck mir das mal an“ sage ich zu Jasmin und stehe auf. Also stiefel ich zu der kleinen Holzbrücke los. Auf ihr angekommen, sehe ich nun, warum so viele Leute hier stehen bleiben und Fotos machen. Den ganzen Bach entlang liegen am Ufer kleine Schildkröten verteilt, die sich sonnen oder eine Runde baden gehen. Ich rufe Jasmin zu mir, dass sie es auch sehen kann. „Oh, wie cool. So viele kleine Schildkröten. Also damit hätte ich jetzt nicht in einer Großstadt gerechnet.
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           Wir fahren einmal von Ost nach West durch Thessaloniki. Kurz bevor wir Thessaloniki verlassen, kommen wir durch ein großes Industriegebiet. Der Verkehr ist echt brutal und die Straße in einem schlechten Zustand. Eine scheinbar endlose Blechlawine an Lkw´s und Autos düsen an uns vorbei. Zwar halten fast alle ausreichend Abstand zu einem, aber trotzdem ist das fahren hier nicht wirklich angenehm. „Mensch, ich komme mir schon vor wie in Indien“ rufe ich Jasmin laut zu, damit sie mich bei dem ganzen Lärm überhaupt hört. An einem kleinen Fluss endet das Industriegebiet und auf der anderen Flussseite befindet sich eine kleine Ortschaft. „Da vorne kommt eine Bushaltestelle. Wollen wir mal kurz eine kleine Pause machen?“ fragt mich Jasmin. „Klar“ antworte ich ihr und fahre auf die Bushaltestelle zu. Wir stellen unsere Räder ab und setzten uns auf die Sitzbank. Hinter der Bushaltestelle befindet sich ein kleines Gebäude mit der Aufschrift Café Vanilla caocao. An der Hauswand selber sind Plakate, auf denen Pralinen abgebildet sind. Auf dem umzäunten Parkplatz vor dem Gebäude liegen drei große Hunde faul in der Sonne rum. Eine Frau kommt aus dem Eingang des Gebäudes und macht das große Tor zum Parkplatz auf und verschwindet wieder im Gebäude. „Ach wäre das jetzt toll, wenn die Frau uns Pralinen bringen würde“ schwärmt Jasmin. Die Frau kommt wieder aus dem Gebäude zum Tor und winkt uns zu und begrüßt uns. Wir grüßen zurück, vorauf sie mich zu ihr winkt. Ich gehe also zu ihr. Als ich näher komme, sehe ich, dass sie eingepackte Pralinen in der Hand hält. Sie gibt mir die Pralinen und sagt zu mir „hier zur Stärkung. Ich habe eure Räder gesehen und dachte mir, die werden euch bestimmt schmecken“. Ich bedanke mich bei ihr für diese wirklich super nette Geste. Anschließend fragt sie mich noch, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Ich erzähle ihr kurz von unser Reise und beantworte ihre Fragen. Sie wünscht uns noch eine schöne Weiterreise und verschwindet wieder im Gebäude. Ich gehe zu Jasmin zurück und zeige ihr was sie mir gegeben hat. „Wow! Eben habe ich es noch gesagt und mir so sehr gewünscht und jetzt stehst du hier mit Pralinen. Wie lieb von der Frau“ sagt Jasmin und grinst dabei wie ein Honigkuchenpferd. Die Frau hat uns insgesamt vier Pralinen gegeben. Jeweils zwei von zwei unterschiedlichen Sorten. Wir genießen die Pralinen, die wirklich richtig lecker sind. Währenddessen bekommen wir Besuch von den drei Hunden. Einer von ihnen kommt mal schnuppern und lässt sich das Köpfchen kraulen, ehe sie alle drei wieder zurück auf den Parkplatz gehen und sich wieder in die Sonne legen. Für uns heißt es jetzt auch weiter fahren. Da es bald dunkel wird, beschließen wir ab jetzt nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Leider finden wir nicht wirklich etwas. Als wir parallel zur einer Autobahn fahren, links von uns die Autobahn und rechts von uns erst ein offener Wasserkanal und dahinter Reisefelder, biegt ein kleiner Weg nach rechts ab und führt über eine kleine Brücke zu einem der Reisfelder. Wir halten an und schauen uns das mal genauer an. Da der Weg auf der anderen Kanalseite direkt eine Linkskurve macht, haben wir durch das Gestrüpp ein wenig Sichtschutz zur Straße. Leider endet der Weg aber auch schon nach nur wenigen Metern. „Es ist zwar nicht optimal, aber hier sollte es gehen“ sage ich zu Jasmin. Sie stimmt mir zu und wir beschließen uns erst etwas zu Essen zu kochen und dann kurz bevor es dunkel wird, unser Zelt aufzubauen. 
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      <title>Ankunft bei Oma &amp; Opa</title>
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            Heute lassen wir das Frühstück ausfallen, da wir beide nicht wirklich Lust auf Brot haben. Also packen wir unsere Sachen zusammen und schwingen uns wieder auf die Räder. Wir fahren wieder zurück zum Autobahnzubringer und schließlich wieder auf die Autobahn Richtung Süden. Heute wollen wir es bis hinter Thessaloniki schaffen. Bis nach Thessaloniki sind es noch knappe 45Km. Davon 36Km auf der Autobahn. Die ersten 13Km geht es fast nur bergauf, ehe es dann für mehrere Kilometer wieder bergab geht. Vom weiten sehen wir aber schon die kleine Bergkette, die noch zwischen uns und Thessaloniki liegt. Kurz vor der Bergkette nimmt der Autoverkehr deutlich zu. Zum Glück gibt es einen breiten Seitenstreifen. Während wir uns bei lauwarmen 34°C die 8% Steigung der Bergkette hoch quälen, saust der dichte Verkehr an uns vorbei. Oben angekommen nehmen wir die erste Ausfahrt und machen im Schatten eines Baumes erst einmal Pause. „Sag mir bitte das es jetzt bergab geht“ sage ich zu Basti, während wir unsere Räder an einem Laternenpfahl abstellen. Er nickt mir lächelnd zu und sagt dann „Ja. Bis Thessaloniki geht es jetzt bergab. Du kennst doch Thessaloniki“. „Ja, aber ich wollte es dennoch einmal hören“ antworte ich ihm. Wir setzten uns in den Schatten des Baumes und trinken etwas. Dabei beschließen wir uns ein nettes Restaurant direkt am Hafen auszusuchen und erst einmal etwas zu essen. Schließlich haben wir noch nichts gegessen und es ist gleich schon 14Uhr. Also schwingen wir uns wieder auf die Räder und fahren weiter. Von hier oben haben wir einen herrlichen Ausblick auf Thessaloniki. „Juhu. Da ist das Meer wieder“ ruft Basti mir zu, während wir bergab rollen. Stimmt, dass hätte ich fast vergessen. Da wir in der Vergangenheit schon öfters in Thessaloniki waren, haben wir keine Probleme uns in der Großstadt zurecht zu finden. Naja, Basti jedenfalls. Er lotst uns in eine Fußgängerzone, in der es viele Restaurants gibt. Wir halten an um uns eines auszusuchen. Während wir uns beratschlagen werden wir von einer Frau, die mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern spazieren ist angesprochen. Sie fragt uns allerlei Dinge und ist sichtlich begeistert. Wo kommt ihr her? Alles mit dem Fahrrad? Wo wollt ihr hin? Und noch viele weitere Fragen. Anschließend fragt sie uns noch ob sie ein Foto von uns machen darf. Natürlich, antworten wir ihr. Anschließend verabschiedet sie sich von uns und wünscht uns noch eine gute Weiterreise.
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            „So, jetzt habe ich aber Hunger“ sagt Basti zu mir uns reibt sich dabei den Bauch. Wir suchen uns einen Tisch in einem hübschen Restaurant aus. Die Räder stellen wir direkt neben den Tisch an einen Pfeiler. Währenddessen kommt auch schon der Kellner. Er begrüßt uns, reicht uns die Menükarte und deckt den Tisch. Als erstes machen wir uns über die kalte Flasche Wasser her, die er uns auf den Tisch stellt. In Griechenland ist es üblich, dass man eine kalte Flasche Wasser und Brot im Restaurant gereicht bekommt. Diese muss man auch nur zahlen, wenn man sie trinkt bzw. isst. Wir bestellen uns etwas und genießen das gute Essen. Während wir essen, bekommen wir eine Whatsapp Nachricht von Bastis Oma. „Meine Oma hat geschrieben. Sie schreibt, dass der Opa hinter Thessaloniki ist und das er uns mitnehmen könnte. Aber das er auch erst frühestens gegen 16Uhr durch Thessaloniki kommt. Ich schreibe ihr das dass zwar sehr nett ist, aber das wir die Strecke selber fahren wollen. Außerdem haben wir erst 13:30Uhr“ erzählt er mir. „Ok. Mach das“ antworte ich ihm. „Oma fragt, ob der Opa wenigstens unsere Taschen mitnehmen soll. Ich habe ihr jetzt geschrieben, dass das ja geschummelt wäre. Außerdem fragt sie, ob wir heute oder morgen ankommen und das unser Bett schon fertig ist. Ich sag mal so, es sind noch knapp 50Km bis Flogita und es ist noch recht früh. Ich schreibe ihr das wir uns später noch mal melden, ob wir es heute schaffen oder nicht“ sagt Basti zu mir. Oh je. Noch weitere 50Km heute? Wir haben doch schon über 50Km hinter uns. „Ich weiß nicht ob ich das schaffe“ antworte ich ihm. Wir besprechen unserer weiteres Vorgehen während des Essens. Wir einigen uns drauf, dass wir mal gucken wie weit wir kommen. Nach dem Essen schwingen wir uns wieder auf die Räder und fahren an der Strandpromenade entlang. Hier machen wir auch noch einen kleinen Boxenstopp an dem Wahrzeichen von Thessaloniki. Dem Weißen Turm. Außerdem läuft Basti noch kurz zu einem kleinen Souvenirshop und kauft eine kleine griechische Fahne für sein Fahrrad. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen unter einem Baum und Basti fängt an die neue Fahne an den Fahnenmast zu nähen. Nach wenigen Minuten ist er auch schon fertig und wir fahren weiter.
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           Nach einer Weile verlassen wir die Strandpromenade wieder und fahren noch ein Stück durch die Stadt, ehe wir Thessaloniki verlassen. Auf Nebenstraßen fahren wir immer weiter Richtung Osten nach Flogita. Immer wieder kommen wir dabei durch kleine Ortschaften. Die Strecke selbst verlangt noch mal einiges von uns ab. Ständig geht es rauf und wieder runter. Wir lernen mal wieder, dass die kürzeste Strecke nicht immer die leichteste ist. Langsam geht die Sonne unter. Warm ist es aber immer noch. „So, jetzt sind es noch knappe 16Km bis nach Flogita. Meinst du, du schaffst das noch?“ fragt mich Basti. „Jor. Sollte klappen“ antworte ich ihm. „Ok, dann schreibe ich meiner Oma mal“. Während wir auf eine Antwort warten, fahren wir schon mal weiter. Nur wenige Meter später hält Basti an. „Oma ruft an“ sagt er zu mir und nimmt das Handy in die Hand. Er telefoniert kurz mit ihr und erzählt mir anschließend, dass sie uns erwarten und mit uns und freunden Essen gehen wollen. Also schnell weiter. Kurz bevor wir Flogita erreichen, ist es auch schon dunkel. Als wir in die Straße zu Bastis Großeltern abbiegen, hören wir sie auch schon sich unterhalten. Als sie unsere Lichter entdecken, fangen sie an zu jubeln und zu rufen „Da kommen sie“.Keine Minute später sind wir da und werden klatschend begrüßt. Wow, wir haben es wirklich bis hier her geschafft. Nach der Begrüßung verstauen wir schnell unsere Räder und Taschen und gehen noch schnell duschen, ehe wir alle zusammen ins Restaurant fahren und dort den Abend bei gutem Essen und Wein ausklingen lassen. Die nächsten vier Wochen werden wir jetzt hier bei Bastis Großeltern verbringen. Langeweile kommt aber keine auf, denn wir haben viel vor. Entspannen, bei der Olivenernte helfen, ins Meer hüpfen und natürlich noch ein wenig entspannen. Außerdem kommt noch Bastis Onkel mit der kleinen Cousine vorbei. Insgesamt sind wir 6 ganze Tage mit der Olivenernte beschäftigt. Nach der Ernte planen wir unser weiteres Vorgehen. Da es leider momentan mit der Weiterreise Richtung Osten nicht ganz so gut aussieht (COVID-19), machen wir jetzt erst einmal eine große Rundreise durch Griechenland und schauen wie es danach weitergeht. Unterkriegen lassen wir uns jedoch nicht.
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      <pubDate>Sun, 24 Jan 2021 15:51:35 GMT</pubDate>
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      <title>Ankunft in Griechenland</title>
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           Morgens um 8 Uhr werden wir vom Wecker geweckt. Nach dem Frühstück packen wir unsere letzten Sachen zusammen und bringen alles wieder runter. Während wir unsere Räder beladen, kommt der nette ältere Herr wieder vorbei, um die Schlüssel entgegen zu nehmen. Wir unterhalten uns noch kurz, ehe er uns eine gute Weiterreise wünscht und sich verabschiedet. Für uns geht es jetzt Richtung Griechenland. Noch in Blagoewgrad halten wir an einem Supermarkt an, um unsere Vorräte wieder aufzustocken. Während Jasmin einkaufen geht, warte ich bei den Rädern.Als ich da so auf dem Boden neben unseren Rädern sitze, kommt eine ältere Frau mit einem kleinen Kind im Kinderwagen an mir vorbei und bleibt vor mir stehen. Sie grüßt mich, redet mit dem Kind und zeigt immer wieder auf die Räder. Dann fragt sie mich etwas auf bulgarisch, was ich aber leider nicht verstehe. Ich antworte ihr das ich leider kein bulgarisch spreche. Daraufhin holt sie ihr Handy aus der Tasche und zeigt zuerst auf das Handy, dann auf das Kind und schließlich auf unsere Räder. Jetzt wird mir klar was sie möchte. Sie würde gerne ein Foto mit dem Kind auf unseren Rädern machen. Ja klar, gerne. Sie nimmt das Kind aus dem Wagen, gibt mir das Handy und setzt das Kind auf mein Rad. Ich mache 2 3 Bilder von ihnen und reiche ihnen das Handy zurück. Sie setzt das Kind wieder in den Kinderwagen und deutet noch mal auf das Handy und dann auf mich. Jetzt also von mir und den Rädern. Klar, kein Problem. Ich komme mir vor wie ein Promi und muss schmunzeln. Sie macht ein paar Bilder, bedankt sich und geht weiter. Wenig später kommt Jasmin vom einkaufen wieder. Ich erzähle ihr was ich eben erlebt habe. „Wer weiß, vielleicht ist sie ja ein Talentscout“ antwortet sie mir und fängt an zu lachen. Wir verstauen den Einkauf und fahren weiter. Wir folgen wieder dem Fluss Struma weiter flussabwärts aus Blagoewgrad raus. Diesen Fluss werden wir nahezu bis nach Griechenland folgen, denn wir haben ein gemeinsames Ziel, die Ägäis. Noch ein Vorteil beim flussabwärts fahren, es geht bergab. Naja fast. Der Weg geht neben dem Fluss immer wieder mal hoch und wieder runter. Dabei fahren wir durch eine wirklich schöne Landschaft. Links und rechts von uns sind Berge und hin und wieder kommen wir durch kleine Dörfer. Oft entdecken wir dabei die ein oder andere Skurrilität.
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           Merkwürdig bemalte Hauswände, Autos mit lustiger deutscher Werbung, aber auch sehr skurrile Gebäudeverzierungen.
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           Als wir einen schönen Pauseplatz mit Brunnen und Sitzmöglichkeiten finden, beschließen wir eine Mittagspause zu machen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause fahren wir weiter. Wir kommen der bulgarisch griechischen Grenze immer näher. Dies macht sich auch in der Landschaft bemerkbar. Als wir heute morgen in Blagoewgrad losgefahren sind, war alles um uns herum noch grün. Mittlerweile ist das saftige grün einem trockenen Braunton gewichen. Schon beeindruckend, wie schnell sich die Natur verändert und das in nur 70Km. Da es langsam Richtung Abend geht, fangen wir an nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Leider ist es diesmal nicht ganz so einfach. Ein Großteil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Da nahezu alle Felder um uns herum vor kurzem erst gepflügt wurden, ist hier ein Zelten nicht wirklich möglich. Tiefe Rinnen ziehen sich durch die Felder. Die wenigen Flächen, die nicht genutzt werden, sind meist mit Knie hohen stacheligen Sträuchern bedeckt. Irgendwann werden wir dann doch noch fündig. Von unserem Schlafplatz aus haben wir eine super Aussicht auf die Berge, die Bulgarien und Griechenland in nur noch knappe 10km von einander trennen. Wir essen noch im Schein der untergehen Sonne etwas und legen uns dann schlafen.
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            Nach dem Frühstück bei herrlichem Sonnenschein packen wir unsere Sachen zusammen und beladen die Räder. Jetzt sind es nur noch knappe 10Km bis nach Griechenland. Kurz vor der Grenze entdecke ich eine Tankstelle. Hey, wir haben doch noch ein wenig Bargeld, dass kann man hier doch bestimmt noch loswerden. Ich zeige Jasmin an, dass ich zur Tankstelle möchte. Wir halten direkt vor dem kleinen Tankstellenshop. „Muss du mal die zur Toilette oder haben wir was vergessen?“ fragt sie mich. „Nein, aber wir haben noch ein wenig Kleingeld und da dachte ich mir, was kann uns den Tag denn noch ein wenig versüßen? Ein Eis als zweites Frühstück“ antworte ich ihr und reiche ihr das restliche Bargeld. „Super Idee“ antwortet sie und marschiert los. „Aber nicht alles auf einmal ausgeben“ rufe ich ihr noch hinterher. 2 Minuten später ist sie wieder zurück. „Hier eins für dich und eins für mich. Das Geld hat noch genau für zwei Eis gereicht“ erzählt sie mir. Was gibt es schöneres, als um 9:30Uhr morgens Eis zu essen. Da die Front des Tankstellenshops komplett aus Glas ist und wir genau an der Kasse stehen, können uns die zwei Kassiererinnen beim Eis schlabbern beobachten. Sie lachen und winken uns freundlich zu. Ich glaube zwei Verrückte mit voll gepackten Rädern, die dann auch noch um 9Uhr morgens Eis essen, hatten sie wohl bis jetzt auch noch nicht. So jetzt geht es aber weiter zur Grenze, die nun keine 100m mehr entfernt ist. Auf bulgarischer Seite findet die übliche Ausreisekontrolle statt, die schnell von statten geht. Weiter geht es zur griechischen Einreisekontrolle. Vor uns sind mehrere Autos. Also stellen wir uns an. Als uns einer der beiden Grenzbeamte sieht, ruft er uns zu wir sollen nach vorne kommen. So schieben wir unsere Räder rasch an den Autos vorbei nach vorne. Als wir vorne ankommen, begrüßt er uns und sagt, dass wir die Räder ruhig an der Hauswand abstellen können und uns nicht beeilen müssen. Wir bedanken uns und schieben sie rüber zum Gebäude. Dort steht eine Frau und ein Mann, die uns staunend beäugen. Sie spricht mich an und fragt mich ein wenig aus. Wo wir herkommen, ob wir wirklich alles mit dem Fahrrad gefahren sind und ob man uns online folgen kann. Ich beantworte den beiden all ihre Fragen und hole währenddessen alle unsere Unterlagen für die Einreise heraus. Nach einem kurzen netten Gespräch mit den beiden gehen wir zu den beiden Beamten rüber. Der eine Grenzbeamte, der uns nach vorne gerufen hat, hält das nächste Auto an und signalisiert ihm das er warten soll. Wow, was für ein Service. Der andere Beamte fragt nach unseren Pässen die ich ihm gebe und ihm sage, dass wir auch noch die negativen PCR-Tests haben und den erhaltenden QR-Code aus der Einreisebestätigungs Email. Dem anderen halte ich die PCR-Tests hin. Diese nimmt er nur kurz in die Hand und reicht sie mir zurück. Auch unsere Pässe erhalten wir direkt wieder. Dann fragen sie uns noch ein paar Sachen. Wo kommt ihr her? Alles mit dem Fahrrad? Anschließend wünschen sie uns noch eine schöne Weiterreise durch Griechenland. Das war einfach, denk ich mir. Nachdem wir alle möglichen Schauermärchen im Internet gelesen haben, bezüglich der aktuellen Einreise nach Griechenland (COVID-19), war unsere schnell und einfach.
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           Juhu, wir sind in Griechenland. An dem „welcome to Greece“ Schild halten wir erst einmal an und machen ein Foto.
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           Dieses senden wir umgehend zu meinen Großeltern, die jetzt nur noch 1 ½ Tagesfahrten entfernt sind mit den Worten „bis übermorgen“ zu. Kurz hinter dem Grenzübergang wird die Straße zur Autobahn. Hier hat man jetzt die Wahl zwischen zwei Wegen. Die Autobahn oder aber einen großen Umweg über unzählige Hügel auf sehr schlechten Schotterpisten. Da wir nicht unbedingt auf der Autobahn fahren möchten, beschließen wir uns mal den Weg durch die Hügel anzuschauen. Doch dieses Unterfangen geben wir schnell wieder auf. Der Weg, der anfangs noch einigermaßen gut zu befahren war, wird nach nur wenigen hundert Metern zur Tortour für Radfahrer. Sandboden, stachelige Pflanzen und das dann auch noch alles bergauf. Nein danke. Wir drehen um und nehmen die Autobahn. Hier ist erstaunlich wenig los. Die erste halbe Stunde sind wir komplett alleine auf der Autobahn unterwegs. Hin und wieder kommt mal ein Auto oder Lkw vorbei. Da es einen breiten Seitenstreifen gibt, fährt es sich hier richtig angenehm. Bis auf die Sonne die von oben auf uns niederbrennt. Das Thermometer zeigt 43°C in der Sonne an und Schatten ist weit und breit nicht in Sicht. Auch einen Rastplatz ist nicht in Sicht. Nach ungefähr 34Km taucht eine Mautstelle auf. Auf einem Schild 100m vor der Zahlstelle steht ein großes Schild mit den Preisen drauf. Lkw´s, Autos, Busse und Motorräder sind aufgelistet. Fahrräder aber nicht. Warum auch? Keiner rechnet mit zwei verrückten Radfahrern aus Deutschland. An der Mautstelle gibt es mehrere Kassenhäuschen. Wir fahren zu einem der drei, das frei ist. Erst am Häuschen selber bemerken wir, dass das Häuschen nicht besetzt ist, da es sich um eine Automatikschranke handelt. Und nun? Wir fahren einfach an der Schranke vorbei. Mal gucken was passiert. Aber es passiert nichts. Keiner hält uns auf. Schließlich sind Fahrräder ja gratis, laut Schild :D Also folgen wir weiter der Autobahn Richtung Süden nach Thessaloniki. 12Km später taucht wieder eine Mautstelle auf. Wir wiederholen das Spiel noch einmal und siehe da, es klappt wieder. Mittlerweile sind wir schon 49Km auf der Autobahn unterwegs und haben keine Rastmöglichkeit entdeckt. Keine Tankstelle und auch keine kleine Parkbucht. Selbst Bäume, die etwas Schatten spenden würden, sind weit und breit nicht zu finden. Langsam wird es echt hart zu fahren. Zusätzlich geht es dabei auch noch immer leicht hoch und runter. Dann taucht ein Schild auf, dass auf eine Tankstelle in 2Km hinweist. „Da, Erlösung. Bor, ich werde mir eine ganze Flasche eiskalte Limonade rein ziehen“ sage ich zu Jasmin. „Oh ja ich auch“ antwortet sie mir. Doch 2Km später sollten wir bitter enttäuscht werden, denn die Tankstelle befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite und zwischen uns liegt eine vierspurige Autobahn, die zwar nicht stark befahren ist, aber das größte Problem ist der knapp 2m hohe Zaun der die beiden Straßenseiten trennt. „Das darf doch nicht war sein!“ rufe ich ziemlich wütend aus. Wir schauen uns um, finden aber keine Möglichkeit hinüber zu kommen. Also fahren wir gefrustet weiter. Einige Kilometer später taucht eine kleine Pausestelle auf der Gegenfahrbahn auf. Na toll, schon wieder auf der anderen Seite. Nur diesmal ist kein Zaun dazwischen. Wir stelle unsere Räder so weit wie möglich am Straßenrand ab und laufen hinüber. Endlich etwas Schatten. Hier machen wir eine lange Pause. Während der Pause halte ich schonmal auf der Karte Ausschau nach einem möglichen Schlafplatz für heute. In 6Km soll eine Tankstelle kommen. Natürlich wieder auf der anderen Seite, aber diesmal soll es eine Abfahrt dorthin geben. Wir schwingen uns wieder auf unserer Räder und fahren weiter. Und tatsächlich, diesmal gibt es eine Möglichkeit um zu dieser Tankstelle zu gelangen. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und Jasmin besorgt uns etwas kaltes zu trinken. Auf dem Weg zur Tankstelle habe ich schon einen Platz zum Schlafen entdeckt. Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir zu der Stelle zurück und ich schaue mir sie mal genauer an. Ja hier sollte es gehen. Ich sage Jasmin Bescheid und wir schieben unsere Räder zu der Stelle. Wir machen uns noch etwas zu Essen, bevor wir unser Zelt aufstellen und uns schlafen legen. Ein wirklich langer, heißer und anstrengender Tag geht zu Ende.
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      <pubDate>Sun, 17 Jan 2021 14:50:50 GMT</pubDate>
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      <title>PCR-Test in Bulgarien</title>
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            Unser erster Tag in Bulgarien beginnt mit reichlich Nebel. Als Basti das Zelt öffnet, ist vor uns eine weiße Wand. „Wie sie sehen, sehen sie nichts“ sagt er lachend zu mir, während er beginnt sich seine Sandalen anzuziehen. „Verlauf dich nicht da draußen“ antworte ich ihm ebenfalls lachend. Wir beschließen heute im Zelt zu frühstücken und erst einmal ein wenig abzuwarten, bis sich der Nebel verzieht. Außerdem ist das Zelt von außen nass. Keine Stunde später hat sich der Nebel auch schon verzogen und wir beginnen zusammen zu packen. Heute wollen wir bis nach Blagoewgrad fahren. Dort haben wir uns für 2 Nächte eine Unterkunft genommen, damit wir genügend Zeit haben um den benötigten PCR-Test für die Einreise nach Griechenland zu machen. Doch bis nach Blagoewgrad haben wir noch 74Km vor uns. Nachdem wir alles zusammen gepackt haben und die Räder beladen sind, fahren wir wieder zurück zur Straßen. Die ersten 3,8Km geht es noch ein wenig bergauf, bis auf 980Hm. Um uns herum ist nahezu nichts, außer Natur und hohe Berge. Alles ist grün. Die nächste Ortschaft ist Kjustendil, die direkt am Fuße der Berge zu Nordmazedonien liegt. Eine 10Km lange nahezu komplett geradeaus verlaufende Straße führt bergab zur Stadt. In der Stadt angekommen folgen wir einem kleinen Fluss ohne Name, der einmal quer durch die Stadt fließt. „Hey! Guck mal was da auf der Straße liegt“ ruft Basti mir laut zu und hält an. Ich halte ebenfalls an und frage ihn „Was denn?“. Er zeigt auf etwas, dass nur wenige Meter vor mir am Straßenrand liegt. „Da, direkt vor dir. Ein Hufeisen“. Jetzt sehe ich es auch. Ich schiebe mein Rad zu dem Hufeisen, dass 2 Meter vor mir am Straßenrand liegt und hebe es auf. Wow. „Jetzt haben wir einen Glücksbringer. Das muss ich unbedingt an mein Fahrrad machen“ sage ich zu Basti, während ich mir schon überlege wie ich es am besten an meinem Rad befestigt bekomme. Ich pack es erst einmal in die Tasche, damit es nicht wegkommt. Hinter der Ortschaft fahren wir zuerst ein Stückchen auf der Hauptstraße, bevor wir auf eine kleinere Nebenstraße abbiegen. Hier ist deutlich weniger los. Außerdem kommen wir so auch durch ein paar kleinere Ortschaften und sehen mehr vom Land, als wenn wir nur stumpf der Hauptstraße folgen.
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           Die Nebenstraße verläuft neben dem Fluss Struma und verbindet so mehrere kleine Dörfchen. Unterwegs treffen wir immer wieder Leute die uns grüßen und zu winken. Kurz hinter der Ortschaft Dragodan müssen wir dann die Flussseite wechseln. Direkt auf der anderen Seite des Flusses fahren wir als erstes durch eine Unterführung der Autobahn A3, die von Sofia bis nach Blagoewgrad führt. Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach Blagoewgrad. 14Km und ständiges rauf und runter gefahre später sind wir auch schon da. Wenige hundert Meter hinter dem Ortsschild machen wir erst einmal eine kleine Pause. Basti schaut auf dem Handy nach, ob wir schon eine Antwort der Unterkunft haben, da wir noch auf eine Bestätigung warten. Leider noch nichts. Wir beschließen schon einmal Ausschau nach anderen Unterkünften zu halten, falls wir heute keine Antwort mehr bekommen sollten. Wenig später antwortet uns aber die Vermieterin der Unterkunft und teilt uns mit, dass alles klappt, wir aber erst ab 17Uhr in die Wohnung können, da sie selber noch am arbeiten ist. Sie hat aber ihren Eltern Bescheid gegeben, die ebenfalls in diesem Haus ein paar Etagen weiter oben wohnen, dass um 17Uhr Gäste für die Ferienwohnung kommen und diese uns die Schlüssel übergeben werden. Da wir noch etwas Zeit bis 17Uhr haben, halten wir am nächsten Supermarkt, der auf dem Weg zur Unterkunft liegt an und kaufen dort noch etwas ein. Anschließend fahren wir zu der Unterkunft und warten vor dem Haus auf die Schlüsselübergabe. Wenig später kommt ein älterer Herr auf uns zu, begrüßt uns sehr freundlich und sagt uns, dass er uns die Wohnung zeigt. Wir folgen ihm hinter das Haus auf einen Parkplatz. Während er mit Basti ins Gebäude verschwindet, warte ich draußen bei den Rädern. Wenig später sind die beiden zurück und er überreicht Basti sein Handy. Dort ist der Sohn des älteren Herrn dran, der Basti fragt, ob alles geklappt hat und wenn wir fragen haben oder Hilfe bräuchten, ihn jederzeit anrufen können. Anschließend überreicht uns der Mann die Schlüssel und wünscht uns noch einen schönen Tag. „Also, die Räder können wir drinnen abschließen. Die Wohnung selbst befindet sich im 3 Stock, aber es gibt einen Aufzug“ erzählt Basti mir. Wir packen die Räder ab und bringen alles ins Gebäude. Als erstes stellen wir die Räder auf Seite und schließen sie ab. Anschließend packen wir den kleinen Aufzug voll mit unseren Taschen und bringen alles in die Wohnung. Dort machen wir uns dann noch etwas zu essen, duschen und planen den nächsten Tag schon mal durch, ehe wir ins Bett gehen.
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           Am nächsten Tag stehen wir früh auf, denn wir haben viel vor. Heute wollen wir die benötigten PCR-Tests für unsere Weiterreise nach Griechenland in einem Krankenhaus machen. Alles was wir an Unterlagen brauchen, sowie in welchen Krankenhäusern es überhaupt möglich ist einen solchen PCR-Test zu machen, hat Basti schon während wir in Kroatien waren rausgesucht. Als erstes suchen wir ein kleines Geschäft auf, in dem wir die benötigten Formulare ausdrucken können. So, Punkt eins auf unserer heutigen To-Do-Liste erledigt. Punkt zwei, ausfüllen der Formulare. Check. Jetzt geht es zum Krankenhaus. Dieses ist nicht weit weg, denn unsere Unterkunft liegt ganz in der Nähe. Ein paar Gehminuten später sind wir auch schon da. Am Haupteingang des Krankenhausgebäudes stehen mehrere Sanitäter an zwei Rettungswagen, die scheinbar auf den nächsten Einsatz warten. Einer von ihnen spricht uns an und fragt uns auf englisch, ob wir wegen einem PCR-Test hier sind. Sehen wir etwa so doll nach Touristen aus? Basti antwortet ihm mit ja. Daraufhin deutet der Mann nach rechts von sich aus auf einen Nebeneingang und sagt, dann müsst ihr dorthin. Wir gucken zum Nebeneingang und sehen das dort ein Zettel an die Scheibe gehängt wurde, auf dem „PCR-Test“ steht. Wir bedanken uns bei ihm und gehen zum Nebeneingang. Dort steht ein Mann vor der Tür, der ebenfalls einen Test machen möchte. Also stellen wir uns an. Durch die Glastür können wir sehen, wie direkt gegenüber des Eingangs eine Tür aufgeht und ein Mann herauskommt. Ein Mann im Kittel und Mundschutz ruft den nächsten herein. Daraufhin geht der Mann vor uns rein und verschwindet in der Tür. Keine 3 Minuten später ist er schon raus und wir sind dran. Basti geht als erstes rein. Als er wieder rauskommt, sagt er zu mir „du bist dran. Ich gehe schnell zur Bank, Bargeld holen. Bin gleich wieder da“ und rennt weg. Ok, dann bis gleich. Ich gehe in das Zimmer und werde von einem Mann der die Proben entnimmt und einer Frau hinter einem Schreibtisch freundlich begrüßt. Der Mann bittet mich, mich hinzusetzten und den Kopf leicht nach hinten zu nehmen. Anschließend geht er mit einem Wattestäbchen in meine Nase, um die Probe zu entnehmen. Mit einem anderen Wattestäbchen entnimmt er die Probe aus meinem Mund. Das war es auch schon. Die Frau erklärt mir noch, dass die Proben von uns gleich mit den andren Proben ins Labor gehen und das wir die Ergebnisse heute Nachmittag hier abholen können. Kurz nachdem ich wieder ausgegangenen bin um auf Basti zu warten, kommt er auch schon wieder angelaufen. Da nach mir keiner mehr gekommen ist, kann er direkt rein. Als er wieder raus ist, erzählt er mir, was er drinnen noch mit der Frau gesprochen hat. „So, die beiden Tests haben jetzt 200 Lew gekostet. Das sind ungefähr 102€. Die Ergebnisse der Tests können wir heute Nachmittag ab 15 Uhr hier abholen. Sollen wir uns solange die Stadt angucken?“. Mensch, dass ging ja schneller und leichter alles als gedacht. Also schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt und machen uns an den letzten Punkt unserer heutigen To-Do-Liste, eine bulgarische Fahne kaufen. In einem Souvenirgeschäft in der Fußgängerzone werden wir fündig. Da es noch eine Weile bis 15Uhr dauert, beschließen wir erst noch einmal zur Unterkunft zurück zu gehen. Auf dem Weg dort hin kommen wir an einem Supermarkt vorbei. Dort kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten für die kommenden Tage ein. Als wir durch die Getränkeabteilung kommen, sagt Basti zu mir „Ich kaufe mir jetzt ein Bier“. „Um die Uhrzeit?“ antworte ich ihm und schaue ihn stirnrunzelnd an. „Nein, nicht für jetzt. Für später. Entweder ich trinke das Bier dann zur feier des Tages wenn das Ergebnis negativ ist, oder aber aus Frust wenn das Ergebnis positiv sein sollte“ antwortet er mir. Mmmh.. eigentlich keine schlechte Idee. Also suche ich mir etwas raus. Meine Wahl fällt aber auf einen Cider.
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           Um Punkt 15Uhr stehen wir wieder vor dem Krankenhaus. „Wir sind zwei so richtige Klischee Deutsche. Pünktlich auf die Minute“ sagt Basti lachend. Ich kann mich dem nur anschließen und lache mit. Die Tür zum Untersuchungsraum steht offen und Basti geht rein. Keine Minute später ist er mit unseren Testergebnissen wieder zurück. „Und?“ frage ich ihn. „Morgen geht es Richtung Griechenland“ antwortet er mir. Super! Wir spazieren noch eine Weile durch die Stadt, ehe wir zurück zur Unterkunft gehen und zu Abend essen. Nach dem essen packen wir schon mal die ersten Sachen wieder zusammen und legen uns anschließend schlafen.
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      <pubDate>Sun, 10 Jan 2021 12:10:30 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Skopje</title>
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           Früh am Morgen werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nachdem wir gefrühstückt haben, packen wir alles zusammen und fahren zurück zur Straße und dann weiter. Wir fahren eine ganze Weile auf einer Landstraße, die parallel neben der Autobahn verläuft. Viel ist hier nicht los. Links und rechts von uns ragen Berggipfel in den Himmel und hin und wieder kommen wir an kleinen Abzweigungen vorbei, die in kleine Dörfer führen. Ungefähr 30Km später sind wir auch schon in Skopje. Skopje ist die Hauptstadt von Nordmazedonien und auch gleichzeitig die größte Stadt im Land. Mit seinen knapp 630.000 Einwohnern (Stand 2019) ist sie im Vergleich zum Rest von Europas Hauptstädten eine der kleinsten. Dennoch ist hier viel los. Seit langem fahren wir mal wieder auf einen extra angelegten Fahrradweg. In Skopje haben wir uns für eine Nacht eine Unterkunft gemietet. Die Unterkunft ist schnell gefunden. Dort werden wir von einem sehr netten Mann empfangen, der uns unsere Unterkunft zeigt. Wir verstauen unsere Sachen in der Wohnung und machen uns auf den Weg zur Altstadt. Unterwegs halten wir an einem Bankautomaten an, da wir noch etwas Bargeld abheben müssen um die Unterkunft zu bezahlen. Nachdem ich meine Karte in den Automaten gesteckt habe, den Pin und den Betrag den ich abheben möchte eingegeben habe, wird noch einmal die übliche Mitteilung angezeigt „Wollen sie den angegeben Betrag von 20.000 Denar abheben? -&amp;gt;yes -&amp;gt;cancel“ Was? Moment mal ich habe doch 2000 Denar ausgewählt.
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           2000 Denar sind ungefähr 33€ und 20.000 Denar dementsprechend 330€. Nenene, so viel brauchen wir nicht, geht mir sofort durch den Kopf. Ich drücke also cancel und mir wird die Meldung „Vielen Dank. Ihr Betrag wird ausgezahlt“ angezeigt. Was! Willst du mich veräppeln? Ich habe abbrechen gedrückt. Der Automat brummt, spuckt mir meine Karte und 20.000 Denar aus. „Ist doch nicht war!“ murmel ich verärgert. Jasmin fragt mich was los ist. Ich nehme das Geld aus dem Automaten, drehe mich zu ihr um und halte ihr den dicken Bündel Geldscheine hin und sage „Lust auf ne shopping tour?“. Verwirrt schaut sie mich an und fragt „Wie jetzt?“. Ich erzähle ihr was gerade passiert ist. Jetzt müssen wir beide lachen, da die Situation irgendwie wieder so typisch ist für uns. Da wir Sonntag haben, können wir das Geld heute nirgends umtauschen oder einzahlen. Naja, dann leben wir jetzt halt im Saus und Braus. In der Altstadt befindet sich ein großer sehr alter Bazar, wo heute aber leider fast alle Geschäfte geschlossen haben. „Schade, jetzt können wir noch nicht einmal das Geld auf den Kopf hauen“ sage ich lachend zu Jasmin. Ein wenig von dem Geld können wir dann doch noch ausgeben. An einem kleinen Stand kaufen wir uns eine nordmazedonische Fahne für das Fahrrad. Wir schlendern noch ein bisschen durch die Altstadt. Direkt neben ihr befindet sich die Stadtburg Kale. Leider ist sie jedoch auch zu und uns bleibt nur der Blick von außen. Auf den Rückweg kommen wir noch an einer großen shopping mal vorbei, die auch über einen Supermarkt verfügt. Dort machen wir noch ein paar Besorgungen, bevor wir zurück zur Unterkunft gehen. An der Unterkunft angekommen, gehe ich als erstes zu unserem Vermieter, der eine Etage über uns Wohnt und bezahle unsere Unterkunft. Anschließend kochen wir uns etwas leckeres. Dann heißt es duschen und ab ins Bett.
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           Nach dem Aufstehen heißt es dann frühstücken, zusammen packen und los. Unser Weg führt uns einmal quer durch die Stadt. Dabei überqueren wir den Fluss „Region Vardar“. Auf beiden Seiten der Brücke stehen jeweils zwei große Löwen Statuen. Hinter Skopje geht es direkt erst einmal wieder bergauf.
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           Oben angekommen, geht es nach knapp einen Kilometer auch schon wieder die komplette Höhe bergab in die Stadt Kumanovo. Auf einer Nebenstraße, die nur knappe 100m nahezu parallel zur Hauptstraße verläuft, verlassen wir die Stadt wieder. Die Nebenstraße haben wir fast die ganze Zeit für uns alleine. Warum, wird uns auch schnell klar. Sie war wohl mal vor einigen Jahren die Hauptstraße gewesen, bevor die neue Hauptstraße gebaut wurde. Sie ist übersät mit Schlaglöchern und der Asphalt hat auch seine besten Jahre lange hinter sich. Nach einer Weile wird es uns dann zu lästig den ständigen Schlaglöchern auszuweichen und wir wechseln auf die Hauptstraße. Zu unserem Glück ist hier aber auch nicht viel los. Hin und wieder fährt ein Auto an uns vorbei, wobei das ein oder andere uns zu hupt und die Insassen uns zu winken. Es geht immer wieder hoch und runter. Um uns herum ist nichts außer Natur, Hügel und Berge. Dazu brennt die Sonne von oben auf uns herab. „Mensch, heute ist es aber auch wieder ganz schön warm“ sage ich zu Jasmin, als wir eine kleine Pause am Straßenrand im Schatten eines einzelnen Baumes machen. „Was sagt denn das Thermometer?“ frag sie mich. „Moment ich gucke mal nach. 36°C“ antworte ich ihr. Wir beschließen so langsam nach einen Schlafplatz Ausschau zu halten. Kurze Zeit später werden wir auch schon fündig. Wir folgen einer kleinen Abfahrt die von der Hauptstraße wegführt und entdecken eine große Wiese, wo nur ein paar einzelne Birnenbäume stehen. „Hier ist doch super!“ sage ich zu Jasmin und deute auf die Wiese. „Finde ich auch und man wird nicht direkt von der Straße aus gesehen“ antwortet sie. Wir fahren auf die Wiese und suchen uns ein nettes Plätzen zwischen zwei Birnenbäumen. Während wir zu Abend essen unterhalten wir uns noch ein wenig. „Heute der Tag hatte es aber auch wieder in sich!“ äußert dabei Jasmin. „Waren ja auch immer hin 1030Hm, die wir heute gemacht haben und das bei der Hitze“ antworte ich ihr. Nach dem essen heißt es abspülen und ab in Bett. Am nächsten Morgen der gleiche Ablauf wie immer. Aufstehen, Frühstücken, Zähne putzen, Sachen packen und los geht es. Wir folgen der Straße weiter Richtung Osten. Auf einem geraden Stück tauchen links und rechts, sowie in der Mitte der Fahrbahn Leitplanken auf und der recht neue Asphalt endet hier. Scheinbar wurde hier die „alte Straße“ abgetragen und die Fahrbahn wird erneuert. Doch von Arbeitern oder Baumaschinen ist weit und breit nichts zu sehen. Eine ganze Weile später taucht hinter einer langgezogenen Kurve auf einer sehr langen Geraden dann Bauarbeiter auf, die die Straße neu teeren. Als wir auf der Höhe der Bauarbeiter sind, winken und lächeln sie uns zu. Was wir erwidern. Direkt hinter ihnen beginnt die neue super geteerte Straße. „Wow, man kommt gleich viel schneller vom Fleck!“ ruft Jasmin mir zu. Einige Zeit später kommen wir an einem kleinen Örtchen vorbei. An einem kleinen Minimarket decken wir uns mit neuen Lebensmittel ein. Ab jetzt geht es bis zur bulgarischen Grenze nur noch bergauf. Aktuell befinden wir uns auf 470Hm. Die Grenze zu Bulgarien liegt auf 1170Hm und ist noch gute 31Km entfernt. Die Straße schlängelt sich immer weiter Richtung Berge. „Hey, guck mal. Fast geschafft. Da vorne sieht man schon die Fahnen vom Grenzübergang“ rufe ich Jasmin zu. „Ja, da hinter den 50 Kurven!“ ruft sie mir zurück.
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           An der Grenze angekommen, stellen wir uns in der Schlange für Pkw´s an. Rechts von uns stauen sich noch einige Lkw´s in der Lkw Spur. Vor uns sind 3 Autos und ein Reisebus, der auch noch rappel voll mit Leuten ist und von denen jeder einzelne durch die Kontrolle muss. Ohje, dass kann dauern. Hinter uns wird langsam die Schlange immer länger. Nach einer ganzen Weile wird dann eine weitere Spur aufgemacht und ein Grenzbeamter winkt bestimmte Autos ran, die zu ihm kommen sollen. Alle vor und und hinter uns werden ran gewunken, wir jedoch nicht. „Ey, was soll das! Komm wir fahren rüber in die Schlange“ sage ich zu Jasmin und rolle auf die andere Spur rüber. Als mich der Grenzbeamte sieht, zeigt er mir an das wir warten sollen. Er spricht mit einem anderen Beamten und zeigt auf uns. Dieser nickt und kommt auf uns zu. Als er bei uns ist, sagt er uns, das wir rechts am Bus vorbei kommen sollen nach vorne. Ich schaue mir die Lücke zwischen Bus und Wand an und sage ihm, dass das nicht passen wird. Darauf hin dreht er sich wortlos um und geht zu dem Kontrollhäuschen für die Lkw´s. Dort spricht er kurz mit einem weiteren Beamten und winkt uns dann ran und deutet auf die Lkw Spur. Wir schieben unsere Räder zwischen den Lkw´s vorbei, nach ganz vorne. Dort empfängt er uns und bittet uns nach unseren Pässen. Ich gebe ihm unsere Pässe und er verschwindet wieder ins Kontrollhäuschen. „Guck mal. Wie viele Leute noch im Bus stehen und warten. Das hätte noch Ewigkeiten gedauert“ sage ich zu Jasmin, während wir auf den Beamten warten. „Ja und guck mal wie viele da vorne schon stehen, die aus dem Bus sind“ antwortet sie mir und nickt in Richtung der stehenden Leute. „Wie viele Leute sind denn in diesem Bus? Da stehen ja mindestens 40 Leute und im Bus locker noch mal genau so viele“ antworte ich erstaunt. So viel zum Abstand halten, denk ich mir nur. Kurz darauf kommt der Grenzbeamte mit unseren Pässen wieder und wünscht uns eine gute Weiterfahrt. So Teil eins geschafft. Jetzt müssen uns nur noch die Bulgaren reinlassen. Keine 100m weiter ist auch schon die Einreisekontrolle nach Bulgarien. Vor uns ist ein Auto mit nordmazedonischem Kennzeichen. Im Auto sitzt ein Mann und eine Frau, sowie ein kleines Kind im Kindersitz. Der bulgarische Grenzbeamte fragt den Mann im Auto immer wieder Sachen. Was wir jedoch nicht verstehen, aber es geht wohl um irgendwelche Papiere, denn die Frau reicht dem Mann immer mehr Zettel, die er dann an den Beamten weitergibt. Dann verschwindet der Beamte mit den ganzen Zetteln in das Kontrollhäuschen und ruft kurz danach den Mann aus dem Auto zu sich. Dieser steigt aus und geht zum Kontrollhäuschen. Dort diskutieren die beide eine ganze Weile. Währenddessen telefoniert die Frau im Auto und scheint zu weinen. Der Mann läuft immer wieder zwischen seiner Frau und dem Kronrollhäutchen hin und her. Diese ganze Szenerie macht ja schon mal richtig Mut. Das wird gleich spaßig. Nach einer Weile steigt der Mann dann wieder ins Auto und darf wohl weiterfahren. Ok, jetzt sind wir dran. Am Kontrollhäuschen begrüßen wir den Beamten und reichen ihm unsere Pässe. Er begrüßt uns ebenfalls und stellt uns ein paar Fragen. Wo kommt ihr her? Wo wollt ihr hin? Ah, aus Deutschland. Ok. Zwei Minuten später haben wir auch schon unsere Pässe wieder und können weiter. Na bitte, geht doch. Nun folgt anscheinend noch eine Zollkontrolle. Vor uns ist wieder die Familie von eben. Ein recht mürrisch drein schauender Beamter befragt den Mann erneut und fordert ihn auf auszusteigen und den Kofferraum zu öffnen. Nach einem kurzen Blick in den Kofferraum verweist er den Man auf einen extra Parkplatz, für eine genaue Durchsuchung. Ohje die armen. Die haben es echt nicht leicht. Flüstern wir einander zu. Nachdem die Familie weggefahren ist, winkt uns der Beamte ran. Ok, jetzt sind wir dran. Wir werden schroff mit dem Wort „Ausweis“ begrüßt. Ich reiche ihm unsere Pässe. Er schaut sich die Pässe an und fragt „Von wo seid ihr?“. Deutschland, antworte ich ihm. Er klappt die Pässe zu, begutachtet unsere Räder und sagt darauf hin „Ok. Weiter“ und reicht uns die Pässe. Wir sagen noch Danke und Aufwiedersehen, bekommen aber nur ein schnelles „Ja“ als Antwort. Naja, Hauptsache wir sind drinnen. Hinter der Kontrolle ist ein kleiner Pauseplatz mit einem Toilettenhäuschen. Wir stellen unsere Räder ab und ich gehe kurz auf die Toilette. Als ich wieder komme, futtern wir noch ein paar Kekse. Währenddessen hält neben uns ein Transporter an und drei Männer laden einen Roller ab. Als wir zu unseren Rädern gehen und weiter fahren wollen, fragt uns einer der Männer ob sie uns mit nach Sofia nehmen sollen. Wir sagen ihnen das das zwar sehr nett ist, aber dass wir nicht Richtung Sofia fahren. Wir satteln auf und fahren weiter. Zum Glück geht es jetzt erst einmal wieder ein Stück bergab. Da es schon später Nachmittag ist, halte wir nach einem Schlafplatz Ausschau. Auf einer großen Wiese abseits der Straße werden wir dann auch fündig. Zur Straße hin stehen mehrere große Bäume. Somit werden wir nicht von der Straße aus gesehen. Schnell noch etwas zu essen kochen und dann ab ins Bett.  
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      <pubDate>Sun, 03 Jan 2021 10:30:23 GMT</pubDate>
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      <title>Der Sandalen Dieb</title>
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           In der Nacht werden wir von einem Geräusch direkt am Zelt wach. „Hast du das gehört?“ fragt mich Jasmin. „Ja, da ist nur etwas aufs Zelt gefallen. Alles ok“ antworte ich ihr. „Ich glaube da ist ein Tier direkt am Zelt“. Und dann wieder das gleiche Geräusch. „Ok das hört sich an als hätte etwas am Zelt gezu...“ aber bevor ich aussprechen kann, hören wir etwas an den Rädern direkt hinter unserem Zelt. Jasmin macht blitzschnell erst den Reißverschluss des Innenzeltes auf und anschließend den des Außenzeltes und streckt den Kopf hinaus. „Und? Sieht du etwas?“ frage ich sie. Beide sind wir einen kurzen Moment ganz still. Aber es ist nichts mehr zu hören. „Nein. Nichts zu sehen“ antwortet sie mir und zieht den Kopf wieder rein und macht die Reißverschlüsse wieder zu. Wir liegen noch ein paar Minuten ganz still im Zelt, aber es ist rein gar nichts mehr zu hören. „Muss wohl weggelaufen sein“ sagt sie. „Ja, aber etwas kleines. Man hat keine Schritte oder der gleichen gehört“ antworte ich ihr. „Oh! Vielleicht war es ein Waschbär“ sagt sie kichernd. „Ich glaube nicht das es hier welche gibt“ antworte ich ihr lachend. Nach einer Weile schlafen wir beide wieder ein. Einige Stunden später, klingelt uns unser Wecker wieder wach. Der Rest der Nacht verlief ruhig. Da ich mal Pippi muss, ziehe ich mich an und öffne den Reißverschluss des Innenzeltes, um in das Vorzelt zu gelangen. Als ich meine Sandalen anziehen will, fällt mir auf, dass dort wo gestern noch zwei Sandalen von mir lagen, jetzt nur noch einer vorhanden ist. „Hast du einen meiner Sandalen versteckt?“ frag ich Jasmin. Sie fängt an zu lachen und sagt „Was? Nein, wieso sollte ich“. „Ok, dann ist er die Nacht von irgendwas geklaut worden“ sage ich zu ihr. „Siehst du, sagte ich doch das da etwas am Zelt war. Sind meine noch da?“ fragt sie mich. Ja ja, antworte ich ihr während ich schnell ihre anziehe, da sich die Blase wieder meldet. Als ich aus dem Zelt raus bin und um es herum gehe, glaube ich nicht was ich da sehe. Der Fahnenmast von meinem Fahrrad wurde abgerissen und liegt gute 2 Meter hinter den Rädern. Außerdem fehlt die oberste Fahne. Diese sehe ich dann nochmals gute 2 Meter weiter vor einem Busch liegen. „Ist doch nicht war! Was für ein freches Wiesel war das denn? Jemand hat den Fahnenmast abgebrochen und hat versucht eine Fahne zu stibitzen!“ sage ich entsetzt. „Was? War jemand die Nacht hier?“ fragt Jasmin mich jetzt deutlich aufgeregt. Ich gehe zum Fahnenmast und hebe ihn auf und schaue ihn mir etwas genauer an. Ok, der Ast wurde abgebrochen. Was mich aber deutlich mehr fasziniert ist, das in den beiden nächst höheren Fahnen, Bissabdrücke sind. Ok! Ich gehe rüber zu der abgerissenen Fahne und hebe sie auf. Auf ihr ist sogar ein ganzer Gebissabdruck zu erkennen. „Irgend ein kleines Tier hat sich wohl gedacht, die Fahnen wären etwas zum Essen oder gut für den Nestbau. Muss aber wirklich etwas kleines gewesen sein. Ein Marder oder so etwas in der Größe“ rufe ich Jasmin zu. „Wie gemein“ antwortet sie. Oh, ich wollte doch Pippi machen. Fast vergessen. Schnell beides auf Seite gelegt und ab zum nächsten Busch. „Kannst du mir meine Sandalen wieder geben? Ich muss auch mal“ ruft Jasmin. Bohr noch ruhig in der Wunde rum, denk ich mir. „Ja sofort“ ruf ich ihr zurück. Zurück am Zelt gebe ich ihr ihre Sandalen zurück und krame meine festen Schuhe aus der Tasche. „Wie gemein. Jetzt habe ich keine Sandalen mehr. Warum denn ausgerechnet meine?“ meckere ich so vor mich her, während ich die Schuhe anziehe. „Naja, weil deine Sandalen halt nach Käse riechen, nicht meine“ sagt sie lachend zu mir. Ich schaue sie beleidigt an und denke mir nur, nicht witzig. Wir packen alles zusammen und schauen uns mal in der näheren Umgebung um. „Vielleicht habe ich ja Glück und finde sie wieder“ sage ich zu Jasmin, während wir durch die Büsche kriechen. „Ja und vielleicht finden wir auch gleich den Dieb, der bewusstlos neben deiner Sandale liegt“ sagt sie lachend. „Hey du Luppes“ antworte ich ihr und strecke den Kopf aus einen der Büsche. Leider finden wir ihn jedoch nicht mehr wieder. „Ganz schön kalt am Morgen“ sagt Jasmin, während wir frühstücken. „Naja geht so. Immerhin sitzen wir auf 1330 Höhenmeter im Schatten und es ist noch früh am Morgen“ antworte ich ihr und schaue auf das Thermometer. 12°C zeigt es an. Ok, im Vergleich zu den letzten Wochen ist das schon kalt, wenn man bedenkt, dass wir sonst immer so etwas um die 22°C Nachts hatten.
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           Vor uns liegt nun eine knappe 19Km lange Abfahrt bis nach Гостивар (Gostivar). Dabei fahren wir bis auf 540Hm wieder hinunter. Die Abfahrt macht riesigen Spaß. In einer langgezogenen Kurve befindet sich ein Rastplatz, auf dem sich auch ein kleiner Brunnen mit frischem Quellwasser befindet. Ich rufe Jasmin zu, dass es hier Wasser gibt und ich gerne anhalten möchte um welches abzufüllen. Sie ruft kurz ok zurück und wir scheren ein. Als wir vor dem Brunnen anhalten, kommt uns ein kleiner Hund langsam entgegen gelaufen, bleibt aber mit etwas Abstand zu uns stehen. Er sieht ein wenig abgemagert aus und scheint auch ein wenig ängstlich zu sein. Er scheint nicht so viele gute Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Während wir uns etwas Wasser abfüllen, reden wir darüber, warum der Hund hier alleine und so abgemagert ist. Uns kommt es so vor, alles wäre er hier ausgesetzt worden. Klassisches Beispiel von ein Hund ist doch nichts für uns, setzten wir ihn an einem Rastplatz aus. Uns jedoch tut er leid. „Gib mir mal bitte die paar Kelloggs die wir noch haben. Ich möchte ihm die geben. Er braucht die dringender als wir“ sage ich zu Jasmin. „Moment“ antwortet sie, während sie die Tüte rausholt und sie mir dann gibt. Als ich ein paar Schritte auf den Hund zumache, weicht er erst zurück und macht sich dann ganz klein. Ohje, der Arme. Ich hocke mich ebenfalls hin und werfe ihm ein paar von den Kelloggs hin. Vorsichtig nimmt er sie und kommt dann etwas näher. Scheinbar hat er jetzt gemerkt, dass wir ihm nichts tun wollen sondern ihm helfen wollen. Ich gebe ihm noch die restlichen Kelloggs die noch da sind und gehe dann zurück zum Fahrrad. Mehr haben wir leider nicht für dich. So satteln wir wieder auf und fahren wieder vom Rastplatz runter. Der Hund folgt uns noch mit zum Rand der Straße, bleibt dann sitzen und schaut uns traurig hinterher. „Ich würde den so gerne mitnehmen“ sagt Jasmin zu mir. „Leider geht das nicht. Über so viele Grenzen zu reisen mit Hund wird nicht leicht und ist auch kein Geschenk für ihn selbst. Tschüss Wauwau. Pass auf dich auf“ rufe ich ihm noch zu, bevor wir weiter den Berg hinab sausen. 15 Minuten später sind wir auch schon in Gostivar. „Guck mal, da vorne kommt ein ziemlich großer Supermarkt“ sage ich zu Jasmin und zeige auf ihn. Wir fahren auf den großen Parkplatz der vor dem Supermarkt liegt und stellen unsere Räder ab. Kurz besprechen wir noch, was wir alles brauchen und dann stiefelt Jasmin auch schon hinein. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis sie wieder da ist. „Hat ein wenig gedauert. Der Laden ist so was von groß. Ich musste mich erst einmal zurecht finden. Aber ich habe alles bekommen, was wir wollten. Außerdem haben die sogar Sandalen. Und die kosten so was um die 5€. Du kannst ja nach dem Frühstück mal rein gehen und gucken ob du Neue findest“ . Da es in der Sonne mittlerweile ganz schön warm ist, schieben wir unsere Räder in den Schatten und frühstücken. Nach dem Frühstück gehe ich nochmals in das Geschäft um mal zu schauen, ob ich neue Sandalen finde. Die festen Schuhe sind mir bei den Temperaturen einfach zu warm. Der Supermarkt ist wirklich sehr groß, aber die Schuhabteilung für Männer habe ich schnell gefunden. Ich probiere 3 verschiedene Paare an und suche mir eines aus. Als ich wieder bei Jasmin bin, tausche ich auch gleich mal die Schuhe aus. „Und was haben die gekostet?“ fragt mich Jasmin. „Müssten so etwas um die 5€ gewesen sein. Dafür sind die wirklich gut“ antworte ich ihr. Ein Problem weniger. So, dann kann es auch schon wieder weitergehen.
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           Es dauert noch eine ganze Weile, bis wir aus der Stadt wieder raus sind, da sie recht groß ist. Da wir die nächste große Ortschaft (Tetovo) umfahren, sind wir auf Nebenstraßen unterwegs. Verkehr herrscht hier fast keiner. Dies macht das fahren angenehm. Auch die Landschaft ist schön anzuschauen. Es geht immer wieder leicht hoch und runter, aber nichts großartig anstrengendes. Hin und wieder kommen uns Bauern auf ihren Traktoren entgegen und grüßen uns.
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           Auch durch mehrere kleine Ortschaften kommen wir. Als wir neben einem kleinem Bauernhaus eine schön hergerichtete Pausestelle finden, mit einem großem Holzpavillon und sogar einem kleinen Brunnen der mit einem buntem Mosaik verziert ist, beschließen wir hier ein wenig zu verweilen. Hier scheint sich jemand wirklich Mühe gegeben zu haben. Während wir dort sitzen und ein paar Kekse naschen, hält vor uns ein Auto an. Aus diesem Auto steigt ein Mann mit zwei kleinen Mädchen aus. Sie scheinen seine Töchter zu sein. Er begrüßt uns auf mazedonisch, während das größere Mädchen (8 Jahre, wie sich später herausstellt) uns auf englisch begrüßt. Wir kommen mit ihnen ins Gespräch. Dabei stellt sich heraus,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass das Mädchen ein unglaublich gutes englisch spricht und für ihren Vater all seine Fragen an uns für uns übersetzt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           da er leider kein englisch spricht. Das Mädchen bekommt schon von klein auf Privatunterricht in englisch erzählt sie uns, daher fällt es ihr fast so leicht, wie in ihrer Muttersprache zu sprechen. Wir sind sehr beeindruckt und unterhalten uns eine ganze Weile mit ihnen. Als wir uns dann aber verabschieden wollen, weil wir langsam weiter müssen, sagt uns das Mädchen, ihr Vater würde uns gerne zu sich nach Hause einladen, um sich noch mehr mit uns zu unterhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch leider muss er gleich noch zur Arbeit und hätte morgen Mittag erst Zeit. Wir erklären ihm, dass das wirklich sehr nett ist und wir das Angebot gerne annehmen würden, dass wir aber leider weiterfahren müssen. So verabschieden wir uns voneinander und sie wünschen uns noch eine gute und gesunde Weiterfahrt. Ungefähr 20Km später taucht eine Tankstelle auf an der wir eine Pause einlegen, um eine Kleinigkeit zu Trinken zu kaufen. Außerdem möchten wir gerne das W-Lan nutzen. Wir stellen die Räder ab und gehen in den Tankstellenshop, um uns etwas zu Trinken zu kaufen und nach dem W-Lan Passwort zu fragen. Nachdem wir dies erledigt haben, setzten wir uns vor unsere Räder auf den Boden. Gerade als wir uns hingesetzt haben, kommt einer der 3 Tankstellenmitarbeiter zu uns und sagt zu uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ihr müsst nicht hier auf den Boden sitzen. Wir haben drinnen Stühle und Tische, an die ihr euch gerne setzten könnt“. Wir bedanken uns und folgen ihm hinein. Von dem Tankstellenshop aus gelangt man in das kleine Restaurant,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass zur Tankstelle gehört. An einem der Tische bleibt er stehen und sagt „Setzt euch. Ihr könnt solange bleiben wie ihr wollt“. Wir bedanken uns und wir setzten uns. Aus der Küche riecht es lecker nach Pizza und ich spiele mit dem Gedanken, dass wir uns ja Pizza bestellen könnten und dafür bleibt der Kocher heute kalt. Wir würden eh sobald wir weiterfahren nach einem Schlafplatz Ausschau halten. Nahezu zeitgleich sagen wir zu einander „Lust auf Pizza?“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir gucken uns verdutzt an und fangen an zu lachen. Während Jasmin uns eine Karte organisiert, gehe ich noch einmal zu den Rädern und hole den Laptop. Wenn wir jetzt hier eh länger sitzen, kann ich die Zeit und das W-Lan nutzten,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           um etwas zu arbeiten. Außerdem ist an unserem Tisch direkt eine Steckdose. Am Tisch zurück, suchen wir uns jeder eine Pizza aus und bestellen dann. Wenig später ist die Pizza auch schon da und wir essen. Die Pizzen schmecken wirklich gut. Nachdem wir fertig sind mit essen bezahlen wir, verabschieden uns und schwingen uns voll gefuttert wieder auf die Räder. „Also 7,30€ für zwei große Pizzen plus zwei Getränke kann man echt nichts sagen. Zumal die Pizzen auch echt gut waren“ sage ich zu Jasmin. Sie stimmt mir zu und wir fahren los. Nur wenige hundert Meter weiter befindet sich neben der Straße eine große Baustelle, die nur aus einem Betongerippe besteht und schon ziemlich zugewuchert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein seltener Anblick seit Kroatien. Wir halten an und ich schaue mal nach, ob wir hier einen Schlafplatz für heute finden. Hier scheint schon länger keiner mehr gewesen zu sein, denn selbst die Einfahrt zu dem „Gebäude“ ist schon recht zugewachsen. Direkt neben dem Betonklotz geht ein kleiner Weg hoch, der auf eine größere flache Fläche führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Na bitte, dass sieht doch super aus und von der Straße aus sind wir auch nicht zu sehen. Schnell laufe ich zu Jasmin zurück und wir fahren zu der Stelle, die ich gefunden habe. „Jupp, sieht gut aus“ sagt sie, als wir ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir packen die Räder ab und bauen das Zelt auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir genießen noch etwas die letzten Sonnenstrahlen des Tages, bevor wir uns hinlegen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 30 Dec 2020 12:20:52 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ankunft in Nordmazedonien</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/ankunft-in-nordmazedonien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Heute geht es nach Nordmazedonien. Nach dem Frühstücken, packen wir zusammen und fahren zurück zur Straße. Knapp 2Km liegen jetzt noch vor uns, bis zur nordmazedonischen Grenze. Wenige Minuten später sind wir auch schon da. Es ist lediglich ein Auto vor uns und wir müssen nicht lange warten. Als wir an der Reihe sind, geben wir dem Grenzbeamten unsere Pässe und halten noch einen kurzen Plausch mit ihm, bevor wir weiterfahren. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            So jetzt muss nur die Einreise nach Nordmazedonien klappen. Einen Kilometer später sind wir auch schon an der nordmazedonischen Einreisekontrolle. Als wir langsam auf die kleine Schlange davor zurollen, werden wir von einem der Grenzbeamten entdeckt. Dieser signalisiert uns, dass wir an den zwei Autos vorbei kommen sollen. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            „Das wird nichts. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da passt das Fahrrad nicht durch“ sagt Basti zu mir. Also rollt er auf die zweite Fahrspur vorbei an der Schranke, während ich mich zwischen Auto und Kontrollinsel schlängle. Der Beamte ruft Basti zu, dass er auch da lang soll, wo ich mich gerade durch quetsche. Basti ruft ihm zurück, dass das nichts wird. Zu breit. Darauf hin sieht er Bastis Rad. Er lacht, streckt den Daumen hoch und ruft „Ok“. Basti reicht mir die Pässe, die ich wiederum an den Beamten weitergebe. Darauf hin verschwindet er kurz in das Kontrollhäuschen, um wenig später wieder zu kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er überreicht mir die Pässe und stellt noch ein paar Fragen. „Aus Deutschland mit dem Fahrrad?“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wie lange seit ihr denn schon unterwegs?“. Anschließend wünscht er uns noch eine schöne Reise. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind wir also in Nordmazedonien. An einem kleinen Brunnen am Straßenrand machen wir kurz Rast, um unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen. Als wir die Ortschaft Дeбap (Debar) erreichen, machen wir Halt an einem kleinen Supermarkt. Dort will ich schauen, ob wir neuen Sirup für unsere Getränkeflaschen finden. Hin und wieder etwas zu trinken mit Geschmack ist nicht verkehrt. Wir stellen die Räder ab und ich gehe kurz rein, während Basti bei den Rädern bleibt. Der Sirup ist schnell gefunden. Ab zur Kasse. An der Kasse stehen zwei Männer, die sich unterhalten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich die Flasche auf den Tresen stelle, fragt mich einer der beiden Männer, wo ich herkomme. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Italien? Nein aus Deutschland, antworte ich ihm. Darauf hin sagt er auf deutsch zu mir „Ich spreche ein wenig deutsch“ und ich erzähle ihm von unserer Reise. Dies erzählt er dem anderen Mann und dem Kassierer. Alle drei sind sehr beeindruckt. Darauf hin sagt der Kassierer auf gebrochenem deutsch zu mir „Die Flasche geht auf die Firma“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie jetzt? Will er mir den Sirup schenken? Der andere Mann erklärt mir dann nochmal, dass er mir den Sirup schenken möchte. Ich bedanke mich und verabschiede mich von ihnen. Draußen erzähle ich Basti was gerade passiert ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Echt? Das ist ja cool“. Wir satteln auf und fahren weiter. Hinter der Ortschaft geht es erst einmal wieder bergauf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rechts von uns liegt ein großer See, den wir dann per Brücke überqueren. Hier fließt ein Fluss in den See. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesem Fluss folgen wir einige Kilometer. An einer großen Y-Kreuzung entdecken wir am Straßenrand eine überdachte Pausebank mit einem Brunnen, der mit frischem Quellwasser gespeist wird. Hier machen wir eine Pause. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor uns liegt der Eingang zum Mavrovo Nationalpark. Ein riesiges Waldgebiet mit ziemlich hohen Bergen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die wir rüber müssen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die nächsten 40Km geht es jetzt kontinuierlich bergauf, bis auf 1320 Höhenmeter. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuell befinden wir uns auf 590 Höhenmeter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also los. Die Straße schlängelt sich in vielen langgezogen Kurven durch diese wunderschöne Landschaft bergauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alles ist grün. Links und rechts von uns wachsen die Berge den Wolken entgegen. Direkt neben der Straße fließt der kleine Fluss. Immer wieder tauchen schön angelegte Pauseplätze auf. Hin und wieder nutzten wir sie, um ein wenig zu verschnaufen. Die Straße ist schön geteert und es ist nur wenig Verkehr unterwegs. Hier macht sogar das bergauf fahren Spaß. Aber irgendwann lässt die Kraft in den Beinen nach. Schließlich fahren wir mittlerweile 5 Stunden fast ununterbrochen bergauf. Abgesehen von den Pausen. „Wir sind fast oben. Gleich kommt ein großer Stausee,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vielleicht finden wir dort einen Schlafplatz für heute“ ermutigt mich Basti. Als wir am Stausee ankommen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der auf 1230Höhenmeter liegt, müssen wir jedoch feststellen, dass wir hier nichts finden werden. Zum Ufer des Sees geht es steil bergab. Keine Möglichkeit hinunter zu kommen. Also müssen wir weiter. Am Stausee liegt eine kleine Ortschaft namens Маврови Анови (Mavrovi Anovi). Hier sind viele Restaurants und kleine Geschäfte, sowie Unterkünfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein. Es dauert noch eine ganze Weile, bis wir etwas zum schlafen finden sollten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Er ist zwar nicht optimal, aber man darf nicht zu wählerisch sein. Der Platz der Wahl liegt nur wenige Meter von der Straße entfernt in einer Kurve, wo gerade genug ebener Platz für das Zelt ist. Um uns herum ist außer der Straße nur dichter Wald und ein kleiner Trampelpfad, der ins Gebüsch führt. Man könnte fast meinen, man ist in den Tropen. So dicht und grün ist hier alles. Während Basti uns etwas zu essen kocht, ziehe ich mich etwas dicker an. Denn hier oben ist es am Abend doch deutlich frischer, als die letzten Tage. Als Basti sieht, dass ich mich dick einpacke, schüttelt er nur mit dem Kopf und sagt „Wir haben 17°C“. Na und. Denke ich mir und ziehe mir meine Thermosocken an. Nach dem essen fangen wir an das Zelt aufzubauen. Während ich drinnen alles herrichte, packt Basti draußen alles zusammen. Von der Straße hören wir Kuhglocken näher kommen. Ob das die Kühe sind, die wir vorhin gesehen haben? „Ok, da kommen Kühe und die wollen natürlich genau hier rein. Das war so klar“ sagt Basti lachend. Als die Kühe um die Ecke kommen und uns und das Zelt entdecken, bleiben sie zuerst stehen und gucken uns verdutzt an. Ja, auch Kühe können verdutzt aus der Wäsche gucken. Langsam und vorsichtig näher sich die drei dem Zelt. Halten dabei aber ausreichend Abstand. Eine von ihnen Schnuppert nur neugierig am Zelt und geht dann weiter. Sie folgen dem Pfad ins Gebüsch und verschwinden. „Das waren ja mal lustige und nette Kühe“ sagt Basti. Nachdem er draußen fertig ist, kommt er auch ins Zelt und wir legen uns schlafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 27 Dec 2020 14:13:50 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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    </item>
    <item>
      <title>In den Bergen Albaniens</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/in-den-bergen-albaniens</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und fahren zurück zur Straße. Wir folgen der Straße, die sich durch den Canyon schlängelt. Dabei kommen wir durch die kleine Ortschaft Rubik. Wir fahren an vielen kleinen Ständen und Cafés vorbei, wo reger Betrieb herrscht. Nahezu jeder schaut uns verwundert hinterher. Viele winken und rufen uns zu, was wir mit winken und einem lächeln erwidern. „Ich glaube wir sind die ersten Touristen die hier durchkommen“ sage ich zu Jasmin, während ich den Leuten zurück winke. „Auf dem Fahrrad auf jeden Fall“ antwortet sie. Kurz hinter der Ortschaft endet auch schon die Straße und wir müssen die Canyon Seite wechseln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der anderen Seite befindet sich die Hauptverkehrsstraße. Hier ist wieder deutlich mehr los. „Da vorne kommt eine Tankstelle. Sollen wir kurz Pause machen? Dann kann ich auch das W-Lan nutzen“ frage ich Jasmin. Sie nickt mir zu.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor dem Eingang der Tankstelle stehen ein paar Tische mit Stühlen, sowie eine kleine Bar. Wir stellen unsere Räder ab, holen uns etwas zu trinken und setzten uns an einen der Tische. Ich packe den Laptop aus und arbeite ein wenig an ihm. „Hör mal die Musik“ sagt Jasmin zu mir. Ich schaue auf und lausche der Musik. „Ohje, so etwas hören die hier!“ antworte ich ihr und schüttle den Kopf. Es läuft Gangsterrap Musik und das irritierende daran, sie Rappen auf deutsch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich fertig bin, trinken wir aus und satteln wieder auf. Wir überqueren die Hauptstraße und nehmen wieder die Nebenstraße. Diese geht zwar bergauf, aber ist deutlich weniger befahren. Außerdem verläuft die Hautstraße auf der anderen Seite des Flusses, biegt dann Richtung Norden ab und wird zur Autobahn. „Guck mal, da vorne ist am Straßenrand ein Schweinchen“ sage ich zu Jasmin und zeige auf das Schwein. „Hallo kleines Schweinchen“ sagt Jasmin zu dem Schwein. Das sieht auf und schmatzt dabei glücklich weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht immer wieder rauf und dann ein klein wenig wieder runter, bevor es dann wieder rauf geht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ungefähr 20Km verlassen wir den Canyon. Direkt hinter dem Canyon liegt die Ortschaft Rrëshen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier ist wieder ziemlich viel los. Überall wuseln Leute umher. Wir halten an, da sich hier viele kleine Geschäfte befinden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bleibe am Straßenrad zwischen geparkten Auto mit den Rädern stehen, während Jasmin die kleinen Lädchen abklappert. Kurze Zeit später kommt sie wieder. „Also in die Läden kann man nicht rein. Die sind auch nicht größer als ein kleines Kiosk. Die haben am Eingang einen Tresen, wo du dem Verkäufer sagt was du haben möchtest und er bringt dir das dann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder Laden hat ein paar Sachen, die die anderen nicht haben. Aber von allem nur eine Sorte oder aber auch nur ein Teil. Wenn man natürlich nicht weiß was die haben, rennt man von einem zum anderen und sucht sich die Sachen zusammen. Außerdem verstehen sie kein englisch und somit konnte ich ihnen nicht erklären, was ich brauche“ erzählt sie mir. Mitgebracht hat sie nichts, da wir eh noch genug für heute Abend und morgen früh haben. Also fahren wir weiter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Straße führt uns in die Berge. Teilweise wird es ganz schön steil, aber die wirklich wunderschöne Landschaft macht es wieder gut. So fahren wir eine ganze Weile durch eine nahezu unberührte Landschaft, nur ein paar Häuser stehen hier.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was uns aber auffällt ist, dass an vielen Häusern am Eingangstor oder vom Dach hängend, Kuscheltiere aufgefangen wurden. Was es damit wohl auf sich hat, fragen wir uns und beschließen, dass wenn wir wieder W-Lan finden mal nachlesen, was das zu bedeuten hat. Nach einer ganzen Weile taucht ein Ortsschild auf, dass auf die Ortschaft Urakë hinweist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben ihm steht ein Baustellenschild. Die Straße wird schlagartig schlechter. Laut Karte soll sich rechts von uns ein großer See befinden, aber dort sind Grünflächen und Neubaugebiete wo sich Lkw´s tummeln. Scheinbar wurde der See trockengelegt, um neues Baugebiet zu erschließen. Außerdem wurde auch vor kurzem angefangen die Brücke zu erneuern. Als wir über die Brücke fahren, sehen wir, dass die Flussmündung die mal zu dem See geführt hat, dicht gemacht worden ist. Daher liegt der See also trocken. Man kann auch noch Überreste einer scheinbar sehr alten Brücke sehen, die anscheinend nur aus Holz und ein paar Stahlseilen bestand. Auf der anderen Seite der Brücke wird die Straße noch einmal schlechter. Große Schlaglöcher säumen die Straße, sowie Schutt. Natürlich geht es bergauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfach kann ja jeder, denk ich mir dabei. Da ich etwas schneller den Berg hochkomme, liegt Jasmin ein paar Meter zurück. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Auto mit deutschen Kennzeichen fährt an mir vorbei. So wie fast jedes Auto, hupt auch dieses Auto zur Begrüßung und mir wird zugewunken. Im Auto sitzen zwei junge Männer. In meinem Rückspiegel kann ich sehen, dass das Auto neben Jasmin angehalten hat und sie sich mit ihnen unterhält. Ich halte ebenfalls an und warte bis sie wieder zu mir aufgeschlossen hat. „Na was wollten die?“ frage ich sie. „Die haben gefragt wo wir herkommen und ob wir Hilfe bräuchten und das sogar in einem gutem deutsch. Sie haben erzählt, dass sie in Deutschland leben, aber momentan hier in Albanien zum Familienbesuch sind“ erzählt sie mir während wir beginnen weiterzufahren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir etwas später durch ein kleines Dörfchen kommen, sagt Jasmin zu mir „Direkt da vorne ist wieder so ein kleiner Laden. Lust auf etwas kaltes zu trinken?“. Wieso nicht denke ich mir und wir halten an dem Laden an. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor dem Geschäft sitzt eine Frau mit ihrer Tochter. Sie begrüßen uns und Jasmin geht zu ihnen. Die zwei Frauen gehen mit ihr zum Tresen. Leider spricht die Frau kein englisch und die Tochter auch nur wenig. Also zeigen sie Jasmin, dass sie ruhig in den Laden gehen kann um sich umschauen. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht kommt sie wieder. „Was ist so lustig?“ frage ich sie. „Ich habe mal nach Marmelade geschaut, fürs Frühstück. Aber ich habe keine gefunden, da habe ich sie nach Marmelade gefragt, aber damit konnten die beiden anscheinend nichts anfangen. Dann habe ich versucht ihnen zu erklären was ich meine. Aufstrich halt fürs Brot. Darauf hin hielt mir das Mädchen ein Glas Mayonnaise hin“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hey, kann man auch machen, aber zum Frühstück brauche ich das nicht“ sage ich lachend zu Jasmin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir trinken unser Kaltgetränk leer und fahren weiter. Da es auf den Abend zugeht und wir auch schon gute 55Km hinter uns haben, halten wir mal wieder Ausschau nach einem geeignetem Zeltplatz. Leider finden wir nichts, wo wir unser Zelt aufschlagen könnten. Hoffentlich finden wir noch etwas bevor es dunkel wird. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest, dass wir noch ca. 1 bis 1½ Stunden bis Sonnenuntergang haben. Als wir durch eine kleine Ortschaft namens Suç fahren, ist auf der linken Straßenseite eine alte geschlossene Tankstelle. Wir halten an und ich frage Jasmin „Eventuell dahinter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soll ich mal schauen?“. Als sie mir mit ja antwortet, stelle ich mein Rad ab und schaue nach, wie es hinter dem Tankstellengebäude aussieht. Hinter dem Gebäude ist eine kleine Rasenfläche, die durch eine etwas 2 Meter hohe Mauer umzäunt ist. Somit haben wir einen super Sichtschutz zu den Häusern, die ungefähr 100 Meter entfernt stehen und zur Straße bietet uns das alte Tankstellengebäude selbst Sichtschutz. Na bitte, dass sieht doch gut aus. Ich gehe zu Jasmin zurück und berichte ihr von den guten Neuigkeiten. Wir passen einen Moment ab, in dem kein Auto zu sehen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Muss ja nicht jeder mitbekommen, dass wir mitten in einer Ortschaft hinter einer alten Tankstelle nächtigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Auto von links und keines von rechts, also los. „Oh ja, der Platz ist super“ sagt Jasmin als wir auf der Rückseite der Tankstelle sind. Wir stellen unsere Räder an der Hauswand ab und beschließen, erst einmal uns etwas zu essen zu kochen, da wir beide Hunger haben. Kurz bevor es dunkel wird, bauen wir unser Zelt auf. Im Schutze der Dunkelheit gönne ich mir noch eine kleine Dusche bevor wir uns schlafen legen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Nacht verläuft ruhig. Am Morgen bauen wir als erstes das Zelt ab und frühstücken anschließend. Heute stehen einige Höhenmeter zu bewältigen an. Zuerst geht es noch relativ flach weiter. Die Straße verläuft abwechselnd durch Maisfelder und Grünflächen. Immer wieder sind am Straßenrand kleine Maisverkaufsstände, die gerillten Mais anbieten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Fast jedes mal sind es Kinder zwischen 12 und 16 Jahre, die alleine an dem Stand stehen und ihn verkaufen. Da es noch recht früh am Morgen ist, sind sie gerade erst dabei die ersten Maiskolben zu grillen. Freundlich werden wir von ihnen immer begrüßt und gefragt, ob wir Mais haben möchten. Wenig später beginnt dann der Aufstieg. Die Straße schlängelt sich die Berge hoch. Immer weiter und weiter geht es bergauf. Viel Straßenverkehr ist nicht vorhanden. Meist sind es einzelne Lkw´s die an uns vorbei fahren und uns zu hupen und winken. Nachdem wir schon eine ganze Weile bergauf gefahren sind, wird es langsam mal Zeit für eine Pause. Auf einem geraden Stück halten wir am Straßenrand an. Am Straßenrand verläuft ein kleines Mäuerchen, dass als Leitplanke dient. Hinter dem Mäuerchen geht es ein ganzes Stückchen einen Abhang hinunter. Wir stellen unsere Räder an dem Mäuerchen ab und setzten uns mit Blickrichtung Abgrund. Hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Wir essen eine Kleinigkeit und genießen dabei die Aussicht. Doch irgendwann müssen wir dann aber wieder weiter. Die Straße führt uns immer weiter in die Berge rein. Als wir auf ungefähr 700 Höhenmeter ankommen und eine scharfe Kurve nach links fahren, eröffnet sich uns ein atemberaubender Ausblick auf die vor uns liegende Strecke. Links von uns gehen die Berge bis auf 1500 Höhenmeter rauf, während rechts von uns die Landschaft steil in ein Tal auf ungefähr 500 Höhenmeter abfällt, um dann nur wenige Meter später sich wieder zu hohen Bergen aufzutürmen. Wir folgen staunend der Straße weiter bergauf. Das bergauf fahren füllt sich plötzlich viel leichter an, da man von dieser wunderschönen Aussicht beflügelt ist. Nach einer ganzen Weile kommen wir an einer großen T-Kreuzung an, die auf 850 Höhenmeter liegt und somit auch der höchste Punkt für heute ist. Ab jetzt geht es bergab. Die Kreuzung wird gerade saniert und zu einer großen Kreuzung erweitert, die bald dann auch gerade aus führt. Wir jedoch fahren links ab und sausen die Höhenmeter, die wir in den letzten 2 Stunden mühsam rauf geradelt sind, innerhalb weniger Minuten wieder hinunter. Unten angekommen, machen wir halt an einer Tankstelle. Dort füllen wir unsere Wasservorräte wieder auf und fahren weiter. Wenig später entdecken wir eine weitere Tankstelle, an der sich auch ein kleiner Supermarkt befindet, sowie ein Café. Wir halten an um unsere Vorräte noch etwas aufzustocken und uns noch etwas kaltes zu trinken zu gönnen. Außerdem nutzen wir das freie W-Lan. Während wir an unseren Räder sitzen und etwas trinken, kommt einer der Mitarbeiter der Tankstelle und sagt uns, dass wir uns auch gerne an einen der Tische setzten können. Wir müssen nicht hier auf den Boden sitzen. Dieses Angebot nehmen wir dankend an und setzen uns an einen der Tische. Kurz nachdem wir uns hingesetzt haben, taucht der junge Mann mit zwei Gläsern wieder auf und gibt sie uns. Wir bedanken uns und dehnen unsere Pause noch etwas aus. Nachdem wir ausgetrunken haben, verabschieden und bedanken wir uns noch einmal für die Gastfreundlichkeit und fahren weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einige Kilometer später fahren wir durch einen Ort namens Shupenzë. Uns fällt auf, dass hier viele junge Männer und auch Kinder auf und neben der Straße herumsitzen und sich unterhalten, oder mit einander spielen. Ein paar Kinder sind auf Fahrrädern unterwegs. Als sie uns entdecken, fahren sie ein paar Meter neben uns her und fragen uns neugierig aus. Teils stellen sie uns Fragen auf albanisch, aber auch teils in einem recht guten englisch. Wo kommt ihr her? Mit dem Fahrrad? Wie lange seit ihr schon unterwegs? Wir beantworten ihnen all ihre Fragen. Anschließend verabschieden sie sich und wünschen uns viel Spaß. Als wir wieder aus der kleinen Ortschaft raus sind, fangen wir an nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Rechts von uns geht es einige Meter steil hinab in ein Tal, wo ein Fluss fließt. Wir halten neben einem kleinen Pfad an, der hinunter zum Fluss führt. Unten am Fluss ist eine schöne flache Ebene. Während ich dem Pfad nach unten folge, wartet Jasmin bei den Rädern. Nach ein paar Metern bin ich auch schon unten. Da der Pfad schon zu Fuß recht steil und rutschig war, schaue ich mich um, ob es nicht noch einen anderen Weg nach unten gibt. Etwas weiter die Straße zurück, führt auch ein Weg nach oben. Ich signalisiere Jasmin das ich dem Weg mal folge. Aber auch dieser Weg ist nicht wirklich optimal um mit dem Fahrrad hinab und morgen wieder rauf zu fahren, oder zu schieben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich wieder bei ihr bin, erzähle ich ihr von den beiden Wegen. „Also, der Weg hier vorne direkt, ist zu steil und rutschig. Der andere wäre hinab möglich, aber morgen früh wieder hoch kein Geschenk“. Wir entschieden uns dafür weiter zu fahren. Wenige hundert Meter weiter, führt eine Brücke über den Fluss. Auch hier finden wir keinen geeigneten Schlafplatz. Auf der anderen Seite der Brücke geht es erst einmal mit 7% steil bergauf. Die Steigung lässt zwar nach ein paar Metern wieder etwas nach, aber wir fahren dennoch weiter bergauf. Leider ist auch her nichts zu finden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vor uns liegt die Ortschaft Maqellarë. Hinter der Ortschaft liegt auch schon direkt die Grenzen zu Nordmazedonien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ok, hoffentlich finden wir auf diesen 3 Km bis zur Grenze noch etwas. An einem großen Kreisverkehr müssen wir uns rechts halten und landen in einem Neubaugebiet. In Albanien wird momentan wirklich viel gebaut. Vor allem neue Häuser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach ungefähr 500 Metern kommen wir an einem weiteren Kreisverkehr an, der aber eigentlich nur gerade aus führt, da sich die anderen zwei Ausfahrten noch im Bau befinden. Links von uns ist eine Mauer, die ein Stück von der Straße wegführt auf ein Feld und dann nach links abknickt. Ok vielleicht finden wir einen Schlafplatz hinter der Mauer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese sollte uns doch einen super Sichtschutz bieten. Also folgen wir der Mauer auf das Feld und schauen um die Ecke. Und siehe da, die Mauer rahmt einen alten Fußballplatz ein. Man kann die Latte eines Tores knapp über die Mauer piksen sehen. Wir folgen der Mauer noch bis zur nächsten Ecke, um zu sehen was sich hinter ihr befindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Ecke angekommen, sehen wir, dass hier eine weitere Mauer von der des Fußballfeldes abgeht und eines der Neubaugrundstücke eingrenzt. Zwischen den Mauern war wohl bis vor kurzem ein Weizenfeld. Nur noch Stoppeln weisen drauf hin. Der Platz ist super. Durch die Mauern sind wir zur Straße hin geschützt und zur anderen Seite hin befinden sich erst einmal ein paar Felder zwischen uns und den nächsten Häusern. Wir schlagen unser Zelt auf und kochen uns noch etwas zu essen. Anschließend legen wir uns schlafen. Jetzt sind es nur noch 2Km bis zur Grenze nach Nordmazedonien. Somit werden wir morgen sehr früh an der Grenze ankommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Dec 2020 11:00:03 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>In Albanien</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pünktlich um 6 Uhr morgens werden wir von dem Morgengebet der Moschee geweckt. Wir packen zusammen und fahren weiter. Wir folgen einem Feldweg, der uns zuerst zu einer Nebenstraße führt und dann wieder zurück auf die Hauptstraße. Die Nebenstraße ist mit groben Kies ausgelegt. Also entweder die Straße ist so, oder sie wird gerade erneuert. Ein Mann auf einer Kutsche kommt uns entgegen und grüßt uns freundlich. Hinter der nächsten Kurve ist die Nebenstraße auch schon wieder geteert. Also doch Erneuerungsarbeiten. Wir kommen an einer großen Y-Kreuzung an, die uns wieder auf die Hauptstraße führt. An der Kreuzung ist viel Polizei. Sie kontrollieren ein paar Autos. Als uns einer der Polizisten entdeckt, spricht er die anderen an und deutet auf uns. Daraufhin wird uns von mehreren Polizisten freundlich zugerufen. „Hello“ und „welcome to Albania“. Wir winken zurück und antworten mit einem freundlich „hello, thank you“. Wie unglaublich nett hier alle sind. Auf der Hauptstraße ist wieder deutlich mehr Verkehr. So gut wie jedes Auto hupt uns zur Begrüßung zu und aus dem Inneren winken uns die Leute zu. Jung, alt, Mann oder Frau. Alle haben ein Lächeln im Gesicht und winken. Wir haben ja gehört das die Albaner sehr gastfreundlich sind, aber mit so etwas haben wir echt nicht gerechnet. „Guck mal, da vorne kommt ein Supermarkt. So viel dazu, dass es in Albanien keine Supermärkte gibt“ rufe ich Jasmin zu und zeige auf den Supermarkt zu unserer Rechten. „Frühstückspause?“ ruft Jasmin. Ich nicke ihr zu und wir fahren auf den Parkplatz vor dem Geschäft. Während Jasmin rein geht, warte ich draußen bei den Rädern. Dabei entdecke ich, dass direkt neben mir eine öffentliche Toilette ist. Wenig später ist Jasmin auch schon wieder zurück, mit vielen leckeren Sachen. Heute gibt es zum Frühstück frisches albanisches Brot mit Marmelade und Schokoaufstrich. Während wir frühstücken, erzähle ich ihr von meiner Entdeckung. Das Brot ist wirklich lecker. Nachdem wir fertig sind mit frühstücken, füllen wir noch unsere Wasserreserven auf der Toilette auf, bevor wir weiterfahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir folgen eine ganze Weile der Hauptstraße. Als wir an einer Tankstelle mit Bänken vorbei kommen, beschließen wir eine kleine Eispause einzulegen. Schließlich ist es schon Mittags und die Sonne brennt ganz schön von oben auf uns herab. Außerdem sind wir jetzt auch schon seit dem Supermarkt knappe 30Km gefahren, ohne Pause. Da kann man schon mal eine Eispause einlegen. Wir halten an den Bänken an. Auch hier gibt es wieder eine öffentliche Toilette. „Heute darfst du uns mal ein Eis aussuchen“ sagt Jasmin mit einem lächeln im Gesicht. „Ohje, so viel Verantwortung“ antworte ich ihr und gehe zum Tankstellenshop. Drinnen werde ich von einer netten jungen Frau begrüßt. Als erstes hole ich zwei Eis aus der Eistruhe und gehe anschließend zu ihr an die Kasse und bezahle. „Bin wieder da. Fruchteis ok? Und ich habe das W-Lan Passwort“. „Cool“ antwortet sie. Nachdem wir das Eis aufgeschlabbert haben, geht es auch schon wieder weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor uns liegt die Stadt Lezhë. Dort fahren wir über eine Brücke, die über den Fluss Lumi Drin führt. Auf der anderen Seite befindet sich die Innenstadt. Da hier mehrere Bankautomaten sind, decken wir uns erst einmal mit etwas albanischem Bargeld ein. In der Stadt ist ganz schön viel los. Fußgänger schlendern zwischen den Geschäften hin und her und auf der Straße herrscht ein stetiger Fluss an Autos. Wir fädeln uns in den Verkehr ein und folgen ihm aus der Ortschaft. Kaum sind wir aus der Ortschaft raus, lässt der Verkehr auch schon wieder stark nach. Auf unserem Weg kommen wir durch mehrere kleine Dörfer. Auch hier werden wir jedes mal, wenn uns Leute entgegen kommen, gegrüßt. „Hello, welcome to Albania“. Links von uns sind Berge und rechts von uns eine große flache Ebene. Wir verlassen die Hauptstraße und biegen in einen Canyon ein. „Da vorne geht es gleich ein Stück bergauf, bevor es dann wieder abwärts geht“ sage ich zu Jasmin. „Da vorne kommt eine Bank im Schatten. Können wir kurz eine Pause machen?“ fragt mich Jasmin. „Klar“ antworte ich ihr. Die Bank steht im Schatten eines großen Baumes. Hinter der Bank ist eine kleine Mauer mit einem Zaun. Hinter dem Zaun befindet sich eine Kirche und ein Gebäude, dass aussieht wie eine Schule. Wir stellen unsere Räder an dem Zaun ab und setzten uns auf die Bank. Gerade als wir uns hingesetzt haben, hält vor uns ein Auto und öffnet das Fenster. Im Auto sitzt ein Mann, der uns fragt wo wir herkommen und ist sehr beeindruckt als wir im erzählen, aus Deutschland mit dem Fahrrad. Dann fragt er uns wie uns Albanien bis jetzt gefällt und ob wir irgendetwas bräuchten. Wasser oder etwas zu essen. Wir bedanken uns und sagen ihm, das wir alles haben was wir brauchen. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit ihm. Dabei stellt sich raus, dass er ein paar Jahre in Belgien gelebt hat. Kurze Zeit später hören wir, wie jemand hinter dem Zaun auf uns zukommt. Als wir uns umdrehen, staunen wir erst nicht schlecht. Eine ältere Dame, die gekleidet ist wie Mutter Teresa. Sie begrüßt uns und fragt uns, ob wir ein paar Früchte haben möchten. Dieses Angebot nehmen wir gerne an. Sie verschwindet wieder und kommt wenig später mit einer großen Tüte wieder und zeigt uns, dass wir zum Tor kommen sollen. Dort überreicht sie uns die große Tüte, die mit allen möglichen Dingen gefüllt ist. Trauben, Feigen, Gurken und Tomaten. Wir unterhalten uns noch ein wenig mit ihr, bevor wir uns wieder auf unsere Räder schwingen und weiter fahren. Zuerst geht es ein Stück bergauf. Oben auf der Kuppe angekommen, haben wir einen tollen Blick in den vor uns liegenden Canyon. Wir folgen der Straße abwärts in den Canyon. „Guck mal, da vorne geht ein Pfad hinunter zum Fluss. Vielleicht finden wir dort einen schönen Schlafplatz“ sag ich zu Jasmin und halte an. „Sieht gut aus“ antwortet sie. Also folgen wir dem Weg hinab ins breite Flussbett. Wir suchen uns eine schöne Stelle und schlagen unser Zelt auf. Während ich Essen koche, wäscht sich Jasmin die Haare im Fluss. Nach dem Essen gönne ich mir noch eine Dusche am Flussufer. Anschließend legen wir uns schlafen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 11:28:14 GMT</pubDate>
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      <title>Ankunft in Albanien</title>
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  &lt;span&gt;&#xD;
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            Ankunft in Albanien
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            Nach dem Aufstehen frühstücken wir erst einmal. Da heute nichts besonderes anliegt, weil wir gezwungen sind einen Tag zu pausieren, lassen wir uns Zeit beim frühstücken. Nach dem Frühstück gehen wir eine Runde in der Ortschaft Buljarica spazieren. Am Zelt wieder angekommen, ziehen wir uns für den Strand um. Da er nur wenige Meter von Campingplatz entfernt ist, sind wir schnell da. Ab ins Wasser. Danach liegen wir noch eine Weile in der Sonne herum, bevor wir wieder zurück zum Zelt gehen und ein wenig Siesta machen. Später gehen wir noch einmal zurück zum Strand, um in einem Restaurant etwas zu essen. Vollgefuttert geht es dann zurück zum Zelt. Dort machen wir uns noch einen entspannten Tag. 
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            Der nächste Tag beginnt wie jeder andere, erst einmal mit frühstücken. Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen und fahren zur Rezeption des Campingplatzes. Dort werden wir von dem jungen netten Mann empfangen. Wir bezahlen und verabschieden uns von ihm. Er wünscht uns noch eine schöne Weiterreise und alles Gute. Ich hoffe das Bastis Hinterrad bis zum Fahrradgeschäft in Bar durchhält. Schließlich sind es noch ca. 18Km bis dorthin. Und wie sollte es anders sein, geht es natürlich erst einmal wieder bergauf. Oben angekommen geht es auch keine 50 Meter später wieder hinab. Wenig später sind wir auch schon in Bar angekommen. Das Fahrradgeschäft ist schnell gefunden. „Das sieht gut aus“ sagt Basti zu mir, als wir die Räder an einer kleinen Mauer neben dem Radgeschäft abstellen. Vor dem Geschäft stehen mehrere Räder und  zwei Frauen. Basti geht zu den beiden Frauen und fragt nach, ob sie auch einzelne Mäntel verkaufen. Er verschwindet mit einer der beiden Frauen in das Geschäft. Nach ein paar Minuten kommt er wieder. „Also, Mäntel haben sie mehr als genug. Auch in 26 Zoll. Wir brauchen einen Mantel mit der Größe 2x1,75 aber den kleinsten den sie in 26 Zoll haben, ist ein 2x1,95. Ich schaue jetzt mal nach, ob der passt“ sagt er zu mir. Hoffentlich, denke ich mir. Sonst haben wir ein Problem. „Das gibt es doch nicht!“ sagt Basti und schaut zu mir rüber. „Die im Fahrradladen, wo wir die Räder gekauft haben, haben die falsche Mantelgröße montiert, guck. Die haben bei mir 2x2,00 Mäntel drauf gezogen. Laut Tabelle sind diese aber viel zu groß und deshalb ist der Mantel gerissen. Guck, der ist genau auf der jeweils gegenüberliegenden Seite gerissen. Das ist laut Hersteller ein typisches Problem was entstehen kann, wenn die Mäntel zu breit für die Felgen sind. Mist, warum habe ich das nicht vorher kontrolliert!“. „Aber dafür hat er ganz schön lange durchgehalten. Trotzdem darf so etwas einem Fahrradladen nicht passieren“ antwortete ich ihm. 
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      &lt;div&gt;&#xD;
        
            „Zwar ist der Mantel laut Herstellertabelle, den sie im Geschäft haben, auch nicht optimal von der Breite her, aber eine andere Möglichkeit haben wir jetzt nicht“ sagt er und geht wieder in das Geschäft, um einen Mantel zu kaufen. Wenig später ist er wieder zurück. „8€ für den Mantel. Das ist voll in Ordnung“ sagt er und fängt an das Fahrrad abzupacken. Während er den Mantel austauscht, gehe ich in einen kleinen Supermarkt, um uns eine kleine Stärkung zu besorgen. Eine Keksstärkung.  
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Als er fertig mit der Montage ist und das Rad wieder fertig gepackt hat, naschen wir noch die letzten Kekse auf und fahren dann weiter.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz nachdem wir Bar verlassen haben, geht es erst einmal wieder bergauf. Auf Nebenstraßen fahren wir durch mehrere kleine Ortschaften. Auch der Verkehr hat stark nachgelassen. Schön wenn nicht die ganze Zeit gehupt wird. Ein letztes Mal werfen wir noch einen Blick auf das Mittelmeer, bevor wir komplett in die Bergen verschwinden. Das nächste Mal werden wir es erst wieder in Griechenland zu Gesicht bekommen. Links und rechts der Straße sind überall verbrannte Bäume und Sträucher. „Sie mal, hier muss es vor kurzem großflächig gebrannt haben“ sagt Basti zu mir und zeigt auf die verbrannten Bäume und die Asche die überall auf dem Boden liegt. Nach einer Weile geht es wieder bergab. Was uns gleich auffällt, dass Aussehen der Leute hat sich leicht verändert. Ebenso das Aussehen der kleinen Ortschaften. Kirchen sind Moscheen gewichen und es sind vermehrt albanische Kennzeichen anzutreffen. Zwischen den vielen kleinen Ortschaften sind immer wieder kleine, sehr sehr alte Friedhöfe. Auch diese unterscheiden sich von den uns bekannten Friedhöfe, die wir auf unserer bisherigen Reise gesehen haben. Als wir kurz vor der Grenze zu Albanien ankommen, kommen uns die ersten Geldwechsler zu Fuß auf der Straße entgegen und rufen uns zu, dass wir bei ihnen den besten Wechselkurs bekommen. Wir verneinen aber freundlich und fahren weiter, worauf sie uns eine schöne Reise wünschen. An der Grenze stehen ein paar Autos für die Ausreise- bzw. Einreisekontrolle. Ok, dann warten wir kurz. Ein Grenzbeamter der Montenegriner steht außerhalb des Kontrollhäuschens. Als er uns entdeckt, kommt er mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht auf uns zu. Er begrüßt uns und sagt zu uns „gebt mir eure Pässe und kommt mit nach vorne. Ihr müsst nicht warten“. Wir bedanken uns und folgen ihm zum Kontrollhäuschen. Wir schieben links auf dem Fußweg unsere Räder, bis auf Höhe des Sichtfensters des Häuschens, während er ins Innere verschwindet. Durch das Fenster können wir sehen, wie er kurz unsere Pässe prüft und sie dann an eine Frau in albanischer Polizeiuniform weiterreicht. Sie winkt uns zu, dass wir weiter zum nächsten Fenster kommen sollen. Also schieben wir unsere Räder zum nächsten Fenster. Dort sehen wir wie die Frau ebenfalls kurz unsere Pässe prüft. Keine Minute später öffnet sie das Fenster und überreicht uns unsere Pässe zurück, mit den Worten „Viel Spaß in Albanien“. Wir bedanken uns und schieben unsere Räder aus dem Kontrollbereich. „Wow, dass ging ja schnell und einfach“ sagt Basti zu mir, während er unsere Pässe wieder verstaut. „Ja. Das war aber freundlich von den beiden, dass sie uns vorziehen“ antworte ich ihm. „Fahrradbonus“ sagt er grinsend zu mir. „Da vorne ist ein Willkommen in Albanien Schild. Sollen wir ein Foto machen?“ frage ich ihn und zeige auf das Schild. „Klaro“ erwidert er. Nun sind wir also in Albanien. Land Nummer 9.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Foto geht es weiter. Nur ein paar hundert Meter weiter taucht auf der rechten Straßenseite ein kleiner Parkplatz mit zwei Souvenirshops auf. „Hey, vielleicht finden wir hier schon direkt eine kleine albanische Fahne“ sagt Basti zu mir und lenkt auf den Platz ein. Vor einem der beiden Geschäfte stellen wir unsere Räder ab. Vor dem Geschäft liegt ein ganz schön wuscheliger Hund, der am schlafen ist. Und das lustige daran, er schnarcht auch noch laut. Während Basti das Portmonee auspackt, taucht aus dem anderen Geschäft ein junger Mann auf, der uns freundlich begrüßt und uns fragt, ob wir in den Laden möchten. Dies bejahen wir. Worauf hin er den Laden aufschließt und uns noch einmal mit einem freundlichen „welcome“ begrüßt. „Bin gleich wieder da“ sagt Basti zu mir und verschwindet mit dem Mann im Geschäft. So, ich muss jetzt diesen süßen schnarchenden Hund filmen. Aber kurz nachdem ich angefangen habe ihn zu filmen wird er wach, guckt mich nur verschlafen an und stiefelt langsam zu seiner kleinen Hütte, um dort etwas zu trinken. Als Basti wieder aus dem Geschäft kommt, sagt er zu mir „Leider nur große Fahnen. Aber er sagte mir, dass er kleine Fahnen im anderen Laden hat“. Also gehen die beiden noch in das andere Geschäft. Kurz darauf ist Basti auch schon wieder mit einer kleinen albanischen Fahne zurück. Wir satteln auf und fahren weiter. Hinter der nächsten Kurve tauchen Schafe auf der Straße auf. Sie kommen von rechts unter und über der Leitplanke her. Ob das so gewollt ist weiß ich nicht, denn wo die Leitplanke endet, ist ein kleines Gattertor, was geschlossen ist. Auf jeden Fall sehen die Schafe lustig aus. „Guck mal, so siehst du auch in ein paar Wochen aus“ sage ich lachend zu Basti. „Coole Friese was?“ antwortet er lachend. Als wir durch die ersten kleinen Ortschaft kommen, kommt uns als erstes eine kleine Kutsche entgegen, die von einem Esel gezogen wird. Auf der Kutsche sitzt ein älterer Mann, der uns winkend begrüßt. Direkt dahinter kommt uns ein Mann auf einem Fahrrad entgegen, der uns ebenfalls freundlich winkend begrüßt. Da es langsam auf den Abend zugeht, fangen wir an nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. In Albanien sollte dies kein großes Problem sein, denn in Albanien ist das Wildcampen offiziell erlaubt. Als ein kleiner Feldweg von der Straße abgeht, halten wir an und Basti schaut mal nach, ob wir hier fündig werden. Wenig später kommt er jedoch verneinend wieder. Also fahren wir weiter. Dabei kommen wir noch durch ein paar kleine Ortschaften. Rechts von uns befindet sich der Fluss Buna, den wir mittels einer Brücke überqueren. Während wir über die Brücke fahren, entdecken wir, dass immer wieder Flussabwärts Leute am Flussufer sitzen und auch baden. „Hey, vielleicht finden wir einen schönen Platz direkt am Fluss“ ruft Basti mir zu. Direkt hinter der Brücke führt eine kleine Schotterpiste zum Fluss. Als sich die Piste aufteilt, halten wir an und Basti schaut nach wo der Weg, der direkt zum Fluss führt, endet. Als er kurze Zeit später wieder kommt, sagt er mir jedoch, dass wir besser weiter schauen, denn am Ende des Weges feiert eine Gruppe junger Leute lautstark, die auch scheinbar schon gut etwas getrunken haben. Er schaut auf der Karte unseres Navigationssystems nach, wo der andere Weg lang verläuft. Während er die Karte studiert, sagt er zu mir „Ich würde sagen wir folgen dem Weg einfach weiter. Laut Karte teilt er sich noch in weitere kleine Wege auf. Irgendwo sollten wir schon etwas finden“. Also folgen wir dem Weg. Nach einer Weile entdecken wir links von uns eine kleine Grünfläche, auf der nur etwas Klee wächst. Wir entscheiden uns, heute hier unser Lager aufzuschlagen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Weges ist eine kleine Wiese, auf der zwei Kühe angebunden grasen. Also schlagen wir unser Zelt gut geschützt durch eine kleine Hecke, die uns Sichtschutz zum Weg bietet, auf. Wir kochen uns noch etwas und essen anschließend. Während wir am essen sind, hören wir, wie jemand den Weg entlang kommt und zu den Kühen geht und diese losbindet. Es scheint der Bauer zu sein, der seine Kühe heimholt.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich hören wir etwas neben uns im Gestrüpp rascheln und es taucht eine der beiden Kühe aus dem Gebüsch auf, dass an das frische Klee will. Dies war aber scheinbar nicht so von dem Bauern geplant, denn er meckert lautstark mit der Kuh und folgt ihr durch das Gestrüpp auf das Kleefeld, um sie wieder zu holen. Als er uns dann aber entdeckt, grüßt er uns lachend und meckert anschließend wieder mit der Kuh und versucht sie zurück auf den Weg zu schieben. Mit zwei Radreisenden hat er wohl nicht gerechnet. Als wir fertig sind mit essen und spülen, ist es auch schon dunkel. „So ich werde mir noch eine kleine Dusche gönnen. Möchtest du auch?“ sagt er zu mir. „Ja“ erwidere ich. So stehen wir beide kurze Zeit später splitterfasernackt auf dem Kleefeld, im Licht des Vollmondes und duschen. Plötzlich hören wir, wie jemand mit einer Herde Schafe den Weg entlangkommt. Mist! Schnell binden wir uns unsere Handtücher um. Gerade noch rechtzeitig hocken wir uns noch in den Zelteingang, als mehrere Schafe auf das Kleefeld stürmen. Auch hier war es wohl so nicht vom Bauern geplant, denn auch er meckert lautstark mit den Schafen und treibt sie zurück auf den Weg. Wir warten kurz bis sie an uns vorbei sind, ehe wir wieder rauskommen und schnell fertig duschen, bevor noch ein Bauer mit seinen Tieren vorbei kommt. Als wir dann im Zelt liegen, hören wir aus der Ortschaft, die nur wenige hunderte Meter Luftlinie von uns entfernt liegt, dass Nachtgebet das von dem Minarett der Moschee kommt. „Jetzt fühlt man sich wirklich wie in einer anderen Welt. Spannend“ flüstere ich Basti zu. „Ja, und dabei sind wir ja an sich immer noch in Europa“ flüstert er zurück. Während wir dem Gebetsgesang lauschen, schlafen wir ein. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Willkommen in Albanien
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 16 Dec 2020 11:06:49 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Montenegro</title>
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  &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Montenegro
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          &lt;span&gt;&#xD;
            
               
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        &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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        &lt;i&gt;&#xD;
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            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Früh werden wir wieder von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. „Hast du eigentlich mitbekommen, dass die Nacht noch ein Wohnmobil gekommen ist und direkt an uns vorbei gefahren ist“ fragt mich Jasmin. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
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          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Ähm.... nö. Hab geschlafen wie ein Stein. Ich geh mal aufs Klo“. Als ich das Zelt verlassen habe, sehe ich das besagte Wohnmobil ein paar Meter weiter stehen. Ich gehe also zur Toilette. Als ich wieder komme, steht ein Mann am Wohnmobil und grüßt mich mit einem Lächeln im Gesicht. Ich grüße ihn ebenfalls und verschwinde wieder ins Zelt. „Ok, jetzt hab ich es gesehen“ sage ich zu Jasmin. Wir machen uns für das Frühstück fertig und gehen rüber zu dem kleinen überdachten Carport und setzten uns an einen der Tische zum Frühstücken. Während wir den Tisch decken, kommt der Mann vom Wohnmobil zu uns rüber. Er begrüßt uns mit einem freundlichen „Guten Morgen“. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
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            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Guten Morgen“ erwidern wir. „Ich habe gehört das ihr deutsch redet. Da dachte ich mir, ich spreche euch einfach mal auf deutsch an. Ich hoffe wir haben euch die Nacht nicht wach gemacht. Wir wollten zuerst nämlich genau dort parken, wo ihr mit eurem Zelt steht. Weil es aber so dunkel war, haben wir euch erst gesehen, als die Scheinwerfer des Wohnmobils euer Zelt beleuchtet haben. Da haben wir uns dann einfach einen anderen Platz ausgesucht. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               So leise wie möglich“ sagt der Mann zu uns. „Alles ok. Er hier hat sogar überhaupt nichts mitbekommen“ antwortet Jasmin und nickt zu mir rüber. Er stellt sich uns als Christian vor und erzählt uns, das er mit seiner Frau Elli und ihrem Sohn Emil (2 Jahre) unterwegs ist, die auch gleich kommen. Wir laden einander zum Frühstück ein und decken gemeinsam den Tisch. Während dessen kommt auch seine Frau Elli mit Sohn Emil vorbei. Wir stellen uns einander vor und fangen an zu Frühstücken. „Möchtet ihr Kaffee haben?“ fragt uns Christian 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Vielen Dank, aber wir sind beide keine Kaffeetrinker“ antworte ich ihm. „Tee?“ erwidert er. „Ein Tee wäre super“. „Wir haben auch leckeres Brot aus Deutschland sowie Käse dabei. Also wenn ihr möchtet, greift gerne zu“ sagt Christian zu uns. So sitzen wir zu fünft am Frühstückstisch im Freien und unterhalten uns. Dabei erfahren wir z.b. das die beiden nach Montenegro ausgewandert sind und gerade aus Deutschland kommen und das vom Sohn Emil der größte Traum ist, mal nach Panama zu reisen. Außerdem sind sie sehr begeistert von unserer geplanten Reise. Heute wird das Frühstück mal etwas zeitlich ausgedehnt. Anschließend spülen wir noch gemeinsam ab. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Ihr Plan ist es, jetzt gleich erst einmal an den Strand zu gehen und dann anschließend weiter zu fahren. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir hingegen lassen den Strand ausfallen und fahren direkt weiter. Als wir unsere Sachen fertig gepackt haben, verabschieden wir uns noch von einander und geben Emil das Versprechen, dass wenn wir es irgendwann bis nach Panama geschafft haben, ihm eine Postkarte schicken. Also ab auf die Räder und weiter. Wir sagen danke und viele liebe Grüße an Emil, Elli und Christian. Es hat uns wirklich sehr gefreut euch kennenzulernen.
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            &lt;br/&gt;&#xD;
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              Wir folgen weiter der Küste. Dabei kommen wir immer wieder durch kleinere Ortschaften, die fast nahtlos ineinander übergehen. In Ðurići nehmen wir eine Fähre, um eine Meerenge zu überbrücken. Man kann zwar auch einmal drum herum fahren, aber diese ca. 45Km wollen wir uns sparen. Für die kurze Fährüberfahrt zahlen wir für uns beide zusammen 2€ samt Räder. Auf der anderen Seite angekommen, fahren wir wieder von der kleinen Fähre runter und folgen weiter der Küstenstraße. 
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            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nur wenige Meter weiter stehen zwei Autos links am Fahrbandrand. Hier hat wohl vor kurzem ein Auffahrunfall stattgefunden. Da es sich nur um einen kleinen Blechschaden handelt und scheinbar niemand verletzt ist, denn alle stehen neben den Autos und quatschen miteinander, fahren wir weiter. „Hast du gesehen? Die hatten serbische Kennzeichen. So was wünscht man sich doch im Urlaub“ rufe ich Jasmin zu. Als wir durch eine kleine Ortschaft fahren, entdecke ich auf unserer linken Seite einen kleinen Minimarket. 
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               Ich signalisiere Jasmin, dass ich links abbiegen möchte. Neben dem Minimarket befindet sich eine kleine Mauer, an der wir unsere Räder abstellen. „Lust auf ein Eis bei der Hitze?“ frage ich sie. „Gute Idee. Willst du was fruchtiges oder eins mit Schokolade?“ fragt sie mich. „Gerne was fruchtiges“ antworte ich ihr. Sie schnappt sich das Portmonee und verschwindet im Laden. Kurze Zeit später ist sie auch schon wieder zurück. „Ein mal fruchtig für den Herren und einmal fruchtig für die Dame“ sagt sie zu mir und reicht mir mein Eis. „Danke“ antworte ich. 
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           Nachdem wir das Eis aufgeschlabbert haben, fahren wir auch schon wieder weiter. Die Stärkung war genau richtig, denn vor uns lagen nun wieder einige Hügel die erklommen werden wollten. Und so wie es bei einer Küstenstraße immer ist, geht es erst rauf und dann direkt wieder runter. Auf Meereshöhe wieder angekommen, liegt vor uns auch schon direkt die Stadt Budva. Man oh man ist hier viel los. Es herrscht ein regelrechtes chaotisches Gewusel auf der Straße. Auch die Lärmkulisse ist ohrenbetäubend laut. Scheinbar jeder der eine funktionierende Hupe besitzt, nutzt diese auch durchgehend. Naja, was soll´s. Auf ins Getümmel. Was uns gleich auffällt ist, dass alle zu uns ausreichend Abstand halten. Worüber wir auch sehr froh sind. Sie selbst untereinander aber eher weniger. Es wird viel gedrängelt und gehupt. Es ist so viel los auf den Straßen, dass sich vor einer Ampel ein Stau bildet. Zwar zeigt die Ampel rot, aber trotzdem wird fleißig gehupt. Kann ja sein, dass sie dadurch früher auf grün springt. Als es grün wird, bewegt sich nur die linke Spur. Ich lehne mich ein wenig nach rechts, um zu sehen warum unsere Spur nicht fährt. Ein paar Autos vor uns, entdecke ich dann auf dem Bürgersteig Polizei und mehrere Passanten. „Da vorne scheint es mal wieder einen Unfall gegeben zu haben“ sage ich zu Jasmin. Dies hat natürlich zur Folge, dass nun alle versuchen auf die linke Fahrbahn zu kommen. Es wird viel gedrängelt und gehupt. Hinter uns drängt sich auch das Auto auf die linke Spur. Der Wagen dahinter, scheint uns auch nur im letzten Moment zu sehen, denn er hält nur ganz knapp hinter uns an. Er guckt uns nur kurz mit großen Augen an und senkt dann wieder den Kopf, um weiter am Handy zu spielen. „Ok, ich bin dafür das wir erst einmal auf den Fußgängerweg wechseln. Wir können ja hinter der Ampel wieder auf die Straße“ sage ich zu Jasmin und steige von meinem Rad ab, um es den Bordstein hochzuschieben. „Ja, finde ich gut“ antwortet sie und steigt ebenfalls vom Rad ab. Wir schieben unsere Räder an dem Unfall und den Polizisten vorbei und steigen hinter der Ampel wieder auf unsere Räder und fahren auf der Straße weiter. In dem Moment, in dem wir auf die Straße fahren, sehen wir auf der Gegenfahrbahn wie eine Autofahrerin, die auf der linken Spur fährt, von einem anderen einscherenden Auto in die Leitplanke gedrückt wird. Oh man, sind die denn hier alle verrückt oder was? Schießt es mir nur durch den Kopf. Wir fahren schnell weiter, um aus der Stadt zu kommen. Hinter der Stadt geht es dann auch direkt wieder bergauf. Als wir auf eine Haltebucht zufahren, signalisiere ich Jasmin, dass ich hier kurz Pause machen möchte. „Ist das verrückt hier. Das waren jetzt drei Unfälle in noch nicht einmal 30Km“ sage ich zu Jasmin, als wir unsere Räder an der Leitplanke anlehnen. „Ich bin froh, dass sie wenigstens zu uns Abstand halten“ antwortet sie. Während wir Pause machen, schaue ich auf dem Handy nach, wie weit es noch bis zum nächsten Campingplatz ist. „Also der nächste Campingplatz ist ungefähr 7Km entfernt. Sieht auch sehr gut aus“ sage ich zu ihr und zeige ihr die Bilder des Campingplatzes. „Nehmen wir“ antwortet sie. Also schwingen wir uns wieder auf unsere Räder und fahren weiter.
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           Wenig später erreichen wir dann auch schon den Campingplatz, der sich in der kleinen Ortschaft Buljarica befindet. Als wir am Eingag des Campingplatzes ankommen, ist dort aber leider keiner an der Rezeption anzutreffen. Da das Tor offen steht, beschließe ich mal auf dem Platz selber zu schauen ob ich jemanden finde, der uns weiter helfen kann. Da der Weg auf den Campingplatz abfallend ist, stelle ich mein Rad zu Jasmin, damit sie es halten kann und es nicht den Weg runter purzelt. Leider ist niemand anzutreffen. Also mache ich mich auf den Weg zurück zu Jasmin. Auf halbem Weg höre ich, wie Jasmin mich ruft. Ich laufe schnell zurück, aber was ich da zu sehen bekomme, hatte ich nicht erwartet. Jasmin steht oben am Eingang mit ihrem Rad und hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, während eine ältere Dame mit meinem Rad gerade nen Abgang den Berg hinunter macht. Gerade noch rechtzeitig fange ich sie und das Rad ab, bevor sie samt des Rades umkippt. „Doch schwerer als ich gedacht habe“ sagt sie zu mir auf deutsch. Jasmin klärt mich kurz über diese lustige Situation auf. Die ältere Dame ist die Betreiberin des Campingplatzes und wollte Jasmin helfen, die beiden Räder hinunter zu bringen und mir entgegen zu kommen. Auf die Warnung von Jasmin, dass das Rad schwer ist, hörte sie aber nicht. Sie führt uns ein Stück über den Platz und erzählt uns alles was wir wissen müssen. Wo sich die Toiletten und Duschen befinden und das sie vor kurzem erst alle renoviert wurden, wie wir zum Strand kommen und wo wir unser Zelt aufbauen können. Dies können wir nahezu überall, da so gut wie nichts los ist. 2020 halt. Wir geben ihr noch unsere Pässe für die Registrierung mit und verabschieden uns vorerst von ihr. Wir suchen uns eine schöne Stelle für unser Zelt aus. „Hey, weißt du was? Wir sind doch eben an einem Supermarkt vorbeigefahren, hast du Lust uns etwas fürs Frühstück zu holen, während ich das Zelt aufbaue?“ frage ich Jasmin. „Und vielleicht etwas zu knabbern?“ antwortet sie. So machen wir´s. Während sie zu dem Supermarkt stiefelt, der nur wenige hundert Meter vom Campingplatz entfernt liegt, baue ich das Zelt auf. Als ich mit dem Zelt fertig bin, will ich unsere Räder an einen Baum stellen und dort abschließen. Als ich aber mein Rad los schieben will, bemerke ich, dass der Mantel des Hinterrades an zwei Stellen eingerissen ist und sich der Schlauch raus drückt. So ein Mist. Damit kann ich nicht weiterfahren. Ersatzmäntel haben wir natürlich keine dabei. Grund dafür ist, dass wir zweimal versucht haben, Faltmäntel zu bekommen. Einmal über das Internet und einmal im Fahrradgeschäft. Doch leider wurde uns beide Mal das falsche Produkt geliefert. Nähmilch ganz normale Drahtmäntel. Diese waren uns aber zu groß und sperrig zum mitnehmen. Schließlich bekommt man überall Mäntel. Als Jasmin wieder da ist, zeige ich ihr die ganze Schoße. Wir kommen zu dem Schluss, damit kann ich nicht weiterfahren. Also schauen wir im Internet mal nach, wo sich das nächste Fahrradgeschäft befindet. Ok W-Lan ist da, aber wir haben das Passwort nicht. Jasmin erzählt mir, dass an der Rezeption eben ein junger Mann saß. Er war sehr nett und hat sie auch auf deutsch begrüßt. Sie geht kurz zurück zur Rezeption, um nach dem Passwort zu fragen und ob er weiß wo sich das nächste Fahrradgeschäft befindet. Währenddessen fange ich an Essen zu kochen. Nach ein paar Minuten kommt sie wieder. „Also, W-Lan mit Internet gibt es nur vorne an der Rezeption. Das hier hinten funktioniert momentan nicht. Ich habe ihn auch nach einem Fahrradgeschäft gefragt und ihm unser Problem erklärt. Er wollte mir sogar direkt einen Mantel von seinem Rad geben, aber leider hat er nur ein 29er Zoll Mountainbike. Zwar befindet sich das nächste Fahrradgeschäft direkt in der nächsten Ortschaft, an der wir vorhin vorbei gefahren sind, aber das hat momentan geschlossen. Das nächste wäre in Bar. Macht aber auch erst am Montag wieder auf. Blöd das dass natürlich auf einen Samstagabend passieren muss. Ich habe ihn auch gleich gefragt, ob es ok ist, wenn wir dann doch zwei Nächte bleiben. Er sagte, wir können so lange bleiben wie wir möchten“. Mittlerweile ist auch das Essen fertig. Während wir zu Abend essen, beratschlagen wir uns, wie wir jetzt weiter vorgehen. Wir entscheiden uns, eine Nacht länger zu bleiben, denn so kann ich nicht weiterfahren. Zwar ist die Stadt Bar noch 18Km entfernt, aber eine andere Möglichkeit haben wir nicht. Wir packen zusammen und gehen noch duschen, ehe wir uns schlafen legen.
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      <pubDate>Sun, 13 Dec 2020 10:54:32 GMT</pubDate>
      <author>adminduda-us@webgo.de (Sebastian Angermeyer)</author>
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      <title>Ankunft in Montenegro</title>
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            Ankunft in Montenegro
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              Nach einer erholsamen Nacht geht es für uns heute weiter Richtung Montenegro. Nachdem wir all unsere Sachen gepackt haben und runter getragen haben, verabschieden wir uns noch von unseren Gastgebern. Als erstes ging es noch ein Stück bergab, Richtung Altstadt, wo wir direkt an der Stadtmauer vorbei fuhren. Um dann aber wieder aus der Stadt zu kommen, hieß es dann aber bergauf fahren. Bis Montenegro waren es jetzt noch 37Km. Dabei fuhren wir auch noch am Dubrovniker Flughafen vorbei. Sobald wir am Flughafen vorbei waren, lies auch der Verkehr nach und wir hatten die Straße fast für uns alleine. Als wir an einem großen Supermarkt vorbei kamen, entschieden wir uns dafür, eine kleine Pause zu machen. Während Basti draußen bei den Fahrrädern blieb, bin ich kurz rein um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Kurz vor der Grenze ging es dann noch einmal ein wenig bergauf. 
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              Die Ausreisekontrolle auf kroatischer Seite verlief, wie auch schon das letzte Mal, ohne Probleme. Hinter der kroatischen Grenzkontrolle, begrüßte uns ein großes Schild mit der Aufschrift „Welcome to Montenegro“. 
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              Aber weit und breit war keine Grenzkontrollstelle der Montenegriner zu sehen. 
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              Ob das so wie in Bosnien und Herzegowina sein wird.
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           Als wir an einem kleinen und verlassen Gebäude vorbeikommen, ruft Basti mir zu „komm wir machen hier mal eine Pause“ und hält vor dem Gebäude an. Wir schieben unsere Räder an eine kleine Mauer neben dem Gebäude und stellen sie dort ab. Vor dem Gebäude ist eine kleine Terrasse, auf die wir uns setzten. Basti wirft durch die großen Schaufensterscheiben, die die Front des Gebäudes zieren, einen Blick ins Innere. „Scheint wohl mal ein kleines Geschäft gewesen zu sein. Überall stehen leere Regale rum“. Während wir vor dem Geschäft sitzen und eine Kleinigkeit essen und trinken, kommen drei junge Männer die Straße zu Fuß entlang Richtung kroatische Grenze. Jeder von ihnen hat einen kleinen Rucksack auf. Als sie auf unserer Höhe sind, rufen sie uns „Hello“ zu und gehen weiter. Wir antworten ihnen ebenfalls mit einem freundlich „Hello“. Wenig später satteln wir auch schon wieder auf. 200 Meter später fahren wir eine langgezogene Linkskurve und was taucht direkt dahinter auf, die Grenzkontrolle zu Montenegro. Und wir dachten schon, da kommt nichts mehr und haben uns über das Willkommensschild gefreut. Dabei sind wir bis jetzt noch gar nicht offiziell in Montenegro. An der Grenze ist nahezu kein Betrieb. Freundlich werden wir von einem Grenzbeamten begrüßt. Wir reichen ihm unsere Pässe und nicht ganz zwei Minuten später sind wir dann nun auch offiziell in Montenegro. Da wir auf der Internetseite des auswärtigen Amtes gelesen haben, dass in Montenegro eine generelle Maskentragepflicht herrscht, also auch im öffentlichen Raum, behalten wir erst einmal unsere Maske in Griffreichweite.
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           Als wir an einem kleinen und verlassen Gebäude vorbeikommen, ruft Basti mir zu „komm wir machen hier mal eine Pause“ und hält vor dem Gebäude an. Wir schieben unsere Räder an eine kleine Mauer neben dem Gebäude und stellen sie dort ab. Vor dem Gebäude ist eine kleine Terrasse, auf die wir uns setzten. Basti wirft durch die großen Schaufensterscheiben, die die Front des Gebäudes zieren, einen Blick ins Innere. „Scheint wohl mal ein kleines Geschäft gewesen zu sein. Überall stehen leere Regale rum“. Während wir vor dem Geschäft sitzen und eine Kleinigkeit essen und trinken, kommen drei junge Männer die Straße zu Fuß entlang Richtung kroatische Grenze. Jeder von ihnen hat einen kleinen Rucksack auf. Als sie auf unserer Höhe sind, rufen sie uns „Hello“ zu und gehen weiter. Wir antworten ihnen ebenfalls mit einem freundlich „Hello“. Wenig später satteln wir auch schon wieder auf. 200 Meter später fahren wir eine langgezogene Linkskurve und was taucht direkt dahinter auf, die Grenzkontrolle zu Montenegro. Und wir dachten schon, da kommt nichts mehr und haben uns über das Willkommensschild gefreut. Dabei sind wir bis jetzt noch gar nicht offiziell in Montenegro. An der Grenze ist nahezu kein Betrieb. Freundlich werden wir von einem Grenzbeamten begrüßt. Wir reichen ihm unsere Pässe und nicht ganz zwei Minuten später sind wir dann nun auch offiziell in Montenegro. Da wir auf der Internetseite des auswärtigen Amtes gelesen haben, dass in Montenegro eine generelle Maskentragepflicht herrscht, also auch im öffentlichen Raum, behalten wir erst einmal unsere Maske in Griffreichweite. Die erste Ortschaft durch die wir kommen heißt Sutorina. Kurz hinter der Ortseinfahrt entdecken wir auf unserer Straßenseite am Fahrbahnrand ein Polizeiwagen. Vor dem Auto steht ein Polizeibeamter, der als er uns entdeckt, einen Schritt auf die Fahrbahn macht. Oje, hoffentlich gibt es jetzt keinen Ärger, weil wir keine Maske tragen, denke ich mir. Aber als ich sehe, dass er uns freundlich zulächelt und
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           „Hello, welcome to Montenegro. Have a nice day“ winkend zuruft, ist dieser Gedanke schnell verflogen.
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           Ebenfalls lächelnd winke ich ihm zurück und Basti ruft ihm im vorbeifahren „Zdravo, you too“ zu. Zdravo heißt wie auch schon in Kroatien, Hallo. Wenig später entdecken wir eine Tankstelle, die gratis W-Lan haben soll. Jedenfalls zeigt dies ein „free-Wifi“ Logo an ihrer Preissäule an. Also halten wir kurz an. Da Montenegro nicht zur EU gehört, würden hier für die Mobiledatennutzung, ziemlich hohe Roaminggebühren anfallen. Dies wollen wir natürlich möglichst vermeiden. Es gibt zwar recht günstige Touristentarife (Prepaid), aber für die paar Tage die wir uns hier im Land aufhalten, ist das eher uninteressant. Doch leider ist kein W-Lan mit dem Namen der Tankstelle zu finden. Das einzige Netzwerk das zu finden ist, ist das eines HP Druckers. „Also etwas ausdrucken könnten wir“ sagt Basti grinsend zu mir. Ich will gar nicht wissen, was er schon wieder für einen Unsinn im Kopf hat. Naja, dann halt weiter. Kurze Zeit später sind wir auch schon wieder direkt an der Küste und in der Ortschaft Igalo. Wir fahren ein ganzes Stück direkt an der Strandpromenade entlang. Viel ist hier nicht los. An zwei kleinen Geschäften halten wir an, um mal wieder eine neue Fahne für unseren Fahnenmast zu kaufen. Wir hoffen, dass wir hier mehr Glück haben werden als in Bosnien und Herzegowina. Doch leider ist dies nicht der Fall. Als wir an einem Geldautomaten vorbei fahren, halten wir kurz an um uns etwas Bargeld zu holen, denn viel haben wir nicht mehr. Also halten wir kurz an und Basti geht schnell zum Automaten. Hier ist zu erwähnen, dass der Euro die offizielle Währung in Montenegro ist. Als Basti wieder kommt, sagt er zu mir „Nichts zu holen. Scheinbar ist der Automat defekt“. „Naja, noch haben wir ja etwas und für eine Nacht auf einem Campingplatz wird das noch locker reichen“ antworte ich ihm.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Montenegro gibt es für Touristen eine Anmeldepflicht. Diese wird auch oft als polizeiliche Registrierung bezeichnet und muss innerhalb 24 Stunden, des jeweiligen Aufenthaltsortes, geschehen. Wenn man eine Unterkunft hat (Hotel, Campingplatz, etc.), wird diese von der Unterkunft vorgenommen. Hat man keine, so muss man sich in der Ortschaft, in der man sich befindet, selbstständig in der Touristeninformationsstelle registrieren. Macht man dies nicht, soll es bei der Ausreise unter Umständen zu Problemen kommen. Geldstrafe, erneutes Einreiseverbot.
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    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Weil uns das alles etwas krass vorkam, haben wir vorab schon einmal genauer nachgeforscht, was es damit auf sich hat. Raus gefunden haben wir, dass es sich dabei eigentlich nur um so etwas wie eine Kurtaxe handelt, die man auch aus Deutschland kennt. Diese beträgt je nach Verwaltungsbezirk in Montenegro zwischen 0,60€ bis 1,10€ pro Nacht. Alles also mal wieder halb so schlimm, als es dargestellt wird. Dennoch haben wir für uns entschieden, dass wir die 2 oder 3 Nächte, die wir in Montenegro verbringen werden, uns auf einen Campingplatz niederlassen. Zumal diese auch nur wenige Euro kosten. Als Basti gerade das Portmonee am verstauen ist, kommt von der gegenüberliegenden Straßenseite ein Mann aus einem Café auf uns zu und fragt uns, wo her wir kommen und ob wir etwas kaltes Wasser zu trinken haben möchten. Er würde uns einladen. Etwas überrascht nehmen wir diese Einladung natürlich dankend an. Also schieben wir unsere Räder auf die andere Straßenseite und stellen sie an der Hauswand des Cafés ab. Auf der Terrasse des Cafés sitzt noch ein zweiter Mann, der uns sehr freundlich begrüßt, während der andere in das Café verschwindet und kurz darauf mit zwei großen Gläsern gefüllt mit Wasser und Eiswürfeln wieder zurückkommt und uns sagt das wir uns doch bitte setzten möchten, wenn wir wollen. So setzten wir uns zu ihnen auf die Terrasse und unterhalten uns mit ihnen. Dabei stellt sich raus, dass der Mann, der uns das Wasser gebracht hat, der Eigentümer des Cafés ist. Die beiden haben viele Fragen. „Wo kommt ihr her?“, „Wo geht die Reise hin“ und noch viele mehr. Wir unterhalten uns eine ganze Weile mit ihnen. Der andere steht dann auf einmal auf und geht zu seinem Auto, dass direkt neben der Terrasse geparkt steht und macht den Kofferraum auf. Kurz darauf ist er auch schon wieder bei uns und sagt er hat ein kleines Geschenk für uns und hält dabei zwei T-Shirts in den Händen.
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           Also damit hätten wir jetzt nicht gerechnet. Er setzt sich wieder zu uns und wir unterhalten uns noch ein wenig. Immer wieder fragt der Besitzer des Cafés, ob wir noch mehr Wasser zu trinken haben möchten. Irgendwann müssen wir dann aber weiter. Als wir gemeinsam mit ihnen zu unseren Rädern zurückgehen, fragt einer der Männer
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           „Oh ihr habt ja sogar Fahnen von allen Ländern, in denen ihr bis jetzt wart“. „Ja, nur leider haben wir noch keine von Montenegro gefunden“ erzählt Basti ihnen. Da sagt der Besitzer des Cafés zu Basti „komm mal mit, ich glaube ich habe da was passendes“. Kurz darauf kommen die beiden wieder und Basti hat eine „kleine“ Flagge von Montenegro in der Hand und sagt dabei „guck mal, die schenkt er uns. Ist zwar dann jetzt die größte Flagge am Rad, aber hey, die ist was Besonderes“. Lachend sagt der Mann „jetzt habt ihr vom kleinsten Land die größte Flagge am Rad“. Desweiteren fragt er uns, ob wir auch noch genug Wasser haben. Wir zeigen ihm unseren Wassersack, der voll ist. Lachend sagt er „ich hol euch noch Eiswürfel. Die könnt ihr in eure Wasserflaschen packen. Dann habt ihr wenigstens noch etwas kaltes zu trinken“. Kurz darauf kommt er mit einem Eimer voller Eiswürfel wieder.
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           „Nehmt eucht soviel ihr möchtet. Ist ja schließlich nur Wasser“. Anschließend verabschieden wir uns noch von ihnen und fahren weiter. Wow, was für zwei super nette Menschen. Kurz hinter der Ortschaft kommt dann auch schon ein Campingplatz, den wir auch direkt ansteuern. Am Eingang sitzt an einem kleinen Tisch ein älterer Herr.
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           Vor sich hat er ein Buch liegen, welches schon fast so groß wie der Tisch selber ist und dicker als die Bibel wirkt.
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           Mit den Worten „Hello, hallo, wehre are you from“ begrüßt er uns. Germany antworten wir ihm. Danach fragt er uns ob wir deutsch oder englisch mit ihm sprechen wollen. Gerne deutsch, antworten wir ihm. Also erzählt er uns alles über den Platz. Wo sich z.b. die Duschen und die Toiletten befinden und wo wir unser Zelt aufschlagen können. Dies können wir eigentlich überall wo wir möchten, denn wir sind zurzeit die einzigen Gäste. Ebenfalls geben wir ihm auch noch unsere Pässe für die Registrierung. Wir schieben unsere Räder auf den kleinen aber feinen Platz und suchen uns eine nette Stelle direkt neben einer kleinen Überdachung aus. Dort befinden sich ein paar Stühle und Tische, sowie eine Koch und Waschstelle samt Kühlschrank. Die Duschen und Toiletten sind auch nicht weit.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bauen unser Zelt auf und machen uns anschließend etwas zu essen. Wenig später kommt ein junger Mann zu uns und bringt uns unsere Pässe wieder. Er ist der Sohn des älteren Herrn. Außerdem erzählt er uns noch in einem sehr guten deutsch, wenn wir irgend etwas bräuchten oder fragen haben, sollen wir einfach bei ihnen am Haus, was sich auch auf dem Grundstück befindet, klingeln kommen. Bei ihnen gibt es einen 24 Stunden Service. Anschließend wünscht er uns noch eine gute Nacht. „Mensch sind die hier alle gastfreundlich“ sagt Basti zu mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ja. Das ist voll schön. So macht das reisen und Leute kennenlernen richtig Spaß“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langsam wird es dunkel und wir legen uns schlafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für ein toller erster Tag in diesem Land. Das macht Lust auf mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 11:00:03 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Bosnien &amp; Herzegowina</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Bosnien &amp;amp; Herzegowina 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Guten Morgen liebe Welt. Die Strapazen des gestrigen Tages sind vergessen und es beginnt ein neuer Tag. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Wir packen unsere Sachen zusammen, beladen die Räder und folgen dem Weg zurück zur Straße. An der Straße angekommen, fahren wir wieder zu dem Rastplatz, der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Auf ihm befinden sich mehrere Tische mit Bänken. Hier wollen wir frühstücken. Wir suchen uns eine schöne Bank aus. Da es noch früh am Morgen ist, haben wir freie Auswahl. Herrlich so ein Frühstück in der Morgensonne, unter freiem Himmel. Nach dem Frühstücken satteln wir wieder auf und fahren los. Heute beginnt der Tag ausnahmsweise mal mit bergab fahren. So düsen wir zurück zum Meer. An der Küste angekommen, folgen wir ihr weiter Richtung Süden. Da die Küstenlinie nicht gerade verläuft, kann man schon die kroatisch bosnische Grenze sehen. „Guck mal, da vorne sieht man auch schon die Grenze zu Bosnien und Herzegowina! Sind noch ungefähr 5Km bis zu ihr. Hoffentlich klappt auch alles mit der Einreise“ sage ich zu Jasmin. „Oh, cool. Ja, hoffentlich“ antwortet sie. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              An der Grenze angekommen, müssen wir erst durch die kroatische Ausreisekontrolle. Viel ist nicht los. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Bis auf uns, ist nur ein anderes Auto da, was an einem der zwei Schalter steht. Wir fahren also zu dem freien Schalter. An ihr sitzt eine junge Beamtin, die sichtlich gelangweilt unsere Pässe entgegen nimmt und einscannt. Keine Minute später haben wir sie auch schon wieder und können weiter fahren. „Das hat schon mal geklappt. Hoffentlich geht das auf der bosnischen Seite auch so leicht“ sage ich zu Jasmin. Wir fahren und fahren, aber eine Grenzkontrolle auf der bosnischen Seite taucht nicht auf. Vielleicht kommt sie erst kurz vor der nächsten Ortschaft. Aber als wir in der nächsten Ortschaft namens Neum ankommen, wird uns klar, dass keine Kontrolle mehr stattfinden wird. „Toll! Ich mach mir so viele Gedanken bezüglich Einreise und so und dann kommt einfach nichts! Hätte ich das mal vorher gewusst“ meckere ich ein wenig rum. Bin aber natürlich dankbar, dass es dann doch so einfach war.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Info
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              : zu diesem Zeitpunkt war die Einreise nur mit einem Nachweis über einen negativen PCR-Test möglich. Lediglich für den Transit, der aber auch nur wenige Stunden betragen darf, wird kein Test benötigt. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Wir überlegen kurz, ob wir nun doch unsere eigentliche Route durch Bosnien und Herzegowina machen wollen. Entscheiden uns dann aber dagegen und dafür, wie geplant auf dem kürzesten Weg weiter Richtung Süden nach Kroatien zu fahren, bis nach Dubrovnik. Denn wir wollen nachher keine böse Überraschung bei der Ausreise bekommen. In Neum ist wieder mehr los. Was uns nur ein wenig irritiert, überall, auch an Straßenlaternen hängen kleine kroatische Fahnen. Selbst, als wir kurz anhalten, damit ich in ein kleines Geschäft gehen kann, was auch ein paar Souvenirs verkauft, finde ich keine bosnisch-herzegowinische Fahne, sonder nur kroatische. Komisch. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Also fahren wir weiter. Landschaftlich hat sich nichts geändert. Ist ja auch schließlich die gleiche Küstenlinie. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Neum ist eine, wie wir finden, recht schnucklige kleine Stadt. Kurz hinter der Ortschaft machen wir an einer Tankstelle eine kurze Pause. Nur wenig später sind wir auch schon wieder an der Grenze zu Kroatien angekommen. Auf ganze 12Km kommen wir, die wir durch Bosnien und Herzegowina gefahren sind. Gerne hätten wir mehr von diesem Land gesehen, aber auf Grund der aktuellen Lage (COVID-19) blieb uns dies aber verwehrt. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Auf bosnischer Seite befinden sich wieder mal keine Grenzhäuschen und somit findet auch keine Ausreisekontrolle statt. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ich spiele kurz mit dem Gedanken, einfach umzudrehen und nun doch durch 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Bosnien und Herzegowina zu radeln. 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Lasse ihn dann aber doch wieder fallen. 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Grenzkontrolle zu Kroatien werden wir von einem netten Grenzbeamten begrüßt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er nimmt unsere Pässe entgegen und stellt uns sichtlich neugierig ein paar Fragen. „Aus Deutschland mit dem Fahrrad?“ „Wo wollt ihr denn nach Kroatien lang?“. Er gibt uns unsere Pässe zurück und wünscht uns noch einen schönen Tag und eine schöne Weiterreise. Bis Dubrovnik sind es jetzt noch 53Km. So wie auch schon die letzten Tage, geht es immer weiter entlang der Küste Richtung Süden. Und auch unverändert bergauf, bergab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir in Dubrovnik ankommen, navigieren wir als erstes zu unserer gebuchten Unterkunft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Nächte wollen wir hier bleiben, um Dubrovnik richtig erkunden zu können. Die Altstadt von Dubrovnik befindet sich in einer Burg direkt an der Küste. Die ganze Stadt selbst ist in einen Berghang gebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir von Nordwesten der Hauptstraße folgend kommen, haben wir von oben einen herrlichen Ausblick über die ganze Stadt. Wir folgen einer der Straßen, die sich den Berghang hinunter in die Stadt schlängelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Unterkunft angekommen, werden wir von einem sehr freundlichen Mann, seiner kleinen Tochter und ihrer Oma empfangen. Die ältere Dame zeigt uns unsere Wohnung und einen Platz auf ihrer Terrasse, wo wir sicher unsere Räder abstellen können. Hier bemerken wir schon eine der Besonderheiten von Dubrovnik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon erwähnt, befindet sich die ganze Stadt in einem Berghang, dies bedeutet auch das sich unglaublich viele Treppen in der Stadt befinden. Unsere ganzen Sachen samt Räder müssen wir über drei Treppen, ganze 20 Höhenmeter hinauf tragen. Uff. Aber auch das schaffen wir. Kurz umziehen und dann ab zum nächsten Supermarkt, um etwas zum Abendessen einzukaufen. Schließlich haben wir mittlerweile schon 20Uhr. Zum Glück ist der nächste Markt nicht weit entfernt. Auch auf dem Weg zum Supermarkt macht sich die Lage der Stadt bemerkbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treppen, über all Treppen. Dies macht die Stadt wirklich einzigartig. Zurück in der Unterkunft, essen wir noch etwas und planen den kommenden Tag, ehe wir ins Bett gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute wollen wir die Altstadt von Dubrovnik erkunden. Nach dem Frühstück geht es auch schon los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Altstadt ist nicht weit entfernt, aber wir müssen gefühlt tausende Treppenstufen hinab steigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In die Altstadt gelangt man über eine große alte Steinbrücke, die zum Stadttor führt. Die ganze Stadt ist von einer großen Mauer umgeben. Im Eingang sitzt ein Mann, der in traditioneller Kluft Musik spielt. Im Inneren bietet sich uns ein beeindruckender Anblick. Überall alte Gebäude, die gerade zu fließend ineinander übergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazwischen schlängeln sich schmale Gassen. Und natürlich Treppen. Wir stiefeln mehrere Stunden kreuz und quer durch die gesamte Stadt. Die Gassen sind so ineinander verworren, dass man sich schnell verlaufen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir gefühlt jede Gasse erkundet haben, bekommen wir auch langsam Hunger. Wir machen uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft. Da wir leider keine Küche haben, koche ich uns kurzerhand etwas auf unserem Balkon mit unserem Kocher. Nachdem wir gegessen haben, machen wir ein wenig Siesta. Später gehen wir dann noch mal runter zur Altstadt, um sie auch mal von außen zu bewundern. Als es langsam auf den Abend zu geht, machen wir uns aber wieder auf den Rückweg. In der Unterkunft packen wir schon mal soweit alles zusammen, was wir morgen früh nicht mehr brauchen. Im Bett machen wir uns dann noch einen Film über den Laptop an und legen uns nach dem Film schlafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp-cdn.multiscreensite.com/219556ce/dms3rep/multi/IMG_9190.JPG" length="581970" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 06 Dec 2020 10:51:50 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Umplanen</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/umplanen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Umplanen
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Am frühen Morgen werden wir, so wie jeden Tag, von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile haben wir uns an den Rhythmus der Sonne angepasst. Wir stehen mit ihr auf, wenn die ersten Sonnenstrahlen am Himmel auftauchen und legen uns schlafen, wenn sie wieder untergeht. Nach dem Frühstück packen wir alles zusammen und schieben unsere Räder zur Straße zurück. Doch bevor wir weiter fahren, wollen wir zuerst noch einmal zum Friedhof zurückfahren, an dem wir gestern vorbei gekommen sind. Er liegt nur ungefähr 400 Meter entfernt und somit sind wir schnell dort. Wir stellen unsere Räder an der Friedhofsmauer ab und fangen an unsere leeren Wasserflaschen an dem kleinen Wasserhahn, der sich direkt am Eingangstor befindet, aufzufüllen. Nachdem alle Flaschen wieder voll sind, fahren wir los. Am Himmel sammeln sich langsam dicke Wolken, aber es bleibt trocken. Vorerst jedenfalls. In Makarska machen wir Halt an einem Supermarkt. Ich gehe rein um ein paar kleine Besorgungen zu machen, während Basti draußen bei unseren Rädern bleibt. Als ich wieder raus komme, hat es angefangen ganz leicht zu nieseln. Was uns aber nicht sonderlich stört. Schließlich haben wir immer noch angenehme warme 32°C. Wir verstauen den Einkauf und schwingen uns wieder auf unsere Räder. Nach kurzer Zeit hört es auch schon wieder auf zu nieseln und es zeigt sich sogar hin und wieder mal die Sonne. Wir folgen weiter der Küstenstraße. So wie auch schon die letzten Tage. „Hier muss es aber doller geregnet haben“ sagt Basti zu mir und deutet auf den nassen Asphalt, auf dem sich kleine Pfützen gebildet haben. „Sieht ganz danach aus. Mensch haben wir ein Glück“. Als es dem Abend entgegen geht, halten wir, so wie jeden Tag, Ausschau nach einem Schlafplatz. Wir entdecken eine kleine Bucht unterhalb der Straße. Ein paar Meter weiter kommt auf der rechten Straßenseite ein kleiner Parkplatz, an dem auch zwei Autos geparkt stehen. Am Parkplatz angekommen, sehen wir, dass ein kleiner Weg hinunter zur Bucht führt. „Ich guck mal ob wir da mit den Rädern runter kommen“ sagt er zu mir und stiefelt los. Kurze Zeit später kommt er wieder. „Also, runter sollte kein Problem sein. Nur die ersten bzw. die letzten 2 Meter zur Straße müssen wir dann zu zweit ein Fahrrad schieben. Auf dem Stück sind nämlich viele dicke Steine und Wurzeln. Unten können wir dann entweder direkt am Wasser unser Zelt aufschlagen, oder in dem kleinen Wäldchen der zwischen uns und dem Wasser ist“ sagt er zu mir. Wir beratschlagen uns kurz und entscheiden uns dann hier zu bleiben. Also schieben wir unsere Räder den Pfad hinab zum Wasser. Die ersten Meter sind echt nicht gerade optimal, aber es klappt. Nur morgen früh werde ich es wohl nicht alleine schaffen, dass vollgepackte Rad hoch zu schieben. Nach ein paar Metern bergab sind wir auch schon am Wasser. Vor mir liegt eine echt schöne kleine Bucht mit Kiesstrand. „Und? Wo möchte die Dame nächtigen?“ fragt mich Basti. „Gerne am Wasser. Geht das denn überhaupt mit dem abspannen von dem Zelt in dem Kies?“. „Ja, dass ist kein Problem“. Wir suchen uns eine schöne Stelle direkt am Wasser und stellen unsere Räder ab. Bevor wir aber das Zelt aufbauen, wollen wir eine Runde baden gehen. Anschließend kochen wir uns noch etwas zum Abendessen und bauen dann unser Zelt auf. In der Nacht fängt es an ein wenig windiger zu werden und wir werden von Donner geweckt. Doch wir sollten Glück haben und verschont bleiben, denn das Gewitter zieht an uns vorbei. 
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           Am nächsten Morgen ist von dem Gewitter nichts mehr zu sehen und wir haben einen klaren blauen Himmel. Doch leider gibt es auch schlechte Neuigkeiten an diesem Morgen. Da wir morgen in Bosnien und Herzegowina ankommen werden, hat Basti, so wie er es alle zwei Tage macht, online beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Situation über Einreise und Regelungen bezüglich Covid-19 informiert. Damit wir nachher keine böse Überraschung an der Grenze haben. Leider hat Bosnien und Herzegowina seine Einreisebestimmungen kurzfristig geändert. Somit ist ohne einen Nachweis über einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, die Einreise nicht mehr möglich. Einzig der Transit durch das Land, der aber auch nur wenige Stunden betragen darf, wäre eine Möglichkeit. Womit aber natürlich ein längerer Aufenthalt nicht möglich ist. Außer wir fahren zurück nach Split und machen dort einen PCR-Test. Oder wir planen unsere Route um. Während ich anfange unsere Sachen zu packen, recherchiert Basti, was für Möglichkeiten wir haben. Nach einer Weile ruft er mich zu sich, um mir verschiedene Optionen zu nennen, die wir haben. Eine wäre, die 150Km nach Split zurück zu fahren um dort dann zu gucken, dass wir in einem Krankenhaus einen PCR-Test machen können. Eine andere Option wäre, die Route so umzulegen, dass wir nur einen kurzen Transit durch Bosnien und Herzegowina haben. Oder, wir umfahren Bosnien und Herzegowina über die Kroatischen Inseln. Leider hat er aber auch noch mehr schlechte Nachrichten für mich. Denn auch Kosovo ist momentan für uns leider nicht mehr möglich. Die Einreise nach Kosovo wäre nicht das Problem, sonder die Ausreise in die Nachbarstaaten, denn die haben die Grenzen für den Personenverkehr zu Kosovo komplett stillgelegt. Somit würden wir dann erst einmal auf unbestimmte Zeit in Kosovo festsitzen. Auch die Einreisebestimmungen nach Griechenland haben sich verschärft. Somit ist die Einreise für Personen ohne griechische Staatsangehörigkeit auf dem Landweg momentan nur noch an einem Grenzübergang möglich und dieser ist von Bulgarien nach Griechenland. Außerdem muss auch hier ein negativer Nachweis eines PCR-Testes, der nicht älter als 72 Stunden bei Einreise sein darf, vorgelegt werden. Eigentlich hatten wir vor, von Albanien nach Griechenland einzureisen. Was nun aber nicht mehr möglich ist. Somit müssen wir so oder so unsere Route umplanen. Bezüglich der Einreise nach Griechenland hat er sich auch schon schlau gemacht. Er hat ein Krankenhaus in Bulgarien rausgesucht, dass möglichst nah an dem besagten Grenzübergang liegt und auch offiziell berechtigt ist, PCR-Tests durchzuführen. Auch das benötigte Formular für das Krankenhaus, sowie für den Grenzübergang, hat er in Digitalerform auf das Handy geladen. Wir beratschlagen uns eine ganze Weile, wie wir jetzt weiter vorgehen. Besprechen Vor- und Nachteile. Schlussendlich kommen wir zu dem Endschluss, dass wir unsere Route umplanen werden müssen. Wir werden nun nur ein kleines Stück durch Bosnien und Herzegowina fahren, um dann wieder weiter Südlich nach Kroatien einzureisen. Von dort aus fahren wir dann weiter nach und durch Montenegro, bis nach Albanien. Von Albanien aus geht es dann weiter durch Nordmazedonien bis nach Bulgarien, wo wir dann einen PCR-Test machen werden, um nach Griechenland einreisen zu können. Denn Griechenland wollen wir unter keinen Umständen auslassen. Grund dafür ist, dass dort Bastis Großeltern leben. Ich merke Basti an, dass er mit der Situation überhaupt nicht zufrieden ist. Er wäre sehr gerne noch durch Serbien und Kosovo gefahren. Ich versuche ihn noch ein wenig aufzumuntern, bevor wir unsere Räder beladen. Wir schieben die Räder zurück zur Straße. Basti ist mit viel Mühe oben angekommen. Die letzten Meter haben es echt in sich. „Kannst du mir helfen? Ich schaffe das nicht alleine“ frage ich Basti. „Lass dein Fahrrad abpacken. Keine Lust das noch mal so zu machen“ antwortet er mir. Wir packen also mein Rad noch mal ab und tragen die Taschen und das Rad einzeln hoch. So geht es wirklich viel einfacher. Nach dem alles oben ist, belade ich schnell wieder mein Rad und dann kann es auch schon los gehen. Nach ungefähr 20Km führt die Straße weg von der Küste und verläuft ein Stück zwischen zwei Bergen. Wir fahren vorbei an mehreren großen Seen, die in einem herrlichen Türkis in der Sonne strahlen.
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           Als wir bei Baćina an einer größeren y Kreuzung ankommen, verkündet uns ein Straßenschild, dass die Hauptstraße die wir nehmen wollten, aufgrund von Bauarbeiten gesperrt ist. Da es kein Umleitungsschild gibt, schaut Basti mal auf der Karte nach. „Ok, kein Problem. Dann fahren wir jetzt hier ab. Dann kommen wir durch Ploče. Ist jetzt nicht wirklich ein großer Umweg“. Also wenden wir und folgen der Straße. Als wir an einem Kreisverkehr ankommen, müssen wir aber leider feststellen, dass die Abfahrt im Kreisverkehr die zurück auf unsere eigentliche Route führt, ebenfalls gesperrt ist. „Ok, dann halt nicht. Dann fahren wir halt noch einen Bogen“ sagt Basti und fährt vor. Ein gutes hat der Umweg aber dann doch, denn wir kommen an einem Supermarkt vorbei. Hier machen wir eine kurze Pause. Während ich Einkaufen gehe, sucht Basti uns den schnellsten Weg raus. Kurz was trinken und eine Kleinigkeit naschen und dann geht es auch schon wieder weiter. Als wir an einer großen Hauptstraße ankommen, die direkt zu der eigentlichen Straße unserer Wahl führt, müssen wir aber leider feststellen, dass diese für Fahrradfahrer gesperrt ist. Toll und jetzt? Basti schaut noch mal auf der Karte nach. „Aus der Ortschaft führen nur drei Straßen. Die eine die wir genommen haben und die zwei die gesperrt sind. Was ist das denn für ein Unsinn! Ich würde sagen wir fahren jetzt zurück zum Kreisverkehr und gucken wie weit wir kommen. Notfalls fragen wir die Bauarbeiter, ob die uns einen Weg nennen können“ sagt Basti zu mir. Also fahren wir wieder zurück zum Kreisverkehr und biegen in die aufgrund von Bauarbeiten gesperrte Straße ab. Weit und breit ist nichts von einer Baustelle zu sehen. Komisch. Die Straße verläuft parallel zu unserer eigentlichen Route und jetzt sehen wir auch warum diese Straße gesperrt ist. Sie wird verbreitert. Warum dann aber die Straße auf der wir uns gerade befinden auch gesperrt ist, bleibt uns aber ein Rätsel. Als wir an einem älteren Mann vorbei fahren, ruft er uns auf deutsch hinterher „Hallo ihr zwei. Seid ihr aus Deutschland?“ Wir halten an und kommen mit ihm ins Gespräch. Dabei gehen wir gemütlich weiter, bzw. schieben unsere Räder. Der Mann erzählt uns, dass er ein paar Jahre in Frankfurt gelebt hat und in einer Autofabrik gearbeitet hat. Als wir an einem Feigenbaum vorbei kommen, sagt er „hier, die sind reif und sehr lecker“ dabei pflückt er uns ein paar zum probieren. Wir reden noch ein Weilchen mit ihm über unsere Reise, da er viele Fragen hat, bevor wir uns voneinander verabschieden und weiter fahren. Was für ein netter Kerl. Ein paar hundert Meter weiter, gelangen wir dann auch schon wieder auf unserer eigentliche Route. Die Landschaft hat sich schlagartig geändert. Zu unserer linken ist direkt ein Fluss, der neben der Straße verläuft und rechts von uns eine große flache landwirtschaftlich genutzte Fläche. Wir befinden uns mitten in einem Tal, dass von Bergen umsäumt ist. Da es langsam Abend wird, halten wir Ausschau nach einem Schlafplatz. Mmh, gar nicht so leicht. Am Straßenrand sind viele kleine Obst und Gemüse Verkäufer, die allerlei Sachen anbieten. Da wir aber kurz zuvor ja im Supermarkt waren, haben wir aber alles was wir brauchen. Schade. Außerdem sind die Felder dicht an dicht. Somit wird es schwer, hier etwas zum Schlafen zu finden. Nach einer Weile sind wir auch schon einmal um das Tal herum gefahren und müssen jetzt über die Berge rüber. Leider wird es auch hier nicht leichter, einen Schlafplatz zu finden. Felswand auf der einen Seite, Abhang auf der anderen. Dazwischen, die Straße. Als wir aber eine kleine Abzweigung Richtung Felswand finden, halten wir an und Basti schaut sich das mal an. Kurze Zeit später kommt er wieder. „Ist jetzt nicht optimal, aber sollte gehen. Da ist eine recht kleine flache Stelle, die aber als Olivenfeld genutzt wird. Wenn wir ganz hinten in einer der Ecken gehen, sollte es gehen. Schließlich haben wir auch nicht mehr so lange Tageslicht“ sagt er zu mir. Also schieben wir unsere Räder zum Olivenfeld und suchen uns eine Ecke aus. Optimal ist es wirklich nicht. Aber bevor wir im dunkeln einen Schlafplatz suchen müssen, sollten wir diesen hier einfach nutzen. Wir beschließen erst einmal zu essen, da wir beide ordentlich Hunger haben. Gerade als das Essen fertig ist und wir anfangen wollen zu essen, kommt ein Auto auf das Feld gefahren. „Das war ja klar“ sagt Basti. Da wir ganz hinten in einer Ecke sind, warten wir erst einmal ab, ob sie uns überhaupt sehen. Wie soll es anders sein, kommt ein älterer Mann mit einem Spritzkanister zu uns. Er ist aber sehr freundlich und begrüßt uns. Leider spricht er nur sehr sehr schlechtes englisch und auch nur ein paar wenige Wörter. Dennoch verstehen wir was er versucht uns zu sagen. Er will die Bäume spritzen und da das Zeug giftig ist, können wir hier nicht schlafen. Also packen wir zusammen und schieben unsere Räder zurück zur Straße und fahren weiter. So ein Mist. Langsam verschwindet die Sonne am Horizont und ich bin auch schon ziemlich kaputt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es natürlich genau jetzt auch noch wieder bergauf gehen muss. Nach ungefähr 5Km kommt ein Rastplatz auf der Rechten Seite, wo sich auch ein kleines Lokal befindet. Gegenüber auf der anderen Straßenseite, führt ein Weg weg von der Straße. Diesmal gehe ich mir das mal anschauen, während Basti bei den Rädern bleibt. Ich folge dem Weg ein Stück. Wieder alles voll mit Olivenfeldern. An einer Stelle wird der Weg zwischen zwei Feldern jedoch etwas breiter. Hier sollte es gehen. Autos kommen noch vorbei und wir sind nicht direkt auf einem Feld. Schnell gehe ich zurück zu Basti und den Rädern. Langsam wird es auch schon dunkel, die Sonne verschwindet langsam hinter den Bergen. Ich erzähle Basti von der Stelle, die ich gefunden habe. „Super. Dann mal los“ antwortet er mir und wir fahren los. An der Stelle angekommen, fangen wir sofort an unser Zelt aufzubauen. Völlig kaputt legen wir uns in unser Zelt.  
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      <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 10:40:53 GMT</pubDate>
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             Split
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             Die Nacht in unserer Villa Kunterbund war an sich sehr ruhig. Naja, bis auf den Krach den Jasmin verursacht hat, wenn sie sich auf ihrer Matte bewegt hat. Da unser Schlafzimmer recht spärlich eingerichtet war, 
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             schallte alles sehr laut. Aber ansonsten hat es uns hier gut gefallen. Wir packen alles zusammen, frühstücken und schieben dann unsere Räder zurück zur Straße. Weiter geht es. Wir fahren gefühlt auf einer endlos langen Straße, die nur gerade aus zu scheinen geht. Die Landschaft wirkt sehr surreal. Alles ist trocken und braun. 
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             Links und rechts von uns befinden sich nur ausgetrocknete Sträucher. Dennoch findet man hier Leben. 
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             Wir entdecken auf unserem Weg mehrere Schildkröten, sowie unzählige Eidechsen. Bunte Schmetterlinge flattern umher und von oben brennt die Sonne auf uns nieder. Das Thermometer klettert auf 38°C. Schatten, Fehlanzeige. Hier ist nichts was einem Schatten spenden könnte. Hin und wieder fahren wir durch kleine Ortschaften, die aber nicht immer einen Namen haben. Denn oft bestehen sie nur aus einer Hand voll Häuschen, wovon die Hälfte aber zerfallen und verlassen ist. Wir freuen uns aber dennoch über den Schatten, den sie uns spenden. 
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        &lt;/font&gt;&#xD;
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      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Es geht immer wieder rauf und runter. Nach einer Weile führt uns unser Weg wieder weg von 
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             der Nebenstraße und wir fahren ein kurzes Stück auf einer Hauptstraße. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Was uns gleich auffällt, der Verkehr hat hier wieder deutlich zugenommen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Auf der Nebenstraße haben wir fast keine Autos gesehen. 
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        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
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      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Hier auf der Hauptstraße fahren sie wieder im Sekundentakt an uns vorbei. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
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    &lt;font&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ungefähr 5Km fahren wir aber wieder von ihr ab und schlagartig
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist der dichte Verkehr von eben wieder verschwunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Landschaft hat sich wieder gewandelt. Alles ist mittlerweile wieder grün und Bäume sind auch wieder anzutreffen. Da es auf den Abend zu geht, fangen wir an, Ausschau nach einem Schlafplatz zu halten.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben Glück und müssen nicht lange suchen. Auf einer großen Grünfläche, auf der sich vereinzelt ein paar wenige Olivenbäume befinden, werden wir fündig. Wir suchen uns eine nette Stelle hinter ein paar Bäumen und Sträuchern, die uns als Sichtschutz zur Straße dienen. Wir bauen unser Zelt auf,
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           machen uns etwas leckeres zu essen und gehen anschließend schlafen. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute wollen wir Split erreichen. Doch auf dem Weg dorthin, haben wir noch den einen oder anderen Berg vor uns. Wir packen unsere sieben Sachen und fahren los. Nach nur 3Km kommt auch schon der erste Hügel von insgesamt fünf. Die kleinen hoch runter Fahrten nicht dazu gezählt. Mit 8% Steigung geht es rauf. Oben angekommen geht es dann auch schon nach nur wenigen Metern wieder runter, um dann den nächsten Berg zu erklimmen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Alles für die Bikinifigur“ schnauft Jasmin hinter mir. Nach etwas mehr als 30Km sind wir am letzten und höchsten Berg für heute angekommen. Der natürlich auch gleich mal der steilste ist. Mit teilweise hammerharten Steigungen mit knackigen 12%. Irgendwann gibt Jasmin nach und ruft mir zu „Ich schiebe die letzten Meter. Fahr du ruhig vor, ich hole dich schon wieder ein. Wenn du auf mich wartest“. „Ok“ rufe ich ihr zu und fahre weiter.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oben angekommen, empfängt mich ein kleiner Rastplatz mit zwei Bänken. Ich stelle mein Rad auf Seite und warte auf Jasmin. Wenig später kommt sie auch oben an. „Yeah, fast geschafft. Nur noch 2Km, dann geht es abwärts Richtung Split“ empfange ich sie. „Echt jetzt? Es geht noch weiter hoch?“
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    &lt;span&gt;&#xD;
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           fragt sie mich und guckt mich mit großen Augen an.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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           Wir machen eine kurze Verschnaufpause und fahren dann weiter.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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            Zum Glück ist es nicht mehr ganz so steil und wir kommen schnell voran. Die Abfahrt macht riesigen Spaß.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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      &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Straße schlängelt sich auf der anderen Seite des Bergs bis zur Küste.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unten angekommen, folgen wir der Küstenstraße bis nach Split. Hier haben wir uns für zwei Nächte eine Unterkunft gebucht. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem großen Flughafen vorbei. „Wenn ich überlege, dass ich bis hier her mit dem Rad gefahren bin und nicht geflogen, erfüllt das einen irgendwie mit Stolz“ sage ich zu Jasmin.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Finde ich auch“ erwidert sie. Wir fahren eine ganze Weile durch Split, bis wir an unserer Unterkunft ankommen. Dort werden wir von einer netten Frau in Empfang genommen. Sie zeigt uns alles und wünscht uns einen schönen Aufenthalt. Nachdem wir alles in der Wohnung verstaut haben und frisch geduscht sind, machen wir uns auf den Weg in die Altstadt, die nur wenige Gehminuten entfernt ist. Wir suchen uns ein nettes kleines Lokal aus,
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass ausschließlich vegane Küche anbietet. Danach schlendern wir noch eine Runde durch die
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Altstadt, bevor wir uns auf den Rückweg zu unserer Unterkunft machen. 
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute wollen wir Split erkunden. Nach dem Frühstücken machen wir uns wieder auf den Weg zur Altstadt. Schließlich haben wir noch nicht alles gesehen. Die Altstadt ist sehr verwinkelt. Überall führen kleine schicke Gassen entlang. Auch den Stadthafen schauen wir uns an. „Ich bekomme langsam Hunger“ sage ich zu Jasmin. „Ich auch. Ist ja auch schon Nachmittag“ antwortet sie. Wir beschließen zurück zur Unterkunft zu gehen und uns unterwegs etwas zum Kochen in einem Supermarkt zu kaufen. Gesagt getan. Nach dem kochen und essen, machen wir eine Runde Siesta. So genug entspannt. Ab zum Strand. Wir ziehen uns um und machen uns auf den Weg zum Strand. Am Strand ist relativ viel los, was uns aber nicht wirklich stört. Als wir wieder aus dem Wasser kommen und zurück zu unseren Sachen gehen, geht an uns eine mehrköpfige Familie vorbei. Eines der Mädchen entdeckt unsere lustig gebräunten Füße und fängt an zu lachen. Jetzt schauen und lachen auch die anderen. „That´s funny“ sagt eine von ihnen und drückt uns die Daumen. Irgendwie ist die Situation so lustig, das wir mit lachen müssen. Man hat schließlich nicht jeden Tag eine asiatische Familie vor sich, die sich über unsere Füße beeumelt. Wir verweilen noch eine Weile, bevor wir uns wieder auf den Weg zurück zur Unterkunft machen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Morgen beginnt erst einmal ganz entspannt mit Frühstücken. Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen und beladen die Räder. Da die Vermieterin selbst nicht da ist, schließen wir hinter uns alles ab und legen die Schlüssel in den Briefkasten. So wie wir es mit ihr abgesprochen haben. „Ich schreibe ihr noch kurz eine Nachricht, dass wir weiter fahren“ sage ich zu Jasmin und eine Minute später sitzen wir schon wieder auf unseren Rädern. Es dauert eine ganze Weile, bis wir aus Split raus sind. So folgen wir der Küstenstraße weiter in Richtung Süden. Immer direkt am Meer entlang. Die Landschaft ist wirklich schön. Links die Berge und rechts das Meer. Dies macht sich aber auch am Verlauf der Straße bemerkbar, denn es geht die ganze Zeit hoch und runter. Als wir an Baška Voda vorbeikommen, eine größere Ortschaft, finden wir direkt hinter der Ortschaft eine schöne große Wiese, die zu verweilen einlädt. „Die wäre doch schön zum Schlafen“ sagt Jasmin zu mir und hält an. „Stimmt. Weißt du was? Wir können ja den einen Kilometer zur Ortschaft zurück fahren und dann dort noch was an den Strand gehen. Auf dem Rückweg können wir uns noch in dem Supermarkt was leckeres zu essen einkaufen. Was hältst du davon?“ sage ich zu ihr und halte ebenfalls an. „Gerne. Wir sind auch eben an einen Friedhof vorbei gekommen. Dort könnten wir dann auch, vorausgesetzt dort gibt es welches, morgen früh direkt unsere Wasservorräte auffüllen“. „Gute Idee“. Also wenden wir und fahren zurück nach Baška Voda. Am Strand ist ganz schön was los, aber wir finden eine super Stelle, wo wir auch unsere Räder an einem kleinen Mäuerchen abstellen können. Und das Beste, nur 2 Meter weiter befindet sich eine kleine Umkleidekabine. Also umziehen und ab ins Wasser. Im Wasser besprechen wir, was wir uns gleich noch zum Abendessen machen wollen. Unsere Entscheidung fällt auf Burritos. Da wir jetzt direkt nach dem Einkaufen schon einen Schlafplatz in Aussicht haben, können wir ausnahmsweise mal Lebensmittel holen, die wir sonst nicht einkaufen können, wenn wir unterwegs sind. Es ist nicht unbedingt gut, bei knapp 40°C Außentemperatur den ganzen, oder zumindest den halben Tag so etwas wie Fetakäse in der Radtasche zu haben. Auf dem Rückweg zum Schlafplatz machen wir also noch kurz Halt an einem kleinen Supermarkt. Ich gehe schnell rein und besorge alles, was wir für unser Abendessen brauchen. So jetzt aber schnell zum Schlafplatz, denn der Magen knurrt schon. Dabei schwirrt mir die ganze Zeit eine Melodie im Kopf rum und ich singe, damit Jasmin auch davon was hat. „Voll gepackt mit tollen Sachen die das Leben schöner machen. Hinein ins weekend feeling“. „Hast du einen Ohrwurm?“ fragt sie mich und muss dabei lachen. „Ja. Voll gepackt mit tollen Sachen.....“ antworte ich ihr und singe weiter. An der Wiese angekommen, suchen wir uns eine schöne Stelle aus, die nicht direkt von der Straße aus einsehbar ist. Gemeinsam bauen wir schnell das Zelt auf, was mittlerweile so routiniert abläuft, dass wir keine 5 Minuten mehr dafür brauchen. Während Jasmin das Zelt von innen fertig macht, fange ich an zu kochen. Anscheinend haben wir uns am Strand etwas zu viel Zeit gelassen, denn als das Essen fertig ist und wir anfangen zu essen, wird es auch schon dunkel. Das stört uns aber nicht, denn wir haben ja Kopflampen dabei. „Wow ist das lecker! Das können wir ruhig öfters machen“ sagt Jasmin leicht schmatzend vor Genuss zu mir. Mehr als ein „Mh“ als Bestätigung bekomme ich nicht hervor mit vollen Mund.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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           Glücklich und gesättigt legen wir uns schlafen.
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      <pubDate>Sun, 29 Nov 2020 10:25:05 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Immer entlang der Küste</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Immer entlang der Küste
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früh am Morgen werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Wir packen unsere Sachen zusammen und fahren weiter. Das Frühstück verschieben wir ein wenig, denn in knapp 3 Kilometern kommt Karlobag. Eine kleine Ortschaft mit einem Supermarkt. Dort wollen wir uns etwas zum Frühstücken holen. Außerdem hoffen wir, dass wir dort auch unsere Wasservorräte wieder auffüllen können. Kurze Zeit später kommen wir in Karlobag an. Direkt gegenüber des Super Marktes befindet sich ein recht großer Parkplatz, sowie eine kleine Parkanlage. „So ich gehe mal unten am Strand gucken ob ich was zum Wasser auffüllen finde“ sagt Basti zu mir. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Basti wieder zurück ist, meldet er mir leider Fehlanzeige. Während ich einkaufen gehe, bleibt Basti bei unseren Fahrrädern. Die Auswahl ist relativ groß in dem Supermarkt. Nach ein paar Minuten bin ich wieder bei Basti und unseren Rädern. „Ich hab uns auch mal zur Sicherheit sechs 1,5 Liter Wasserflaschen mitgebracht. Falls wir nichts finden sollten“ sage ich zu Basti, als ich bei ihm ankomme. Während des Frühstücks nimmt Basti sich einer der Wasserflaschen zum trinken. Als er sie öffnet, guckt er mich fragend und verdutzt an und sagt „hat es einen bestimmten Grund warum du Wasser mit Kohlensäure gekauft hast? Und dann auch noch 9 Liter. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also zum umfüllen in den Wassersack ist das jetzt eher doof“.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was? Echt jetzt? Ich konnte das auf dem Etikett nicht lesen. Ich habe extra die Flaschen geschüttelt um zu gucken ob da Kohlensäure drinnen ist“. „Du bist mir eine“ antwortet er. Nach dem Frühstück füllen wir dann das Wasser um. Dabei schütteln wir die Flaschen um so viel Kohlensäure wie möglich raus zu bekommen. Zwei Flaschen behalten wir verschlossen. Die will sich Basti so hinten aufs Fahrrad packen. Somit haben wir etwas mehr an Wasservorräten dabei, da es hier in Kroatien nicht immer ganz so leicht ist an Wasser zu kommen. Außer man kauft immer wieder welches, was wir aber eigentlich gerne vermeiden wollen. „Ich putzte mir noch schnell die Zähne“ sage ich zu Basti. Während ich mir die Zähne putze, entdecke ich auf der anderen Seite des Parkplatzes einen kleinen Friedhof. „Hey, da hinten ist ja ein kleiner Friedhof!“ informiere ich Basti über meine Entdeckung. „Oh, super. Den schaue ich mir gleich mal an. Vielleicht haben wir ja Glück und können den Rest auch noch voll kriegen“. Nach nur wenigen Minuten ist er zurück und sagt „Direkt am Eingang ist ein Wasserhahn“.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir packen zusammen und schieben unsere Räder die paar Meter zum Tor des Friedhofs. Dort füllen wir auch noch die letzten zwei leeren Flaschen auf. Somit haben wir nun insgesamt 14 Liter Wasser dabei zum trinken, kochen und waschen. Mittlerweile sind ein paar Wolken aufgezogen und die Sonne brennt nicht mehr so heiß von oben. Nachdem wir alles aufgefüllt haben, fahren wir weiter. Die Straße schlängelt sich weiter der Küste entlang, immer weiter Richtung Süden. Dabei geht es immer wieder mal bergauf und dann wieder bergab. Es ziehen immer mehr Wolken auf, bis es schließlich ganz leicht anfängt zu regnen. Was aber jetzt nicht heißt, dass es wirklich kälter wird. Bei angenehmen 30°C und Nieselregen fahren wir weiter. Nach einer Weile taucht eine überdachte Bushaltestelle auf. Dort beschließen wir eine kurze Pause zu machen. Während wir Pause machen, hält ein Auto mit zwei jungen Frauen vor uns an und sie begrüßen uns. Wir unterhalten uns kurz. Dabei bekommen wir natürlich die Standartfragen gestellt wie, „Wo kommt ihr her“ und „Alles mit dem Fahrrad!?!“. Sie arbeiten in einem kleinen Café, dass direkt die Straße runter am Strand ist. Sie laden uns herzlich ein, dort eine kleine Pause zu machen und das wir dort auch gerne zelten können wenn wir möchten. Wir sollen im Café einfach sagen das sie uns hergeschickt haben, da sie noch ein paar Dinge zu erledigen haben und daher leider nicht direkt mitkommen können. Wir bedanken uns, aber sagen ihnen das wir gerade erst eine Pause gemacht haben und heute noch ein Stückchen fahren wollen. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verabschieden uns von einander und sie fahren weiter. Wir machen es ihnen gleich und fahren auch weiter. Nach einer Weile hört es wieder auf zu regnen und es zeigt sich sogar hin und wieder die Sonne. Als wir in der Ortschaft Tribanj sind und uns ein kleines Eis aus einem kleinen Geschäft gönnen, treffen wir Zelko wieder (Radreisender aus Bulgarien). Er ist knapp 20 Minuten vor uns hier angekommen. Wir unterhalten uns eine Weile. Irgendwann verabschieden wir uns dann von ihm, denn wir wollen weiterfahren. Er will noch etwas länger Pause machen. Als wir über eine kleine Brücke fahren, entdecken wir einen super schönen und einsamen Strand. Naja fast einsam. Eine dreiköpfige Familie ist auch noch dort. Und das beste an dem Strand, auf der einen Seite der Brücke befindet sich der Strand und auf der anderen Seite ein kleiner lichter Wald. Perfekt zum Zelten. Nach dem Basti einmal kurze die Lage peilen war, schieben wir auch schon unsere Räder auf einem kleinen Trampelpfad neben der Brücke runter zum Wäldchen. „Der Platz ist perfekt“ sage ich zu Basti. „Ja, der ist wirklich mal Top!“ erwidert er. Wir lehnen unsere Räder an einen Baum und packen ab. Da es noch eine Weile hell ist und wir noch gerne ins Wasser gehen möchten, bauen wir das Zelt nach dem schwimmen auf. Wir ziehen uns um und gehen unter der Brücke zum Strand. Leider ziehen wieder ein paar Wolken auf und es ist auch wieder etwas windiger geworden. Aber das soll uns nicht stören. Als die Sonne dann komplett hinter den Wolken verschwunden ist, gehen wir zurück zu unseren Rädern. Wir ziehen uns um und bauen anschließend das Zelt auf. Während Basti uns etwas zu essen kocht, bereite ich das Zelt von innen vor. Matten auslegen, Kissen aufblasen und Schlafsack raus. Auch wenn Basti seinen nicht wirklich nutzt, da es ihm selbst abends immer noch viel zu warm ist. „Hey, hier draußen läuft ein Eichhörnchen rum. Ich fühle mich ein wenig beobachtet“. „Lass dir nicht unser Essen klauen“ antworte ich ihm. Taschen ins Zelt und natürlich dürfen Fee und Foo nicht fehlen. Mittlerweile ist auch das Essen fertig. Gerade als wir fertig sind, fängt es wieder an ein wenig zu tröpfeln. Was für ein Timing. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir packen zusammen und verkriechen uns ins Zelt. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste Morgen sollte vom Wetter her erst einmal nicht wirklich besser sein. Zwar regnet es nicht aber der Himmel ist mit dunklen Wolken verhangen. Was solls. Wir frühstücken und packen anschließend zusammen. Wie sollte es anders sein, fängt es an zu nieseln, während wir die letzten Taschen packen. Wir tragen unsere Taschen und die Räder zur Brücke. Ersteinmal unterstellen. Wir entscheiden uns dann aber weiter zu fahren und nicht abzuwarten. Schließlich ist es ja trotzdem warm und wir sind ja nicht aus Zucker. Also tragen wir alles hoch zur Straße, packen unsere Räder und fahren los. Nur wenige Minuten später hört es auf zu nieseln und es kommt die Sonne raus. Schlagartig werden es gefühlte 20°C wärmer. Als wir durch eine größere Ortschaft namens Starigrad Paklenica fahren, halten wir an einem Super Markt an um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Hier ist einiges los. Man merkt gleich das hier der Tourismus boomt. Man hört alle möglichen Sprachen. Deutsch, englisch, kroatisch, italienisch, polnisch und noch weitere. Kurz hinter der Ortschaft befindet sich ein kleiner Parkplatz, der direkt am Wasser liegt. Wir sind zwar noch nicht lange unterwegs, aber was solls. Wir sind ja schließlich nicht auf der Flucht. Wir folgen dem Fußweg zum Strand. Der Strand ist wirklich schön und es ist auch nicht so viel los und das beste, eine nagelneue öffentliche Toilette. Super, so können wir gleich auch noch unsere Wasservorräte füllen. Wir gehen eine Runde schwimmen und genießen die Sonne. Doch irgendwann müssen wir dann aber auch wieder weiter. Also rauf aufs Rad und los. So fahren wir weiter, immer entlang der Küste Richtung Süden. Die Landschaft ist wirklich schön. Bei Maslenica fahren wir über eine hohe Brücke. Auf der Brücke sehen wir, dass man hier Bungee jumping machen kann und das sich gerade eine Frau bereit macht. „Das will ich mir ansehen“ sagt Basti zu mir. So halten wir auf der anderen Seite der Brücke an, stellen unsere Räder auf die Seite und schauen uns das Spektakel an. „Für mich wäre das nichts“ sage ich zu Basti als sich die Frau kreischend in die Tiefe stürzt. „Ich würde viel lieber mal Fallschirmspringen ausprobieren“ antwortet er. Nachdem alles vorbei ist und die Frau unten von einem Boot eingesammelt wird (heile natürlich), fahren wir weiter.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Landschaft hat sich seit der Brücke deutlich verändert. Sie ist deutlich trockener und es sind nahezu keine Bäume mehr vorhanden. Links und rechts der Straße sind hügelige Felder und Wiesen, die fast durchgehend von verschiedenen Stachelpflanzen bedeckt sind. Hoffentlich finden wir heute einen Schlafplatz. Wir fahren immer wieder durch kleine Dörfchen. Die Leute schauen uns meist sehr verdutzt an. Aber sie grüßen immer freundlich. „Ich glaube hier kommen wohl eher selten Touristen lang“ sagt Basti zu mir als uns wieder eine ältere Frau verdutzt hinterher guckt. „Hier ist ja fast nichts. Die meisten wollen ja eher Urlaub am Strand machen. Ich finde es schön hier“ antworte ich ihm. Irgendwo im nirgendwo ruft Basti lachend zu mir „Ich hab einen Schlafplatz für uns gefunden“ und deutet auf eine alte Matratze die rechts von uns am Wegesrand liegt. Lachend antworte ich ihm „Oh, nein danke“. Als wir an einer großen Y-Kreuzung ankommen, entdecken wir ein kleines verlassenes Haus. Naja, Ruine trifft es schon fast eher. Wir halten an und Basti schaut sich das mal an. Als er wieder kommt, sagt er zu mir „Steht noch zur Verfügung. Deshalb habe ich gleich mal die ganze Ferienwohnung für uns gebucht. Nur leider ist kein Frühstücksbuffet inbegriffen“. „Naja, man kann nicht alles haben“ antworte ich ihm lachend. Also schieben wir unsere Räder zu unserem Ferienhaus. Die Räder stellen wir in den Flur unserer 4 Zimmer Wohnung. Leider ist das Bad bezüglich Renovierungsarbeiten geschlossen und die Küche bleibt leider auch kalt. „Na dann gehe ich halt in den Garten“ sagt Basti grinsend. In der ehemaligen Küche, schlagen wir unser Nachtlager auf. Zwischen den Rädern spannen wir das Mückennetz auf und legen unsere Zeltunterlage drunter. Bevor wir uns aber schlafen legen, kochen wir uns im Nachbarzimmer noch etwas leckeres zum Abendessen. Satt und glücklich legen wir uns in unser Bett.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Nacht liebes Tagebuch
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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      <title>Ankunft in Kroatien</title>
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  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Ankunft in Kroatien
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      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Der gestrige Tag hatte es echt in sich. Aber jetzt heißt es erst einmal Frühstücken. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen und fangen an alles runter zu tragen.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Leider sind unsere Klamotten von gestern noch nicht ganz trocken, aber das ist halb so schlimm, denn die Sonne scheint und wir packen die nassen Sachen einfach hinten auf das Fahrrad. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
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               Als Jasmin die letzte Tasche holt, kommt sie mit einem Teller mit zwei frisch zubereiteten Pfannkuchen mit Marmelade und Puderzucker in der Hand wieder. Ganz erstaunt frage ich sie „Wo hast du die denn her?“. Die nette ältere Frau hat sie uns zum Abschied frisch gemacht“ antwortet sie. Wow, wie cool.
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            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Also schnell die letzte Tasche ans Rad. Die Pfannkuchen sind wirklich super lecker. 
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          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Jasmin bringt der Frau denn Teller wieder und wir verabschieden uns. Für uns geht es heute weiter Richtung Süden. Unser Plan ist es, heute Rijeka in Kroatien, das direkt am Adriatischen Meer liegt, zu erreichen. Wir fahren wie so oft die erste Zeit auf Nebenstraßen. Doch schlussendlich müssen wir kurz vor der Grenze auf die Hauptstraße wechseln, um an den offiziellen Grenzübergang zu kommen. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Was gleich auffällt ist, dass der Verkehr deutlich dichter ist. Autos sausen im Sekunden Takt an uns vorbei. Interessant, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, denk ich mir, da aufgrund der aktuellen Lage (Covid-19)  und dessen was man so in den Medien hört, Reisen doch momentan recht schwierig sein soll und das fast alle Urlaub im eigenen Land machen. Seit Beginn unserer Reise haben wir noch nie so viel internationalen Verkehr auf einmal gesehen, wie hier. Deutsche, österreichische, polnische, tschechische, kroatische und natürlich slowenische Kennzeichen sind anzutreffen. Wobei gefühlt fast jedes zweite Auto ein deutsches Kennzeichen trägt. Bei Selšane ist es dann so weit, wir nähern uns dem Grenzbereich. Wahnsinn was hier los ist. Schon ungefähr 4km vor der Grenze stehen wir im Stau.
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Lass uns vorbei fahren. Fahrrad Bonus und so“ sage ich Jasmin und fahre los. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir fahren bis an die slowenische Grenzkontrolle vor. „Schade, anscheinend gibt es keinen extra Weg für Fußgänger. Dann halt auf einer der Autospuren“ sage ich zu Jasmin und sehe, dass uns ein Mann aus einem Auto lächelnd signalisiert, dass wir vor ihn rein können. Wir bedanken uns und sind direkt als nächstes dran. Wir begrüßen den Grenzbeamten freundlich auf slowenisch und reichen ihm unsere Pässe. Er ist sehr perplex als er unsere bepackten Räder entdeckt. Keine zwei Minuten später sind wir auch schon fertig. Hinter der slowenischen Ausreisekontrolle geht der Stau nahtlos weiter. Wir machen es wie eben und fahren an allen Autos vorbei, bis nach ganz vorne. Und wieder lässt uns eine nette Familie mit tschechischen Kennzeichen vor. Im vorbei rollen fragen sie uns noch deutlich beeindruckt, wo wir denn herkommen. „From Germany“ antwortet Jasmin ihnen. „All by bicycle? fragt die Frau auf dem Beifahrersitz. Als Jasmin dann mit „yes“ antwortet, fällt der Frau die Kinnlade runter.
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                An der Einreisekontrolle schaut der Beamte auch nicht schlecht. Ungefähr zwei Minuten später sind wir auch schon in Kroatien. Langsam verlassen wir die Berge und es geht leicht bergab. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Leider ist das Meer noch nicht zu sehen, aber die Landschaft fängt an sich deutlich zu verändern.
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Es mischen sich immer mehr Brauntöne in die Landschaft und sie wird deutlich trockener. Kurz bevor es abwärts Richtung Rijeka geht, können wir zum ersten Mal das Meer sehen. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wow! Was für ein tolles Gefühl. Man ist echt mit dem Rad bis zum Mittelmeer gefahren. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Jetzt geht es nur noch ein Stück bergab und dann sind wir am Wasser. Am Stadthafen angekommen, wird natürlich erst einmal ein Bild gemacht und verbreitet. So jetzt aber ab zu einem Strand, denn ich will ins Meer hüpfen. Da habe ich mich die letzten Tage schon drauf gefreut. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir fahren ein kleines Stück durch die Stadt. Immer an der Küste entlang. Als wir ein Schild entdecken auf dem „Beach“ steht, folgen wir ihm ein paar Meter und siehe da, da ist der Strand. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Recht voll hier“ sagt Jasmin zu mir, als wir uns einen schönen Platz suchen. Nach kurzer Suche werden wir dann fündig. Wir stellen die Räder ab und ich ziehe mich schnell um. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Jasmin möchte nicht ins Wasser, was für mich überhaupt nicht nachzuvollziehen ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wie sie will, denk ich mir und gehe ins Wasser. Ist das geil!  Am liebsten würde ich das Wasser überhaupt nicht mehr verlassen. Da es aber langsam spät wird und wir ja auch schließlich noch einen Schlafplatz finden müssen, komme ich doch recht widerwillig aus dem Wasser. Schnell noch unter die Stranddusche um das Salzwasser los zu werden und dann geht es auch schon wieder weiter.
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Kurz hinter Rijeka finden wir in einem kleinen Wäldchen unseren Schlafplatz für heute. Leider stellen wir aber auch fest, dass hier jemand illegal seinen Sperrmüll abgeladen hat. Leider wird das nicht das letzte Mal sein, dass wir so etwas sehen. Wir bauen unser Zelt auf, kochen uns etwas zu Essen und dann gehen wir schlafen. Früh werden wir am nächsten Morgen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach dem frühstücken packen wir alles zusammen und schwingen uns wieder auf unsere Räder. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Für die nächsten Tage werden wir die Küste erst einmal nicht mehr verlassen, denn wir nehmen die Küstenstraße Richtung Süden nach Split. Leider ist sie aber auch ziemlich stark befahren.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Hier fällt uns ein sehr negatives Verhalten vieler Urlauber auf. Da es keinen Seitenstreifen oder ähnliches gibt, rasen einige Autos ganz schön dicht an uns vorbei. Erlaubt sind hier 90Km/h. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               An die sich aber anscheinend niemand wirklich hält. Leider sind es fast immer ausländische Kennzeichen, also Urlauber, die ja an sich doch Zeit haben müssten. Dieser Umstand macht das fahren hier ganz schön anstrengend und nervenaufreibend. Dennoch ist die Landschaft unglaublich schön. Links, steile Berghänge und rechts immer das Meer. Und das Wetter spielt auch mit. 
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            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Bei strahlender Sonne und 36°C geht es immer wieder bergauf und bergab, was einen ganz schön ins schwitzen bringt. Viel trinken ist angesagt. Als es langsam spät wird, halten wir wie jeden Abend Ausschau nach einem Schlafplatz, doch leider gestaltet sich die Suche schwieriger als gedacht.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Links von uns geht es steil den Berg rauf und rechts von uns steil bergab zum Wasser. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               F
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               reie flache Stellen, Fehlanzeige. Denn überall wo  es einigermaßen flach ist, ist alles zu gebaut. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach langer Suche (ca. 3 Stunden) werden wir dann doch noch fündig. In einer Kurve befindet sich zwischen Straße und Steilhang ein kleiner flacher Weg. Wir halten an und ich schaue mir das mal genauer an. Nach einer Minute kommen ich wieder zur Straße zurück und sage erleichtert zu Jasmin „Hier geht’s. Endlich!“. Auch sie scheint sichtlich erleichtert zu sein, endlich einen Schlafplatz gefunden zu haben. Wir schieben unsere Räder ein Stück den Weg entlang. Da der Weg parallel zur Kurve verläuft, endet er auch wieder an der Straße. Aber hier sollte es gehen. Wir suchen uns eine Stelle aus, von der wir nicht direkt von der Straße aus gesehen werden. Mittlerweile wird es auch schon langsam dunkel. Also schnell noch etwas zu Essen machen und dann ab ins Bett. Der nächste Tag beginnt wie fast jeder andere. Nachdem wir alles zusammengepackt haben, schieben wir unsere Räder wieder zurück zur Straße und fahren los. Da wir nicht mehr viel Wasser haben, wollen wir in der nächsten Ortschaft unsere Wasservorräte wieder auffüllen. Als wir nach wenigen Kilometern in der Ortschaft ankommen, halten wir Ausschau ob wir irgendwo einen Wasserhahn, beziehungsweise eine Wasserstelle finden. Leider Fehlanzeige. Naja dann halt im nächsten Ort oder irgendwo unterwegs.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Noch haben wir ja was. Bis zur nächsten Ortschaft sind es aber noch einige Kilometer und wir haben noch ein paar Höhenmeter vor uns, denn die Straße führt ein wenig weg von der Küste, bevor sie wieder parallel zur Küste verläuft. Also fahren wir bei lauschigen 38°C unter wolkenfreiem Himmel erst einmal von fast 0 Höhenmeter auf 360 Höhenmeter. Anschließend führt die Straße immer wieder rauf und runter. Wir kommen ordentlich ins schwitzen. Nach einer Kurve taucht ohne Vorankündigung eine kleine Tankstelle auf. „Da ist eine Bank im Schatten. Direkt an dem einzigen Baum weit und breit. Können wir da eine Pause machen?“ fragt Jasmin mich. „Aber so was von!“ antworte ich ihr. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir halten an der Bank an und setzten uns erst einmal. „Hey, wie sieht es aus. Lust auf was kaltes zu trinken?“ frage ich Jasmin und halte ihr das Portmonee hin und deute auf die Tankstelle. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Oh, ja gerne. Soll ich uns was holen?“ erwidert sie. „Ja bitte“ antworte ich. Sie nimmt das Portmonee und geht zur Tankstelle. Wenig später kommt sie mit zwei eiskalten Limonaden in der Dose wieder. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir machen  einige Minuten Pause und freuen uns über die kalte Erfrischung. „Ich hoffe wir finden noch Wasser! Hier in Kroatien gestaltet sich die Suche nach Wasser etwas schwieriger“ sagt Jasmin. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Ich hoffe doch. Für heute wird es noch reichen, aber für morgen nicht mehr. In ungefähr 25 Kilometern kommt Karlobag. Scheint etwas größer zu sein, als die letzten kleinen Ortschaften durch die wir gefahren sind. Da werden wir morgen auf jeden Fall ankommen. Dort werden wir bestimmt was finden“ antworte ich ihr. „Notfalls kaufen wir dort was in einem Supermarkt“ erwidert sie. Nach einer Weile heißt es, weiter fahren. Rauf und runter. Doch irgendwann geht es wieder abwärts Richtung Meer. Dabei fahren wir durch eine sehr kleine Ortschaft namens Cesarica und kommen an einem Friedhof vorbei. Da wir uns schön öfters Wasser an Friedhöfen geholt haben, halten wir an und ich laufe einmal den Friedhof ab. Doch leider ist keine Wasserstelle zu finden. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Ich glaube, auf Friedhöfen werden wir ab jetzt nicht mehr so schnell Wasser finden. Auf allen Gräbern liegen nur Plastikblumen“ sage ich zu Jasmin, als ich wieder bei ihr bin. Also fahren wir weiter. Mittlerweile sind wir wieder am Meer angekommen. Von der Straße aus führen immer wieder Wege direkt zum Wasser, wo mehrere kleine Buchten sind. Wir halten an und lehnen unsere Räder an einen Baum. „Was hältst du von einer Runde Baden? Vielleicht finden wir hier ja auch einen Schlafplatz“ sage ich zu Jasmin. „Hört sich gut an. Eine Abkühlung wäre toll“ antwortet sie. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Während wir uns unterhalten, kommt aus der gleichen Richtung aus der wir gerade gekommen sind ein anderer Radreisender. Als er zu uns rüber schaut, winken wir im freundlich zu und grüßen ihn. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Er, deutlich froh darüber andere Radreisende zu sehen, erwidert die Reaktion und lenkt zu uns ein.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Er stellt sein Fahrrad zu unseren und wir Begrüßen einander. Wir kommen ins Gespräch. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Tauschen Informationen und Erfahrungen aus. Dabei stellt sich heraus, dass er was Radreisen angeht, ein alter Hase ist. Er ist Bulgare und seit knapp 15 Jahren unterwegs. Er ist damals in Bulgarien Richtung Osten gestartet und kommt jetzt vom Westen her wieder. Wir unterhalten uns eine gefühlte Ewigkeit, wobei er uns von seinen Erfahrungen berichtet und uns von seinen Abenteuern erzählt. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir sind beide deutlich beeindruckt, was er so alles erlebt hat. Er möchtet für heute noch etwas weiterfahren. Wir hingegen machen Schluss für heute. Wir verabschieden uns und witzeln noch darüber, dass wir uns wohl noch öfters sehen werden, denn er hat fast genau die gleiche Route wie wir geplant. Da er aber wie er sagt langsam unterwegs ist, möchte er heute noch ein wenig fahren, aber das wir ihn morgen bestimmt wieder einholen werden. Er schwingt sich auf sein Fahrrad und fährt los. „Der war ja lustig und super nett“ sagt Jasmin. „Ja, fand ich auch. Wow, 15 Jahre!“ erwidere ich. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir schnappen uns unsere Räder und schieben sie runter zum Wasser. Direkt am Wasser verläuft ein kleiner Weg. Wir suchen uns eine schöne Stelle zwischen zwei großen Tannen aus, ziehen uns um und gehen ins Wasser. Anschließend machen wir uns etwas zu essen. Da immer wieder Leute an uns vorbei gehen und wir zwischen Weg und Wasser nur ein paar Meter haben, warten wir noch etwas ab mit dem Zeltaufbau. So 100% zufrieden bin ich nicht mit dem Platz. Da er wo wir unser Zelt aufbauen würden, direkt am Weg liegt und auch das Zelt gerade nur so hinpassen würde, entscheide ich mich ein paar Meter weiter zu gehen und nach einem besseren Platz Ausschau zu halten. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nur wenige Meter weiter werde ich dann auch fündig. Da es sehr schnell dunkel wird, beschließen wir jetzt umzuziehen. Also fangen wir an, alle Taschen rüber zu bringen. „Ich fange an das Zelt aufzubauen, bevor es komplett dunkel ist. Ist das ok für dich?“ frage ich Jasmin. „Ja, ist ok“. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Es dauert nicht lange, da ist es auch schon dunkel, aber das Zelt steht und alle Taschen samt Räder sind da. Da es immer noch super warm ist (26°C), entscheide ich mich noch mal ins Wasser zu hüpfen.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Ich gehe noch mal ins Wasser. Keine Lust mich verschwitzt ins Zelt zu legen.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Kommst du mit?“ frage ich Jasmin. „Ja“ antwortet sie. Wir legen eine unserer Kopflampen auf einen großen Stein am Ufer, damit wir überhaupt etwas sehen können. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Denn es ist kein Mond am Himmel zu sehen, der etwas Licht spenden würde. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach der kurzen Abkühlung legen wir uns ins Zelt und schlafen.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
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               Gute Nacht liebe Welt und gute Nacht liebes Tagebuch 
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 22 Nov 2020 09:58:38 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
      <guid>https://www.die-podtschis.de/ankunft-in-kroatien</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Karstgebirge in Slowenien</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/das-karstgebirge-in-slowenien</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
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            Das Karstgebirge in Slowenien
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            Von Ljubljana aus ging es weiter nach Postojna. Dort haben wir uns für zwei Nächte eine Unterkunft bei Privatpersonen genommen. Auf dem Weg dorthin mussten wir aber zuerst noch ordentlich bergauf radeln, denn Postojna, oder wie es im deutschen heißt Adelsberg, liegt in den Bergen. Die Landschaft auf dem Weg dorthin ist sehr schön. Viele Wälder und hin und wieder eine kleine Ortschaft. In Postojna angekommen, navigiert uns Basti durch die Stadt zu unserer Unterkunft. Dort werden wir von einer sehr netten Frau in Empfang genommen. Sie zeigt uns unser Zimmer, dass sogar über ein eigenes Badezimmer mit Dusche verfügt. Unsere Räder können wir im Garten hinter dem Haus verstauen. Als erstes bringen wir unsere Taschen auf unser Zimmer. „Ich schau mal, ob ich einen Supermarkt in der Nähe finde“ sagte ich zu Basti. Und wir sollten Glück haben. Nur knapp einen Kilometer entfernt befindet sich einer. Wir ziehen uns um und marschieren los. Zurück an der Unterkunft setzten wir uns in den Garten und kochen uns etwas leckeres zu essen. Eine ältere Frau ist im Gemüsebeet zugange, dass sich ebenfalls im Garten befindet. Sie ist die Mutter der Frau, die uns vorhin begrüßt hat, stellt sich raus. Als wir einander bemerken, kommt sie zu uns und begrüßt uns auf deutsch. Wir unterhalten uns ein wenig. Sie verschwindet kurz im Gemüsebeet und kommt mit frischen Tomaten und Gurken wieder, die sie uns schenkt. Anschließend wünscht sie uns eine erholsame Nacht und geht ins Haus. 
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      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Wir bedanken uns und wünschen ihr auch eine gute Nacht. Während wir essen, planen wir schon mal den kommenden Tag, denn wir haben viel vor. Nachdem wir mit dem essen durch sind, machen wir es der Frau gleich und gehen rein um zu schlafen. Nach einer erholsamen Nacht in einem wirklich super bequemen Bett, frühstücken wir erst einmal. Anschließend machen wir uns fertig und radeln los. 
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            Unser erster Punkt auf unserer heutigen Entdeckerliste, die Postojna Höhle. Sie ist mit ihren ganzen Verzweigungen und Gängen satte 24 Kilometer lang und somit die zweitgrößte für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt. Als erstes wollen wir die Höhle selbst erkunden. 
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            Dies geht leider nur als geführte Tour, was die Imposantheit der Höhle aber nicht schmälert. 
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      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Die ersten Meter in der Höhle macht man zu Fuß, bevor man in einen kleinen Elektrozug steigt, der uns mehrere Kilometer durch die Höhle fährt. Dabei kommt man z.B. durch den Ballsaal. Hier wurden schon im 19. Jh. Feste gefeiert. Blickfang ist der gigantische Kronleuchter, der sich in dieser riesigen Kammer befindet. Nach einer Weile verlässt man dann wieder den Zug und läuft ein paar Kilometer mit einem Guide, der einem einiges zu der Geschichte der Höhle erzählt. Schließlich gelangt man wieder zu dem Elektrozug, der uns dann wieder zum Ausgang bringt. Da wir uns das all-round-Ticket besorgt haben, besichtigen wir als nächstes das Vivarium. Dort kann man dann auch die sonst so scheuen Drachen, sowie 150 andere Tierarten, die in dieser Höhle leben, bestaunen. Bei den Drachen handelt es sich um Grottenolme. Wie es zu der Legende mit den Drachen kommt, ist eine an sich recht lustige und interessante Geschichte. Schon im Mittelalter lebten hier in Postojna Menschen. Durch das Höhlensystem fließt ein Fluss. Dies wusste man damals aber noch nicht. So kommt es, dass hin und wieder Wasserdampf aus Spalten an die Oberfläche tritt. Diesen Wasserdampf hielten die Leute damals für Rauch. Als dann noch der durch die Höhle wehende Wind merkwürdige Geräusche erzeugte, war für die Menschen damals klar, in der Höhle muss ein riesiger Drache leben. Die Bestätigung ihres Irrglaubens, sahen sie dann in den sich an die Oberfläche verirrten Grottenolme, die man für Babys des Drachen hielt. Für uns ging es danach in die Expo Höhle Karst. Dies ist eine Ausstellung über die Entstehung und Erforschung der Höhle und des Karstgebirges. In ihr befindet sich auch noch zusätzlich die Ausstellung „Schmetterlinge der Welt“. Nach so viel Input an Informationen und Eindrücken, wollen wir nun unseren letzten Punkt auf unserer Entdeckerliste widmen. Die Höhlenburg Predjama. Sie ist die größte Burg der Welt, die in den Fels gebaut ist. Sie befindet sich in einer 123 Meter hohen Klippe und verfügt über ein eigenes Höhlensystem. Doch leider müssen wir als wir die Expo verlassen festellen, dass es angefangen hat zu regnen. Die Burg ist ungefähr 10 Kilometer bergauf von der Höhle entfernt. So ein Mist, denken wir uns. Da sich neben uns ein Restaurant befindet, entscheiden wir uns etwas zu essen und den Regen abzuwarten. Wir sollten Glück haben, denn nach einer Weile hört es auf zu regnen. Also machen wir uns auf den Weg. Doch leider sollte unser Glück nicht von langer Dauer sein. Wir haben noch nicht ganz die Hälfte geschafft, da fängt es wieder an zu regnen. Nur diesmal deutlich heftiger. Hinzu kommt, dass es jetzt auch noch gewittert. Wir entdecken eine kleine überdachte Bushaltestelle. Doch leider kommt sie zu spät, denn als wir sie erreichen, sind wir schon nass bis auf die Haut. Was nun? Den Regen abwarten? Oder lieber umdrehen? Wir überlegen hin und her. 
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      &lt;/i&gt;&#xD;
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      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Schließlich entscheiden wir uns dann abzuwarten. Nach einer Weile lässt der Regen nach und es nieselt nur noch. Das ist das Zeichen für uns, loszufahren. Es kommt wie es kommen muss. 
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            In dem Moment, an dem wir an der Burg ankommen, hört es auf zu regnen und die Sonne kommt raus. „Das darf ja wohl nicht wahr sein“ sagt Basti lachend zu mir, während er die Räder abschließt. Beim betreten der Burg erhält man einen Audioguide, der einem alles zur Geschichte der Burg erzählt.
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      &lt;i&gt;&#xD;
        
             In unserem Fall auf deutsch. Im Inneren ist die Burg wie ein Museum aufgebaut. Man kann sogar einen Teil der Höhle betreten. Die Burg ist auf jedenfall ein Abstecher wert. Als wir wieder an unseren Rädern ankommen, fängt es wieder an zu regnen. „Das darf doch nicht wahr sein! 
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            Heute will uns wirklich einer ärgern“ meckert Basti rum, als er die Räder aufschließt. Wir fahren schnell los, um möglichst schnell an der Unterkunft anzukommen. Anscheinend hat jemand Bastis Gemecker gehört, denn das Wetter setzte noch einen drauf. Gerade als wir an der uns bekannten Bushaltestelle vorbei sausten, fing es wie aus Eimern an zu Regnen. Hinzu kam diesmal dann auch noch starker Gegenwind. Durch ihn fühlte sich der Regen wie kleine Nadelstiche auf der Haut an. Als es dann aber noch anfing zu hageln, wurde es uns dann aber zu viel. Wir suchten Schutz hinter ein paar kleinen Büschen. Dort bemerkten wir dann, dass die Hagelkörnen so groß wie Murmeln waren. „Das fühlt sich an wie beim Paintball“ rufe ich zu Basti, da der Wind und der prasselnde Regen alles übertönt. Als es dann zum Glück aufhört zu hageln, fahren wir weiter. Die Straße hat sich mittlerweile in einen kleinen Fluss verwandelt. Irgendwie schaffen wir es aber zu unserer Unterkunft. 
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      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Dort angekommen, stellen wir uns erst einmal im Garten unter und ziehen uns bis auf die Unterwäsche aus. Die nasse Kleidung wringen wir so gut es geht aus. Jetzt aber schnell unter die warme Dusche. Kurze Zeit später klopft es an unserer Tür. Es ist die nette Frau, die uns gestern begrüßt hat. Sie hat anhand der Räder gesehen, dass wir wieder da sind und das wir bestimmt ganz nass und ausgekühlt sein müssen. Also hat sie uns zum aufwärmen heißes Wasser gemacht. Zusätzlich hat sie noch verschiedene Sorten Tee und sogar Honig auf einem Tablett für uns mitgebracht. 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Diese Nettigkeit nehmen wir überglücklich an. 
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    &lt;span&gt;&#xD;
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          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nach der heißen Dusche und einem heißen Tee, fühlen wir uns schon wieder viel besser.
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          &lt;/div&gt;&#xD;
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              Was für ein Tag.
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&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 12:00:54 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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    </item>
    <item>
      <title>In den Bergen Sloweniens</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/in-den-bergen-sloweniens</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            In den Bergen Sloweniens 
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      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Früh werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Die Nacht unter freiem Himmel war super. Frische klare Luft. Bis auf ein paar Frösche war in der Nacht nichts zu hören. Einziger minus Punkt, durch den Morgentau sind unsere Schlafsäcke von außen etwas feucht. Nicht schlimm denken wir uns. Die legen wir gleich einfach etwas in die Sonne, während wir den Rest zusammen packen. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Ich nutze die Zeit, um auch nochmal eine kleine Runde im See zu baden. Da weit und breit keine Leute zu sehen sind, entschließe ich mich kurzerhand nackig baden zu gehen. Keine Hose, kein Problem. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Da sich in der Nähe ein Supermarkt befindet, entscheiden wir uns, dort etwas zum Frühstücken zu kaufen. Vor dem Supermarkt stehen ein paar Bänke, die wie gerufen kommen. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach einem stärkenden Frühstück schwingen wir uns wieder auf die Räder und fahren los.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
               Wir fahren ein ganzes Stück parallel zu einer Autobahn. Diese verläuft nahezu flach durch die Landschaft, unser Weg jedoch nicht. Immer wieder geht es hoch und wieder runter. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Mal sind wir gleich auf mit der Autobahn, dann sind wir wieder ein ganzes Stück höher und dann wieder deutlich tiefer als sie. Es ist schon verrückt, wie so eine Autobahn in die Landschaft einschneidet. Dies wird einem erst richtig bewusst, wenn man eine ganze Weile mal neben einer Autobahn herfährt. Irgendwann trennen wir uns dann aber wieder von ihr und wir fahren durch ländliches Gebiet. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Wir sind umgeben von vielen Feldern. Meist Maisfelder. Die Berge die erst nur am Horizont zu erahnen waren, kommen immer näher. So suchen wir unseren Weg durch diese herrliche Kulisse, bei strahlend blauem Himmel. Langsam geht der Tag zu Ende und wir fangen an Ausschau nach einem Schlafplatz zu halten. Dabei kommen wir durch einige kleine Dörfer, die meist nur aus wenigen Häusern mit einer kleinen Kirche bestehen. Immer wieder sehen wir Familien, die im heimischen Gemüsegarten am arbeiten sind. Von Oma und Opa bis hin zum Enkel und Enkelin, packen alle mit an. Freundlich wird uns von allen zugewunken, sobald uns einer von ihnen entdeckt. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach einer Weile werden wir fündig. Ein kleiner Grünstreifen zwischen einem Maisfeld und einem kleinen Bach. Schnell das Zelt aufbauen und zu Abend essen. Kurze Zeit später ist es auch schon dunkel und wir legen uns schlafen. Der nächste Morgen beginnt wie jeder andere. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Aufstehen, zusammen packen, frühstücken und los fahren. Doch schon die ersten Meter haben es in sich. Unser Weg führt uns immer höher und das teilweise mit Steigungen bis 12%. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Und als wäre das nicht genug, haben wir morgens um 10:20Uhr schon 34°C. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              So kämpfen wir uns weiter durch diese bergige Landschaft. Da ich etwas schneller die Berge hochkomme (Jasmin muss stellenweise schieben), fahre ich immer nur so weit vor, bis ich an einer relativ flachen Stelle ankomme oder eine Abbiegung auftaucht. Dort warte ich dann auf sie. Wir haben alle Zeit der Welt, denn man kommt auch langsam ans Ziel. Schließlich ist der Weg das Ziel unserer Reise. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach einer ganzen Weile sind wir am höchsten vorläufigen Punkt für heute angekommen.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
               Wir beschließen eine Pause zu machen. Wir haben eine super Aussicht auf das um uns liegende Tal und sowie die hohen Berge. Die mittlerweile zum greifen nah sind. Jetzt geht es erst einmal bergab. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Uns kommt eine Gruppe Jugendlicher auf Rollern entgegen, die uns freundlich Grüßen und anfeuern. Warum sie uns so anfeuern, wird uns nach der nächsten Kurve klar. Wir sind nun in einem Tal gelandet, aus dem nur ein einziger Weg (ausgenommen der Weg auf dem wir gekommen sind) wieder heraus führt. In diesem Tal befindet sich ein kleines Dörfchen. Die Häuser sind in den Hang gebaut. Den tiefsten Punkt bildet ein Bahnübergang. Links und rechts verschwinden die Gleise in einem Tunnel. So schön auch die Kulisse ist, so anstrengend ist auch die Bergauf Fahrt. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Mit satten 12% geht es durch das Dörfchen. „Die Leute die hier wohnen, müssen aber ganz schön fit sein“ ruft mir Jasmin von hinten zu. Geschafft. Jetzt geht es erst einmal flach weiter.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              In der nächsten Ortschaft, namens Ponikva, finden wir eine kleine Pausestelle mit einer Statue, 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              ein paar Sitzbänken, einem kleinen Brunnen und einem Brunnen extra für Trinkwasser. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Erstmal Pause machen, denken wir uns. Nebenbei füllen wir unsere Wasserreserven auf. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Langsam ziehen dunkle Wolken auf. „Mh, sieht aus, als würde es gleich anfangen zu regnen“ sage ich zu Jasmin. Wir beschließen weiter zu fahren. Nach wenigen Minuten fängt es leicht an zu tröpfeln. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Zum Glück finden wir noch rechtzeitig eine überdachte Bushaltestelle, bevor der Regen zunimmt. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Da es sich nur um einen kleinen Schauer handelt, können wir nach ca. 20 Minuten wieder weiterfahren. Wir folgen der sich durch die Landschaft schlängelnden Landstraße. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Immer wieder winken uns Leute freundlich aus den Autos zu. So macht das Reisen doch Spaß.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Es wird spät und wir halten wie jeden Abend Ausschau nach einem Schlafplatz. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Links von uns, reit sich ein Feld ans nächste. Schlussendlich werden wir doch noch fündig. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Eine kleine Wiese neben einem Hopfenfeld. Hier schlagen wir für heute unser Zelt auf. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Später am Abend bekommen wir noch überraschend besuch von einem Bauern und seiner Tochter auf einen kleinen Traktor. Sie wollen das hohe Gras, dass zwischen unserem Zelt und dem Hopfenfeld ist mähen. Als ich ihn auf uns zu fahren sehe, ist mein erster Gedanke „Oh je, hoffentlich bekommen wir jetzt keinen Ärger“ und der zweite „Mist, natürlich liegen unsere Räder genau im Weg“. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Schnell räume ich unsere Räder beiseite. Doch er begegnet uns mit einem lächeln, begrüßt uns und signalisiert mir „Alles in Ordnung. Mach langsam, ich habe Zeit“. Nach dem ich unsere Räder beiseite geräumt habe, mäht er vorsichtig um unser Zelt drum herum. Zum Abschied winkt er und seine kleine Tochter noch einmal. Die Menschen sind hier wirklich freundlich und gelassen. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Der nächste Morgen beginnt bewölkt. Heute wollen wir bis nach Ljubljana fahren. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Ljubljana ist die Hauptstadt von Slowenien. Am Abend zuvor, haben wir uns eine mal echt ausgefallene Schlafmöglichkeit in einem Hostel gebucht. Eine Schlafkapsel, wie in einem Raumschiff. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Voller Vorfreude fahren wir los. Mittlerweile befinden wir uns inmitten der Berge.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
               Links und rechts von uns, sind die Felder hohen Bergen gewichen. Langsam kommen die Sonnenstrahlen durch die tief hängende Wolkendecke. In Kombination mit den Bergen und dem satten grün der Wälder auf ihnen, hat die Szenearie etwas mystisches an sich. Vor uns liegt eine lange Bergetappe. Es geht ungefähr 12 Kilometer fast immer bergauf, bei 3 bis 7% Steigung. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Am höchsten Punkt, befindet sich eine kleine Ortschaft namens Trojane. Wir stellen erstaunt fest, dass dies ein beliebter Aussichtspunkt zu sein scheint. Denn hier ist viel los. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              An der Aussichtsplattform befindet sich ein Restaurant, sowie eine ziemlich große Bäckerei und ein großer Parkplatz, der sehr überfüllt wirkt. Überall stehen Autos mit Ljubljana Kennzeichen umher, sowie mehrere Reisebusse und überall wuseln Leute umher. Wir suchen uns eine Sitzbank mit Blick ins Tal aus und beobachten eine Weile das Treiben. Die Wolken vom Morgen sind mittlerweile verschwunden und wir haben strahlend blauen Himmel. Dies macht sich auch gleich bemerkbar. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Das Thermometer zeigt mittlerweile heiße 38°C an. Schnell weiter, denn jetzt geht es bis nach Ljubljana, fast nur noch bergab. Doch der Fahrtwind ist nicht so ganz die erhoffte Abkühlung. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach 52 Kilometern erreichen wir Ljubljana. Wir fahren noch knappe 7 Kilometer durch die Stadt, bis wir an unserem Hostel, dass in unmittelbarer Nähe zur Altstadt liegt, ankommen. Durch die Glasfront können wir sehen, dass sich im Erdgeschoss nur ein kleiner Vorraum mit zwei Aufzügen befindet. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Wir stellen unsere Räder ab und ich nehme den Fahrstuhl in die 4 Etage zur Rezeption. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Dort werde ich von einem sehr netten Mann in Empfang genommen. Doch leider stellt sich raus, dass die Schlafkapseln aufgrund von Renovierungsarbeiten zur Zeit nicht zur Verfügung stehen, wir aber ein anderes Zimmer bekommen. Mano, ich hatte mich so auf die futuristische Schlafkapsel gefreut. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Naja, ist halt so. Wir bringen alle unsere Sachen auf unser Zimmer. Die Räder können wir in einem extra Raum abschließen. Schnell duschen und los, denn wir wollen uns die Stadt angucken. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Die Altstadt mit der Drachenbrücke und der Flusspromenade die durch sie fließt, ist echt schön. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              In der Mitte der Altstadt, thront die Ljubljana Festung aus dem 11. Jh. In einem der unzähligen Souvenirshops finden wir eine kleine slowenische Fahne für mein Rad. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Zum Abschluss gehen wir noch etwas essen. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach dem Essen schlendern wir noch etwas durch die Fußgängerzone, die sehr belebt ist. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Zurück am Hostel heißt es nun gute Nacht. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 10 Oct 2020 15:00:40 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Willkommen in Slowenien</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/willkommen-in-slowenien</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Willkommen in Slowenien
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der Tag beginnt sonnig und warm. Wir packen unsere Sachen und fahren los. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Da uns heute nicht nach Haferflocken ist, beschließen wir ohne Frühstück los zu fahren. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             In 5 Km kommt eine Ortschaft namens Őriszentpéter (St. Peter in der Wart) in der sich auch ein Supermarkt befindet. Dort wollen wir uns etwas zum Frühstücken besorgen. Auf den Weg dorthin kommen uns mehre Rennradfahrer entgegen, die uns alle erstaunt angucken und grüßen.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              „Ob hier heute wohl ein Wettkampf stattfindet? Meinst du man kann sich noch anmelden?“ sagt Basti grinsend zu mir. „Aber dann musst du mit dem ganzen Gepäck teilnehmen. Wenn schon denn schon“ antworte ich ihm. Er fängt an zu lachen. „Da vorne kommt ein Verpflegungsposten von dem Event. Sollen wir uns da was abgreifen“ sagt er immer noch lachend zu mir. Als die Frau und der Mann die am Verpflegungsposten stehen uns sehen, fangen sie an zu jubeln und klatschen uns zu. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mitten in der Ortschaft befindet sich ein Kreisverkehr. Direkt links, vor dem Kreisverkehr, scheint der Start und Zielbereich zu sein. Es ist eine Bühne, sowie ein paar Verkaufs und Verpflegungsbuden aufgebaut. Über Lautsprecher hört man einen Mann reden und im Hintergrund läuft Musik. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schade das wir kein Wort verstehen. An dem Kreisverkehr biegen wir rechts ab und schon sind wir da. Wir stellen unsere Räder ab und Basti geht uns etwas zum Frühstücken besorgen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Nach ein paar Minuten ist er wieder zurück. „Guck mal was ich gefunden habe.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              Heute gibt es Frühstücksflocken mit frischer Milch. Und ich habe noch ein paar Müsliriegel für später gekauft“ erzählt er mir merklich glücklich. Zu unserem Glück befindet sich direkt neben dem Supermarkt ein Tisch mit zwei Bänken. Hier Frühstücken wir erst einmal. Anschließend geht es weiter Richtung Südwest. Heute werden wir Slowenien erreichen. Kurz hinter der Ortschaft führt uns unser Weg ab von der befestigten Straße und wir fahren auf einer recht guten Schotterpiste weiter. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             „Hoffentlich bleibt der Weg diesmal so und endet nicht wieder irgendwo im Wald“ sage ich zu Basti. „Das hoffe ich auch. Laut der Karte soll der Weg jedenfalls so bleiben“ antwortet er mir. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Doch leider sollte es nicht so sein. Der Weg führt uns in einen dichten Wald. Nach einer Weile kommen wir an einer, wie wir finden Rechtskurve, direkt an der Grenze an. 20m weiter sieht man Grenzsteine, die sich nach links und rechts erstrecken. „Laut Karte soll dies hier eine T-Kreuzung sein. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Aber ich sehe beim besten Willen keinen Weg, der nach links führt“ sagt Basti zu mir und zeigt mir die Karte auf dem Handy. Was nun, 6Km zurückfahren und dann der Straße folgen, die auch nach 9km zum Grenzübergang führt oder dem ´´Weg´´ noch 1,7Km durch den Wald folgen, bis zur Grenze.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              Wir entscheiden uns für den Wald. Schlimmer als gestern kann es ja nicht werden. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Also fahren wir solange es geht. Doch nach ungefähr 150m ist Schluss mit fahren und wir schieben. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Da kein Weg vorhanden ist, suchen wir uns einfach den einfachsten und schnellsten Weg durch das Gehölz. Rechts von uns, immer die Grenzsteine im Blick. Nach ungefähr 1,3Km schieben über Stock und Stein, lichtet sich der Wald und wir befinden uns auf einer Wiese. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Auf der anderen Seite der Wiese ist ein Feldweg zu erkennen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Dieser führt uns wieder zurück auf die Hauptstraße. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Nichts los hier. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Nach ein paar Metern erreichen wir die Grenze. „Wie ausgestorben“ sagt Basti zu mir. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             „Ja, wie in so einem Horrorfilm. Irgendwie gruselig“ antwortete ich ihm. An der Grenze befindet sich ein großes altes Gebäude, oder besser gesagt Ruine. „Das muss wohl mal die Grenzkontrolle gewesen sein“ sagt Basti zu mir und deutet auf das Gebäude. Da seit dem Jahr 2007 keine Grenzkontrollen mehr stattfinden, wurde das Gebäude anscheinend dem Verfall preisgegeben. Scheint günstiger zu sein, als es abzureisen. Kurz hinter der Grenze, befindet sich die Ortschaft Hodosch. Dort machen wir im Schatten einer Bushaltestelle erst einmal Pause. Während wir Pause machen, fahren mehrere Autos an uns vorbei. So gut wie jeder der in den Autos sitzt, winkt uns zu oder begrüßt uns mit dem Wort zdravo. Zdravo ist slowenisch und bedeutet hallo. „Die sind hier ja alle freundlich“ sage ich zu Basti. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Nach einer Weile fahren wir weiter. Die Landschaft ist sehr landwirtschaftlich geprägt. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Viele Felder und immer wieder kleine Dörfchen. Kurz hinter der Stadt Murska Sobota entdecken wir einen großen  Badesee. „Komm den gucken wir uns mal genauer an. Wäre doch super, wenn wir hier einen Schlafplatz finden“ sagt Basti zu mir. Wir fahren von der Straße ab und folgen der Nebenstraße, die zum See führt. Am Ende der Straße befindet sich ein großer Parkplatz, der recht voll ist. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mhm.... das sieht nicht so gut aus, was die Suche nach einem Schlafplatz angeht denk ich mir. Am Ufer angekommen, sehen wir, dass sich eine Parkanlage am See befindet. „Ok, hier werden wir nichts finden, aber guck mal, auf der anderen Seite des Sees sind Felder zu sehen. Ich wette dort kommt man auch ans Ufer. Jedenfalls sollen dort Feldwege sein, laut Karte“ sagt Basti zu mir. Wir folgen also dem Weg der um den See führt. Fast genau auf der anderen Seite des Sees führt ein Feldweg von der Straße ab. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Und siehe da, wir sind am Wasser. Auf dieser Seite ist auch deutlich weniger los. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wir folgen dem Weg noch ein paar Meter, bevor wir fündig werden. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Eine kleine Bucht mit Kieselsteinen. Der See ist unglaublich klar. Wir schieben unsere Räder zum Ufer. „Leider nicht ganz eben, aber das sollte gehen“ sage ich zu Basti. „Ja, aber ich glaube das Zelt wird hier nicht hinpassen. Aber wir könnten das Mückennetz zwischen unseren Rädern aufspannen und dann da drunter schlafen“ antwortet er mir „Oh ja, unter freiem Himmel schlafen. Das gefällt mir“ erwidere ich. Der See kam wie gerufen, denn heute war es mal wieder recht warm (34°C) und sonnig. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Also ab ins Wasser. „Der See ist ja richtig warm. Das gefällt mir“ sage ich zu Basti und folge ihm ins Wasser. Nach dem baden machen wir uns etwas zu essen. Als es langsam dunkel wird und keine Leute mehr zu sehen sind, richten wir unser Nachtlager her. Ein Rad links und eines rechts. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Dazwischen breiten wir unsere Zeltunterlage aus. So jetzt noch die Isomatten, Kopfkissen und die Schlafsäcke. Als nächstes spannen wir das Mückennetz drüber. Perfekt! „Hoffen wir mal, dass es in der Nacht nicht anfängt zu regnen“. „Kein Wind, keine Wolken, kein Problem“ antwortet Basti nur lachend. Wir kuscheln uns in unsere Schlafsäcke und reden noch eine Weile, bis es komplett dunkel ist. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             „So, jetzt wird aber geschlafen“. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Gute Nacht liebes Tagebuch
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 26 Sep 2020 12:04:09 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Ungarn</title>
      <link>https://www.die-podtschis.de/ungarn-blog</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Ungarn
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Der Morgen verlief wie fast jeder andere. Aufstehen, Sachen packen und dann los fahren. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Da uns leider das Obst ausgegangen ist, wir am Vortag nichts eingekauft hatten und wir keine große Lust auf Haferflocken hatten, fuhren wir ohne Frühstück los, denn in der nächsten Ortschaft befand sich ein Supermarkt. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Dort holten wir uns etwas zum essen und fuhren ein Stück weiter, um uns einen schönen Platz zum Frühstücken zu suchen. Nach ein paar Minuten wurden wir dann auch fündig. Gestärkt fuhren wir weiter. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Jetzt waren es noch ungefähr 20km bis zur ungarischen Grenze. Die Landschaft war landwirtschaftlich geprägt. Wir fuhren an vielen Sonnenblumen und Maisfeldern vorbei. Kurz hinter der Ortschaft Mörbisch am See, ging es ein wenig bergauf. Oben angekommen, hatte man eine super Aussicht auf die hinter sich liegende Strecke. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Außerdem standen dort ein paar Sitzbänke mit Tischen verteilt umher. „Guck mal, dort ist auch direkt der Grenzübergang“ sagte ich zu Jasmin und deutete auf das Schild. „Sollen wir kurz eine Pause machen?“ fragte sie mich. Ich fand die Idee super. Also suchten wir uns eine schöne Bank aus und machten eine Pause.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Der Grenzübergang war ja schließlich erreicht. Wir tranken und aßen etwas. Nun aber weiter. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Der Grenzübergang war eine etwas schmalere Straße, die für den PKW Verkehr gesperrt war. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Somit hatten wir die Straße fast für uns alleine. Ein paar andere Fahrradfahrer waren auch unterwegs. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Bei den ersten Metern durch Ungarn, fuhren wir an ein paar vereinzelt herumstehenden Häusern vorbei. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Fertőrákos war die erste Ortschaft, durch die wir fuhren. Ein schickes kleines Dörfchen. Nach ungefähr 20 Km verließen wir dann auch schon wieder Ungarn und befanden uns wieder in Österreich. Dies sollte noch 2 mal der Fall sein, denn unser Weg führte uns immer in der Nähe der österreichisch- ungarischen Grenze entlang. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir fuhren also wieder eine ganze Weile durch Österreich. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Sonnenblumen und Maisfelder waren unsere ständigenBegleiter. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir fuhren immer weiter bergauf. Anfangs nur leicht, aber dann auch mal wieder mit 11% Steigung. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Als es Richtung Abend ging, hielten wir wie jeden Tag Ausschau nach einem Schlafplatz. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir entdeckten einen kleinen Feldweg, der zwischen einer großen Hecke auf eine große Blumenwiese führte.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              „Na das schaue ich mir mal genauer an“ sagte ich zu Jasmin und stieg ab. Ich folgte dem Weg durch die Hecke und sah mir die Lage mal etwas genauer an. Sieht gut aus, dachte ich mir und ging zurück zu Jasmin. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir schoben unsere Räder ans Ende der Wiese. Dort grenzte sie an einen dichten Wald. Hier wollen wir die Nacht verbringen. Der folgende Tag begann sehr sonnig und warm und es sollte heute auch sehr warm werden. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir packten alles ein und fuhren los. Nach ungefähr einem Kilometer kam die Ortschaft Kroatisch Geresdorf.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              „Das ging jetzt aber schnell! Ich dachte Kroatien wäre weiter weg“ sagte Jasmin lachend zu mir.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              „So was verrücktes“ antwortete ich.  In der Ortschaft entdeckten wir einen Spielplatz, an dem auch eine kleine überdachte Sitzgelegenheit stand. „Die bietet sich doch super zum frühstücken an“ sagte ich zu Jasmin. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir fuhren zu ihr. Zu unserem Glück befand sich auch dort noch direkt eine Möglichkeit, unsere Wasservorräte aufzufüllen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es weiter, wieder Richtung Ungarn, dass wir nach 15 Km wieder erreichten. Fast direkt hinter der Grenze befand sich die Ortschaft Kőszeg. „Vielleicht finden wir hier eine ungarische Fahne“ sagte Jasmin. Wir fuhren in die Fußgängerzone/Marktplatz der Ortschaft. Dort stand auch eine sehr schöne Kirsche und die Fußgängerzone war auch sehr schick. Schnell wurden wir fündig.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              „Juchhu, wieder eine Fahne mehr“ sagte ich zu Jasmin, als ich lächelnd aus einem Geschäft kam. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Es ist jedes Mal ein tolles Gefühl, eine neue Fahne an dem Fahrrad zu befestigen. Auf unserem Weg kamen wir an noch mehr kleinen Dörfchen vorbei. Und schwuppdiwupp, waren wir auch schon wieder in Österreich. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Kurz vor der Ortschaft Burg entdeckten wir ein Schild, dass auf einen Badesee mit Campingplatz hinwies. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Sollen wir uns das mal etwas näher anschauen?“ fragte mich Jasmin. „Gerne“ erwiderte ich. Also fuhren wir zu dem besagten Campingplatz. Am Eingang stellten wir unsere Räder ab. Ich blieb bei den Rädern stehen, während Jasmin zu der Frau am Eingang ging. Nach ein paar Minuten kam sie wieder. Sie erzählte mir, was sie alles mit der Frau gesprochen hatte. Wie die Preise sind, wo wir unser Zelt aufschlagen können, Abreisezeit am Folgetag und wo sich die Duschen und Toiletten befinden. Wir entschieden uns heute hier zu bleiben, zwar war es erst 15:30Uhr, aber wenn man schon so eine Chance zum nächtigen hat, sollte man sie ausnahmsweise nutzen. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Ein Badesee wäre jetzt schon sehr cool dachten wir uns. Schließlich hatten wir mal wieder 36°C und Sonne satt.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              Als wir unsere Räder auf den Platz schoben, bemerkten wir das uns viele staunend beobachteten. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir bauten unser Zelt auf und gingen anschließend eine runde Baden. Mensch, tat das gut! 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Wir ließen den Abend entspannt ausklingen. Der folgende Tag sollte sehr nervenaufreibend werden.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              Der Morgen begann schon direkt mit bergauf fahren. Als erstes musste eine Strecke von 1,6 Km mit 10% Steigung bewältigt werden. Doch diese sollte nicht die letzte sein. Insgesamt kamen wir an diesem Tag auf 7 Bergetappen mit mindestens 9% Steigung. Es ging immer wieder steil rauf, um dann direkt wieder steil bergab zu fahren und das bei 34°C. Aber das war noch lange nicht alles. Wir passierten wieder die Grenze zu Ungarn. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Nach einer Weile führte uns unser Navigationssystem in einen Wald. Anfangs war der Weg noch recht gut aber nach einer Weile wurde der Weg zu einem Trampelpfad, der dann irgendwann nur noch durch Schlamm und das Dickicht führte. Was nun, umdrehen und 4 Km zurück fahren oder weiter? Der Weg sollte laut Karte nach ungefähr 600m zu einem befestigten Waldweg werden. Also weiter. Doch dieser Weg kam nicht. Nach ungefähr 1,2 Km schieben durch fast Bauch hohes Gestrüpp, matschigen Boden und Brenneseln tauchte der besagte Weg auf. Einziger Hacken an der Sache, zwischen uns und dem Weg befand sich eine 2 Meter breite Schlammgrube . Na toll. Links und rechts war kein durchkommen mit den Rädern. Also mitten durch. Als erstes schob ich mein Rad hindurch. Bis zu den Knöcheln versank ich im Morast. Nach ungefähr 2 Minuten kämpfen und fluchen war ich durch. „Lass gut sein. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Ich mach das mit deinem Rad. Reicht wenn sich einer einsaut. Außerdem ist das ein ganz schöner Akt da durch zu kommen“ rief ich Jasmin zu. „Danke. Ich glaube ich würde auch mit dem Rad einfach stecken bleiben“ antwortete sie. Also wieder zurück und das gleiche nochmal. Als dann beide Räder drüben waren, kratzten wir den gröbsten Dreck mit kleinen Ästen ab und dann ging es auf einem deutlich bessern Weg weiter. Doch zu unserer Überraschung, sollte das noch nicht alles gewesen sein. Wege die auf der Karte eingezeichnet waren, existierten einfach nicht. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Na toll und nu? Wir studierten die Karte. „Ok, dann da lang“ sagte ich zu Jasmin. Als wir an einer klaren Pfütze vorbei fuhren, wuschen wir uns die Füße und Schuhe. „Schon viel besser“ sagte Jasmin. Nach einer Weile lichtete sich der Wald und wir kamen an einer Schranke an. Auf der anderen Seite befand sich eine super geteerte Straße. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Das wäre die  Straße gewesen, die um den Wald geführt hätte“ sagte ich zu Jasmin. „So was dummes“ erwiderte sie deutlich genervt. Und natürlich, wollte uns diese Schranke auch noch mal ärgern. Sie war verschlossen. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Links, kein durchkommen. Rechts, ja. Aber durch Brenneseln. „Hilft ja nicht´s“ sagte ich zu Jasmin. Also durch da. Endlich wieder auf einer Straße. Endlich wieder richtig fahren. Für heute reichte es uns. Berge, Schlamm, Matsch, Brenneseln und nicht existierende Wege. Nach ungefähr 3 Km fanden wir dann auch auf einer großen Wiese unseren Schlafplatz für heute. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Was für ein Tag.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 19 Sep 2020 17:51:42 GMT</pubDate>
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      <title>Slowakei</title>
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  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Slowakei
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer recht erholsamen Nacht gingen wir zum Bäcker um die Ecke, um uns etwas zum Frühstücken zu holen. Anschließend hieß es Sachen packen, Räder beladen und los. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Es ging eine ganze Weile durch Wien. Da wir heute mehr Glück mit dem Wetter haben, können wir einen Teil von Wien doch noch bei Sonnenschein genießen. Wir folgten der Donau immer weiter Richtung Osten. Rechts die Donau und links Wald. Da der Donauradweg nahezu flach verläuft, kommen wir zügig voran. Nichts kann uns stoppen. Naja, so dachten wir jedenfalls. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Bis der Donauradweg wegen Instandsetzungsmaßnahmen plötzlich gesperrt ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir folgen den aufgestellten Umleitungsschildern. Halb so schlimm, denken wir uns. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die Umleitung führt uns durch Eckartsau. An einer größeren Kreuzung bleibt Basti stehen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Die Straße die rechts abgeht, verläuft parallel zum Donauradweg. Aber das Umleitungsschild zeigt gerade aus, was laut Karte aber keinen Sinn ergibt. Denn so würden wir einen Umweg von ungefähr 10 Kilometer machen. Jetzt ist die Frage, was machen wir?“ sagt Basti zu mir.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Gute Frage“ erwidere ich. Wir beratschlagen uns und entscheiden uns für das Umleitungsschild. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die wird ja nicht ohne Grund so sein. Die Umleitung führt uns vorbei an Feldern, Feldern und Feldern. Zwei kleine Dörfchen liegen auch noch auf dem Weg. Schließlich gelangen wir wieder zurück auf den Donauradweg. Mittlerweile ist es deutlich bewölkter geworden und der Wind hat zugenommen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Mir wird es im T-Shirt zu kalt. Also ziehe ich mir meine Regenjacke über. Als wir bei Hainburg dann ein Stück bergauf fahren, sehen wir, dass von hinten eine dicke Regenfront auf uns zu gerollt kommt. „Ohje“ rutscht es mir raus. Eigentlich wollten wir ja kurz vor der slowenischen Grenze zelten, aber jetzt schlägt mir Basti vor, „Es sind jetzt noch 13 Kilometer bis Bratislava und wir haben es gerade einmal 15Uhr. Sollen wir heute schon nach Bratislava und uns dort eine günstige Unterkunft nehmen?“.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Ja, können wir gerne so machen“ antworte ich ihm. Schnell suchen wir uns ein günstiges Hostel raus und dann geht es auch schon wieder weiter. Wir ziehen das Tempo etwas an, um noch vor dem Regen in Bratislava anzukommen. 6 Kilometer später sind wir auch schon an der slowakischen Grenze. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Schnell 2, 3 Fotos machen und weiter. Wir fahren parallel zu einer Autobahn. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Es fängt an zu tröpfeln“ rufe ich Basti zu. „Da vorne kommt gleich eine Unterführung. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dort können wir uns ja unterstellen“ antwortet er. An der Unterführung angekommen, halten wir an. Da der Regen aber bis jetzt noch nicht zugenommen hat und wir jetzt auch noch ausnahmsweise mal Rückenwind haben, entscheiden wir uns weiter zu fahren. Dank des Rückenwinds sind wir so schnell, dass wir die nächsten 3 Kilometer bis zur Donaubrücke in weniger als 6 Minuten schaffen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Gerade als wir an der Brücke ankommen, wird der Regen doller. Gut das die Brücke überdacht ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir halten an. „So wie es aussieht wird das schlimmste an uns vorbei ziehen, zum Glück“ sagt Basti. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Es wird auch schon langsam weniger“ antworte ich ihm. Nach einer Weile hört es auch schon wieder auf zu regnen und wir fahren weiter. Das Hostel liegt fast mitten in der Altstadt und ist schnell gefunden. Basti geht rein um uns anzumelden. Kurze Zeit später kommt er wieder und erzählt mir alles. „Wir können unsere Räder oben auf einer großen Terrasse abschließen. In der 3. Etage. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dort ist auch direkt unser Zimmer, sowie die Rezeption“. Also alles ab in den Aufzug und ab nach oben. Wir schließen die Räder auf der Terrasse ab und bringen anschließend unsere Sachen auf unser Zimmer. Das Zimmer teilen wir uns mit 4 weiteren Personen. Unsere Schlafkabine ist richtig gemütlich und verfügt über einen Vorhang, den man zuziehen kann. Wir verstauen unsere Sachen und gehen duschen. Denn wir wollen uns noch die Altstadt und die Bratislava Burg anschauen. Wir sind echt überrascht, wie schön und auch sauber die Stadt ist. Bratislava ist wirklich einen Besuch wert. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               So, jetzt haben wir aber hunger. Wir suchen uns ein nettes Lokal zum essen aus. Letzter Tagespunkt für heute, schlafen. Der nächste Tag beginnt mit einem kleinen aber netten Frühstücksbuffet, was es im Hostel gibt. Nach dem Essen packen wir unsere Sachen und bringen alles wieder per Fahrstuhl runter. Weiter geht’s. Unser Weg führt uns wieder aus der Slowakei raus, nach Österreich. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Unsere Route für die nächsten Tage verläuft immer wieder durch Österreich und Ungarn. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Doch für heute bleiben wir erst einmal in Österreich. Wir erreichen den Nationalpark Neusiedler See. Als wir durch eine kleine Ortschaft namens Jois fahren, sitzt ein kleiner Junge weinend mit seiner Mutter am Straßenrand. Da ein Kinderfahrrad am Straßenrand liegt und er ein aufgeschlagenes Knie hat, gehe ich davon aus, das er mit dem Fahrrad hingefallen ist. Ich werde langsamer und frage die Frau, „Brauchen sie Hilfe? Oder ein Pflaster?“, „Nein danke. Alles halb so schlimm, aber danke für die Hilfe“ antwortet sie. Ich winke dem kleinen Jungen noch zu und er blickt staunend mit großen Augen auf mein vollgepacktes Rad. Wir fahren an vielen Sonnenblumenfeldern vorbei. „Guck mal, dass ist ja lustig“ ruft Basti mir zu und zeigt auf die Sonnenblumen, die alle Gesichter haben. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Das ist ja witzig“ rufe ich ihm zu. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Nach einer Weile machen wir eine ausgiebige Pause an einer Bank mit Tisch, im Schatten eines großen Baumes. Da es langsam Abend wird, entscheiden wir uns nach der Pause Ausschau nach einem Schlafplatz zu halten. Nach einer Weile finden wir auch einen guten Platz auf einer großen Wiese. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Gut durch Hecken zum Weg hin geschützt. Als wir das Zelt aufbauen, stellen wir jedoch fest, dass genau dort wohl mal ein Weg lang führte, denn als Basti die Zeltheringe in den Boden stecken will, kommt er nur wenige Zentimeter in den Boden. Egal wo er es versucht, das gleiche Ergebnis. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              „Das kann doch nicht sein“ sagt er und kratzt etwas von der Wiese weg. Und siehe da, unter der Wiese kommt eine Asphaltdecke zum Vorschein. Ich muss anfangen zu lachen. Nicht mit mir denkt er sich und spannt das Zelt einfach mit den Rädern ab. Während ich das Zelt von innen herrichte, zaubert Basti uns etwas zu Essen. Langsam wird es dunkel und wir legen uns schlafen. Doch in dieser Nacht sollten wir auch noch andere Wald und Wiesen Bewohner kennen lernen. Als erstes wurden wir von einem Jagdhorn Signal ganz in der Nähe geweckt. „Hey, es ist Nachtruhe“ murmelt Basti im Halbschlaf. Kurze Zeit später werden wir von einem Geraschel und einem merkwürdigen Geräusch, dass direkt neben uns in der Hecke ist, geweckt. „Das hört sich wie ein Wildschwein an“ flüstert Basti mir zu. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Oh nein, denke ich mir. Aber anschließend ist nichts mehr zu hören. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              „Ist wohl abgehauen, als es deine Sandalen gerochen hat“ flüstere ich Basti zu. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Kurze Zeit später werden wir durch ein ziemlich lautes Gegrunze wach, dass sich fast wie Schreie anhört. „Das ist zwar diesmal weiter weg, aber immer noch sehr nah. Gruselig“ flüstere ich Basti zu. Alle paar Minuten wiederholt sich das gruselige Geräusch. Es kommt immer aus der selben Richtung. Dann hört man einen Knall und einen richtig lauten Schrei. Dann Stille. „Ohje, ich glaube da wurde gerade was vom Jäger erschossen. Das arme Schweinchen“ sagte ich zu Basti. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Noch während ich rede, hört man wieder ein Jagdhorn Signal. „Wie gemein“ antwortet er. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Die restliche Nacht verlief ruhig.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Bis bald liebes Tagebuch
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 10:00:02 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Willkommen in Österreich</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Willkommen in Österreich
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht, werden wir durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir bleiben noch eine Zeit lang liegen. Doch nach einer Weile wird es uns im Zelt zu warm. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir beschließen aufzustehen und zusammen zupacken. Doch bevor wir losfahren, wird noch gefrühstückt. Los geht’s. Heute werden wir Österreich erreichen. Land Nr. 3 auf unserer Reise. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die Landschaft ändert sich erst einmal kaum. Wir fahren die meiste Zeit an Feldern vorbei. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Mal sind es Maisfelder, dann Weizenfelder und schließlich wieder Maisfelder. Hin und wieder kommt ein kleiner Bauernhof. So geht es eine ganze Weile weiter. Mittlerweile ist es Mittag und die Sonne steht in ihrem Zenit. Heute ist wieder einer der wärmeren Tage unser bisherigen Reise. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dies zeigt sich auch an den Teer Ausbesserungen der Straße. Diese fangen an Blasen zu bilden. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Da es viele von ihnen gibt, ist ein ausweichen nicht immer möglich. Als wir durch eine kleine Ortschaft fahren, entdecken wir eine Bank mit zwei Stühlen und einem kleinen runden Tisch im Schatten eines großen Baumes. „Sollen wir da mal eine Pause machen?“ fragt mich Jasmin. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Können wir gerne machen“ antworte ich ihr. Wir stellen unsere Räder an dem Baum ab. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Jasmin setzt sich auf die Bank und packt ein paar Kleinigkeiten zu essen auf den Tisch.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Während dessen schaue ich mir mal unsere Räder etwas genauer an, denn wir haben während der Fahrt bemerkt, dass scheinbar etwas von dem klebrigen Teerblasen an unseren Reifen hängen geblieben ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Bei mir klebt ein wenig Teer im Profil der Räder. Aber das wird schon irgendwann wieder abgehen. Bei dir aber klebt es sogar von außen am hinteren Schutzblech. Gut das dein Helm nicht so tief hängt, sonst hätte der was abbekommen“. „Wie blöd“ antwortet sie mir. „Ich versuch das mal bei dir zu entfernen“. „Ja bitte. Willst du einen Müsliriegel oder ein Schokohörnchen haben?“ fragt sie mich. „Ich verstehe die frage nicht“ erwidere ich und versuche den Teer mit einem kleinen Stock abzukratzen. Was auch recht gut gelingt. „Ok, also beides“ antwortet sie lachend. Nach einer ausgiebigen Pause fahren wir weiter. Nach ungefähr 12 Kilometern, fahren wir durch die letzte kleine Ortschaft auf unserem Weg durch Tschechien. Hinter ihr geht es es noch einmal ein wenig bergauf. Von weitem ist schon die Grenze zu sehen. Gut zu erkennen an den Grenzsteinen die sich nach links und rechts aufreihen, wie bei einer Kette. Links und rechts von uns sind Weizenfelder und die Straße ist gerade mal breit genug für einen Lkw. An der Grenze angekommen bleiben wir stehen. „Mh, komisch“ sage ich zu Jasmin. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Auf der tschechischen Seite ist das übliche Willkommen in ….. Schild mit Informationen zu den erlaubten Geschwindigkeiten. Auf der österreichischen Seite, nichts. „Schade. Kein klassisches Grenzbild also“ sagt Jasmin. Naja, dann halt nicht denken wir uns und fahren weiter. Nach ein paar Metern kommt ein Ortsschild. Riegersburg steht drauf. Dann nehmen wir halt das, denken wir uns. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Besser als nicht´s. Schnell ein paar Bilder gemacht und weiter geht es. Wir waren zwar schon einige male zum klettern in Österreich, aber das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich sind. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Der Name ist Programm.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Weit und breit sind die Alpen nicht zu sehen. Eigentlich schade, aber so lernen wir eine ganz neue Seite von Österreich kennen. „Sind wir wirklich in Österreich?“ fragt mich Jasmin.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              „Laut Karte, ja. Ich wusste gar nicht, dass Niederösterreich so flach ist. Verrückt“ antworte ich ihr. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Die Landschaft um uns herum ist überwiegend flach und landwirtschaftlich geprägt. Auf den um uns liegenden Weizenfeldern ist viel los. Bauern sind mit ihren Traktoren dabei, die Felder ab zu ernten. Nach einer Weile ändert sich dann doch nochmal die Landschaft. Es wird etwas hügeliger und wir sind schlagartig umgeben von Weinfeldern. Überall laden Schilder zum Wein trinken und zum verköstigen ein. Selbst die Radwege haben passende Namen wie „Weinroute“ oder „Weinpfad“. „Ich glaube, heute wird es nicht so leicht einen Schlafplatz zu finden“ sage ich zu Jasmin während ich mich umsehe.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               „Bis jetzt haben wir immer etwas gefunden“ erwidert sie. Und sie sollte recht behalten. Zwischen zwei Weinfeldern ist ein kleines Stück gemähte Wiese, die etwas abschüssig ist. „Ich geh mal gucken, ob es hier möglich ist“ sage ich zu Jasmin und stiefel los. Nach ein paar Metern kommen auf der rechten Seite der Wiese ein paar kleine Hecken. Sie bilden einen super Sichtschutz zum Weg. Na bitte geht doch, denke ich mir.Ich gehe zurück zu Jasmin, die bei den Rädern wartet, um ihr die gute Neuigkeit zu erzählen. Hier verbringen wir unsere erste Nacht in Österreich. Ein neuer Tag beginnt und wir wollen heute Wien erreichen. Doch bis zu unserer gebuchten Unterkunft in Wien sind es noch 83 Kilometer, die erst noch geradelt werden wollen. Wir schieben unsere Räder zurück auf die Straße und fahren los. 
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          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Es geht immer wieder leicht hoch und wieder runter. Bis auf zwei recht steile aber kurze (ca. 400m) Anstiege, lässt es sich angenehm fahren. Irgendwann haben wir aber den höchsten Punkt erreicht. Die Aussicht ist wirklich schön. Weinhänge so weit das Auge reicht. Es folgt eine 6 Kilometer lange durch die Weinhänge schlängelnde Abfahrt, die in einer kleinen Ortschaft endet. Als wir einen Supermarkt entdecken, überlege ich mir spontan, ach weißt du was, heute hast du Lust auf ein Eis. 
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          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Außerdem ist morgen Sonntag und wir brauchen noch etwas für das morgige Abendessen. Also signalisiere ich Jasmin durch Abbiegezeichen, dass ich zum Supermarkt möchte. Auf dem Parkplatz angekommen, stellen wir unsere Räder ab und ich drehe mich grinsend zu Jasmin um und sage „Wir müssen ja noch einkaufen und wenn du zufällig an einer Eistruhe vorbei kommst, ich hätte gerne eins“. „Aber nur, wenn ich auch eines haben darf“ antwortet sie lachend. „Ausnahmsweise“ erwidere ich. Danach verschwindet sie im Geschäft. Nach dem sie wieder da ist, wird als erstes mal das Eis verhaftet. Mh, lecker. Währenddessen verstauen wir den Einkauf in unsere Taschen. Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis nach Wien. Am späten Nachmittag, so gegen 17:30Uhr, kommen wir an unserer Unterkunft an. Hier werden wir zwei Nächte verbringen. Da unsere Unterkunft recht groß ist und sich direkt im Erdgeschoss befindet, dürfen diesmal sogar unsere Räder mit aufs Zimmer. 
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          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nachdem alles drinnen ist, gehen wir beide duschen und ziehen uns um, denn wir wollen noch unbedingt Essen gehen. Seit zwei Tagen hatten wir immer wieder das Thema, was wollen wir alles in Wien essen. Denn, die österreichische Küche hat viel zu bieten. Da wären z.B. Käsespätzle, Spinatknödel und nicht zu vergessen Kaiserschmarrn. Lecker. Deshalb hat Jasmin, während ich unter der Dusche war, ein rustikales Wirtshaus rausgesucht. Am Wirtshaus angekommen, werden wir von einem sehr netten Wirt begrüßt. Wir bestellen uns Käsespätzle, Kräuterlimonade und ein großes frisch gezapftes Bier für mich. Glücklich und papsatt, schieben wir uns gegenseitig zurück zur Unterkunft.
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          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nach einer halbwegs erholsamen Nacht für mich, denn leider waren auf meiner Seite des Bettes ein paar Latten vom Lattenrost defekt. Was soll man sagen, im eigenen Zelt schläft es sich halt immernoch am besten. Heute heißt es Wien angucken und Kaiserschmarrn futtern. Leider haben wir heute nicht so viel Glück mit dem Wetter. Es regnet immer wieder leicht. Aber das hält uns nicht auf. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Regenjacke an und los. Wien hat viel zu bieten. Da wäre zum einen das Schloss Belvedere, sowie das Schloss von Sissy, dass Rathaus und die Kathedrale von Wien. Eines unserer Highlights ist aber definitiv der Kaiserschmarrn. Immer wieder ein Gaumenschmaus. Zurück in der Unterkunft, packen wir schon mal alles, was wir morgen früh nicht mehr brauchen zusammen, denn morgen geht es für uns weiter Richtung Slowakei. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Gute Nacht liebes Tagebuch 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 05 Sep 2020 14:24:11 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Tschechien 3</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Tschechien 3
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Unsere Nacht auf dem Campingplatz war angenehm ruhig. Nachdem wir gefrühstückt und alles verstaut haben, geht es für uns weiter. Wir verabschieden uns noch von der netten Frau vom Campingplatz, die uns alles Gute wünscht. Es geht weiter Richtung Süden. Vorbei an Benešov. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Die Landschaft bleibt die Gleiche. Viele Felder und kleine Dörfer liegen auf unserem Weg. Wir fahren meist auf Nebenstraßen. Dort ist zum einen weniger Verkehr und zum anderen ist so das Fahren deutlich entspannter. Leider geht es auch heute wieder meistens Bergauf. Als uns unser Navi einen ziemlich steilen (13%) Schotterweg hinauf führt, werden wir von einem älteren Mann angesprochen. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Er versucht uns auf gebrochenem Englisch zu erklären, dass der Weg den wir nehmen wollen, nach ein paar hundert Metern in einem Wald endet. Basti sagt ihm, dass uns unser Navi hier lang führt und anzeigt das dort ein Fahrradweg sei. Der Mann erwidert darauf nur „your navi is bad“ und versucht uns zu überzeugen. Wir entschließen uns auf ihn zu hören, denn er weiß es mit Sicherheit besser und wirkt vertrauenswürdig. Er erklärt uns noch einen besseren Weg. Wir verabschieden und bedanken uns bei ihm und drehen um. Der Weg, den er uns empfohlen hat, war super zu fahren und wir kamen schnell voran. Da es heute wieder recht warm ist, aber zum Glück nicht mehr so extrem wie der gestrige, machen wir regelmäßig Pause im Schatten um etwas zu trinken. Wir haben schließlich alle Zeit der Welt. Als es langsam Richtung Abend geht, halten wir wie jeden Abend Ausschau nach einem Schlafplatz. Als wir gerade durch einen Wald fahren, hält Basti vor mir an, dreht sich zu mir um und sagt „Laut der Karte kommt ein Stück weiter ein kleiner See. Wir müssten dann an der nächsten Kreuzung rechts abbiegen. Der See liegt ungefähr einen Kilometer die Straße runter. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Also kein wirklicher Umweg“. Am See angekommen, warte ich bei den Rädern, während Basti sich die Umgebung mal etwas genauer anschaut. Nach einer Weile kommt er wieder.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
               „Sieht gut aus“. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              So fahren wir den Weg, den Basti ausgekundschaftet hat, bis wir an unserem heutigen Schlafplatz ankommen. „Hier ist es schön. Der Platz gefällt mir“. Wir stellen unsere Räder an einen Baum. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Da es noch etwas dauert, bis es dunkel wird, breiten wir unsere Zeltunterlage direkt am Ufer aus und entscheiden uns, erst einmal etwas zu Essen zu machen. Heute gibt es Nudeln mit Pesto. Nach dem Essen geht Basti noch eine Runde im See baden. Mir ist der zu kalt. So schaue ich Basti nur beim baden zu und reiche ihm das Handtuch, als er wieder raus kommt. Langsam wird es dunkel und weit und breit sind keine Leute zu sehen. Also fangen wir an, unser Zelt aufzubauen. Wenig später ist es auch schon dunkel und wir legen uns schlafen. Der nächste Tag beginnt wie jeder andere, nur dass während wir gerade unsere Sachen packen ,eine ältere Frau mit ihren zwei Ziegen an uns vorbei kommt. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Sie lächelt und wir grüßen einander.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              „Lustig, sie geht mit ihren Ziegen Gassi“ sage ich zu Basti. „Sachen gibt´s“ antwortet er.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
               Nachdem alles gepackt ist, geht es erst einmal wieder zurück zur Kreuzung. Wir fahren eine ganze Zeit lang durch einen Mischwald. Nach einer Weile lichtet sich der Wald und wir fahren wieder an Feldern vorbei. Auch heute geht es wieder größtenteils Bergauf. Aber es kommen zwischen durch auch immer wieder mal Abfahrten. Nach einer ganzen Weile taucht ein Schild auf, dass auf einen Badesee hinweist. Kurze Zeit später sind wir auch schon dort. Der See befindet sich kurz vor der Ortschaft Pilgrim. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Dort wollen wir eine längere Pause machen. Wir gehen schwimmen und ruhen uns danach noch etwas im Schatten aus. „Ich gucke mal ob es eine Möglichkeit zum zelten gibt“ sagt Basti und stiefelt los. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt er wieder. „Also, ich bin jetzt einmal um den See. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Es sind recht viele Leute hier. Aber eine Stelle habe ich gefunden, die sich anbieten würde. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Nur leider sind dort eben drei Angler gekommen. So bepackt wie die waren,bleiben die bestimmt die ganze Nacht dort. Sonst gibt es nicht wirklich eine andere Möglichkeit zum zelten“ erzählt er mir. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Also entscheiden wir uns, weiter zu radeln. Leider wird es langsam schon dunkel und wir müssen erst noch durch Pilgrim durch. Pilgrim ist eine größere Ortschaft. Hinzu kommt noch, dass es nach Pilgrim erst einmal eine ganze Weile bergauf geht. Mittlerweile ist es schon dunkel geworden. Mist, was machen wir jetzt? Wir schauen im Internet nach einer günstigen Unterkunft. Wir finden eine, an der wir eben vorbei gefahren sind. Also wieder zurück. Bei der Unterkunft ist viel los. Wir versuchen trotzdem unser Glück. Leider ist alles ausgebucht. Wieder Mist. Was nun? Die anderen Unterkünfte sind uns deutlich zu teuer. Wir entscheiden uns, wieder zurück zum See zu fahren und dort unser Glück auszuprobieren. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              So fahren wir die 3 Kilometer wieder zurück. Als wir am See ankommen, packen die drei Angler gerade ihre Sachen ins Auto. Sehr gut. Endlich wendet sich das Blatt. Somit ist der Platz wieder frei.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
               Schnell hin und ohne Licht das Zelt aufbauen. Gut das wir schon so gut eingespielt sind und es schon fast blind aufbauen können. Für heute reicht es uns. Das Abendessen lassen wir ausfallen. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Wir haben beide keinen wirklichen Hunger und sind einfach nur froh, wenn wir im Bett liegen. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Am nächsten morgen klingelt der Wecker etwas früher als sonst, denn wir wollen vor den ersten Badegästen und Anglern das Zelt abgebaut haben. Grund dafür ist, das dass Wildzelten hier leider nicht wirklich erlaubt ist. Nachdem wir das Zelt abgebaut haben, schieben wir unsere Räder zu einer der Sitzgelegenheiten, die hier überall am See verteilt stehen. Hier wollen wir Frühstücken. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Während wir am essen sind, kommen auch schon die ersten Badegäste und Spaziergänger. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Also alles richtig gemacht. Wir essen in Ruhe fertig und machen uns anschließend auf den Weg. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Wie sich herausstellt, war es die richtige Entscheidung gewesen, gestern umzudrehen. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Denn nach dem wir aus Pilgrim raus waren, kamen eine ganze Weile links und rechts neben der Straße nur Felder. Hier hätte wir nichts gefunden. Kurz vor der Ortschaft Třešt, taucht eine Tankstelle auf, die ein paar Sitzgelegenheiten mit Sonnenschirmen an der Seite stehen hat. „Sollen wir da mal eine Pause machen? Dann kann ich dort auch ein wenig am Laptop arbeiten“ ruft Basti mir zu und deutet auf die Tankstelle. „Ja gerne“ antworte ich ihm. An den Sitzbänken angekommen, schlage ich Basti vor, dass wir uns ja ein kleines Eis gönnen könnten. Er findet die Idee super. Also gehe ich rein und suche uns zwei leckere Eis am Stiel aus, während er am Laptop anfängt zu arbeiten. Nach dem Eis nutzen wir noch die vorhandene Toilette, um am Waschbecken unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen. Nach ungefähr 2 Stunden fahren wir wieder weiter. Als es auf den Abend zu geht, fangen wir an nach einem Schlafplatz Ausschau zu halten. Wir entdecken einen kleinen Feldweg, der vielversprechend aussieht. Basti geht mal nachschauen. Nach ein paar Minuten kommt er wieder. „Sieht gut aus. Sollte gehen“ sagt er. Wir schwingen uns wieder auf unsere Räder und folgen dem Feldweg ungefähr 300 Meter.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
               „Hier links“ sagt er und biegt ab. Nach ungefähr 30 Metern endet der kleine Pfad auf einer kleinen Wiese. Rechts ist ein See und links etwas tiefer gelegen ein Weizenfeld. Basti bleibt stehen und dreht sich zu mir um und sagt „Hier ist doch gut oder? Leider kommt man nicht zum Wasser wegen der ganzen Dornenbüsche, aber man kann uns nicht von der Straße aus sehen. Eine Festivaldusche tut es heute auch“. „Ja, find ich gut“ antworte ich ihm und steige vom Fahrrad.Wir bauen unser Zelt auf und kochen noch etwas zum Abendessen. Bevor es zu Bett geht, gibt es noch eine Festivaldusche. 
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Frisch gewaschen kuscheln wir uns in unser Zelt.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              Gute Nacht liebes Tagebuch und bis bald.
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 29 Aug 2020 06:41:26 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Tschechien 2</title>
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  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Tschechien 2
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Hallo liebes Tagebuch.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Unser nächstes Etappenziel lautet Prag. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Doch zuvor heißt es Sachen packen und sich über das Frühstücksbuffet hermachen. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Es gibt frische Croissants, Brötchen, Saft, Kakao und Wassermelone. Da wir am Fenster sitzen, bekommen wir es direkt mit als es anfängt zu Regnen. „Mh, Regen. Naja, es wird schon irgendwann wieder aufhören“ sage ich zu Jasmin und schlürfe dabei meinen warmen Kakao.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               „Es kann nur besser werden“ erwidert sie mit einem lächeln. Nach dem Essen heißt es nun wieder alles runter zu den Rädern bringen. Wir sammeln alles vor dem Aufzug. Letzter Check ob auch nichts im Zimmer vergessen wurde. Alles da, nichts liegengelassen. Nun muss alles in den Aufzug und zwei Etagen tiefer und dort dann alles wieder raus. So, dass wäre geschafft. Nach drei mal hin und her laufen ist auch schon alles bei unseren Rädern vor der Tür. Schnell noch die Regenjacken überziehen. Während ich zur Rezeption gehe um uns auszuchecken, belädt Jasmin schon mal die Räder. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Kurze Zeit später ist alles geregelt und die Räder bepackt. Es kann also weiter gehen. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Um aus Pilsen raus zukommen, heißt es erst einmal Bergauf strampeln. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Der Regen wird zum Nieselregen und es wird schnell warm in der Regenjacke. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Ich entschließe mich die Regenjacke auszuziehen. „Bringt ja nichts, wenn ich dann vom schwitzen mehr nass bin als vom Regen“. „Ich lass meine an. Finde es gerade so schön muckelig warm“ antwortet Jasmin.Nach einer Weile hört es dann sogar ganz auf zu regnen und es zeigt sich sogar mal die Sonne. Unser Weg führt uns durch mehrere kleine Ortschaften, sowie vorbei an vielen Feldern.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Leider sollte sich das Wetter noch einmal ändern. Da wir gerade aus einer kleinen Ortschaft ein Stück bergauf gefahren sind und uns auf einem erhöhten Punkt befinden, kann man gut die hinter uns liegende Landschaft begutachten. Doch leider gefällt mir nicht so ganz was ich da so am Himmel sehe. „Oho, guck mal nach hinten. Das sieht überhaupt nicht gut aus!“ sage ich zu Jasmin und deute auf die dicke dunkle Masse die da auf uns zugerollt kommt. „Das wird mehr als nur ein kleiner Schauer“.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               „Der nächste Unterstand den wir finden, sollten wir nutzten“ antwortet sie und radelt los. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Ich mache es ihr gleich und fahre ebenfalls los. Wir ziehen das Tempo deutlich an, um noch rechtzeitig einen sicheren Unterschlupf zu finden. Wir kommen uns vor wie beim Fangen spielen. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Sind wir schneller als die Regenfront oder ist sie schneller als wir und wir gehen baden? 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Leider ist weit und breit nichts außer Felder und somit kein Unterschlupf vorhanden. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Mist. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Dann taucht ein Verkehrsschild auf.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               „3 Kilometer bis zur nächsten Ortschaft“ rufe ich Jasmin zu, die direkt hinter mir ist. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nur wenige Minuten später erreichen wir die Ortschaft namens Lochovice. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Zum Glück ist hinter dem Ortseingangsschild direkt eine intakte Bushaltestelle. Schnell rein da.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Keine 2 Minuten später fängt es an zu Regnen. Aus der entgegenkommenden Richtung kommt ein anderer Radfahrer, wir winken ihm zu und deuten ihm an, dass er sich zu uns unterstellen soll. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Gerade noch rechtzeitig, denn gerade als er sich unterstellt öffnet der Himmel scheinbar alle Tore und gießt wie aus Eimern. Durch das Metalldach der Bushaltestelle ist der prasselnde Regen so laut, dass wir uns gefühlt anschreien müssen, um den anderen zu verstehen. Während wir drei nun den Schauer abwarten, kommen wir miteinander ins Gespräch. Leider Spricht der Mann nicht viel Englisch, was aber die Unterhaltung nichts schmälert. Wir lachen alle viel zusammen und albern ein wenig herum, über diese nasse Situation. Das zeigt uns mal wieder, man kann sich immer irgendwie verständigen und ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Nach einer Weile lässt der Regen nach, bis er Schluss endlich ganz aufhört. Wir verabschieden uns voneinander und alle fahren weiter. Was für ein netter Mensch, denken wir beide uns. Das ist es was eine Reise wirklich ausmacht. Diese spontanen Begegnung mit anderen Menschen, die sich oft zu den tollsten Momenten der Reise entwickeln können. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Wir fahren noch ein paar Kilometer weiter, bis wir einen schönen Schlafplatz auf einer Wiese finden und uns entscheiden für heute Schluss zu machen. Ein kleiner Wald bietet uns Sichtschutz zur Straße. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Noch schnell etwas zu essen machen und dann wird geschlafen. Am nächsten Morgen stärken wir uns mit einer ordentlichen Ladung Haferflocken mit Obst. Da durch den Morgentau das Zelt von außen noch etwas feucht ist, wird zuerst gefrühstückt und dann zusammengepackt. Nach dem wir fertig gegessen haben und alles verstaut haben, geht es auch schon wieder weiter. Unser Weg führt uns eine ganze Weile am Fluss Berounka entlang. Dabei kommen wir durch Řevince sowie Černošice und Radotin, wo der Fluss Berounka in dem Vltava mündet. Dort beginnt dann auch schon das Einzugsgebiet von Prag. Nach einer Weile merken wir schnell, ok jetzt sind wir in der Großstadt angekommen. Der Verkehr wird deutlich dichter und hektischer, überall laufen Menschen mit Einkauftüten umher, große Gebäudekomplexe stehen dicht an dicht und eine scheinbar ständig klingelnde Straßenbahn tummelt sich durch die Massen. Und wir mittendrin. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Wir sind eindeutig in Prag angekommen. Wir versuchen es so gelassen wie möglich zu nehmen, denn im Gegensatz zu allen anderen, haben wir keinen Zeitdruck. Da wir heute recht schnell voran gekommen sind, sind wir schon etwas früher als gedacht an der Unterkunft. „Ich gehe mal rein und frage nach, ob es möglich ist etwas früher einzuchecken“ sage ich zu Jasmin und gehe zur Rezeption.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Nach einer Minute bin ich wieder draußen. „Nichts zu machen. Wir müssen warten“.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Somit sind wir gezwungen, 45 Minuten vor unserer Unterkunft zu warten. Es gibt schlimmeres denken wir uns. „Ich nutze die Zeit und suche uns schon mal ein leckeres Restaurant raus“ sagt Jasmin zu mir und schnappt sich ihr Handy. Nach dem wir dann einchecken konnten und all unsere Sachen auf unser Zimmer gebracht haben, gehen wir fix duschen und machen uns auf den Weg. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Denn wir sind beide ziemlich hungrig. Zuerst wollen wir etwas essen und danach uns die Stadt anschauen. Unsere heutige Wahl ist indisch. Praktisch, dass direkt einer um die Ecke ist. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nach dem wir den ersten Punkt unserer to do Liste abgearbeitet haben, gehen wir nun papsatt zu Punkt zwei über. Prag hat vieles zu bieten. Angefangen bei einer sehr schönen Altstadt, die man über das mittelalterliche Stadttor aus dem 15. Jh. betritt, in der sich auch das Rathaus mit einer astronomischen Uhr befindet, sowie die Karlsbrücke, über die man zur Prager Burg samt Kathedrale aus dem 9. Jh. gelangt. Nach dem wir alles ausgiebig zu Fuß erkundet haben, gönnen wir uns bei Captain Candy eine Tüte Naschi. Zurück in der Unterkunft, lassen wir die letzten Tage noch einmal revue passieren. Der folgende Tag sollte der heißester Tag unser bisherigen Reise werden. Doch zuerst hieß es erst einmal aus Prag herauszukommen. Nach erst ungefähr 22 Kilometern erreichten wir die Stadtgrenze von Prag. Der Tag sollte aber noch mehr Überraschungen für uns parat haben. Bis zur Mittagsstunde, kletterte das Thermometer bis auf 38°C. Und als wäre das noch nicht genug, sollte unser Weg auch noch sehr abenteuerlich werden. Asphaltierte Straßen wurden zu Schotterpisten. Schotterpisten wurden zu schmalen Feldwegen. Und diese wiederum zu Trampelpfaden. Irgendwann wurden die Wege aber dann zum Glück wieder besser. Später,so um die Mittagszeit, machten wir eine Pause im Schatten einer Bushaltestelle. Es war so warm, dass wir beschlossen mal nach einem Badesee oder einem Campingplatz im Internet in unserer Nähe zu suchen, um uns am Abend eine Dusche oder ein Bad zu gönnen. Schnell werden wir fündig. In ein paar Kilometern kommt ein Campingplatz, der auch fast auf unserer Route liegt. Während wir da so im Schatten sitzen, kommt eine Frau auf uns zu, die kurz zuvor mit dem Auto an uns vorbei gefahren ist. Zuerst fragt sie uns etwas auf Tschechisch. „Sorry, only english or german“ antworte ich ihr. „Would you like something cold to drink?“
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir nicken beide und antworten ihr das uns etwas kaltes Wasser schon reichen würde und bedanken uns schonmal. Nach ungefähr 2 Minuten kommt sie mit zwei großen Kannen kaltem Wasser wieder und sagt zu uns, wenn wir mehr möchten sollen wir Bescheid sagen. Sie geht wieder zurück zu ihrem Auto, dass direkt neben der Bushaltestelle in der Einfahrt eines Hauses steht, wo sie ihren Einkauf ausräumt. Wow, wie nett, denken wir uns beide und freuen uns sehr über etwas kaltes zu trinken.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Nach dem wir den Großteil getrunken haben und den Rest in unsere Trinkflaschen umgefüllt haben, bringe ich der Frau die zwei Kannen wieder und bedanke mich noch einmal herzlich bei ihr. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               So gestärkt fahren wir weiter. Doch der Weg zum Campingplatz sollte noch einmal, sagen wir mal sehr abenteuerlich werden. Unser Fahrrad Navi suchte für uns den kürzesten Weg aus. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Das der kürzeste Weg aber nicht immer der Beste ist, merkten wir dann auf den letzten 2,6 Kilometer. Stellenweise war das Fahren einfach nicht mehr möglich und selbst das Schieben wurde zur Herausforderung. Hin und wieder kamen uns Wanderer entgegen, die uns nur verdutzt anstarrten und sich über die Wahl unseres Weges und der Räder die wir da durch das Gelände bewegten, wunderten. Ganz nach dem Motto „Was sind das denn für zwei Verrückte!“. Irgendwann und irgendwie kommen wir dann aber doch noch am Campingplatz an. Dort werden wir von einer sehr netten und lustigen Frau in Empfang genommen. Sie erklärt und zeigt uns alles und wünscht uns eine erholsame Nacht. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Da es schon langsam dunkel wird, bauen wir schnell unser Zelt auf und kochen uns etwas zu essen. Nach dem Essen gehen wir noch duschen und legen uns glücklich in unser Zelt.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Ein langer, heißer und aufregender Tag geht zu Ende.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Bis bald liebes Tagebuch
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 20 Aug 2020 18:06:24 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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      <title>Willkommen in Tschechien</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Willkommen in Tschechien
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/219556ce/dms3rep/multi/IMG_8510.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Nach einer ruhigen Nacht am Perlsee in Wiesau, hieß es heute „auf nach Tschechien“. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Sachen zusammen packen, Zähnchen putzen und los.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              Voll motiviert unsere erste Grenze zu überqueren, radeln wir los. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             In Bärnau, kurz vor der Grenze, machten wir eine kleine Pause um uns zu stärken. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Jetzt waren es nur noch wenige Meter bis zur deutsch-tschechischen Grenze. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Aber die hatten es nochmal in sich. Scheinbar wollte uns Deutschland nicht so einfach ziehen lassen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Bis zum Grenzübergang waren es zwar nur noch 1,6km, aber dafür mit bis zu 8% Steigung. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Egal, beißen. Wir wussten, dass es danach erst einmal Bergab ging.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              Endlich oben, endlich am lang ersehnten ersten Grenzübergang angekommen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wow, was für ein Gefühl. Der erste Meilenstein ist gesetzt. Schnell ein paar Bilder machen und weiter. Euphorisch und voller Vorfreude machen wir unsere ersten Meter in Tschechien. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Erst ging es flach weiter. Anschließend folgte eine recht lange Abfahrt durch einen dichten Mischwald. Ein herrlicher Tannenduft lag in der Luft. Die breite Straße ist auch gleichzeitig Fahrradweg. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Anmerkung! In Tschechien findet man extra angelegte Radwege nur in größeren Städten und die sind meist, naja. Die Tschechen sind aber an Fahrradfahrer auf den Straßen und auch auf stark befahrenen Land- Verbindungsstraßen gewöhnt und reagieren auf Radfahrer sehr gelassen. Sie halten beim Überholen ausreichend Abstand und winken oder lächeln einem öfters mal zu.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer Weile kommt ein kleiner Rastplatz mit Bank. Dort machen wir erst einmal Pause.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Schnell das Handy gezückt und die frohe Nachricht raus in die Welt geschickt. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer Weile geht es dann wieder weiter. Wir radeln noch so ca. 30Km bis nach Kurojedy weiter, wo wir einen kleinen See im Wald, nicht weit entfernt von der Straße entdecken. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dort wollen wir unsere erste Nacht verbringen. Wir finden eine super schöne Stelle, direkt am Wasser. Auf der anderen Seite des Sees sind ein paar andere Badegäste. Was uns aber nicht weiter stört. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Räder abstellen, Badeklamotten an und rein ins kühle Nass. Nach der schönen und wohl verdienten Abkühlung, setzten wir uns ans Ufer und schmeißen unseren Kocher an. Heute gibt es Reis mit Gemüse in einer Currysoße. Kurze Zeit später ist das Essen auch schon fertig und es kann gegessen werden. Nach dem essen heißt es Abspülen. Wie praktisch, wenn man an einem See ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               So muss man sich keine Gedanken um den Wasserverbrauch machen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nachdem alles erledigt ist, sind auch mittlerweile die anderen Badegäste verschwunden, sodass wir ungestört unser Zelt aufbauen können. Was für ein schöner erster Tag in Tschechien. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Der nächste Tag beginnt wie jeder andere auf unserer bisherigen Reise. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Aufstehen, Sachen packen, Frühstücken, Zähnchen putzen und los. Unser heutiges Ziel lautet „Pilsen“. Pilsen ist die viert größte Stadt Tschechiens (knapp 172000 Einwohner) und recht bekannt.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Dort wollen wir 2 Nächte verbringen, um uns die Altstadt und den Zoo mit Botanischergarten und sogar einen Dinopark genauer anzuschauen. Basti kann den ganzen Tag von fast nichts anderem reden, als dem Dinopark. Er und seine Dinos denk ich mir. Auf unserem Weg nach Pilsen kommen wir durch viele kleine Ortschaften und viel, Nichts. Felder, Felder und ab und zu ein Wald. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dennoch ist die Landschaft schön anzuschauen. Nur über ein paar Wolken würden wir uns freuen. Denn bei 32°C und keiner Wolke weit und breit am Himmel, wird es auf Dauer ganz schön heiß.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Ich, aber auch Basti, freuen uns schon auf eine Dusche in unserer Unterkunft, die wir am Tag zuvor übers Internet gebucht haben. Am frühen Nachmittag, so gegen 14Uhr, kommen wir dann an unserer Unterkunft an. Eigentlich ist erst ab 15Uhr check-in, aber Basti geht mal nachfragen, ob es nicht auch schon früher möglich wäre. Nach ein paar Minuten kommt er wieder. „Hat alles geklappt. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die Räder können wir entweder in einem separaten Raum einschließen lassen, oder wir schließen sie hier draußen an der Wand ab“. Wir entscheiden uns für die zweite Variante, da es sich um eine überwachte Parkanlage handelt und wir so nicht jedes mal an der Rezeption nach dem Schlüssen fragen müssen. „Wo ist denn unser Zimmer?“ frage ich Basti. „In der zweiten Etage. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Aber es gibt einen Aufzug“. Zum Glück, denke ich mir nur. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir fangen an alle Taschen von den Rädern zu nehmen und schließen anschließend unsere Räder ab. Jetzt heißt es, alle Taschen vor dem Aufzug sammeln. Nach ein paar mal hin und her laufen, ist auch dies geschafft. Nun alles in den Aufzug und ab in die zweite Etage. Oben angekommen, stellen wir fest, dass unser Zimmer zum Glück nur ein paar Meter vom Aufzug entfernt ist.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Das macht die ganze Sache doch leichter. Nach dem alles im Zimmer ist, wird auch gleich mal das Zimmer inspiziert. „Oh“ und „Ah“ sind unsere Reaktionen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Ich teste auch gleich mal das Bett auf Funktion. „Oh, dass ist aber bequem und weich“ sage ich zu Basti. „Mmh“ entgegnet er mir nur, da er gerade dabei ist die Klimaanlage auf Nordpol einzustellen.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Typisch Basti. Unser weiterer Plan für heute, duschen und anschließend essen gehen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Ich gehe zuerst duschen. Nach dem ich fertig bin, hüpft Basti schnell unter die Dusche und ich suche uns währenddessen ein passendes Lokal raus. Nach dem Basti aus der Dusche kommt, stelle ich ihm meine Top 3 vor. Wir entscheiden uns für ein Brauhaus. Schuhe an und los. Es sind zwar knapp 4Km bis zum Brauhaus, aber eine andere Art der Bewegung tut uns beiden mal gut. Am Brauhaus angekommen, suchen wir uns einen schönen Platz zum sitzen, doch leider ist draußen nichts mehr frei. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Dann halt drinnen. „Ahoj“ begrüßen wir den Kellner. „Ahoj“ erwidert er. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Anmerkung! Ahoj ist Tschechisch und heißt auf Deutsch, Hallo. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Daher hatten wir immer viel Spaß beim grüßen von Leute in Tschechien.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Er merkt aber schnell das wir außer Ahoj, nicht viel Tschechisch sprechen, aber das wir aus Deutschland kommen. So sagt er zu uns, „Wir können auch deutsch sprechen“. „Oh, ok. Das macht die Sache deutlich leichter“ erwidere ich mit einem lächeln. Wir bestellen uns etwas zu essen und zu trinken. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Zur Feier des Tages, dass wir gestern in Tschechien angekommen sind und das Basti Lust hat ein typisches Tschechisches Bier zu trinken, bestellt er sich ein großes Glas der Hausmarke (0,5L ~ 1,80€). Nach ca. 1 ½ Stunden, verlassen wir papsatt das Lokal und machen uns auf den Rückweg.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Oh, guck mal, ein Supermarkt. Der hat bestimmt auch Eis“ sagt Basti schmunzelnd zu mir auf den Weg zurück. „Für ein Eis ist immer Platz“ ist meine Antwort. Gesagt getan. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir suchen uns beide ein Eis am Stiel bzw. im Hörnchen aus und schlabbern es auf dem Weg zurück auf. An der Unterkunft angekommen lege ich mich ins Bett, während Basti noch bis 2Uhr Nachts am Laptop Videos bearbeitet. Der nächste Morgen beginnt erst einmal völlig untypisch für uns, mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Vollgestopft schwingen wir uns auf unsere so leer und nackt aussehenden Räder. Die ersten Meter sehen wir so aus und fühlen uns auch so, als wären wir noch nie Fahrrad gefahren. Das fahren ohne das ganze Gepäck, fühlt sich so an, als würden uns die Stützräder fehlen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Auf zum Zoo und Dinopark heißt es nun. Nach ein paar Minuten kommen wir auch schon an. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir suchen uns auf dem Lageplan eine für uns passende Route raus, da der Zoo recht weitläufig ist. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Der Plan ist, erst der Zoo dann zu den Dinos. Also los. Zu unserem Erstaunen, ist trotz Samstag nicht allzu viel los im Zoo. Bei einigen Tieren, wie z.B. bei den Affen, Nashörnern, Schlangen und Spinnen sagt Basti, „Da freue ich mich ja auch schon drauf, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen“. „Naja, bis auf die Spinnen! Die sind gruselig. Bäh!!!“. „Oh, da kommen die Giraffen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die sind so toll“ sage ich zu Basti sichtlich glücklich. „Möchtest du ein Foto mit den Giraffen haben?“ fragt er mich. „Was für eine Frage“. Nach dem wir alles erkundet haben, bleibt nur noch der Dinopark. Basti bekommt das Honigkuchengrinsen nicht mehr aus dem Gesicht, 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               als wir den Dinopark betreten und nennt alle Dinos beim Namen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Da, dass ist ein Spinosaurus und das da ein Gallimimus. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Bor, ein T-Rex“ Als die Dinos dann noch anfangen sich zu bewegen und Geräusche zu machen, ist er nicht mehr zu stoppen. Wäre er nicht 1 Meter größer als die anderen umher wuselnden, wohlgemerkt Kinder, hätte ich ihn wohl ausrufen lassen müssen. Nach einer Weile kann er sich dann aber doch noch von den Dinos trennen. Wir schlendern zum Ausgang. Tschüss ihr Giraffen, tschüss ihr Dinos und natürlich auch tschüss ihr anderen Tiere. Leider gab es keine Waschbären. Unser Plan für den restlichen Tag sieht vor, ab zur Unterkunft, Mittagspause machen und anschließend sich die Altstadt anzuschauen und etwas essen zu gehen. Die Altstadt ist nicht weit entfernt. Dort gibt es viele süße kleine Gassen, sowie einen großen Stadtplatz mit Kirche zu sehen. Heute ist uns nach Pizza. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Da wir letztes Mal keine bekommen haben, wollen wir heute nochmal unser Glück versuchen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir suchen uns ein nettes Lokal aus. Als die Pizza kommt,
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                läuft uns beiden das Wasser im Munde zusammen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Rund und glücklich, schwingen wir uns gemächlich auf unsere Räder und radeln zurück zur Unterkunft. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               An der Unterkunft angekommen heißt es, Zähne putzten, pullern, duschen und ab ins Bett.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Morgen geht es schon wieder weiter Richtung Prag.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Bis bald liebes Tagebuch 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 10 Aug 2020 07:30:27 GMT</pubDate>
      <author>account@domain.de</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Weiter Richtung Tschechien</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
               
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          
             Weiter Richtung Tschechien
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Hallo liebes Reisetagebuch. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer ruhigen Nacht in Fulda, ging es weiter Richtung Bad Neustadt an der Saale. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Zuerst ging es relativ flach weiter. Doch dies sollte sich bald ändern. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Ab Gersfeld bekamen wir es wieder mit Steigungen bis 15% zu tun. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Was soll´s. Wir fahren solange wie wir es schaffen. Dann heißt es absteigen und kurz weiterschieben, 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               bis es wieder etwas flacher wird. Kurze Trinkpause und dann weiter strampeln. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Immer wieder treffen wir andere Radfahrer, mit denen wir ins Gespräch kommen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir freuen uns sehr über den ganzen Zuspruch und die netten Gespräche.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Immer wieder fragen uns einige, ob man uns auch in digitaler Form folgen kann.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Klar“ ist immer unsere Antwort. Von einigen erhalten wir sogar am Abend oder am nächsten Tag eine Email über unser Kontaktformular, über unsere Website. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Vielen lieben Dank an alle die uns in digitaler Form begleiten und uns unterstützen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir freuen uns riesig über euer Feedback. Irgendwann, sind wir dann auch mal oben angekommen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Es folgt eine rasante Abfahrt. Dabei kommen wir durch viele kleine schöne Ortschaften. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer Weile wird es wieder flacher.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir genießen die Landschaft und radeln dabei entspannt weiter.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Das Thermometer zeigt mittlerweile 36°C an und die schwarz asphaltierte Landstraße wird zum heißen Ceranfeld. Im Schatten eines großen Baumes machen wir Halt.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Ich schau mal, ob sich hier nicht irgendwo ein See zum abkühlen versteckt“ sage ich zu Jasmin. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Oja, ein See wäre toll“ antwortet sie. „In ein paar Kilometern kommt ein Badesee. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Er kostet zwar 2€ Eintritt, aber dafür gibt es dort eine Liegewiese sowie Toiletten“. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Also schwingen wir uns wieder auf unsere Räder und fahren weiter. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach einer Weile kommen wir dann auch am Burgwallbachersee an.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Jasmin klärt kurz alles an der Kasse ab. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Als sie wiederkommt, sagt sie zu mir „ Wir können die Räder mit rein nehmen und bezahlt habe ich auch schon“. Also schieben wir unsere Räder auf die Liegewiese und suchen uns einen schönen Platz.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Als wir an dem Imbiss vorbei kommen, rutscht uns gleichzeitig „Oh! Hier gibt es ja Pommes!“ raus. Somit war klar, nach dem baden gibt es als Abendessen Pommes. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Die Abkühlung im See tut uns beiden sichtlich gut. Während wir uns glücklich und zufrieden die Pommes einverleiben, schaue ich über das Handy schon mal nach einem möglichen Schlafplatz. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach kurzer Zeit werde ich auch fündig. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Guck mal, dass könnte ein guter Platz sein“ sage ich zu Jasmin. Aber alles was sie gerade interessiert, sind die Pommes. Wir genießen noch eine Weile die Pause, doch dann heißt es wieder, rauf auf die Räder und weiter. Auf unserem Weg zum Schlafplatz kommen wir an einem kleinen Fluss entlang, wo wir gleich mal unsere Waschmaschine ausprobieren. Klappt super. Kurze Zeit später kommen wir an unseren Platz der Wahl an. Eine kleine Feldwiese kurz vor Bad Neustadt an der Saale. Hier schlagen wir für heute unser Nachtlager auf. Die noch nasse Wäsche hängen wir mittels unserer Wäscheleine zwischen unseren Rädern in der noch vorhanden Sonne auf. Der nächste Tag verlief erst recht unspektakulär. Die Landschaft veränderte sich kaum. Felder, Wiesen hin und wieder eine kleine Ortschaft. Unser Weg führte uns über Bad Königshofen, Alsleben, Tambach bis nach Wohlbach. In Tambach schauten wir uns noch schnell das Tambacher Schloss an. Leider sollte sich heute die Schlafplatzsuche etwas schwieriger gestalten. Es hat eine Weile gedauert, bis wir einen geeigneten Platz fanden. So kamen wir an diesem Tag auf knapp 81Km Strecke und lagen erst gegen 23Uhr im Bett. Um 7Uhr ging dann auch am nächsten Morgen schon wieder der Wecker. Der gleiche Ablauf wie jeden Tag. Aufstehen, packen, frühstücken, Zelt abbauen und verstauen und dann losfahren. Zuerst ging es fast ausschließlich, bis auf auf ein paar kleine Anstiege, bergab. In Lichtenfeld machten wir dann erst einmal ein paar Besorgungen. Essen für die nächsten zwei Tage, sowie Snacks für zwischendurch und etwas für die kleine Mittagspause, die wir jetzt machten. Gegenüber des Supermarktes stand im Schatten eine Bank, die zum verweilen einlud. Nach der Pause ging es weiter über Burgkunstadt bis nach Kulmbach. In Kulmbach machten wir bei einer bekannten Fastfood Kette erst einmal Halt. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               1. Um den Strom zu nutzen für unseren Laptop, um unseren ersten Reisetagebuch Eintrag zu machen 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               2. ein Eis zu naschen 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               3. Pippipause.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Nach dem alles erledigt war, ging es auch schon wieder weiter Richtung Wiesberg. Neben dem Ortseingangsschild bemerkte ich ein Schild, auf dem alle Unterkünfte aufgelistet waren, die es in dieser Ortschaft gibt. Inklusive eines kostenfreien Wohnmobilstellplatzes. „Oh, guck mal. Das hört sich doch gut an! Ich schau mal was das Internet dazu ausspuckt“ während ich dies sage, zücke ich schon das Handy aus meiner Lenkertasche. „So wie wir beladen sind, gehen wir doch auch wohl als Wohnwagen durch“ erwidert Jasmin. „Sieht gut aus. Lass uns den mal etwas genauer anschauen“, Gesagt getan. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               5 Minuten später kommen wir am besagten Wohnmobilstellplatz an. Vier Camper stehen dort schon und vor dreien sitzen Leute, die uns staunend begrüßen. Wir suchen uns einen Platz und fangen an unser Zelt aufzubauen. Wärenddessen kommt eine Frau zu uns rüber und wir kommen ins Gespräch. Sie erklärt uns wo die Toiletten sind und was es alles so in Wiesberg zu entdecken gibt. Wir entscheiden uns, zur Feier des Tages essen zu gehen. Da es nicht viel Auswahl gibt, was das Herz eines Vegetariers höher schlagen lässt, ausgenommen eines Gourmetrestaurants mit vier Sternen, was uns aber dann zu teuer ist, entscheiden wir uns dazu Pizza essen zu gehen. Schnell alles ins Zelt, umziehen und los. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Wir freuen uns beide sichtlich auf das bevorstehende Mahl. Das Spazierengehen fühlt sich anfangs etwas merkwürdig an. Ungewohnte Bewegung. An der Pizzeria angekommen, müssen wir schockiert feststellen „Dienstag ist Ruhetag“. Was für ein Schlag in die Magengrube. Ok, dann wieder zurück zum Zelt und selbst kochen. Der folgende Tag beginnt mit viel Sonnenschein. Unser heutiges Ziel, der Perlsee bei Wiesau. Unser Weg führt uns eine Weile an dem Fluss Weißer Main entlang.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                Es ist fast die ganze Zeit recht flach und somit angenehm zu fahren. Doch nach einer Weile führt uns unser Navi auf ein, sagen wir mal recht abenteuerlichen Pfad. Wald, Sand, schmal, Geholper, Schotter, rauf und runter. Es kam wie es kommen musste. Der erste Unfall. Ich hörte es hinter mir erst rumpsen und anschließend „Oh nein, mein Spiegel“. An einer recht steilen Schotterabfahrt, die auch noch um eine scharfe Kurve ging, ist Jasmin das Vorderrad weggerutscht. Dabei fiel sie (zum Glück war sie nicht schnell unterwegs) auf die linke Seite. Leider überlebte ihr Spiegel diesen Sturz nicht. Sie selbst kam mit ein paar blauen Flecken davon. „Zum Glück hast du dir nichts ernsthaftes getan“ sagte ich zu ihr, als wir ihre Blessuren und ihr Rad kontrollierten. „Ja aber mein Spiegel ist abgebrochen“ jammert sie. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               „Ach kein Problem, den bekommen wir wieder hin“ erwiderte ich. Es konnte also weitergehen. 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Am Perlsee angekommen, machten wir erst einmal eine Pause am Ufer des Sees. „Oh guck mal, ein Biber“ sagte ich zu Jasmin und deutete auf ihn im Wasser nur ein paar Meter von uns entfernt.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
                „Wow, ich habe noch nie einen in freier Wildbahn gesehen“ antwortet sie. Nach einer Weile suchen wir uns einen schönen Platz zum nächtigen. Doch bevor es ins Bett geht, gibt es noch etwas zum Abendessen, sowie eine kleine Abkühlung im See.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               So, dass soll erst einmal genügen. Bis nächste mal liebes Reisetagebuch
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 31 Jul 2020 13:50:38 GMT</pubDate>
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      <title>Die Reise beginnt</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Die Reise beginnt 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/219556ce/dms3rep/multi/IMG_8448.JPG" alt="Schlafplatz auf einer Blumenwiese"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Am 13.07.2020 war es dann nun soweit, die Podtschis brachen nach 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             dem letzten Material checkup um 12:30uhr zur ihrer großen Reise auf. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Eigentlich wollten wir ja schon am 12.07.2020 aufbrechen, 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             aber Basti musste mit so vielen Freunden und Familienmitgliedern auf alte Zeiten,
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
               aber auch auf die bevorstehende Reise anstoßen. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Es kam wie es kommen musste.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              Basti kämpfte am 12.07.2020 seinen persönlichen Kampf mit den spät folgen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
              des gestrigen Abends und übte gleich nochmal die stabile Seitenlage. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             1 zu 0 für die Abschiedsfeier. Wir tun es als kleine Startschwierigkeiten ab. Nun gut. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Dann ging es endlich los. Doch wir wurden gleich auf die Probe gestellt. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wer den Rheinisch-Bergischen Kreis kennt, weiß was ich meine. Hügel rauf Hügel runter. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Alles halb so schlimm, doch die 57Kg des Fahrrades inklusive der 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Taschen machen sich auf Dauer schon bemerkbar. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Alles so weit so gut, unsere erste Nacht verbrachten wir an der Brucher Talsperre bei Stülinghausen. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              In ihr durfte Basti sich dann auch gleich mal abkühlen. Schließlich hatten wir den ganzen Tag Sonne satt mit 30°C. Der Platz der Wahl war dann auch direkt im Wald an der Talsperre. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Aber was uns dann in der Nacht weckte war nichts für schwache Nerven!!!
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Wir wurden von einem mehr als nur furchteinflößenden Schreien geweckt.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Mehr dazu und eine Audioaufnahme davon findet ihr bald in unserem ersten Video auf Youtube.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Der folgende Tag begann recht schön. Es war warm und die Sonne zeigte sich auch. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Aufstehen, Zähneputzen, Frühstücken, Sachen packen, losfahren. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Wo war noch mal was? Wie macht es mehr Sinn zu packen? Anfangsproblematik.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Mittlerweile hat alles seinen Platz und die Routine ist da.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Zurück zum 14.07.2020. Als erstes ging es zur Talsperre Wasservorräte auffüllen.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Dort haben wir dann auch gleich mal unseren Wasserfilter ausprobiert.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Alles kinderleicht und funktioniert auch beim ersten mal direkt auf Anhieb.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Mit 9 Liter mehr Wasser ging es dann weiter. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Bis dahin wussten wir noch nicht, wie sehr wir das Wasser brauchten. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Als erstes gab es eine schöne lange Abfahrt bis nah Gummersbach. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Danach sollten wir dann aber auch die andere Seite des Oberbergischen-Landkreises kennen lernen.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Es ging bei gefühlten 50°C (gemessen 31°C) nur noch Bergauf. Berg ca. 2 Km rauf und anschließend  200m runter. Dieses Spiel ging eine ganze Weile so weiter. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Gut das wir genug zu trinken dabei hatten. Abkühlung gab es dann aber am Abend. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Es wurde bewölkter und es fing an zu Regnen. Schnell einen Schlafplatz suchen.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Ein kleiner Wald kurz hinter Ottfingen gewährte uns Unterschlupf.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Kleiner Negativpunkt, unser Schlafplatz befand sich 200m Luftline von der A45.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              In der Nacht hörte es dann irgendwann auf zu regnen. Doch der Tag sollte noch so einige Überraschungen bringen. Es ging wie gewohnt weiter mit dem Spiel Bergauf, Bergab. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Die schöne Landschaft machte dies aber wieder gut. Unsere Route führte uns durch Siegen und anschließend durch viele kleine Dörfchen. Doch die gute Stimmung sollte nicht lange anhalten. Während eines recht steilen Anstiegs (12% auf ca. 900m Länge) bemerkte Basti auf einmal starke Vibrationen in den Pedalen. Als es etwas flacher wurde, hielt er an um nach dem rechten zu sehen. Schockiert musste er feststellen, dass sich das vordere Kettenblatt gelöst 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              hat und nur noch durch den Pedalarm gehalten wird. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Ohje, als ich kurze Zeit später bei ihm ankam, begrüßte er mich mit den Worten
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              „So, du hast jetzt erst mal eine etwas längere Pause“. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Oh wie schön dachte ich mir, doch dann zeigte er mir warum. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Jetzt hieß es ruhe bewahren und schauen wie wir das wieder hinbekommen. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Ah ok. Halb so schlimm. Das kriegen wir wieder hin. Nichts gravierendes.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Festellen, dass man keinen 10er Imbus sowie ein Verschlussring-Werkzeug dabei hat um den Pedalarm zu lösen und den Verschlussring wieder zu befestigen, doof. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Jetzt sitzt man irgendwo im nirgendwo im Sauerland, ca. 19Km östlich von Siegen und hat das passende Werkzeug nicht dabei. Was nun? Handy raus und gucken wo der nächste Fahrradladen ist, 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              um sich Werkzeug zu besorgen. Aber wie sollte es anders sein, 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              machte sich das Internet in Deutschland mal wieder rar. Die zeigte mittlerweile 16:20 Uhr an. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Das nächste Fahrradgeschäft ist ca. 16Km entfernt nach Südosten. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Also leider einen kleinen Umweg von 12Km zur unserer eigentlichen Route in kauf nehmen. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Egal, anrufen. Keiner geht dran. Auch nicht beim 4,5 und 6 mal. Nächstes Geschäft. Betriebsferien. Schön für sie, doof für uns. Fahrradgeschäfte in Siegen, eine Option. Basti findet sie nicht besonders prickelnd. „Von dort kommen wir gerade erst her“ schnauft er. Nochmal nachschauen ob es nicht noch eine andere Möglichkeit gibt. Fahrradgeschäft in ca. 20Km Entfernung. Zwar müssen wir dann die Route etwas umlegen, aber es hilft ja nichts. „Ja, haben wir“ ist die Antwort vom Verkäufer am Telefon. Jetzt heißt es Bergauf schieben und Bergab rollen. Räder bepacken und los. Nach kurzer Zeit Bergauf schieben fährt ein Service Wagen der Firma Günther Bau an mir vorbei. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Er wir langsamer und macht die Scheibe runter „Mädchen so schwer bepackt unterwegs?“ Ich schalte sofort und frage einfach drauf los „Hallo ,haben sie zufällig einen 10er Imbus dabei?“. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              „Ja, sogar einige“ ist seine Antwort.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               „Super. Hinter der Kurve schiebt mein Mann auch sein Rad. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Leider hat das Rad eine Panne und wir keinen 10er Imbus dabei“. Er fährt weiter und hält neben Basti und steigt aus. Basti schildert ihm kurz das Problem und dann machen sich die beiden an die Reparatur. Nach ca. 10min ist alles wieder repariert. Wir unterhalten uns noch kurz und bedanken uns überglücklich bei ihm und verabschieden uns dann voneinander. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              An dieser Stelle, wollen wir uns nochmal bei dem netten Mitarbeiter der Firma Günther Bau recht herzlich für die Hilfe bedanken. Nun kann die Reise weitergehen.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
               Naja, wenn da nicht der Berg von 700m Länge und satten 23% Steigung wäre.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Wir entscheiden uns, die Räder noch hoch zu schieben und uns dann einen Schlafplatz zu suchen.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Oben angekommen, wird es dann auch etwas flachen und wir finden einen schönen Schlafplatz auf einer bunten Blumenwiese. Völlig K.o machen wir uns noch etwas warmes zu Essen und 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              legen uns dann schlafen. Am nächsten Morgen wachen wir im dicken Nebel auf. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Sachen packen, Frühstücken, losfahren. Zum Glück geht es erst einmal Bergab. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Es folgen lange Abfahrten durch einen Dichten Mischwald. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Die Kulisse wirkt, als wäre man in Kanada. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Hin und wieder kommen mal ein paar leichte Anstiege, aber nichts wildes. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              In Banfe, einem echt schönem kleinen Dörfchen machen 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              wir halt bei einem Tante Emma Laden mit Bäckerei und versorgen uns mit Lebensmitteln für die 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              nächsten zwei Tage und einem kleinen Mittagslunch. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Nach einem kurzen nettem Gespräch mit der netten Dame bei den Backwaren und dem Tipp, dass in ca. 400m ein schöner Pausenplatz kommt, fahren wir weiter. Der empfohlene Pausenplatz war echt ein guter Tipp. Dort machen wir erst einmal Mittagspause. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Unser Weg führt uns weiter an der Lahn. Leider fängt es recht doll an zu regnen, so dass wir gezwungen sind unsere Regenkleidung an zu ziehen. Bei ca. 24°C zwar nicht ganz so angenehm aber besser als komplett durchnässt zu sein. Nach ca. einer Stunde hört es aber wieder auf zu Regnen und die Sonne zeigt sich wieder. Wir fahren noch ein Stück weite, ehe wir einen echt schönen Schlafplatz auf einer Wiese finden. Am nächsten Morgen werden wir von der Sonne geweckt. Heute ging es weiter Richtung Cölbe und dann weiter bis nach Angenrod. Der Tag verlief nicht viel anders als der vorherige Tag. Nur das unser Weg meist flach verlief. Leider war die Landschaft recht eintönig. Felder, Felder, hin und wieder eine kleine Ortschaft. In der Nähe von Angenrod ließen wir uns dann für diese Nacht nieder. Der folgende Tag begann wieder mit viel Sonnenschein und das Thermometer zeigte schon warme 24°C und das um 9Uhr. Heute wollten wir bis Fulda kommen. Meist ging es entlang einer Bahnschiene. Wir freuten uns, dass es relativ flach weiter ging. Die Landschaft änderte sich aber kaum. Felder, Weiden und immer wieder kleine Ortschaften dazwischen. Erst Fulda sollte eine Änderung bringen. „Groß Stadt“. Viel Verkehr, viele Menschen und leider die ein oder andere Umleitung. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Grund, Erneuerung des Radweges. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Unser Weg führte uns durch ein großes Erholungsgebiet. 
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Viele Spielplätze, Teiche und outdoor Fitnessgeräte.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Alles wirkte sehr gepflegt und lud zum verweilen ein. Doch leider mussten wir weiter, um einen Schlafplatz zu finden. Nach kurzer Zeit fanden wir dann auch einen. Kleine Info am Rande, es führt sogar ein Pilgerweg durch Fulda, der zum Jakobsweg gehört.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Dies waren die ersten 6 Tage auf unserer Fahrradweltreise.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Fazit, wir trafen auf sehr viele nette Menschen auf unseren bisherigen Weg und freuen uns auf die nächsten 6 Jahre.
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            
              Bis bald liebes Tagebuch
             &#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 21 Jul 2020 14:37:30 GMT</pubDate>
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  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Bald ist es soweit 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Vorbereitung zu unserer großen Reise ist in den letzten Zügen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Die Job´s, die Wohnung und alle laufenden Verträge sind gekündigt.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Die Ausrüstung ist komplett und die Haushaltsauflösung ist in vollem Gange.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Jetzt kann eigentlich nichts mehr schief gehen......... eigentlich!!!
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Leider bereitet uns die Covid-19 Pandemie zurzeit etwas Kopfschmerzen. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Zwar machen uns die nach und nach kommenden Lockerungen Hoffnung, 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               dennoch bleibt abzuwarten ob das Reisen auf dem Landweg bis zum Start unserer 
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              
               Reise am 12.07.2020 wieder möglich ist.
              &#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Wir hoffen einfach das Beste.
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Sollte es bis dato nicht möglich sein, haben wir uns schon einige Alternativen überlegt. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Ist eine Ausreise aus Deutschland über den Landweg in ein angrenzendes Land nicht möglich, 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              so werden wir uns erst einmal auf Deutschland begrenzen. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Denn auch Deutschland hat einige schöne Ecken zu bieten. 
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Sollte es dazu kommen, das dass Reisen bis zum 12.07.2020 wieder innerhalb Europas möglich ist, 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              aber die Grenzübergänge in die Türkei oder Russland weiterhin für Touristen geschlossen bleiben,
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
               so werden wir erst einmal durch Europa radeln.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Dann aber nicht wie geplant Richtung Osten, sondern dann Richtung Norden oder Westen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Sollten wir nicht wie geplant unsere Reise starten können und wir umplanen müssen, 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              werden wir euch natürlich über den aktuellen Stand der Dinge
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
               sowie über die geplante Route informieren.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Wir werden aber wie geplant am 27.06.2020 in Goosefeld unsere Abschiedsfeier machen,
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
               sowie am 11.07.2020 in Leichlingen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Auch den Start unserer Reise (12.07.2020) werden wir beibehalten.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
               Wie die Reise dann letztendlich startet, wird sich zeigen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Es bleibt also spannend.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Ab dem 12.07.2020 startet dann auch unser Youtube Kanal.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
               Auf Instagram und Facebook könnt ihr uns jetzt schon folgen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
          &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
            
              Dort werden wir euch über die aktuelle Lage und wie es weiter geht informieren.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 01 May 2020 13:05:49 GMT</pubDate>
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